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  1. May 17

    Repost aus Liebe: #27 False Allyship und Gender Bias in Texten

    False Allyship?! – Warum gute Absichten nicht immer gut ankommen (Repost) Diese Folge ist ein kleiner Throwback – aber thematisch aktueller denn je. 💥Wir haben sie aus unserem Archiv geholt, weil sie ein Thema beleuchtet, das oft unterschätzt wird: Allyship – und was passiert, wenn sie eher schadet als hilft. Und Wissen um Bias in Texten wird in Zeiten von demokratisierten LLMs auch immer wichtiger. Gemeinsam mit Kristine sprechen wir darüber, was es eigentlich bedeutet, eine „Ally“ zu sein – und warum wir selbst erstmal lernen mussten, dass unsere ursprüngliche Vorstellung davon nicht ganz gestimmt hat. 👀Kristine bringt dabei eine klare, feministische Perspektive mit und zeigt, warum Feminismus nicht nur Frauen betrifft, sondern für viele gesellschaftliche Gruppen relevant ist – und sie sogar braucht. Im zweiten Teil wird’s konkret: Wir tauchen ein in das Thema Gender Bias in Texten. Denn der steckt oft viel tiefer, als man denkt – nicht nur in offensichtlichen Formulierungen, sondern auch subtil zwischen den Zeilen. Gerade im Kontext von Jobbeschreibungen kann das echte Auswirkungen haben. Gerade heute wird das Thema noch relevanter: Sprachliche Biases landen nicht nur in Stellenanzeigen, sondern auch in Trainingsdaten von KI-Systemen. Das bedeutet, dass Large Language Models diese Muster übernehmen und unbewusst weiter verstärken können – in Texten, Empfehlungen oder automatisierten Entscheidungen. Wer versteht, wie Bias in Sprache funktioniert, kann also nicht nur fairer kommunizieren, sondern auch bewusster mit KI-Tools arbeiten und deren Ergebnisse kritisch einordnen. Wenn euch das Thema erstmal abschreckt: Perfekt. Genau deshalb solltet ihr reinhören. 😉 Und ja – die legendäre Klospülung ist auch noch da. Wer sie findet, hat gewonnen. 🚽🏆 ABSCHNITTE(01:45) Wer ist Kristine?(03:50) Einstiegsfrage(06:00) False Allyship(41:30) Gender Bias in Texten WER IST KRISTINE?Kristine Ringe ist freie Texterin & Konzepterin, Co-Founderin der freien Werbeagentur mpct.media, Feministin an der Tastatur beim Hamburger Kollektiv Lebefrauu, entschlossene Antifaschistin sowie Mitgründerin von „Alpakas gegen Nazis“ und nebenbei Studentin der Soziologie. Klingt nach viel – ist es auch. Aber im Kern geht es ihr bei allem um eines: Sichtbarkeit und Gerechtigkeit für marginalisierte Gruppen zu schaffen. Egal ob Arbeiter:innen, FLINTA* oder BIPoC.Ihr findet sie auch auf Instagram: @kristineringe LINKS The Feminist Men Podcasthttps://open.spotify.com/show/1zbBgJf1DIoZYbfqM8MJHC Buch Tipp: Bell Hooks – Feminism is for everybodyhttps://www.amazon.de/-/en/bell-hooks/dp/0745317332 Being Glue:https://noidea.dog/glue Spannende Studiehttps://gap.hks.harvard.edu/evidence-gendered-wording-job-advertisements-exists-and-sustains-gender-inequality Top 10 maskuline Words in Job Descriptions:https://blog.ongig.com/writing-job-descriptions/top-10-masculine-biased-words-in-job-descriptions/ Gegenüberstellung männlich vs. weiblich konnotierter Worte:https://www.paycor.com/resource-center/articles/are-your-job-descriptions-driving-away-talent-with-unconscious-gender-bias/ Artikel zu unbewusstem Gender Bias:https://www.paycor.com/resource-center/articles/are-your-job-descriptions-driving-away-talent-with-unconscious-gender-bias/

    1 hr
  2. May 1

    #81 To Code or Not To Code: Muss ich noch programmieren (lernen)?

