Tiefgründig: Nachhaltigkeit im Infrastrukturbau

Isabelle Armani

Ich möchte Dich einladen mit mir in die Tiefen des Baugewerbes einzutauchen! In meinem Podcast "Tiefgründig" lenke ich den Fokus auf den oft übersehenen Infrastrukturbau und gebe den Expert:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik eine Bühne, um Impulse für eine nachhaltige Entwicklung zu teilen. Mit über 10 Jahren Erfahrung in der Branche habe ich ein klares Bild davon, wo die Potenziale liegen und bin bestens vernetzt. Dieser Podcast ist deine Chance davon zu profitieren. Tiefbau ist anspruchsvoll, vielseitig und vielleicht sogar innovativer und nachhaltiger als Du denkst? Finden wir es gemeinsam heraus!

  1. 1d ago

    057 Das „Wo“ entscheidet: Warum Infrastruktur GIS braucht

    [Werbung] 80% aller Informationen haben einen geografischen Bezug, aber wie viele Infrastrukturprojekte nutzen dieses Potenzial wirklich? Im Gespräch mit Nora Vögele von ESRI wird klar, dass die Integration von BIM und GIS nicht nur technisch möglich, sondern auch essentiell für bessere Entscheidungen ist. BIM schafft kooperative Arbeitsräume für alle Stakeholder anhand von Bauwerksmodellen. GIS bildet das räumliche "Wo" und die Wechselwirkungen ab. Zusammen ermöglichen sie Transparenz über komplexe Beziehungen zwischen Infrastruktur, Umwelt und Menschen. Ein schwedisches Energietrassenprojekt zeigt die Praxis: Über 200 geografische und Umweltfaktoren wurden von Anfang an digitalisiert und allen Projektbeteiligten verfügbar gemacht. Das Ergebnis? Schnellere Planung, weniger Fehler, bessere Entscheidungsgrundlagen. Die größte Hürde ist nicht technisch, sondern organisatorisch und kulturell. Bauingenieur:innen arbeiten heute oft isoliert von Geodaten. Leitungskataster, Umweltdaten und Klimarisiken bleiben separate Informationsinseln statt integrierter Grundlagen. Was sich ändern muss: • Geodaten als Standard in Ausbildungslehrplänen verankern • Daten nicht sammeln, sondern zweckgerichtet nutzen • Mit konkreten Pain-Points starten, nicht mit einer Datenflut • Auswirkungen auf Klimaresilienz, Mobilität und Stadtentwicklung ganzheitlich denken Die Digitalisierung im Bauwesen fokussierte sich bisher stark auf einzelne Bauwerke. Die wahre Transformation liegt jedoch in der vernetzten Sicht auf die Infrastrukturnetze für Wasser, Strom, Verkehr und Daten. Wie siehst du die Rolle von Geodaten in deinen Projekten? Nutz du GIS bereits systematisch in der Planungsphase? 🎧 Hör rein und erfahre mehr über den Wert von GIS für Nachhaltigkeit im Infrastrukturbau! 00:00:05 - GIS, BIM und digitale Zwillinge erklärt 00:02:37 - BIM und GIS: Methoden der Digitalisierung 00:06:27 - GIS und BIM für Infrastrukturplanung verbinden 00:10:57 - GIS über den gesamten Infrastruktur-Lebenszyklus 00:14:43 - BIM und GIS Integration für Nachhaltigkeit 00:18:54 - Starkregen und Klimaanpassung in Städten 00:22:24 - Digitalisierung als Grundlage für Großprojekte 00:26:32 - GIS-BIM Integration und offene Standards 00:30:08 - Geodaten-Standards und organisatorische Herausforderungen 00:33:13 - Geodaten und GIS im Bauingenieurwesen 00:37:26 - Ganzheitliche Digitalisierung statt Einzellösungen 00:43:09 - Daten sammeln ohne echte Erkenntnisse 00:48:35 - Datenqualität und Zielstellung in Projekten 00:51:33 - Nachhaltigkeit im Infrastrukturbau ist Ladenhüter _____________________________________ Diese Folge enthält Werbung durch Produktnennungen und wird unterstützt von meinem heutigen Gast und seinem Unternehmen. Vielen Dank an Esri Deutschland, dass ihr meine Arbeit ermöglicht! 💚

