Funky Flywheels Show – der Podcast für B2B SaaS- & AI-Founder zwischen 1–10 Mio. ARR.

Björn W. Schäfer | Entrepreneur, Business Angel & Book Author

Die Funky Flywheels Show ist der Sales- & GTM-Podcast für B2B-SaaS- & AI-Startups im DACH-Raum zwischen 1–10 Mio. ARR. Im Fokus stehen die vier teuersten Phasen beim Skalieren: 1. Fake Sales Teams Du hast 2–3 Seller eingestellt – aber schließt immer noch den Großteil der Deals selbst. Kein Sales-Team. Nur teures Umsatz-Theater. 2. Symbolic Sales Leadership Head of Sales mit starkem CV, schwachem Impact. 6–12 Monate verloren, hoher Cash-Burn, Frust im Team. 3. Premature Scaling VC-Druck auf 3× Growth – aber dein Sales-Prozess ist nicht replizierbar. Ergebnis: Hohe Burn Rate, schlechte Unit Economics. 4. No Proper PMF – yet 15 Deals, 15 Use Cases. Keine klare GTM-Motion. Kein messbarer, wiederholbarer Mehrwert. Die Funky Flywheels Show hilft dir, diese Phasen zu durchbrechen – mit: klaren Denkmodellenechten Praxisbeispielenund dem systematischen Aufbau deines Revenue RhythmusHost Björn W. Schäfer seziert gemeinsam mit Gründer:innen, Investor:innen und Operators, wie aus Founder-led Sales eine skalierbare GTM-Maschine entsteht. Ohne Theorie.Ohne Floskeln.Nur mit dem, was in der DACH-Realität zwischen 1–10 Mio. ARR wirklich funktioniert.

  1. Weniger Meetings, mehr Umsatz - mit diesen wöchentlichen Routinen - EP 140 | Björn W. Schäfer - Solo

    4D AGO

    Weniger Meetings, mehr Umsatz - mit diesen wöchentlichen Routinen - EP 140 | Björn W. Schäfer - Solo

    Jede Woche darf ich mit überaus talentierten und passionierten Gründer:innen verbringen. Häufig werde ich gefragt: „Björn, wir haben so viele unterschiedliche Meetings. Welche sind aus Deiner Sicht wirklich wichtig für die Steuerung des Sales und GTM Teams?" In den letzten 3 Jahren habe ich das Funky Flywheels Framework meines GTM-Bestseller-Buchs bei über 50 Early-Stage-SaaS & AI-Teams zwischen 1 und 10 Millionen ARR eingesetzt.  Mit wöchentlichen Meetings und Enablement Sessions. Daraus ist ein vollständiges Revenue Operating System entstanden mit 6 zentralen Hebeln. Heute sprechen wir über Meeting-Formate und Enablement Sessions – passend zum Buch nenne ich diesen stark unterschätzten Hebel: Revenue Rhythm. Warum dieser Hebel? Weil ich immer wieder dasselbe sehe: Wilde Businesspläne ohne realistisches FundamentKein rollierender Abgleich, kein FrühwarnsystemZahnlose interne Meetings, die nicht auf das große Ganze einzahlenVerfehlte Wachstumspläne und Enttäuschungen auf allen Seiten Das Problem ist nicht, dass Teams keine Meetings haben.  Das Problem ist: Sie haben die falschen Meetings. Mit den falschen Zielsetzungen. Ohne Verbindlichkeit. Ohne Umsetzung. Ohne Konsequenzen. Dabei bleiben die richtig wichtigen Fragen häufig unbeantwortet. Diese sind ganz konkret - in unterschiedlichen “Flughöhen” und für unterschiedliche Adressatenkreise - mit Fokus auf Neukunden: Reichen unsere Lead-Gen- und Sales-Pipelines mathematisch aus, um unseren Businessplan zu erreichen?Was bewegt sich wirklich in unserer Pipeline – und was ist nur Lärm und Aktionismus?Was lernen wir diese Woche – und was ändern wir ab Montag? Wo investieren wir ganz gezielt in Trainings und Kompetenzentwicklung Ohne klare Antworten auf diese Fragen sprechen wir eher von Revenue-Theatre und nicht von Revenue Rhythm. Heute teile ich mit Dir 3 Formate, die funktionieren. Insgesamt 2,5 bis 3 Stunden pro Woche.  Jedes Meeting mit einem klaren Job-to-be-Done. Support the show - - - Folge Björn W. Schäfer auf Linkedin: www.linkedin.com/in/bjoernwschaefer Hier kannst Du seinen GTM-Bestseller Funky Flywheels 🕺💃 bestellen Deutsch: https://amzn.to/3Sgi8qk Englisch: https://amzn.to/4g2Ly49 14 Tage kostenlos. Teste jetzt Björn's neue Software: funkybont.com