    Brauchen wir 2026 überhaupt noch Programmierer:innen – oder reicht ein guter Prompt? In dieser Folge sprechen wir über den Einstieg in Tech im AI-Zeitalter: Warum Juniors es gerade schwerer haben, was „Vibe Coding“ bedeutet und wieso mehr Code nicht automatisch mehr Produktivität heißt. Wir diskutieren den Hype vs. Realität, versteckte Bugs, den Verification Gap – und warum das eigentliche Skill-Shift längst passiert ist: weg vom Coden, hin zum Verstehen, Entscheiden und Hinterfragen. Zwischen Faszination und Existenzkrise fragen wir uns: Was bleibt von unserem Job? Und was kommt stattdessen? Spoiler: Programmieren ist nicht tot – aber es verändert sich radikal. CHAPTERS (00:00) Berufseinstieg 2026: Lohnt sich Tech überhaupt noch? (02:19) KI als Therapeut? Was das mit unserer Psyche macht (04:34) Tech-Jobs im Umbruch: Warum es gerade so schwierig ist (07:20) Vibe Coding: Programmieren ohne Code – Zukunft oder Hype? (09:39) KI im Dev-Alltag: Gamechanger oder verstecktes Risiko? (12:02) Der Verification Gap: Wenn Code gut aussieht – aber falsch ist (14:09) Lernen im AI-Zeitalter: Was du jetzt wirklich können musst (16:49) Juniors vs. KI: Wer hat noch eine Chance? (19:16) Neuer Arbeitsmarkt: Wen Unternehmen jetzt wirklich suchen (20:59) Lernen neu gedacht: Weniger Code, mehr Verständnis? (22:55) KI als Copilot: Wie viel Arbeit nimmt sie uns wirklich ab? (23:52) Code Reviews mit KI: Besser als jeder Kollege? (26:40) Programmieren 2027: Arbeiten wir bald ganz anders? (30:33) Ist Programmieren noch relevant – oder nur ein Zwischenschritt? (31:09) Skill Shift: Was Developer jetzt lernen müssen (35:43) Bias, Macht & Verantwortung: Die dunkle Seite der KI LINKS https://arxiv.org/abs/2512.04124 https://www.nytimes.com/2025/08/10/technology/coding-ai-jobs-students.html https://www.newyorkfed.org/research/college-labor-market#--:explore:outcomes-by-majorhttps://deepnewz.com/vc/25-y-combinator-startups-95-ai-generated-code-cursor-eyes-10-billion-valuation-448d7327 https://modall.ca/blog/apple-rejecting-vibe-coded-apps https://www.sonarsource.com/company/press-releases/sonar-data-reveals-critical-verification-gap-in-ai-coding/ https://www.sonarsource.com/the-state-of-code/developer-survey-report/ https://www.sonarsource.com/blog/how-ai-is-redefining-technical-debt https://metr.org/blog/2025-07-10-early-2025-ai-experienced-os-dev-study/https://digitaleconomy.stanford.edu/ https://www.newyorkfed.org/research/college-labor-market/index.html https://www.theregister.com/2025/07/21/replit_saastr_vibe_coding_incident/