    057 Das „Wo“ entscheidet: Warum Infrastruktur GIS braucht
  2. Aug 31

    056 Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im InfZuG: Zwischen Beschleunigung und Naturschutz

    [Werbung] Das Infrastruktur-Zukunftsgesetz beschleunigt Bauprojekte. Aber zu welchem Preis für unsere Natur? Naturschutz bei Infrastrukturprojekten ist nicht optional, sondern Gesetz. Wie funktioniert das System wirklich? Max-Kasper von Sandrart von green account erklärt das neue Infrastruktur-Zukunftsgesetz. Das Bundesnaturschutzgesetz gibt vor, dass jeder Eingriff in die Natur kompensiert werden muss. Die Priorität ist eindeutig: Vermeidung vor Minimierung vor Kompensation. Ausgleichsmaßnahmen müssen gleichartig vor Ort stattfinden, Ersatzmaßnahmen sind gleichwertig, wenn direkte Wiederherstellung unmöglich ist. Ein Einblick in die Realität: Ökopunkte bilanzieren Natureingriffe wie eine Währung. Verschiedene Biotoptypen haben unterschiedliche Werte. Bauherren müssen ihre Eingriffe berechnen und durch geeignete Maßnahmen ausgleichen. Klingt einfach? Die Herausforderung liegt in der Umsetzung. Das neue Gesetz vereinfacht dies: Vorhabenträger können nun Ersatzgeldzahlungen leisten statt echte Kompensationsflächen zu sichern. Schneller genehmigt, aber mit dem Risiko für Verzögerungen beim tatsächlichen Naturschutz, weil die Mittel nun über mehrere Behörden fließen. Die kritische Frage: Wie stellen wir sicher, dass diese Gelder wirklich in Naturschutzmaßnahmen fließen? 🎧 Hör rein und mache dir ein eigenes Bild von den Veränderungen, die das InfZuG mit sich bringt! 00:00:04 - Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Infrastrukturbau 00:04:04 - Ausgleich, Ersatz und Ökopunkte erklärt 00:07:32 - Kompensation von Eingriffen bei Infrastrukturprojekten 00:12:09 - Naturkapital: Wert der Ökosystemleistungen 00:15:29 - Naturkapitalmarkt und das Infrastruktur-Zukunftsgesetz 00:18:40 - Naturschutzausgleich durch Ersatzgeld und Realkompensation 00:21:42 - Beschleunigung von Infrastrukturprojekten durch neues Gesetz 00:25:56 - Frühe Zusammenarbeit bei Ausgleichsmaßnahmen 00:29:26 - Öko-Konten: Chancen für Anbieter und Landwirte 00:32:35 - Naturschutz durch konstruktive Zusammenarbeit umsetzen _____________________________________ Diese Folge enthält Werbung durch Produktnennungen und wird unterstützt von meinem heutigen Gast und seinem Unternehmen. Vielen Dank an green aacount, dass ihr meine Arbeit ermöglicht!💚

    056 Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im InfZuG: Zwischen Beschleunigung und Naturschutz
  3. Aug 16

