Space Shifts

Nora Böhm

“Space Shifts” – der Podcast, in dem es immer um Persönlichkeits Entwicklung und die damit verbundenen räumlichen Veränderungs Prozesse geht - manchmal ist das aber auch umgekehrt und es ändert sich erst was im Außen und dann im Innern! Ich nehme euch mit auf meine Reise: von Köln zu meiner zukünftigen Heimat in den Norden! Hi, Ich bin Nora, systemische Coachin, Interior Designerin, die für Ästhetik, Zugehörigkeit und Freiheit brennt. Und Detailliebe!

  1. May 28

    #68 Warum immer wieder ein Tiny House auf meinem Vision Board klebte?

    Ich dachte eigentlich, dass mein Tiny-House-Traum einfach bedeutet: stylisher Raum mit smarten Einbaulösungen und weniger Platz, weniger Zeug, weniger Kosten. Aber in den letzten Wochen, besonders nach dem Interview mit Amelie, nach Nächten in meinem eigenen Tiny House und nach allem, was ich in den letzten anderthalb Jahren erlebt habe, ist mir plötzlich was klar geworden: Ich wollte nie einfach nur ein kleines Haus. Ich wollte eigentlich: mehr Gemeinschaft. mehr echte Begegnungen. mehr Natur. mehr Ruhe. mehr Zugehörigkeit. mehr Leben. In dieser Folge rede ich darüber, warum mich Tiny Houses emotional so berühren und warum ich glaube, dass sie für viele Menschen eigentlich symbolisch für etwas ganz anderes stehen. Und Ich blicke nochmal zurück auf Anfang 2025. Auf Schmerz. Einsamkeit. Körperliche Zusammenbrüche. Existenzangst. Und darauf, trotzdem losgegangen zu sein. Richtung Community. Richtung Norden. Richtung Zugehörigkeit. Richtung Nora. Und obwohl ich auf diesem Weg soviel verloren habe, geweint und gelitten, oder vielleicht genau deswegen - habe ich genau das gefunden, wonach ich mich mein ganzes Leben gesehnt habe! Vielleicht ist die Erkenntnis dieser Folge: Dass Vision Boards manchmal gar keine Ziele zeigen. Sondern Bedürfnisse. Guck dir gern das Tiny an, am besten schläfst du mal drin: https://www.kokon-interior.de/tiny-house-kokon/ Wohin das alles eigentlich führen soll? Was die grosse Vision dahinter ist:

    26 min
  2. May 21

    #67 Interview mit Amelie in ihrem Tiny House – plötzlich war ich neidisch auf ihr Leben

    In dieser Folge besuche ich Amelie in ihrem eigens gebauten Tiny House bei Wir bauen Zukunft. Das Thema Tiny House begleitet sie schon seit über 13 Jahren. Sie hat viele Häuser mitgebaut, bevor sie irgendwann ihr eigenes gebaut hat, natürlich mit viel Hilfe und gemeinsam mit anderen Menschen, sehr viel Eigenleistung und einer ziemlich klaren Vorstellung davon, wie sie eigentlich leben möchte. Wir sprechen darüber, – wie sie früher gelebt hat – wie sie räumlich sozialisiert wurde – warum sie sich für genau dieses Leben entschieden hat – wie ihr Tiny House entstanden ist – was es gekostet hat – warum Himmelsrichtungen plötzlich wichtig werden – und warum ein Tiny House viel mehr ist als nur 15 Quadratmeter Innenraum. Denn ein Tiny House endet nicht bei den Wänden. Denn das „draussen“ gehört zum Tiny immer dazu. Die Umgebung gehört dazu. Die Natur. Die Gemeinschaft. Die Landfläche. Und ehrlich gesagt ist mir während dieses Gesprächs echt richtig das Herz aufgegangen. Weil ich plötzlich gemerkt habe, dass es hier wirklich gar nicht um ein kleines Haus geht. Sondern um ein Leben, das sich langsamer, bewusster und echter anfühlt. Und plötzlich wurde ich richtig neidisch auf dieses Leben von Amelie. Und plötzlich wurde mir wieder klar, WARUM ich mein Tiny House gebaut habe und WARUM es dort steht! Weil alles das was ein Tiny braucht - Aussenraum und Community genau dort zu finden sind. Zumindest als short term rental. Check here: https://www.kokon-interior.de/tiny-house-kokon/ Wenn du mehr über Amelie Salameh erfahren willst: Wenn du mehr über WIR BAUEN ZUKUNFT erfahren willst: https://wirbauenzukunft.de/unterkuenfte/

    1h 4m
  3. May 14

    #66 Wer will findet Wege – Tag 4 in Hamburg!

    Ich bin der lebende Beweis dafür, dass es trotzdem geht. Kein Partner, keine Kinder – okay, das macht es vielleicht einfacher. Denkst du? Aber auch kein fester Job, kein finanzieller Boden, keine Absicherung. Ich komme nicht aus einer Position der Sicherheit. Ich komme aus einer Position von: ich muss das jetzt einfach machen. Und ich hab's gemacht. Ich kenne so viele Menschen die es trotzdem gemacht haben. Die mit Kindern umgezogen sind. Die mit Mitte 50 nochmal neu angefangen haben. Die in eine fremde Stadt gezogen sind ohne einen einzigen Menschen dort zu kennen. Die ihren Job gekündigt haben ohne Plan B. Die gegangen sind obwohl alle sagten: jetzt noch? Wer will, findet Wege. Wer nicht will, hat Gründe. Ich bin jetzt in Hamburg. Neues Zimmer, neue Stadt, neues Leben. Es ist nicht lustig. Es macht nicht immer Spaß. Ein Neuanfang ist anstrengend – egal ob Umzug, neue Stadt, neuer Job, neues Leben. Niemand redet darüber wie es wirklich ist, kurz nachdem du gesprungen bist. Aber es ist auch anstrengend dazubleiben, wo du NICHT glücklich bist, oder? Und dann gibt es diese Momente. Wo du so deutlich spürst: Jupp - alles richtig gemacht! Genau davon erzähle ich in dieser Folge. und wie immer, wenn du dort in DAVOR feststeckst oder einfach dein Zuhause verändern, es ENDLICH angehen willst, buch mich: https://www.kokon-interior.de/raumberatung/ #Umzug #NeueStadt #Neuanfang #Hamburg #Nochmalanfangen #Lebensveränderung #Selbstständigkeit #Existenzangst #Loslassen #Kündigung #Aussteigen #SpaceShift #Veränderung #Ankommen #Selbstfindung #Mutmacher #innereStimme #Persönlichkeitsentwicklung #Podcast