    15 min
  2. Discovery Calls, die keine sind und was Du dagegen tun kannst - EP 139 | Classics mit Jan-Erik Jank

    FEB 1

    Discovery Calls, die keine sind und was Du dagegen tun kannst - EP 139 | Classics mit Jan-Erik Jank

    Aufzeichnungen von Anrufen und Meetings waren DER Booster für mich in der Zusammenarbeit mit Startups im letzten Jahr. Früher habe ich aufwendige Audits gemacht, heute verbinde ich Prospects mit meiner Software FUNKY bont und analysiere parallel 10 Transkripte. Innerhalb von Minuten sehe ich, wie gut - oder verbesserungswürdig - der aktuelle Salesprozess ist. Und was sehe ich da?  Lass uns heute vor allem über die Discovery Calls sprechen. Die Anrufe bzw. Meetings, die in der Regel zwischen 30 und 45 Minuten dauern und jeden strukturierten Salesprozess starten. In 7 von 10 Fällen sehen die leider so aus - auch noch im Jahr 2026: Redeanteil vom Rep: 70-80%.Wenig GesprächsstrukturDafür ganz viele Features, wonach niemand angefragt hat. Fun Fact: Ich hatte neulich einen Kunden, der hat ein Call Recording eines Mitarbeiters in das Tool Demoboost hochgeladen. Das Tool hat sich geweigert, den Call als "Discovery" einzustufen. Zu hoch war der Redeanteil vom Rep. Und genau deshalb reden wir heute über die Discovery im Detail und warum dieser Prozessschritt so, so wichtig ist.  Denn “eigentlich” sind Vorteile klar und eindeutig messbar:    Weniger Rabatte    Kürzere Vertriebszyklen   Erhöhte Konversionsraten Bereits im Juni 2024 habe ich deshalb mit Jan-Erik Jank, Co-Gründer von SE Rockstars | PreSales Unleashed und einem DER Experten im DACH-Raum gesprochen. Jan-Erik hat das Thema Discovery zu seiner Mission gemacht. Er bildet Sales Engineers und Presales-Teams aus, er hat ein Buch darüber geschrieben, und er hat sogar ein "Disco Deck" entwickelt - ein Tool, das systematisch durch gute Discovery führt. In unserem Gespräch gehen wir tiefer rein: Warum Discovery im DACH-Raum kulturell unterschätzt wirdWie man Schmerzketten systematisch aufdecktWarum die Kauferfahrung wichtiger ist als dein ProduktUnd wie du messbar bessere Discovery machst Support the show - - - Folge Björn W. Schäfer auf Linkedin: www.linkedin.com/in/bjoernwschaefer Hier kannst Du seinen GTM-Bestseller Funky Flywheels 🕺💃 bestellen Deutsch: https://amzn.to/3Sgi8qk Englisch: https://amzn.to/4g2Ly49 14 Tage kostenlos. Teste jetzt Björn's neue Software: funkybont.com

    45 min
  3. Keep it Simple: Pricing-Modelle, die wirklich funktionieren - EP 137 🇩🇪 | Timo Müller

    JAN 18

    Keep it Simple: Pricing-Modelle, die wirklich funktionieren - EP 137 🇩🇪 | Timo Müller