    055 Wenn der Schlauch platzt: Das unterschätzte Ölproblem auf Baustellen

    [Werbung] Wir sprechen ständig über CO₂-Reduktion, aber selten über das, was direkt auf der Baustelle passiert. Zum Beispiel, wenn ein Schlauch platzt.💥 Wusstest du, dass ein Liter Hydrauliköl bis zu einer Million Liter Grundwasser kontaminieren kann? Das ist kein theoretisches Zahlenspiel. Das passiert quasi täglich auf Baustellen, wenn Hydraulikschläuche an Baggern platzen. Nadine Lottermoser und Christoph Sauer von Oilfix haben mir in einem aufschlussreichen Gespräch gezeigt, wie groß dieses übersehene Problem wirklich ist. Maschinist:innen kennen das Problem gut, aber die Folgen wie Umweltschäden, Bodensanierungen (oft 20.000+ Euro), Maschinenstillstand oder Arbeitsschutzrisiken durch heiße Ölfontänen, werden häufig verharmlost. Die Einsicht folgt oft erst dann, wenn ein großer Schaden eingetreten ist. Christoph erkannte früh, dass die Recyclingquote von Hydrauliköl in der mobilen Hydraulik erschreckend niedrig ist. Es fließt viel mehr Öl in die Branche als zurückkommt. Die Schlussfolgerung, dass es in die Umwelt gelangt, liegt also nahe. Das Wasserhaushaltsgesetz verpflichtet zur Sanierung, aber schwache Kontrollen führen dazu, dass Verursacher oft ungestraft davonkommen, wenn sie darauf verzichten. Das Team von Oilfix entwickelte deshalb ein Sicherheitsventil, das die Ölzufuhr nach Schlauchdefekten sofort unterbricht. Nicht irgendwann. Sofort. Das System lässt sich nachrüsten und amortisiert sich meist beim ersten Schlauchplatzer. Oilfix ist also ein Nachhaltigkeitsprodukt mit klarem ROI. Es ist unmittelbares Risikomanagement, das die Umwelt und das Unternehmen vor Haftungs- und Kostenrisiken schützt. Prävention kostet, Schadensbekämpfung auch – aber Letztere ist teurer. 🎧 Hör rein und erfahre mehr darüber, was Schlauchplatzer anrichten und wir man sie verhindern kann. 00:00:05 - Hydraulikölleckagen: Ein unterschätztes Nachhaltigkeitsproblem 00:02:29 - Schlauchplatzer: Mehr als nur technische Störung 00:04:00 - Hydraulikschläuche: Risiken und Lösungen 00:06:29 - Oilfix nachrüstbar in bestehende Maschinen 00:07:46 - Hydraulische Herausforderungen bei modernen Baggern 00:09:51 - Hydrauliköl-Leckagen: Ein unterschätztes Umweltproblem 00:12:59 - Nachhaltigkeit im Bau über CO2 hinaus 00:15:02 - Gesetze und Meldepflichten bei Leckagen 00:17:06 - Prävention vs. Schadenskosten im Bauwesen 00:20:23 - Kosten und Risiken von Schlauchplatzern 00:22:39 - Olfix als Game Changer für Maschinenführer 00:24:38 - Kommunikation mit OEMs und Stakeholdern für Hydrauliksicherheit 00:26:40 - Recyclingquote von Hydrauliköl drastisch verbessern Hier geht's direkt zum Short auf YouTube (sehr beeindruckend!): [LINK] Und hier kannst du dir die Schlauchplatzer Simulation mit und ohne Oilfix im Detail auf YouTube ansehen: [LINK] _____________________________________ Diese Folge enthält Werbung durch Produktnennungen und wird unterstützt von meinem heutigen Gast und seinem Unternehmen. Vielen Dank an OILFIX, dass ihr meine Arbeit ermöglicht!💚

