Western Unchained

Sebastian Gerstl &Jörg Brühmann

Gesetzeshüter und Banditen, grenzenlose Freiheit, tödliche Wildnis: Alle zwei Wochen begeben sich die Western-Fans Sebastian Gerstl und Jörg Brühmann zurück in den Wilden Westen und erzählen Geschichten, Legenden und Mythen über mehr oder weniger berühmte Cowboys, berüchtigte Gestalten, unglaubliche Schießereien und das außergewöhnliche Leben am Rande der Zivilisation, die diese kurze und doch überaus ereignisreiche Ära geprägt haben.

  1. 4D AGO

    Deutsche Einwanderer im Wilden Westen

    Zwischen 1820 und 1910 wanderten etwa 4,5 Millionen Deutsche in die USA aus. Heute geben über 40 Millionen Einwohner der Vereinigten Staaten an, deutsche Wurzeln zu haben. Besonders viele finden sich in Regionen, die sinnbildlich für den Wilden Westen stehen: Missouri, Kansas, Nebraska, Ohio, Wisconsin oder bestimmte Landstriche in Texas. Wie kam es dazu, und wie haben diese Einwanderer den Wilden Westen und das Kulturgut der USA geprägt? 0:00:00 - Intro und Einleitung 0:01:48 - Deutsch-Amerikaner: Eine der größten US-Bevölkerungsgruppen 0:03:55 - Gründe für Auswanderung und Auswanderungswellen 0:05:58 - Frühe Auswanderer im 17. Jhdt. 0:11:23 - Deutsche Einwanderer im 18. Jahrhundert und ihre Rolle im Unabhängigkeitskrieg 0:15:12 - Die Mühlenberg-Legende: Wäre Deutsch beinahe Amtssprache der USA geworden? 0:18:36 - Die deutsche Einwanderungswelle der 1830er Jahre ("Vormärz") 0:25:28 - Die Auswanderungwelle der '48er 0:27:26 - Deutsche in Texas und der Mainzer Adelsverein (ab 1842) 0:31:20 - Deutschsprachige Zeitungen und Kulturvereine in den USA 0:34:43 - (Einschub) Familiennachzügler und Vorbestrafte 0:39:20 - Ab circa 1850: Die deutsche Besiedlung des Mittelwestens (Kansas, Nebraska & Ohio) 0:42:44 - Die "Know Nothing" Bewegung und Repressalien gegen deutsche Einwanderer 0:49:16 - Der Bürgerkrieg und die Zeit danach: Von unerwünschten Neuankömmlingen zu Muster-Einwanderern... Coors, Milllers, Schlitz, Pabst & Anheuser-Busch 0:56:04 - ...und ab 1910 wieder zurück: Der deutsche Ruf leidet 0:59:39 - 1871 in Neu Braunfels, Texas (Gebhardt's): Der erste Saloon mit Ausschank für Frauen 1:01:33 - Deutsches Kulturgut in den heutigen USA 1:03:16 - Lesetipps 1:06:13 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal Links zum Thema: Zeit.de:  Briefe deutscher Einwanderer in ihre Heimat (Paywall) Heimat- und Geschichtsfreunde Griesbach: Matthias Kleeberger - Auswanderer und Pionier des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten von Amerika 65th National Sängerfest in San Antonio, Texas (April 30th - May 2nd 2026) inklusive Liederliste #germanamericans #western #wilderwesten #ohio #kansas #nebraska #unabhängigkeitskrieg #bürgerkrieg #48er #vormärz #einwanderer #auswanderer *Hinweis: Das Teaserbild zu dieser Episode wurde KI-generiert mit Hilfe von ChatGPT

    1h 8m
  2. MAR 16

    Texas während der Reconstruction (1865-1876)

