trauma@work

Ivana Scharf

trauma@work ist der Podcast für werteorientierte Leaderinnen und Leader, die Wertschätzung und Wachstum in Ihrem Team fördern wollen.  Den Podcast mit Solo-Episoden, in denen Ivana Scharf Wissen über Trauma teilt und darüber wie Traumata in Organisationen wirken, Interviews mit insprierenden Führungskräften führt, die über Ihre Erfahrungen im Umgang mit Traumata sprechen und tiefgehende Gespräche mit Expertinnen und Experten, hörst Du seit Hersbt 2024.  Gemeinsam stärken wir Trauma-Kompetenz im Leadership.  

  1. #16 Führung als Bewusstseins- und Reifungspraxis

    FEB 11

    #16 Führung als Bewusstseins- und Reifungspraxis

    🎧 Führung als Bewusstseins- und Reifungspraxis - Wie innere Freiheit Organisationen verändert Was bedeutet es, Menschen so zu führen, dass sie innerlich wachsen können?In dieser Folge von trauma@work spricht Ivana Scharf mit Unternehmer und Bestsellerautor Bodo Janssen über Führung als Bewusstseins- und Reifungspraxis. Ausgangspunkt ist sein persönlicher Weg durch existenzielle Krisen und die daraus entstandene grundlegende Neuausrichtung seines Führungsverständnisses. Im Zentrum steht die Frage, wie innere Haltung, Selbstreflexion und Sinnorientierung nicht nur einzelne Führungskräfte verändern, sondern Unternehmenskultur insgesamt. Wir sprechen darüber wie Bewusstheit, emotionale Reife und Selbstführung zum Kern moderner Führung werden. Und weshalb Organisationen dort resilienter werden, wo Führungskräfte lernen, sich selbst zu reflektieren statt nur Strukturen zu optimieren. Wir sprechen darüber: 🔹 was Selbstführung im Führungsalltag konkret bedeutet 🔹 wie Krisen zu Entwicklungsräumen werden können 🔹 weshalb echtes Zuhören Kultur verändert 🔹 wie Bewusstheit Organisationen stärkt 🔹 weshalb persönliche Reifung ein zentraler Erfolgsfaktor ist Bezugspunkt des Gesprächs ist auch sein Buch „Die stille Revolution“, in dem er beschreibt, wie aus persönlicher Krise, ehrlicher Selbstbegegnung und bewusster Wertearbeit ein nachhaltiger Kulturwandel im Unternehmen entstehen kann.Ein Gespräch über innere Arbeit, Verantwortung und menschliche Tiefe in der Führung und darüber, wie Kulturwandel von innen beginnt. 📖 Buchhinweis:Die stille Revolution – von Bodo Janssen, 2016 erschienen im Ariston Verlag.https://www.penguin.de/buecher/bodo-janssen-die-stille-revolution/buch/9783424201383 🎧 Jetzt den Podcast hören: 👉 trauma@work Podcast auf Spotify, Apple Podcasts oder direkt unter: https://www.traumakompetent.de/podcast/