    055 Wenn der Schlauch platzt: Das unterschätzte Ölproblem auf Baustellen
  4. Aug 2

    054 Bauwende und Stadtentwicklung: Wie Behörden zu Möglichmachern werden

    Bauwende und Stadtentwicklung: Kann die Verwaltung wirklich zum Möglichmacher werden? Andrea Fuchs ist davon überzeugt. Sie hat einen beeindruckenden Weg von der Architektur über die Stadtplanung bis zur Systemebene in der Verwaltung zurückgelegt. Als Amtsleiterin im Umweltschutzamt weiß sie: Echte Veränderung passiert nur durch strukturelle Reformen. Besonders spannend wird es hier auch beim Thema Tiefbau. Nahwärmenetze bieten eine großartige Gelegenheit, Nachhaltigkeit, Schwammstadtprinzipien und grüne öffentliche Räume ganzheitlich zu integrieren. Ein Ansatz, den sie in Tettnang bereits erfolgreich umgesetzt hat. Durch interdisziplinäre Zusammenarbeit und lösungsorientierte Ansätze gelingt aus ihrer Sicht die Transformation. Sie setzt auf drei Säulen: Werte vorleben, gezielte Weiterbildung in Biodiversität und Kreislaufwirtschaft, sowie intensive Vernetzung. Dabei betont sie immer wieder die zentrale Bedeutung von Bürgerbeteiligung, gerade wenn nun beschleunigte Verfahren kommen, die traditionelle Partizipationsmöglichkeiten gefährden. 🎧 Neugierig auf ihre Vision für 2035? Dann hör rein! Die Folge im Überblick: 00:00:07 - Nachhaltigkeit in der Stadtentwicklung 00:03:15 - Nachhaltige Stadtentwicklung durch Tiefbau 00:06:29 - Nachhaltige Stadtentwicklung durch Führung und Vernetzung 00:14:32 - Nachhaltige Stadtentwicklung und Wärmenetze 00:17:43 - Gestaltungsbeiräte und Baukultur in Städten 00:22:38 - Umbau statt Neubau: Nachhaltiges Bauen im Bestand 00:25:02 - Frühzeitige Planung für bessere Lösungen 00:28:51 - Photovoltaik und Bauwende standardisieren 00:31:59 - Nachhaltigkeit in Ausschreibungen und Kreislaufwirtschaft 00:34:32 - Frauen in Führungspositionen und technischen Rollen 00:36:56 - Frauen in männerdominierten Branchen 00:41:36 - Lebenszyklusanalyse für nachhaltiges Bauen 00:43:35 - Inspiration durch Bücher und mutige Vorbilder ______________ Du willst nichts mehr verpassen und spannende Zusatzinfos? Dann melde dich zu meinem exklusiven Podcastnewsletter an oder informieren dich über meine Webseite (www.tiefgruendig.com), wie wir zusammenarbeiten können. Mein Springer essential zum Thema Nachhaltigkeit im Infrastrukturbau kannst du hier erwerben.