    48 min
  3. Mar 31

    #80 On-Call Engineering: How to bring calm to the chaos

    What does it really feel like to be the person who gets paged when everything breaks? In this episode, we sit down with Rachel to talk about the reality of on-call engineering — the stress, the uncertainty, the sleepless nights, and the systems that can turn chaos into calm. From false alarms at 3 a.m. to high-pressure incidents with real business impact, Rachel shares honest stories, hard-earned lessons, and practical ways teams can make on-call more sustainable. We explore what good incident management actually looks like, why alert fatigue is so dangerous, how strong escalation paths and runbooks reduce panic, and why psychological safety matters just as much as technical skill. We also talk about postmortems, monitoring, ownership, and how on-call can become one of the fastest ways to truly understand the systems you build. Whether you love on-call, fear it, or are still figuring out if it is for you, this conversation is full of relatable moments, useful insights, and real-world advice for bringing more calm to operational chaos. ABOUT RACHEL Rachel joined 1KOMMA5° three years ago as a backend engineer and has since soft-launched into engineering management. She cares a lot about what drives people, making an actual difference, and solving tricky problems—usually in that order. CHAPTERS (00:00) Introduction to On-Call Engineering (01:40) Why On-Call Can Be So Challenging (03:50) The Biggest Stress Factors in On-Call (06:16) How Teams Communicate During Incidents (08:27) The Performance Cost of Sleep Deprivation (10:46) Why Downtime Is So Expensive (13:25) Our Worst On-Call Stories (18:58) Hard Lessons from Real Incidents (21:57) Alerts, Noise, and Incident Management (30:22) How 1K5 Improved Its On-Call Process (38:14) Smarter Documentation and Better Postmortems (41:11) Incident Transcription and Team Communication (43:32) Managing Risk and Building Psychological Safety (46:21) Life as an On-Call Engineer (49:39) What Makes a Postmortem Useful? (56:46) Final Reflections on On-Call and Teamwork LINKS https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2656292 https://en.wikipedia.org/wiki/Sleep_deprivation

    1h 9m
  4. Mar 1

    #79 AI Therapists: Hoffnungsträger oder Risiko?

    Kann ein Algorithmus Trost spenden? Und was passiert, wenn Menschen beginnen, einer KI ihre intimsten Gedanken anzuvertrauen? Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über Suizid und schwere psychische Krisen. Wenn dich das Thema belastet, überspringe diese Episode oder höre sie nicht allein. Hilfsangebote findest du weiter unten. AI-Therapeuten versprechen Unterstützung ohne Wartezeit, ohne Bewertung, 24/7 verfügbar. In einer Zeit, in der Therapieplätze knapp sind und psychische Krisen zunehmen, klingt das wie eine echte Hoffnung. Doch was bedeutet es, wenn emotionale Bindungen zu KI-Chatbots entstehen? Wenn ein Bot in einer Krise reagiert – oder eben nicht richtig reagiert? Und wer trägt Verantwortung, wenn aus digitaler Unterstützung potenziell gefährlicher Rat wird? In dieser Episode sprechen wir über AI-Therapeuten zwischen Hoffnungsträger und Risiko. Wir beleuchten den Eliza-Effekt, diskutieren reale Erfahrungen – wie die Geschichte von Christa – und fragen uns: Ist KI-Therapie eine sinnvolle Überbrückung, eine Ergänzung zur klassischen Therapie oder eine gefährliche Illusion? Links https://99percentinvisible.org/episode/the-eliza-effect/ https://www.psychologytoday.com/us/blog/psych-unseen/202511/when-ai-chatbots-encourage-violence https://en.wikipedia.org/wiki/Deaths_linked_to_chatbotshttps://www.euronews.com/next/2023/03/31/man-ends-his-life-after-an-ai-chatbot-encouraged-him-to-sacrifice-himself-to-stop-climatehttps://www.tagesschau.de/wirtschaft/digitales/openai-scarlett-johansson-stimme-100.html https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2024/mar/02/can-ai-chatbot-therapists-do-better-than-the-real-thingChapters 00:00 Triggerwarnung & warum dieses Thema uns alle betrifft 01:31 Wenn der Therapeut ein Algorithmus ist 02:55 Der Eliza-Effekt: Warum wir Maschinen Gefühle zuschreiben 05:00 Christas Geschichte: Zwischen Trost und Täuschung 06:57 „Ich kann dich einfach löschen“ – Kontrolle, Macht und Sicherheit 08:46 24/7 Hilfe ohne Wartezimmer – das große Versprechen 10:27 Wenn KI in psychischen Krisen falsch reagiert 13:47 Systemische Risiken: Wer trägt Verantwortung? 16:31 Emotionale Bindung an Bots – unterschätzte Dynamik? 21:53 Ergänzung oder Ersatz? Die Zukunft der Therapie 25:42 Offene Fragen: Was wir (noch) nicht wissen Hilfsangebote Wenn dich die Themen dieser Folge persönlich betreffen oder du dich in einer akuten Krise befindest, kannst du dich anonym und kostenlos an folgende Stellen wenden: Egal ob ärztlicher Notdienst (Bereitschaftsdienst), Arztsuche oder Terminvereinbarung: Sie finden hier alle Services der 116117.TelefonSeelsorge Deutschland: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222Online-Chat und weitere Informationen unter www.telefonseelsorge.deIm Notfall: 112Für Jugendliche: Nummer gegen Kummer 116 111