    Timo Müller hat seine Karriere bei klassischen Beratungen verbracht. Dann hat er eine Pricing-Boutique gegründet. Spezialisiert auf Software-Unternehmen. Und das aus gutem Grund: Pricing ist eine häufig unterschätzte Revenue-Komponente. Was du aus dieser Folge mitnimmst: Die drei Grundvoraussetzungen (bevor du überhaupt über Pricing nachdenkst):Product-Market-Fit muss existieren Der Value deines Produkts muss klar sein – "Kein Pricing-Projekt kann den Value deines Produkts ändern. Ich kann das Produkt nicht fixen, wenn ich ein Pricing-Projekt bin."Dein Ziel muss definiert sein – Marktanteil gewinnen oder Monetarisierung maximieren? Komplett unterschiedliche Implikationen.Björn's 2 goldene Pricing-Rules (die Timo bestätigt):10x ROI: Der Kunde muss mindestens das 10-fache seines Investments zurückbekommen. "Wenn du 10x hast, ist es schwer zu kontern. In jedem Szenario hast du einen sehr guten Case."20-25% des realisierbaren Impacts: Das ist deine Zielrange für die MonetarisierungDie Good-Better-Best-Lüge: "Nach vielen Quellen ist Good-Better-Best das Default-Packaging. Natürlich hat es seine Vorteile. Aber ich würde sagen, dass wir in 30-40% der Fälle beim klassischen Good-Better-Best landen – aber nicht in 60%."AI Pricing: Credit-Modelle vs. Realität:Credit-Modelle funktionieren B2C (Clay, Full Enrich – Björn nutzt sie selbst)Aber im B2B SaaS ab 15-25K ACV? Timo sieht es nicht. Noch nicht.Das Hybrid-Modell: Base Fee + Consumption – funktioniert, ABER nur mit starkem Lock-in und starker ProduktqualitätDie Consumption-Based-Falle: "Was passiert, wenn ein Competitor mit ähnlicher Produktqualität auftaucht, aber nicht consumption-based, sondern fixed price? Die Heavy Users, die bei dir massiv hohe Preise zahlen, sind maximal benachteiligt. Wenn dein Produkt kein starkes Lock-in hat – der Kunde ist weg." Timos persönliche Story: "Meine erste Nacht mit Perplexity war extrem teuer. Nach 2 Stunden um 3 Uhr nachts hatte ich 300 Euro verbrannt. Super Modell – aber wenn jemand dir einen Plan für 100 Euro pro Monat anbietet..." Der Marktanteil-vs-Monetarisierung-Trade-off:Aggressive Marktanteils-Strategie? → Niedriger Entry Point, ggf. sogar ohne Base FeeMonetarisierung im Fokus? → Klassisches Packaging mit klarem Value-LadderDas Risiko: Aggressive Marktanteil-Strategie funktioniert nur, wenn dein Produkt + Lock-in stark sind. Sonst verlierst du die Kunden beim ersten Preisanstieg.Keep it Simple – Die wichtigste Regel: "Dein Salesman muss es verkaufen können. Wenn er es nicht versteht, dann ist das Thema durch."Warum diese Episode das Potenzial zum Klassiker hat: Timo schlägt die Brücke zwischen "Pricing-Theorie" und "Was funktioniert wirklich im deutschen B2B-SaaS-Markt". Keine amerikanischen Best-Practices, die hier nicht funktionieren. Keine Credit-Modelle, die für deutsche Software-Unternehmen unrealistisch sind. Sondern pragmatische Frameworks, die du morgen umset Support the show - - - Folge Björn W. Schäfer auf Linkedin: www.linkedin.com/in/bjoernwschaefer Hier kannst Du seinen GTM-Bestseller Funky Flywheels 🕺💃 bestellen Deutsch: https://amzn.to/3Sgi8qk Englisch: https://amzn.to/4g2Ly49 14 Tage kostenlos. Teste jetzt Björn's neue Software: funkybont.com

    32 min
  4. Die 3-Uhr-nachts-Frage: Pivot oder Sales-Problem? - EP 136 | Classics mit Stefan Zanetti

    JAN 11

    Die 3-Uhr-nachts-Frage: Pivot oder Sales-Problem? - EP 136 | Classics mit Stefan Zanetti