    Warum wurde Texas nach dem Bürgerkrieg zum vielleicht wildesten Pflaster des gesamten Westens? Warum häuften sich dort Schießereien, Gesetzlosigkeit und politische Gewalt gerade in den Jahren nach 1865 so extrem? Die Antwort liegt in einer Zeit, welche die USA zum Teil noch bis heute prägt: der Reconstruction. Als der Bürgerkrieg 1865 endete, war Texas zwar wieder Teil der Vereinigten Staaten, aber von Stabilität konnte keine Rede sein. Die Sklaverei war abgeschafft, doch damit war die Frage längst nicht geklärt, wie ehemalige konföderierte Staaten wieder in die Union eingegliedert werden sollten - und was die neu gewonnene Freiheit für Millionen ehemaliger Sklaven tatsächlich bedeutete. In Texas trafen militärische Besatzung, politische Machtkämpfe in Washington, alte Sezessionisten, neue republikanische Amtsträger, rassistische Gewalt, wirtschaftliche Krisen und ein weitgehend zusammengebrochenes Rechtssystem aufeinander. Das Ergebnis war ein Staat im Ausnahmezustand: ganze Landstriche blieben ohne Sheriffs oder sonstige Gesetzeshüter, Richter wurden aus dem Amt entfernt, eine State Police wurde aufgebaut, verhasst und wieder demontiert, während Ku-Klux-Klan und andere Terrorgruppen im Hintergrund mitmischten. Gleichzeitig legten Rinderboom, Eisenbahnausbau und Homestead-Politik den Grundstein für den Aufstieg von Texas - und für viele jener Zustände, die wir heute mit dem Wilden Westen verbinden. In dieser Folge besprechen Jörg und Sibi, warum die Reconstruction in Texas so konfliktreich verlief, wie Black Codes und Rassentrennung direkt an die abgeschaffte Sklaverei anknüpften, weshalb ausgerechnet in dieser Zeit so viele Schwarze als Cowboys arbeiteten und warum Texas zwischen 1865 und 1876 zu einem Brennpunkt von Gewalt, Umbruch und Neuanfang wurde. Es ist die Geschichte eines Staates zwischen Niederlage und Neuaufstieg - und einer Epoche, in der entschieden wurde, was Freiheit, Ordnung und Zugehörigkeit im amerikanischen Westen überhaupt bedeuten sollten. 00:00 - Intro und Einleitung 01:12 - Reconstruction: Der Status der Konföderationsstaaten nach dem Bürgerkrieg 07:46 - Andrew Johnsons Reconstruction: Militärgouverneure und schnelle Neuwahlen 09:37 - Gouverneur Andrew J. Hamilton, der neue Texanische Kogress, und Widrigkeiten beim Neubeginn 13:07 - Die Wahlen 1866: Ex-Konföderierte wieder an den Hebeln der Macht 16:18 - Sklaverei unter neuem Namen... Die "Black Codes" 21:40 - Erste Segregation, Freedmen’s Bureau und getrennte Schulen 26:30 - Der Kongress stellt sich gegen Präsident Johnson 29:06 - Der Reconstruction Act von 1867 31:40 - Texas unter Militärverwaltung: Ämtersäuberungen und politische Neuordnung 34:17 - Gesetzlosigkeit in Texas: fehlende Sheriffs, fehlende Rangers 38:31 - Gouverneur Edmund J. Davis: Texas State Police, Frontier-Gewalt und Konflikte mit Natives 42:17 - Homesteads, Jobs und politische Ämter: Die schwierige Integration der Freedmen 45:20 - Gouverneur Richard Coke, Redeemers und das Ende der Reconstruction in Texas 50:08 - Rinderboom und schwarze Cowboys 55:08 - Nachwirkungen bis ins 20. Jahrhundert 58:01 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal #wildwest #wilderwesten #texas #reconstruction #civilwar #blackcodes #andrewjohnson #gesetzlose #texasrangers #cowboys

    1h 1m
  3. MAR 2

    Clay Allison - Der "Shootist"