    054 Bauwende und Stadtentwicklung: Wie Behörden zu Möglichmachern werden
  5. Jul 12

    053 Nachhaltige Baugrundverstärkung: Polyurethan-Injektionen statt Neubau

    [Werbung] Wir unterschätzen die Rolle des Tiefbaus für Gebäude massiv. Ja, richtig gehört! Während nämlich alle über nachhaltiges Bauen sprechen, wird der Untergrund dabei noch immer zu oft ignoriert. Axel Bergforth von URETEK begutachtet jährlich 300-400 Schadensfälle, während das Unternehmen in diesem Zeitraum zwischen 500-600 Gebäude saniert. Seine zentrale Erkenntnis ist, dass viele Hausbesitzer unter Gebäudeschäden leiden, die vermeidbar wären. Das Problem? Mangelnde Baugrunduntersuchungen. Er vergleicht die Situation mit einem hochwertigen Auto auf minderwertigen Reifen. Das ist genauso riskant wie eine Immobilie auf unzureichend untersuchtem Untergrund zu gründen. URETEK nutzt Polyurethan-Injektionen, ein Material aus dem auch Matratzen und Schuhsohlen hergestellt werden, um Bodensetzungen auszugleichen und den Untergrund dauerhaft zu stabilisieren. Das Verfahren ist umweltfreundlich, chemisch inert und sogar in Trinkwasserschutzgebieten zugelassen. Der Mehrwert? 🏡 Erhalt statt Abriss und Neubau 🏗️ Einsetzbar im Hoch- und Tiefbau 🌱 Deutlich weniger CO₂-Emissionen und Ressourcenverschwendung ⏱️ Minimale Baustellenzeiten, besonders im Infrastrukturbau 👨‍👩‍👧‍👧 Private Haushalte mit begrenzten Mitteln behalten ihre Häuser Natürlich erklärt der Bauingenieur auch, wo die Methode an Grenzen stößt. Außerdem erfährst du, wie es dieses technisch hoch komplexe Thema in die Sendung mit der Maus geschafft hat. Die zentralen Erkenntnisse für Bauherren: - Investiert in seriöse Baugrundgutachten. Das ist keine Kosteneinsparung, das ist aktives Risikomanagement. - Nachhaltigkeit im Tiefbau ist noch Neuland und der Erhalt des Bestands ist eine enrom wirksame Strategie. 🎧 Hört rein und erfahrt mehr darüber, was Polyurethan-Injektionen im Hoch- und Tiefbau leisten können! 00:03:13 - Injektionsverfahren für Bodenstabilisierung 00:06:11 - Bauen im Bestand und Baugrundverstärkung 00:09:33 - Grenzen der Bauwerksanhebung und Schadensanalyse 00:11:57 - Infrastrukturanwendungen und Brückenrampen 00:14:57 - Unterpressen: Straßenschäden ohne große Sperrungen 00:17:51 - Schnelle Aushärtung und CO2-Reduktion 00:20:31 - Tiefbau als Grundlage für stabilen Gebäudeerhalt 00:23:50 - Baugrundrisiko und Verantwortung beim Bauen 00:26:23 - Auftritt in der Sendung mit der Maus 00:29:28 - Harzinjektionen wie Tortenschichten erklären 00:31:58 - Kirchensanierung mit Injektionstechnik 00:34:51 - Nachhaltigkeit im Tiefbau: Klimawandel und Baugrund 00:37:20 - Bäume und Bauschäden in Städten 00:39:07 - Präventive Anwendung vor dem Bauen ____________________ Diese Folge enthält Werbung durch Produktnennungen und wird unterstützt von meinem Gast und seinem Unternehmen. Vielen Dank an die URETEK Deutschland GmbH, dass Ihr meine Arbeit ermöglicht!🎙️💚

