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World Briefing

Der geopolitische Podcast von und mit Sigmar Gabriel, dem ehemaligen Außenminister und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland. Im Gespräch mit ThePioneer-Moderatorin Chelsea Spieker ensteht einmal im Monat ein Navigationssystem für eine Welt im Wandel. Ein ThePioneer Original-Podcast. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  1. „Demokratie lässt sich nicht mit Öl-Verträgen erzwingen“

    2D AGO • SUBSCRIBERS ONLY

    „Demokratie lässt sich nicht mit Öl-Verträgen erzwingen“

    „Kein Mitleid für den Gangster“. Ex-Vizekanzler und Ex-Außenminister Sigmar Gabriel bewertet die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro ohne jede Sentimentalität. Für ihn ist Maduro kein legitimer Staatschef, sondern ein krimineller Machthaber, der Venezuela systematisch ausgeplündert hat. Entscheidend sei nun, ob ein echter demokratischer Neuanfang möglich wird oder nur ein Austausch der Eliten stattfindet, sagt Gabriel im Talk mit The Pioneer-Host Chelsea Spieker: „Weltpolitik wird nicht vor dem Amtsgericht verhandelt, sondern folgt der Logik von Macht.“ Trumps Hunger nach Öl. Scharf kritisiert Gabriel die angekündigte amerikanische Kontrolle über venezolanische Ölexporte. Dieses Vorgehen erinnere gefährlich an frühere US-Interventionen in Lateinamerika mit langfristig destabilisierenden Folgen. Demokratie lasse sich nicht militärisch erzwingen, sondern müsse von innen wachsen. „Das Ergebnis solcher Interventionen ist fast immer schlimmer als das, was vorher da war.“ Europa, sei mutig! Mit Blick auf Europa fordert Gabriel mehr strategische Klarheit und weniger moralische Selbstgewissheit. Die Welt bewege sich wieder in Richtung Einflusssphären, was auch für Russland und China ein Signal sei. Europa dürfe sich dabei nicht herumschubsen lassen, sondern müsse eigene Interessen vertreten. „Resilienz ist heute vor allem eine Frage unserer inneren Haltung.“ Produktion: Till Robert Schmidt Redaktion: Marc Saha

    32 min
  2. „Die EU sollte jetzt gemeinsame Schulden machen“

    10/22/2025 • SUBSCRIBERS ONLY

    „Die EU sollte jetzt gemeinsame Schulden machen“

    Celebrating democracy - Freuen Sie sich auf einen Abend Infotainment und Live-Journalismus mit Erkenntnisgewinn - Tickets und Infos finden Sie hier (tour.thepioneer.de) Donald Trump, Europa und der Ukraine-Krieg. Donald Trump hat erstmals harte Sanktionen gegen russische Ölkonzerne verhängt – für Ex-Vizekanzler Sigmar Gabriel ein Wendepunkt, aber kein Durchbruch. „Putin führt diesen Krieg längst als Wirtschaftskrieg – Sanktionen sind für ihn so etwas wie eine Großmachtssteuer.“ Der frühere Außenminister erklärt im Gespräch mit The Pioneer-Host Chelsea Spieker, warum Russland vom westlichen Druck unbeeindruckt bleibt und weshalb Europa sich nicht auf Washington verlassen darf. Europa zwischen Mut und Stillstand. Gabriel fordert ein neues gemeinsames Handeln der Europäer – politisch, wirtschaftlich und militärisch. „Ohne den Mut von Adenauer und de Gaulle wird Europa in den Mühlsteinen zwischen Amerika, China und Russland zerrieben.“ Er sieht im Draghi-Plan die Chance für einen echten Aufbruch: gemeinsame Investitionen, gemeinsame Verteidigung, gemeinsame Verantwortung. Nahost: Hoffnung mit Fragezeichen. Auch im Nahen Osten sieht Gabriel nur vorsichtige Hoffnung nach dem von Trump vermittelten Waffenstillstand. „Die Geschichte zeigt, dass selbst die stärksten Friedensentwürfe im Nahen Osten oft an den Radikalen beider Seiten scheitern.“ Entscheidend sei nun, ob Länder wie Saudi-Arabien und Ägypten bereit sind, Verantwortung zu übernehmen – und ob die USA ihr Engagement fortsetzen. Produktion: Till Robert Schmidt Redaktion: Marc Saha

    32 min
  3. “Die cleversten Verhandler der Welt sitzen in Teheran”

    07/07/2025 • SUBSCRIBERS ONLY

    “Die cleversten Verhandler der Welt sitzen in Teheran”

    Celebrating democracy - Freuen Sie sich auf einen Abend Infotainment und Live-Journalismus mit Erkenntnisgewinn - Tickets und Infos finden Sie hier => https://tour.thepioneer.de/ Window of opportunity. Nach Monaten der Eskalation im Nahen Osten sieht Ex-Vizekanzler und Ex-Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) eine gute Zeit für Verhandlungen mit dem Iran. Zwar sei das iranische Atomprogramm durch amerikanisch-israelische Angriffe zurückgeworfen worden, so Gabriel im Talk mit The Pioneer–Host Chelsea Spieker, doch eine vollständige Zerstörung sei nicht erfolgt. Gabriel betont: „Der Iran ist nicht kurz davor, die Bombe in die Hand zu bekommen – das ist ein gutes Zeichen.“ Friedensplan für Nahost. Gabriel macht deutlich, dass sowohl Trump als auch die iranische Führung aus eigennützigen Motiven an einer Deeskalation interessiert seien. Die eigentliche Frage sei, ob es ernsthafte Gespräche gebe, die auch das Raketenprogramm und regionale Stellvertreterkonflikte mit einbeziehen. Europa hingegen habe derzeit keine tragende Rolle, so Gabriel: „Wir stehen am Seitenrand.“ Bündnis ohne Kitt? Sigmar Gabriel und Chelsea Spieker sprechen auch über die sogenannten BRICS-Staaten, die sich vor kurzem getroffen haben. Trotz antiwestlicher Rhetorik mangele es an Geschlossenheit: „Der globale Süden ist sich bei weitem nicht einig.“ An dieser Folge haben mitgewirkt: Till Robert Schmidt (Produktion) und Marc Saha (Redaktion).

    23 min

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