    Cowboys, Gesetzeshüter und Banditen gab es viele im Weilden Westen - doch kaum solche, die sich selbst als "Revolverhelden" bezeichneten. Clay Allison jedoch war ein solcher Mann: Jemand der sich rühmte, als "Shootist" sein Leben zu bestreiten, und der für viele ein furchtloser Freund, für andere aber eine wandelnde Bedrohung war...inklusive für sich selbst. Clay Allison mag heute kein so großer Name wie Billy the Kid oder Jesse James sein. Aber in seiner Zeit ein war er ein berüchtigter Mann: Ein exzellenter Reiter trotz Klumpfuß, ein notorischer Trinker, jähzornig bis zur Selbstzerstörung. Für die einen war er ein furchtloser und wagemutiger Mann, den man im Ernstfall an seiner Seite haben wollte. Andere sahen in ihm einen unberechenbaren Psychopathen. In der heutigen Folge erzählen wir von dem aus Tennessee stammenden Mann, der auf seinen Beruf angesprochen selbstbewusst angab: "I'm a shootist". Ein Mann, den seine Vorgesetzten im Bürgerkrieg fürchteten, über dessen Zeit in Texas sich zahlreiche Legenden ranken, der sich in New Mexico einen Ruf erarbeitete der einem Billy the Kid mindestens ebenbürtig war... und der sich mit einem Todfeind zum Essen traf, weil er "einen Mann nicht mit leerem Magen zur Hölle schicken" wollte. 00:00 - Intro und Einleitung 00:48 - Der Begriff "Revolverheld" 02:44 - Clay Allison: Geburt und Jugendjahre in Tennessee 04:46 - Konföderierter Soldat im Bürgerkrieg 09:00 - Erste Taten nach dem Bürgerkrieg 11:20 - 1866: Umzug nach Texas, Messerkampf um einen Brunnen, und nacktes durch die Straßen reiten 16:15 - Ab 1870: Eigene Ranch im Cimarron County, New Mexico 17:39 - Clay Allison und Charles Kennedy, New Mexicos erster Serienmörder 21:14 - Konflikte mit Soldaten 22:03 - Streitlustiger Trinker 24:40 - Auf Freiersfüßen 25:32 - 7. Januar 1874: Duell mit Chunk Colbert 29:18 - Colfax County War und Auseinandersetzung mit Francisco Griego 34:34 - Dubiose Anklage und ein ebenso dubioser Freispruch 38:24 - 21.12.1876: Saloonschießerei in Las Animas, Colorado 41:24 - 1878: Begegnung mit Wyatt Earp? 43:36 - 1887: Die Sache mit dem Zahnarzt in Cheyenne... 45:20 - 1. Juli 1887: Ein unrühmlicher Abgang 48:42 - Resümee zu Clay Allison 51:39 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal #wildwest #wilderwesten #tennessee #texas #newmexico #wyoming #colorado #clayallison #shootist #revolverheld

    54 min
  4. FEB 16

    Der Sioux Krieg von 1876 und die Schlacht von Little Big Horn

    Die Schlacht von Little Big Horn war die verheerendste Niederlage, die die US-Armee im Kampf gegen Indianer einstecken mussten. Aber wie kam es zu dieser Schlacht - und warum führte die US-Armee 1876 gegen die Sioux und Northern Cheyenne erneut Krieg? 1866, nach dem Ende von Red Cloud's War, hatten die Vereinigten Staaten den verschiedenen Stämmen der Lakota- und Dakota Sioux ein umfangreiches Reservat zugesprochen, dem weite Teile von North und South Dakota, Nebraska, Colorado, Montana und Wyoming angehörten. Doch als eine von General Custer angeführte Expedition 1874 Gold in den für die Sioux heiligen Black Hills entdeckte, stand der Frieden erneut auf der Kippe. Die US-Armee zeigte sich unfähig - oder gar unwillig - weiße Goldschürfer aus den heiligen Bergen fernzuhalten. 1876 brach der schwelende Konflikt in einen erneuten Krieg zwischen der US-Regierung und einigen Stämmen der Lakota-Sioux und Northern Cheyenne aus. Doch die Kavallerie zeigte sich für die geplante "Strafexpedition" erstaunlich schlecht vorbereitet. Warum konnte der Konflikt erneut eskalieren? Welche Ereignisse führten zur "Schlacht am Little Big Horn"? Was genau geschah während "Custer's letztem Gefecht" gegen die Krieger von Sitting Bull und Crazy Horse? Und was waren die Folgen im weiteren Verlauf des "Großen Sioux-Kriegs" von 1876?  0:00:00 - Intro und Einleitung 0:03:40 - Fallende Silberpreise und Platzen der Eisenbahn-Blase: Die Wirtschaftskrise von 1973 0:10:45 - Gold in den Black Hills: Die Custer-Expedition vom Juli 1874 0:17:30 - Mai 1875: Eine Sioux-Delegation in Washington, und Scheitern der Friedensbemühungen 0:22:49 - Herbst 1875: Ein Ultimatum und eine Strafaktion 0:27:45 - 17. März 1876: Beginn der Kampfhandlungen: die Schlacht von Powder River 0:34:49 - Das Problem der Kavallerie-Bewaffnung 0:36:22 - Mai/Juni 1876: Kavallerie-Vormarsch aus drei Richtungen 0:37:27 - 17. Juni 1876: Die Schlacht von Rosebud Creek 0:42:32 - 25./26. Juni 1876: Die Schlacht von Little Big Horn 0:45:43 - Major Reno's Vorstoß, und eine grobe Fehleinschätzung der Lage 0:50:43 - Der Zustand der Kavallerie: Mythos vs. Realität 0:54:00 - Custer's letztes Gefecht 0:59:53 - Nach der Schlacht: Mythen- und Legendenbildung 1:05:01 - Verheerende Niederlage zur Hundertjahrfeier: Eskalation des Kriegs 1:07:32 - Sell or Starve: Horsemeat March, Flucht nach Kanada, und sitting Bull's Rückkehr aus dem Exil (1881) 1:14:32 - Buffalo Bill Cody, die Verklärung von Custer's letztem Gefecht, und das "legendäre" Kavallerie-Bild 1:20:00 - "Little Big Horn" und der Western-Film: von Verklärung zur Kritik 1:26:13 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal #western #westernfilm #sioux #lakota #cheyenne #dakota #blackhills #deadwood #goldrausch #custer #sittingbull #crazyhorse #littlebighorn #indianerkriege #goldrausch #indianer #natives