    "I don't see how this company is still really going to be in business in the next 12 months." – Wenn du nachts um 3 Uhr mit diesem Gedanken aufwachst, ist es Zeit für dieses Gespräch. Stefan Zanetti hat 25 Jahre Unternehmertum hinter sich. Mehrere Firmen gegründet. Eine verlor 75% des Umsatzes. Häufig stand er vor derselben Frage: Fundamentaler Pivot – oder einfach besser executen? Diese Episode ist ein Klassiker, weil Stefan und ich über das sprechen, was in Board-Meetings unter den Tisch fällt: Reicht bessere Execution wirklich für ein nachhaltiges Unternehmen oder muss ein Pivot her - bevor das Geld aus ist! Was Du aus dieser Folge mitnimmst: Die brutale Pivot-Definition: "When you wake up as a founder in the middle of the night and think shit – I don't see how this company is still really making business in 12 months." Das ist der Moment. Nicht früher. Nicht später.Der systematische Ansatz: Stefan hat aus seinen 25 Jahren ein Framework entwickelt – ähnlich wie ich für Sales und GTM. Sein "Pivot Plan" ist kein Business Plan. Es ist ein "walk through different business models" bis du den richtigen findest.Die SaaS-Realität: Warum viele B2B-SaaS-Unternehmen es schwerer haben als früher. AI verändert alles. Manche überlegen, von Pure Software zu Managed Service Provider zu pivoten. Forward-Integration statt nur "das Interface bereitzustellen".Stefans 60-Fragen-Framework: Ein Fragebogen, den er mit Teams durchgeht (von -3 bis +3). Das Überraschende: Die Wahrnehmungen innerhalb des Teams unterscheiden sich massiv. Der Investor-Reality-Check: "Three of nine are dead. The other six? I don't care so much. They're left on their own." Nicht alle Investoren investieren Zeit ins Thinking. Manchmal ist die Antwort: "Just sell the company."Stefans ehrlichste Diagnose: "There's quite a lot of companies that hit up on my phone and where I say: I see what you're talking about, but you just have a simple sales problem. Talk to somebody like Björn. That's not a fundamental problem I see right now."Die Schnittstelle zwischen Stefan und mir: Wir adressieren dasselbe Problem – growth slows down – aus zwei Richtungen. Stefan: der drastische Pivot-Approach. Ich: eine ganzheitliche GTM-Optimierung, ohne fundamentalen Pivot.  Warum diese Episode eine Classics-Folge ist: Weil Stefan und ich die Grenze ziehen. Zwischen "fixable with proper execution" und "you need a more severe pivot." Zwischen "your bet was not wrong" und "the way you did it was completely wrong." Diese Episode gibt dir nicht alle Antworten. Aber sie gibt dir eine Struktur, um die richtigen Frage zu stellen. Support the show - - - Folge Björn W. Schäfer auf Linkedin: www.linkedin.com/in/bjoernwschaefer Hier kannst Du seinen GTM-Bestseller Funky Flywheels 🕺💃 bestellen Deutsch: https://amzn.to/3Sgi8qk Englisch: https://amzn.to/4g2Ly49 14 Tage kostenlos. Teste jetzt Björn's neue Software: funkybont.com

    34 min
  5. Der Mensch hinter dem Mikrofon – Host Björn W. Schäfer unplugged - EP 134