    053 Nachhaltige Baugrundverstärkung: Polyurethan-Injektionen statt Neubau
  6. Jun 21

    052 Georadar: Die unsichtbare Infrastruktur sichtbar machen

    Können wir die unsichtbare Infrastruktur sichtbar machen?🔎 Stell dir vor, du planst ein Bauprojekt und entdeckst statt einer erwarteten Leitung plötzlich sieben. Daniela Hofmann, Geophysikerin und Leiterin des Georadars bei der DB Engineering & Consulting, erzählt von genau solchen Überraschungen. Seit knapp zwanzig Jahren arbeitet sie mit dieser faszinierenden Technologie, die wie ein Röntgenblick in den Untergrund funktioniert und sich stetig weiter verbessert. Das Problem mit Leitungsplänen ist oft gravierend: Die tatsächliche Position kann um zehn Meter oder mehr von den Unterlagen abweichen, und diese sind an sich schon häufig veraltet oder schlichtweg ungenau. Das führt häufig zu teuren Planungsfehlern oder sogar zu bösen Überraschungen beim Baggern, von denen wir dass über die Medien erfahren. Nicht ohne Grund ist das Georadar also auch international gefragt. Die Technologie hat sich von einer einzelnen Antenne vor dreißig Jahren zu Systemen mit 28 Antennen entwickelt, die bei 120 km/h arbeiten. Wie wird sich das Georadar in den kommenden Jahren weiterentwickeln? Werden KI-gestützte Auswertung die Analyse revolutionieren? 🎧 Hör rein und erfahre, wie diese Technologie nachhaltigeren Infrastrukturbau ermöglicht! Die Folge im Überblick: 00:00:07 - Georadar: Technologie für unterirdische Infrastruktur 00:04:54 - Georadar: Blick unter die Oberfläche 00:13:19 - Georadar: Zerstörungsfreie Untergrunderkundung 00:17:10 - Georadar: Kontinuierliche Untergrunderkundung ohne Lücken 00:21:34 - Georadar-Daten in BIM-Modelle integrieren 00:26:02 - Grenzen und Einsatzbereiche des Georadars 00:31:53 - Georadar findet unbekannte Tunnel und Leitungen 00:34:43 - Geo-Radar und Nachhaltigkeit im Untergrund 00:38:17 - Nachhaltige Infrastruktur durch Generalsanierung 00:42:29 - Zukunftspläne: KI-gestützte Auswertungen und Multisensor-Plattformen 00:47:45 - Georadar als Standardverfahren der Zukunft 00:51:53 - Normen und Georadar in der Infrastrukturplanung 00:55:17 - Zentrales Leitungsregister und Datensicherheit 00:58:14 - Nachhaltigkeit beginnt jetzt umzudenken ______________ Du willst nichts mehr verpassen und spannende Zusatzinfos? Dann melde dich zu meinem exklusiven Podcastnewsletter an oder informieren dich über meine Webseite (www.tiefgruendig.com), wie wir zusammenarbeiten können.

    052 Georadar: Die unsichtbare Infrastruktur sichtbar machen
  7. May 31

    051 Die Planung: DER Schlüssel für Nachhaltigkeit im Infrastrukturbau

    Viele wissen es bereits: Der Schlüssel zu nachhaltigen Infrastrukturprojekten liegt in der Planung! Aber wie können Planer:innen die Baubranche wirklich etwas verändern? Hannes Herzog, Projektingenieur bei CDM Smith in Leipzig, zeigt konkrete Wege auf. Trotz eines Studiums ohne Nachhaltigkeitsschwerpunkt entwickelte er sich zum Experten und gründete mit Kollegen ein Kernteam Nachhaltigkeit. Er betont die zentrale Rolle von Planern, die bereits in frühen Projektphasen entscheidende Weichen stellen können. Die Aufgabe besteht darin, Transparenz über Umweltauswirkungen zu schaffen und technische Machbarkeit mit Wirtschaftlichkeit zu vereinbaren. Hier erfahrt ihr, ob das auch Hand in Hand geht. Fakt ist, dass immer mehr Projekte konkrete Ergebnisse liefern. Hier zwei Beispiele: 👉 Bei einem Spundwandverbau etwa stammen etwa zwei Drittel der CO₂-Emissionen aus Materialien wie Stahl und ein Drittel aus Transport und Dieselgeräten. 👉 Überraschenderweise entstehen beim Deponiebauten 80 bis 85 Prozent der Emissionen durch die Anlieferung von Abfällen und nicht durch die Baumaßnahmen selbst. Hättest du das gedacht? Die Erkenntnisse können genutzt werden, um Bauprojekte neu zu denken. Die thermische Aktivierung von Tiefbauteilen zur Geothermie-Nutzung ist so eine Möglichkeit. Hannes Herzog fordert von der Politik konkrete Vorgaben zur Treibhausgaseinsparung und von Fachverbänden einheitliche Standards. Er betont aber auch, dass es manchmal so wirkt, als ob der Tiefbau hinter dem Hochbau zurückhinkt, obwohl Materialwiederverwendung bereits seit Jahrzehnten praktiziert und nur nicht explizit als Nachhaltigkeit bezeichnet wird. 🎧 Hör rein und erfahre mehr über die Hebel in der Planung sowie konkrete Anwendungsfälle! Die Folge im Überblick: 00:00:06 - Nachhaltigkeit in der Infrastrukturplanung 00:01:49 - Die Rolle des Planers für Nachhaltigkeit 00:05:22 - Nachhaltigkeitsherausforderungen in Geotechnik und Infrastruktur 00:08:08 - Lebenszyklusanalysen im Infrastrukturbau 00:28:44 - Tools und Datenqualität für LCA-Analysen 00:33:16 - Transportwege und BIM-Integration im Tiefbau 00:36:06 - Wissensaufbau in nachhaltiger Planung 00:39:06 - Forderungen an Politik und Fachverbände für Kreislaufwirtschaft 00:42:04 - Nachhaltigkeit im Tiefbau: Potenziale und Handabdruck ______________ Du willst nichts mehr verpassen und spannende Zusatzinfos? Dann melde dich zu meinem exklusiven Podcastnewsletter an oder informieren dich über meine Webseite (www.tiefgruendig.com), wie wir zusammenarbeiten können.