    1h 30m
  5. FEB 2

    General George Armstrong Custer

    Er galt als Held von Gettysburg und als Indianerkämpfer, der nach seinem "letzten Gefecht" am Little Bighorn River zur großen Legende verklärt wurde. Doch was ist dran an der Geschichte von George Armstrong Custer, dem "Boy General" und furchtlosen Kavallerie-Kommandanten? Die Karriere von "General" Custer kann mit Fug und Recht als wechselhaft beschrieben werden. Bisweilen feierte man ihn als Held - doch seine eigenen Männer schätzten ihn oft wenig. Unter Militärs hatte er wichtige Gönner - Präsident Grant schätzte ihn dagegen gering. Und doch sollten seine Taten mehr als einmal die militärischen Geschicke der Vereinigten Staaten prägen und lenken. In der heutigen Folge widmen sich Jörg und Sibi eine der verklärtesten und wohl auch streitbarsten Persönlichkeit, die das US Militär im 19. Jahrhundert vorzuweisen hatte - und die dennoch das Bild der Kavallerie, wie wir es heute kennen, prägen sollte. 00:00 - Intro und Einleitung 01:51 - George Armstrong Custer: Herkunft und Jugendjahre 05:22 - Vom Lehrerseminar an die West Point Military Academy 07:51 - 1861-1865: Kavallerie-Offizier im Dienste der Nordstaaten 13:27 - 1863: Brigadier General der Freiwilligenarmee 14:11 - Stärken und Schwächen von George Armstrong Custer 17:24 - Juli 1863: Gefecht von Abbotstown, und Schlacht von Gettysburgh 21:44 - Die restlichen Bürgerkriegsjahre 22:48 - Welchen Rang hatte "General" Custer wirklich? 27:42 - Nach dem Bürgerkrieg: Nach Texas beordert 32:25 - Politische Ambitionen 34:12 - ab 1866: "Indian Warrior" und Strafexpedition gegen die Northern Cheyenne 38:36 - In den Dakotas: Die "Custer-Expedition" (1874) 41:58 - 25. Juni 1876: Ritt ins Schicksal... 42:54 - Die Pflege des "Custer-Mythos" 49:21 - Was hat die Geschichte inspiriert? Custer's Darstellung im Wandel der Zeit 55:02 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal #general #custer #georgearmstroncuster #civilwar #gettyburgh #texas #dakota #lakota #sioux # cheyenne

    1 hr
  6. JAN 19

    Indianerkriege: Der erste Sioux-Krieg (1854) und Red Cloud's War (1866-68)