    27 min
  5. Feb 1

    #78 Nutzerzentriert statt erklärungsbedürftig: Wie Verwaltung proaktiv wirken kann

    Kennst du dieses Gefühl, wenn du ein einziges Formular ausfüllen willst – und plötzlich drei Behörden, fünf PDFs und ein Faxgerät im Spiel sind? In dieser Folge sprechen Ellen und Dodo mit Linda Oldenburg genau darüber: warum sich Verwaltung oft so zäh anfühlt, warum das kein Naturgesetz ist – und was wir uns ganz konkret von Ländern wie Estland abschauen können. Linda bringt einen seltenen Blick von innen mit: aus IT und öffentlicher Verwaltung. Es geht um digitale Identitäten, Cyber-Sicherheit, politische Realität, aber auch um eine große Frage: Wie kann Verwaltung endlich proaktiver, transparenter und bürgernäher werden? Eine Folge für alle, die schon mal an der Bürokratie verzweifelt sind – und trotzdem glauben, dass da noch richtig viel Potenzial drinsteckt. 🎧 ÜBER LINDA Linda Oldenburg gestaltet digitale Transformation dort, wo sie echten gesellschaftlichen Mehrwert erzeugt – im Public Sector und darüber hinaus. Als Director Digital Innovation & Ecosystem und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Nortal AG bringt sie internationale Best Practices aus Estland, Oman und Kanada in einen deutschen Kontext, treibt proaktive Verwaltung und KI-gestütztes Lebenslagenmanagement voran und baut Strukturen, die Wirkung entfalten. Mit strategischem Blick, Innovationskraft und Leidenschaft zeigt sie, wie Verwaltung bis 2030 nicht nur moderner, sondern menschlicher wird. CHAPTERS (00:00) Warum diese Folge mit dir zu tun hat(01:54) Warum ein Behördengang selten einfach endet(03:33) Digitalisierung: Anspruch, Alltag und Reibung(06:26) Wie man von IT in der Verwaltung landet – und dort bleibt(10:49) Was Menschen antreibt, ein zähes System zu verändern(13:31) Warum Verwaltung mehr ist als Bürokratie(14:35) Ein Blick hinter die Türen der Verwaltung(16:00) Was Geopolitik plötzlich mit Software zu tun hat(20:25) Wenn der Staat angegriffen wird – digital(27:16) Warum sich in Deutschland alles so kompliziert anfühlt(27:55) Was Estland anders gemacht hat(29:37) Ein Prinzip, das alles verändert: Once Only(31:00) Wenn Daten wirklich zusammenarbeiten(31:40) Eine digitale Identität für alles?(33:53) Wer entscheidet – und wie transparent das ist(36:33) Kann KI Verwaltung besser machen?(40:01) Was wäre, wenn Verwaltung einen Schritt voraus wäre(50:30) Rückenwind aus der Politik – oder nur Papier?(51:39) Warum man Wirkung messen muss(53:50) Was nach der Folge bleibt(53:53) Warum der Public Sector mehr Frauen braucht(54:12) Was du selbst beitragen kannst(54:28) Die wichtigsten Erkenntnisse auf den Punkt

    59 min

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