    12/28/2025

    Der Mensch hinter dem Mikrofon – Host Björn W. Schäfer unplugged - EP 134

    Zur Jubiläumsfolge im Mai 2025 saß ich zum ersten Mal auf der anderen Seite des Microfons. Rico Wyder drehte den Spieß um – und stellte mir die Fragen, die ich normalerweise anderen stelle. Keine Frameworks. Keine Sales-Methoden. Keine 3-Punkte-Pläne. Nur ich, ein Mikrofon und die unbequeme Wahrheit darüber, wer ich wirklich bin. Was du in dieser persönlichen Folge erfährst: Der naive Start: Wie ich vor zwei Jahren einfach ins kalte Wasser gesprungen bin – "vergleichbar mit dem Start eines eigenen Unternehmens" – und warum ich die ersten Folgen als "room for improvement" bezeichneWer ich wirklich bin: Mein persönliches 3er-Framework: Der Playful Boy (der mit 45 immer noch nicht erwachsen werden will), der strukturierte Prozess-Mensch, und der Sportsman, der ohne Bewegung nicht funktioniertMein Farbcode-System: Warum ich nur vier Farben in meinem Kleiderschrank habe (blau dominiert, dann weiß, gelb und rot) – und warum du mich nie ohne playful colors an meinen Socken, Schuhen oder meiner Swatch siehstDie deutsche Herausforderung: "Es ist selten für einen deutschsprachigen Menschen zu sagen: Ich bin stolz" – aber genau das bin ich. Und warum es mich Jahre gekostet hat, das zu lernenDer holprige Anfang mit Rico: Wie unsere erste Begegnung ein Desaster war (ich kam zu spät, musste früh gehen, Rico war "hard to crack for a reason") – und warum ich dankbar bin, dass er mir eine zweite Chance gabDie brutale Wahrheit übers Buchschreiben: "Ich dachte: 220 Seiten geteilt durch X Zeit – good to go. So funktioniert es nicht." Warum ich vier Stunden uninterrupted work brauchte und wie meine Lernkurve exponentiell wuchsWarum ich das Funky Flywheels geschrieben habe: "Ich wollte dieses Buch vor 10 Jahren selber lesen. Ich wollte dem Ökosystem im deutschsprachigen Raum etwas zurückgeben." Und die Überraschung, dass Menschen es tatsächlich von Anfang bis Ende lesenMein peinlichster Podcast-Moment: Als ich während der Aufnahme den falschen Knopf gedrückt habe – Rico lässt es drin ;) Diese Folge ist meine Einladung: Sieh hinter die LinkedIn-Posts, hinter meine strukturierten Frameworks, hinter mittlerweile über 130 Episoden. Das ist der Mensch, der morgens seine gelben Socken anzieht, Stunden mit Sport und/oder Fokus verbringt, und immer noch lernt, stolz auf sich zu sein. Support the show - - - Folge Björn W. Schäfer auf Linkedin: www.linkedin.com/in/bjoernwschaefer Hier kannst Du seinen GTM-Bestseller Funky Flywheels 🕺💃 bestellen Deutsch: https://amzn.to/3Sgi8qk Englisch: https://amzn.to/4g2Ly49 14 Tage kostenlos. Teste jetzt Björn's neue Software: funkybont.com

    33 min
  6. Von Outbound zu Intent-Based ABM: Wie Paretos "durstige Elefanten" identifiziert - EP 133 🇩🇪 | Thorsten Heilig und Mario Maier

    12/21/2025

    Von Outbound zu Intent-Based ABM: Wie Paretos "durstige Elefanten" identifiziert - EP 133 🇩🇪 | Thorsten Heilig und Mario Maier