    Als sich die Vereinigten Staaten weiter über den Mittelwesten und die Great Plains ausbreiten, geraten Siedler immer häufiger in Konflikt mit den dort lebenden indigenen Nationen. Speziell ab 1851 sollte dies in mehrere Gefechte mit Lakota-Stämmen führen, die gemeinhin als die "Sioux-Kriege" bezeichnet werden... Nur wenige Jahre vor dem Amerikanischen Bürgerkrieg eskalierte im Herzen der Great Plains ein Konflikt, der exemplarisch für die sogenannten Indianerkriege stehen sollte. Zwischen 1854 und 1856 mündeten Vertragsbrüche, kulturelle Missverständnisse und militärische Überreaktionen im Ersten Sioux-Krieg – ausgelöst durch eine entlaufene Kuh, aber genährt von schlecht umgesetzten Verträgen und der Missachtung von Vereinbarungen, die mehr auf Machtdemonstrationen als die einhaltung von Recht hinausliefen – und den Konflikt weiter eskalieren ließ. Zehn Jahre später wiederholte sich das Muster – diesmal in größerem Maßstab. Der Bau des Bozeman Trails durch vertraglich zugesichertes Native-Gebiet und neue Militärforts im Powder-River-Country führten zum offenen Krieg unter Führung des Oglala-Lakota-Häuptlings Red Cloud. In Red Cloud’s War (1866–1868) setzten Lakota, Northern Cheyenne und Arapaho auf Guerillataktiken – mit verheerenden Folgen für die US-Armee wie dem Fetterman-Gefecht. 0:00:00 - Intro und Einleitung 0:03:30 - Wer sind "die Sioux"? 0:10:20 - Das Verhältnis der Lakota und Dakota mit den Vereinigten Staaten bis circa 1850 0:12:57 - Der Vertrag von Fort Laramie (1851) 0:17:50 - 18.8.1854: Eine entlaufene Kuh auf dem Oregon-Trail 0:23:20 - 19.8.1854: Der "Grattan-Vorfall" 0:30:11 - Einberufung von Colonel Harney, und der erste Sioux-Krieg (1854-56) 0:36:03 - 1856-1865: Wackeliger Frieden und neue Konfliktherde (Goldrausch von Montana (1861), Bozeman-Trail (1862)) 0:39:36 - Die Powder-River-Expedition (1865) 0:43:10 - Neue Verhandlungen scheitern 0:46:21 - Red Cloud's War (1866-68) 0:50:20 - Einschub: Das oft falsche Verständnis vom "indianischen Krieger" 0:51:08 - Zermürbende Attacken und erodierende Moral bei den Soldaten 0:52:38 - 21.12.1866: Der "Fetterman-Fight" 0:59:14 - Der weitere Kriegsverlauf: Die US-Armee im Hintertreffen 1:02:03 - Der zweite Vertrag von Fort Laramie (1868) und die Bildung des großen Sioux-Reservats 1:05:17 - Ausblick aufs nächste Mal 1:07:41 - Einschub zu den Crow Nations und Verabschiedung #western #wilderwesten #kavallerie #indianer #natives #sioux #lakota #Wyoming #Montana #dakota #redcloud #fettermanfight

    1h 11m
  7. JAN 5

    Der Schweinekrieg von 1859

    Nur zwei Jahre vor Ausbruch des Amerikanischen Bürgerkriegs standen die USA und das Vereinigte Königreich erneut kurz vor einem Krieg;  dem dritten in weniger als 100 Jahren. Ursachen waren ungeklärte Fragen über Oregon, ein Goldrausch in Kanada, und ein englisches Schwein, dass einen amerikanischen Kartoffelacker verwüstete. Ein Grenzvertrag mit schwammigem Wortlaut, eine umstrittene Inselgruppe zwischen Vancouver Island und dem Washington Territory – und dann wühlt ein Berkshire-Schwein in einem Kartoffelbeet. Was nach Slapstick klingt, brachte 1859 tatsächlich Kanonen in Stellung und ließ zwei Imperien gefährlich nah aneinander geraten. In dieser Folge erzählen wir, wie aus einem Grenzstreit im Oregon Territory der legendäre „Schweinekrieg“ wurde – und die Rollen, die die Hudson’s Bay Company, Squatter’s Rights, ein eskalationsfreudige General Harney und ein gewisser Captain Pickett, der später noch sehr berühmt (und berüchtigt) werden sollte, in diesem Konflikt spielen sollten. 00:00 - Intro und Einleitung 01:49 - Der Streit ums Oregon Territory (1812-1848) 08:29 - Die britische Besiedlung von San Juan Island 10:13 - 1854: Ein erster "Grenzkonflikt" 13:56 - Der Frasier Canyon Gold Rush, und eine neue "Welle" US-amerikanischer Siedler 16:28 - 15.6.1859: Der Konflikt zwischen Lyman Cutler und Jim Griffin 19:54 - General William S. Harney und Captain George Pickett schalten sich ein 25:35 - Royal Navy gegen US-Militär: Gouverneur James Douglas eskaliert die Lage 27:04 - Captain Hornby und Counter-Admiral Baines (RN) vermittelm 31:06 - September 1859: Der Krieg verpufft... 32:28 - 1871: Endgültige Schlichtung unter deutscher Vermittlung 35:35 - Was wurde aus den beteiligten Offizieren? 38:07 - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal #western #wildwest #1859 #UK #Kanada #Oregon #civilwar