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  8. May 10

    050 Moore, Klimaschutz und Heavy Metal: Nachhaltige Erosionsschutzmatten von der Klimafarm

    Was haben Moore, Klimaschutz und Heavy Metal gemeinsam? Richtig, nachhaltige Erosionsschutzmatten von der Klimafarm! Dr. Elena Zydeck leitet seit 2022 "Die Klimafarm" für die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und steht vor einer kniffligen Aufgabe: Moore müssen nass sein, um CO₂ zu binden, aber gleichzeitig muss die Landwirtschaft auf diesen Flächen wirtschaftlich arbeiten können. Die Bundesregierung fördert neun Pilotprojekte mit etwa 50 Millionen Euro über zehn Jahre, um genau diese Balance zu finden und Innovationspotenziale zu identifizieren. Bis 2031 werden auf 400 Hektar Flächen wiedervernässt und mit speziellen Raupenfahrzeugen bewirtschaftet. Das Ergebnis? Ein artenreicher Rohstoff aus Paludikultur, der sowohl die Klima- als auch die Biodiversitätskrise bekämpft. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und umfassen beispielsweise Erosionsschutzmatten. Funfact: Den ultimativen Härtetest beim Wacken-Festival haben die “Moormatten” bereits bestanden! 🤘 Dr. Elena Zydeck sieht das große Potenzial der Landwirtschaft, gleichzeitig Rohstoffe, Energie und Lebensmittel zu produzieren sowie das Klima zu schützen. Die größte Herausforderung besteht darin, bei Landwirten wie bei Unternehmen den Mut für diese tiefgreifenden Veränderungen zu schaffen. 🎧 Hör rein und erfahre, wie aus vernässten Mooren ein ernsthafter Wirtschaftssektor entsteht! Die Folge im Überblick: 00:00:06 - Moore und Klimaschutz in der Landwirtschaft 00:03:48 - Moorvernässung und spezialisierte Landwirtschaftstechnik 00:07:10 - Landwirtschaftliche Transformation mit Mut und Innovation 00:10:46 - Moore als Rohstoff für Klimaschutz und Artenvielfalt 00:13:59 - Ernte, Rohstoffverkauf und Projektmeilensteine 00:17:48 - Moormatten: Vom Projekt zur Wacken-Premiere 00:22:12 - Härtetest beim Wacken Festival erfolgreich bestanden 00:24:38 - Nachhaltige Produkte aus Moorprojekten 00:27:26 - Paludikultur als Rohstoff der Zukunft 00:38:04 - Politik und Wirtschaft für nachwachsende Rohstoffe 00:42:13 - Mittelstand als Treiber der nachhaltigen Transformation 00:45:07 - Moore und Klimaschutz für die Gesellschaft 00:48:39 - Nachhaltigkeit braucht Mut und Innovation ______________ Du willst nichts mehr verpassen und spannende Zusatzinfos? Dann melde dich zu meinem exklusiven Podcastnewsletter an oder informieren dich über meine Webseite (www.tiefgruendig.com), wie wir zusammenarbeiten können.

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