    58 min
  2. #15 Emotionale Reife im Leadership – Ein Plädoyer, Wut zu fühlen

    10/15/2025

    #15 Emotionale Reife im Leadership – Ein Plädoyer, Wut zu fühlen

    🎧 Emotionale Reife im Leadership – Ein Plädoyer, Wut zu fühlen Was bedeutet es, Emotionen wirklich erwachsen zu leben – besonders in Führungsrollen? In dieser Folge von trauma@work spricht Ivana Scharf mit Dr. Albrecht Mahr, Psychoanalytiker, Facharzt für Psychosomatische Medizin und einer der Pioniere der systemischen Aufstellungsarbeit im deutschsprachigen Raum. Ausgehend von seinem Buch „Von den Illusionen einer unbeschwerten Kindheit und dem Glück, erwachsen zu sein“ beleuchten wir, wie sich ein reifer Umgang mit Emotionen – insbesondere mit Wut – auf unsere Beziehungen, Teams und Organisationen auswirkt. Wir sprechen darüber: 🔹 weshalb Wut eine eigene, existenzielle Kraft ist 🔹 wie „Wahrheitsliebe“ zur Grundlage emotionaler Reife wird 🔹 weshalb unterdrückte Emotionen Organisationen schwächen 🔹 und wie Führungskräfte durch Bewusstheit und Selbstwahrnehmung Räume emotionaler Sicherheit schaffen können Ein Gespräch über die Kraft der Ehrlichkeit, über emotionale Präsenz –und darüber, weshalb wahrhaftige Führung nur dort entstehen kann,wo Menschen sich trauen zu fühlen. 📖 Buchhinweis:Von den Illusionen einer unbeschwerten Kindheit und dem Glück, erwachsen zu sein – von Albrecht Mahr, 2016 erschienen im Scorpio Verlag. 🎧 Jetzt reinhören: 👉 trauma@work Podcast auf Spotify, Apple Podcasts oder direkt unter: https://www.traumakompetent.de/podcast/

    56 min
  3. #14 Vater- und Mutterwunden verstehen – Pater Anselm Grün über Führung aus innerer Versöhnung

    09/15/2025

    #14 Vater- und Mutterwunden verstehen – Pater Anselm Grün über Führung aus innerer Versöhnung

    🎧 Vater- und Mutterwunden verstehen – Pater Anselm Grün über Führung aus innerer VersöhnungWelche Spuren hinterlassen Vater- und Mutterwunden – und wie prägen sie unser Führungsverhalten?In dieser Folge von trauma@work spricht Ivana Scharf mit Pater Anselm Grün, Benediktinermönch der Abtei Münsterschwarzach, Bestsellerautor und einer der bekanntesten spirituellen Begleiter im deutschsprachigen Raum. Ausgehend von seinen Büchern „Finde deine Lebensspur – Die Wunden der Kindheit heilen“ und „Führen heißt Leben wecken“ erkunden wir, wie Kindheitsprägungen unser Handeln im Beruf und im Leben beeinflussen – und wie Heilung und innere Versöhnung zu einer Führungskultur beitragen können, die Leben weckt und Menschen zum blühen bringt. Wir sprechen über: 🔹 wie Vater- und Mutterwunden sich in Führung und Zusammenarbeit zeigen🔹 warum Heilung nicht Schuldzuweisung bedeutet, sondern innere Freiheit schafft🔹 wie wir Wunden in Quellen von Sensibilität, Tiefe und Authentizität verwandeln können🔹 und was es braucht, damit Führungskräfte aus innerer Versöhnung heraus wirken Die Bücher, die Ausgangspunkt des Gesprächs sind: 📖 Finde deine Lebensspur. Die Wunden der Kindheit heilen – psychologische und spirituelle Impulse von Anselm Grün und Maria - M. Robben, 2020 erschienen im Herder Verlag. 📖 Menschen führen - Leben wecken. Anregungen aus der Regel Benedikts von Nursia von Pater Anselm Grün, 1998 erschienen im Vier-Türme-Verlag. 🎧 Jetzt reinhören: 👉 trauma@work Podcast auf Spotify, Apple Podcasts oder direkt unter: https://www.traumakompetent.de/podcast/