    "Björn, wir haben Account-Based-Marketing sauber aufgesetzt. Dream-Account-Liste mit 200 Unternehmen. LinkedIn Ads. Personalisierte Outreach. Aber niemand reagiert." Kommt dir bekannt vor? Hier ist, was ich häufig sehe: Gründer definieren ihre Wunsch-Accounts. Sie schalten Ads. Sie senden personalisierte Mails und rufen unterschiedliche Personen im Buying Center an. Doch dennoch passiert wenig bis nichts.  Thorsten Heilig und Mario Maier haben dieses Problem gelöst. Thorsten ist Co-Gründer von Paretos, einer meiner Business-Angel-Beteiligungen. Paretos' Decision Intelligence Software wird u.a. von Großunternehmen wie Edeka und Otto eingesetzt. Mario Maier ist Marketing-Experte und hat mit Thorsten den kompletten ABM-Aufbau bei Paretos strukturiert. Die Herausforderung? Paretos hatte eine starke Outbound-Motion. Viele Meetings. Aber die Sales Cycles waren zu lang. Das Problem: Sie gingen proaktiv auf Accounts zu – ohne Intent dauerte das sehr lange. Was du in dieser Episode lernst: Die "Durstige Elefanten"-Metapher: Mario bringt es auf den Punkt: "Es geht darum, zu identifizieren, welcher Elefant durstig ist und auf dem Weg zur Wasserstelle. Dann strukturiert zu aktivieren." Das ist der Kern des Intent-basierten ABM. Nicht 200 Accounts gleichzeitig bespielen, sondern die identifizieren, die jetzt Momentum haben. "Wenn ich einen Elefanten 12 bis 24 Monate bearbeite, von dem Punkt, wo er null Interesse hat – das dauert natürlich viel länger, als wenn ich bereits die Elefanten picke, die die notwendigen Signale zeigen." Die Segment-Analyse als Fundament: Mario startet nicht mit einer Wunschliste, sondern mit Daten: "Wir haben eine strukturierte Segment-Analyse gemacht und geschaut, in welchen Segmenten haben wir bei Paretos bereits Kunden, mit welcher Win-Rate." Sie analysierten, wo Paretos bereits erfolgreich ist. Dann expandierten sie gezielt in diese Segmente. Die Intent-Signal-Maschine: Paretos trackt: (1) Website Visitor Identification – wer besucht regelmäßig die Website, (2) LinkedIn Engagement – wer liked Thorstens und Fabis Shares, (3) Email Opens und Klicks, (4) Ad-Engagement per Account. Sie nutzen Fibla, ein Tool das in HubSpot zeigt: "Welcher Account hat in 90 Tagen wie viele Impressions und Engagements auf unsere Ads." Mario: "Wir versuchen, all diese internen Quellen in ein Unified Scoring zusammenzuführen." Der wöchentliche Aktivierungs-Rhythmus: Mario: "Wir sammeln wöchentlich und starten dann wöchentlich mit den Sellers durch, welche Elefanten durstig sind." Jeden Montag Meeting. Welche Accounts zeigen Intent? Welche sollten wir jetzt aktivieren? Dann greift das Playbook: (1) Thorsten schickt Connection Requests an Above-the-Line-Entscheider, (2) Coffee Packages werden rausgeschickt, (3) strukturiertes Retargeting auf LinkedIn, (4) personalisiertes Outreach vom Sales-Team. Mario: "Das ist so ein Trickle-Down-Effekt, sodass bei dem Account eine Opportunity kreiert wird mit maximalem Trust-Level." Die KPIs, die wirklich zählen:   Anzahl identifizierter Accounts mit Intent pro ZeitraumCost per Intent AccountAktivierungsrate – von 50 identifizierten Intent-Accounts, wie viele schaffen wir zu aktivieren? Support the show - - - Folge Björn W. Schäfer auf Linkedin: www.linkedin.com/in/bjoernwschaefer Hier kannst Du seinen GTM-Bestseller Funky Flywheels 🕺💃 bestellen Deutsch: https://amzn.to/3Sgi8qk Englisch: https://amzn.to/4g2Ly49 14 Tage kostenlos. Teste jetzt Björn's neue Software: funkybont.com

    32 min

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Die Funky Flywheels Show ist der Sales- & GTM-Podcast für B2B-SaaS- & AI-Startups im DACH-Raum zwischen 1–10 Mio. ARR. Im Fokus stehen die vier teuersten Phasen beim Skalieren: 1. Fake Sales Teams Du hast 2–3 Seller eingestellt – aber schließt immer noch den Großteil der Deals selbst. Kein Sales-Team. Nur teures Umsatz-Theater. 2. Symbolic Sales Leadership Head of Sales mit starkem CV, schwachem Impact. 6–12 Monate verloren, hoher Cash-Burn, Frust im Team. 3. Premature Scaling VC-Druck auf 3× Growth – aber dein Sales-Prozess ist nicht replizierbar. Ergebnis: Hohe Burn Rate, schlechte Unit Economics. 4. No Proper PMF – yet 15 Deals, 15 Use Cases. Keine klare GTM-Motion. Kein messbarer, wiederholbarer Mehrwert. Die Funky Flywheels Show hilft dir, diese Phasen zu durchbrechen – mit: klaren Denkmodellenechten Praxisbeispielenund dem systematischen Aufbau deines Revenue RhythmusHost Björn W. Schäfer seziert gemeinsam mit Gründer:innen, Investor:innen und Operators, wie aus Founder-led Sales eine skalierbare GTM-Maschine entsteht. Ohne Theorie.Ohne Floskeln.Nur mit dem, was in der DACH-Realität zwischen 1–10 Mio. ARR wirklich funktioniert.