    41 min
  8. 12/08/2025

    Kit Carson – Held der alten Frontier

    Kit Carson steht für den Inbegriff des alten Westens: Er war Trapper, Scout und Kriegsheld, und sowohl als Verteidiger als auch Bekämpfer von Indiandern berühmt und berüchtigt. Er gilt als eine der großen Frontier-Legenden – und starb, als der "Alte" in den "Wilden" Westen mündete... Geboren an Heiligabend 1809, verkörperte Kit Carson den vielgerühmten Geist der amerikanischen Frontier wie kaum ein anderer Mann; vom bettelarmen Jungen ohne Schulbildung, der seine Sattlerlehre abbrach, um in den Westen zu ziehen, bis hin zum berühmten Scout, Trapper und später General der US-Armee. Wir sprechen über seine Zeit als "Mountain Man", seine berühmten Expeditionen mit John C. Frémont und seine komplexen Beziehungen zu den indigenen Stämmen: von seinen Ehen mit einer Arapaho und einer Cheyenne bis hin zu seinem unnachgiebigen Feldzug gegen die Navajo. Er war in vielerlei Hinsicht der strahlende Held, zu dem ihn Groschenromane schon zu Lebzeiten machten; doch hatte seine Laufbahn, zumindest aus moderner Sicht, auch so manche Schattenseite zu bieten. 00:00 - Intro und Einleitung 02:36 - Kit Carson: Herkunft und Jugendjahre 05:11 - Gen Westen auf dem Santa Fe Trail 07:19 - Mit 19 Jahren: Trapper in den Rocky Mountains 10:31 - Kit Carson als legendärer "Freund und Vermittler der Indianer" 13:47 - Kit Carson's indigene Ehefrauen 15:08 - Kehrseite der Medaille: Kit Carson's Kämpfe mit Crow und Blackfoot 18:00 - Hervorragender Fährtenleser und "Diebesfänger" 20:00 - Kit Carson gegen die Natur: Kampf mit Grizzlybären 21:24 - Die zwei Seiten des Kit Carson im Umgang mit den Natives 25:08 - Einschub: Das Verhältnis mit Indianern und indigenen Nationen untereinander in der Frontier-Zeit 28:11 - Duell mit einem französischen Trapper 31:46 - Pionier und Erschließer des Oregon Trails 34:04 - 1843: Dritte Ehe (1843) und Bear Flag Rebellion (1846) 37:06 - Das White Massakker (1849) und Carson's Konfrontation mit dem eigenen Ruhm 41:09 - 1850-1862: Rancher, Indianeragent und Nordstaaten-Offizier im Bürgerkrieg 42:58 - ab 1863: Kampf gegen die Navajo 47:17 - Nach dem Bürgerkrieg: Kampagne für Indianerrechte und letzte Lebensjahre 49:24 - Carson der Frontier-Held: An der Grenze vom Alten in den Wilden Westen 51:20 - Verabschiedung uns Ausblick aufs nächste Mal #western #wilderwesten #trapper #kitcarson #scout #westward #oldwest #oregontrail #frontier #indianwars #natives #colorado #newmexico #civilwar #navajo #crow #blackfoot #cheyenne

    55 min

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Gesetzeshüter und Banditen, grenzenlose Freiheit, tödliche Wildnis: Alle zwei Wochen begeben sich die Western-Fans Sebastian Gerstl und Jörg Brühmann zurück in den Wilden Westen und erzählen Geschichten, Legenden und Mythen über mehr oder weniger berühmte Cowboys, berüchtigte Gestalten, unglaubliche Schießereien und das außergewöhnliche Leben am Rande der Zivilisation, die diese kurze und doch überaus ereignisreiche Ära geprägt haben.

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