    52 min
  4. #13 Leise Stärke - Posttraumatische Reifung verstehen

    08/15/2025

    #13 Leise Stärke - Posttraumatische Reifung verstehen

    🎧 Leise Stärke - Posttraumatische Reifung verstehenWas bedeutet posttraumatische Reifung – und wie unterscheidet sie sich von Resilienz? In dieser Folge von trauma@work spricht Ivana Scharf mit Prof. Dr. Insa Fooken, emeritierte Professorin für Entwicklungspsychologie, Seniorprofessorin an der Goethe-Universität Frankfurt und eine ausgewiesene Expertin für Lebenslauf- und Altersforschung im deutschsprachigen Raum. Prof. Fooken hat sich über Jahrzehnte mit Resilienz, posttraumatischer Reifung, Geschlechter- und Generationenfragen sowie der Aufarbeitung von Kriegskind-Erfahrungen beschäftigt.Ihre präzise Unterscheidung zwischen Resilienz und posttraumatischer Reifung öffnet einen differenzierten Blick auf Krisenbewältigung – jenseits von bloßer Funktionsfähigkeit. Wir sprechen über: 🔹 die fünf Kernbereiche posttraumatischer Reifung 🔹 warum die „Illusion psychischer Stärke“ langfristig gefährlich ist 🔹 wie Ambivalenzfähigkeit und „leise Stärke“ neue Handlungsspielräume eröffnen 🔹 und was Gesellschaft und Führungskultur daraus lernen könnenDer Text, der Ausgangspunkt des Gesprächs ist: 📖 Fooken, I. (2013). Resilienz und posttraumatisches Wachstum. In A. Maercker (Hrsg.), Handbuch der posttraumatischen Belastungsstörungen (4. Auflage) (S.71-93). Berlin u. a.: Springer.📖 Weiterführende Publikationen von Prof. Dr. Insa Fooken finden sich u. a. in der interdisziplinären Altersforschung sowie zu Kriegskindern des Zweiten Weltkriegs. 🎧 Jetzt reinhören: 👉 trauma@work Podcast auf Spotify, Apple Podcasts oder direkt unter: https://www.traumakompetent.de/podcast/

    1h 4m
  5. #10 It’s all in the Data – Wie psychische Belastungen in Unternehmen sichtbar werden

    05/14/2025

    #10 It’s all in the Data – Wie psychische Belastungen in Unternehmen sichtbar werden

    🎧 It’s all in the Data – Wie psychische Belastungen in Unternehmen sichtbar werden Was die GBU Psyche messen kann – und wo Unternehmen tiefer hinschauen müssen Psychische Belastungen sind kein individuelles Problem – sie sind oft systemgemacht. Fehlende psychologische Sicherheit, toxische Führung, überfordernde Strukturen: All das lässt sich messen. Vorausgesetzt, Unternehmen schauen genau hin. In der neuen Episode des trauma@work Podcasts spricht Gastgeberin Ivana Scharf mit Thomas Artmann – Diplom-Psychologe, Unternehmensberater und Experte für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Kennengelernt hat sie ihn in seinem Seminar zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen bei der Haufe Akademie. Wir sprechen über das zentrale Instrument zur Erfassung psychischer Belastungen: die GBU Psyche. Was kann sie wirklich sichtbar machen – und wo stößt sie an ihre Grenzen? Es geht um strukturelle Überforderungslogiken, psychologische Sicherheit, ungesunde Führungskultur und die oft unterschätzte Rolle früher Traumatisierungen im Arbeitskontext. ▶️ Zum Hintergrund: Seit 2013 ist die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen gesetzlich vorgeschrieben – doch in vielen Unternehmen fehlt bis heute das Bewusstsein für ihren tatsächlichen Nutzen. Thomas Artmann zeigt, wie durch gezielte Fragen echte Veränderungen möglich werden – in Strukturen, in der Kultur und im Umgang mit Mitarbeitenden, die oft mehr mitbringen, als man auf den ersten Blick erkennt. Ein Zitat von Thomas Artmann, mit dem das Thema gut auf den Punkt gebracht ist: „Gesunde Führung beginnt dort, wo ich mich traue, auf Komplexität zu reagieren – und ehrliches Feedback nicht als Bedrohung sehe.“ 🎧 Jetzt reinhören: 👉 trauma@work Podcast auf Spotify, Apple Podcasts oder direkt unter: https://www.traumakompetent.de/podcast/ In seinem Text „Zwischen Effizienzmythos und Erschöpfung – die strukturinduzierte Überforderungslogik“ beschreibt Thomas Artmann eindrücklich, wie Unternehmen durch eigene Strukturen Überforderung erzeugen – und warum es neue Denkweisen braucht, um gesunde Organisationen zu gestalten.Den Artikel findest du hier.