    25 min
  4. Apr 16

    #63 Leere kann richtig geil sein. (Wenn du nicht direkt wieder alles vollballerst)

    Ich bin heute wieder losgefahren. WG Zimmer leer, Auto voll mit den Sachen, die ich wirklich zum leben brauchte in den letzten Monaten. Klamotten. Bettwäsche. Meine Lieblingskissen. Ein bisschen Papierkram. Mehr nicht. Und während ich da so gefahren bin, hab ich gemerkt: krass, das war’s. Passt alles in EIN Auto. Der Rest ist … Zeug. Erinnerungen. Nice to have. Aber nicht das, was ich zum daily life brauche. Wowww Vor nem halben Jahr war ich schon mal an einem ähnlichen Punkt. Eigentlich ein Punkt, vor dem ich mich gefürchtet habe: räumliche Leere. Mittendrin sitzen in: Kein Plan, kein sicheres Einkommen, keine Ahnung, wo ich lande oder wie das alles weitergeht. Und dann saß ich da in diesen komplett leeren Räumen, weil ich meine Wohnung gestrichen hab. Und ich schwöre dir, ich sags wie‘s ist: ich fand das richtig geil. So ein leerer Raum hat voll was. Keine Ablenkung. Einfach nur Raum. Purer Neubeginn. Oder Abschluss. Spürbar mit allen Sinnen und damit auch verarbeitbar! Und genau das vermeiden wir die ganze Zeit. Wir knallen alles voll. Wohnung, Kalender, Kopf. Hauptsache keine Lücke. Weil… könnte ja was hochkommen. In dieser Folge quatsch ich genau darüber. Über diese Leere. Und warum ich glaube, dass genau da die spannenden Sachen passieren. Wenn du merkst, dass du auch mal raus willst aus deinem ganzen vollgestellten Leben: -> Du kannst dich ein paar Tage in mein Tiny House bei Wir bauen Zukunft einmieten. https://www.kokon-interior.de/tiny-house-kokon/ Oder wir schauen uns deinen Space zusammen an - Weil ganz ehrlich: wenn du außen was veränderst, passiert innen meistens schneller was, als dir lieb ist.

    24 min
  5. Apr 9

    #62 Was passiert, wenn man sein Leben wirklich komplett verändert? Ein Jahr später

    In dieser Folge nehme ich euch mit auf eine kleine Reise zurück. Es ist Ostermontag. Ich komme gerade aus dem Kino, neben mir mein Mitbewohner, wir haben eine Dokumentation über eine Frau gesehen, die mit dem Fahrrad von Deutschland bis nach Kapstadt gefahren ist. Und plötzlich wird mir klar: Vor genau einem Jahr habe ich auch eine Reise begonnen. Letztes Jahr Ostermontag bin ich ins Auto gestiegen und Richtung Norden gefahren – zu Wir bauen Zukunft. Ich wusste, dass sich jetzt ALLES verändern wird. Ich wusste nur nicht was oder wie. Zwei Jahre vorher sah mein Leben ganz anders aus. Kurz vor Ostern bin ich in die Psychiatrie gefahren, weil ich starke Depressionen hatte. Einsamkeit, Isolationsgefühle mitten in der Stadt, fehlende Zugehörigkeit, alleine arbeiten, alleine leben – all das hatte mich an einen Punkt gebracht, an dem ich nicht mehr weiter wusste. Heute, ein Jahr nachdem ich losgefahren bin, lebe ich in einer Wohngemeinschaft im Norden, gehe paddeln, fahre mit Freunden ans Meer und entdecke ganz neue Formen von Freundschaft und Gemeinschaft. In dieser Folge erzähle ich: – warum Zugehörigkeit eines unserer größten Lebensthemen und auch Antreiber sein kann – wie sich mein Leben verändert hat, seit ich Köln verlassen habe – was passiert, wenn man wirklich losgeht, ohne den ganzen Plan zu kennen – und warum ich heute sagen kann: Ich lebe das Leben, das ich mir gewünscht habe. Vielleicht ist das Geheimnis gar nicht, den perfekten Plan zu haben. Vielleicht reicht es, irgendwann einfach loszufahren. Wenn du gerade selbst in so einer Phase bist und dir Begleitung wünschst von jemandem, der genau weiß, wie sich das anfühlt: Book here.

    24 min

About

“Space Shifts” – der Podcast, in dem es immer um Persönlichkeits Entwicklung und die damit verbundenen räumlichen Veränderungs Prozesse geht - manchmal ist das aber auch umgekehrt und es ändert sich erst was im Außen und dann im Innern! Ich nehme euch mit auf meine Reise: von Köln zu meiner zukünftigen Heimat in den Norden! Hi, Ich bin Nora, systemische Coachin, Interior Designerin, die für Ästhetik, Zugehörigkeit und Freiheit brennt. Und Detailliebe!