    1h 7m
  6. #9 Vom Tabuthema zur Führungskompetenz: Weshalb Wissen über Kindheitstraumata und ihre Folgen auf die Gesundheit unverzichtbar ist

    04/30/2025

    #9 Vom Tabuthema zur Führungskompetenz: Weshalb Wissen über Kindheitstraumata und ihre Folgen auf die Gesundheit unverzichtbar ist

    Vom Tabuthema zur Trauma-Kompetenz: Weshalb Wissen über Kindheitstraumata und ihre Folgen auf die Gesundheit in Unternehmen unverzichtbar ist Kindheitstraumata sink kein Randthema in unserer Gesellschaft.  Sie sind ein massiver Faktor für die Entstehung von psychischen und körperlichen Erkrankungen – und betreffen uns alle. In meinem Gespräch mit Prof. Dr. Hans Grabe wird klar: Frühkindliche Belastungen beeinflussen nicht nur individuelle Biografien, sondern auch das Gesundheitssystem, Unternehmen und unsere gesamte Gesellschaft.  In der neunten Episode meines trauma@work Podcasts spreche ich mit Prof. Dr. Hans Grabe, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Greifswald zugleich Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Greifswald. Er hat über 30 Jahre Erfahrung in Klinik und Forschung. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Genetik, Neurobiologie und Epidemiologie psychischer Erkrankungen. Mehrfach wurde er für seine wissenschaftlichen Leistungen ausgezeichnet. Doch aus meiner Sicht wird den bahnbrechenden Erkenntnissen, in der öffentlichen Diskussion bislang viel zu wenig Beachtung geschenkt. ▶️ Zum Hintergrund: Erstmals konnte im Rahmen der großangelegten NAKO Gesundheitsstudie – mit über 200.000 Teilnehmer:innen – systematisch nach Kindheitstraumata gefragt werden. Der Childhood Trauma Screener (CTS), der in der NAKO Gesundheitsstudie verwendet wurde, basiert auf einer Kurzform des international bekannten Childhood Trauma Questionnaire (CTQ) und umfasst 5 Fragen, die die zentralen Dimensionen von Kindheitstraumata abdecken und eine Einschätzung in großen epidemiologischen Studien – wie in der NAKO ermöglichen.   Diese weltweit einzigartige Datenbasis erlaubt es, den Zusammenhang zwischen frühkindlichen Belastungen und ausgewählten, relevanten Krankheitsbildern eindeutig wissenschaftlich zu belegen. Das Besondere: Noch nie zuvor standen in Deutschland so umfassende, valide und repräsentative Daten zu diesem Thema zur Verfügung. Die Ergebnisse sind eindeutig – und sie zeigen: Kindheitstraumata dürfen in der gesellschaftlichen und gesundheitspolitischen Debatte nicht länger ignoriert werden. Frühe Traumatisierungen erhöhen das Risiko für zahlreiche psychische und körperliche Erkrankungen im Erwachsenenalter – signifikant und lebenslang. Prof. Grabe bringt es auf den Punkt: "Wer Kindheitstraumata ignoriert, versteht die Entstehung vieler Krankheiten nicht" 🎧 Höre jetzt rein: 👉 trauma@work Podcast auf Spotify, Apple Podcast oder direkt unter: https://www.traumakompetent.de/podcast/ Im Podcast beziehen wir uns auf diese Studie:Klinger-König J, Erhardt A, Streit F, Völker MP, Schulze MB, Keil T, Fricke J, Castell S, Klett-Tammen CJ, Pischon T, Karch A, Teismann H, Michels KB, Greiser KH, Becher H, Karrasch S, Ahrens W, Meinke-Franze C, Schipf S, Mikolajczyk R, Führer A, Brandes B, Schmidt B, Emmel C, Leitzmann M, Konzok J, Peters A, Obi N, Brenner H, Holleczek B, Moreno Velàsquez I, Deckert J, Baune BT, Rietschel M, Berger K, Grabe HJ: Childhood trauma and somatic and mental illness in adulthood—findings of the NAKO health study. Dtsch Arztebl Int 2024; 121: 1–8. DOI: 10.3238/arztebl.m2023.0225

    1h 22m

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