Zimmer mit Aussicht

McDonald’s Kinderhilfe Stiftung

In ZIMMER MIT AUSSICHT – dem Podcast der McDonald’s Kinderhilfe Stiftung – trifft Host Alexander Mazza jeden Monat Menschen mit Mutmachgeschichten: Geschichten von Familien, deren Leben auf den Kopf gestellt wird und die über sich hinauswachsen; von kleinen Patienten, die zu Heldinnen und Helden werden und von den Menschen, die ihnen dabei zur Seite stehen.

Episodes

  1. Folge 9: „Nur Nichtstun ist ein Fehler“

    FEB 26

    Folge 9: „Nur Nichtstun ist ein Fehler“

    Darum geht’s in dieser Folge: Was tun, wenn ein Kind plötzlich keine Luft mehr bekommt, wenn es stark blutet oder bewusstlos wird? In vielen bisherigen Folgen von Zimmer mit Aussicht haben wir Familien begleitet, die erlebt haben, was es heißt, wenn ein Kind plötzlich in eine akute medizinische Notlage gerät. Gerade deshalb war es uns wichtig, einmal die Perspektive zu wechseln: weg vom Erleben der Krise – hin zur Frage, was wir im Ernstfall konkret tun können. Und was Erste Hilfe wirklich bedeutet. Zu Gast ist Benjamin Fabry, Leiter der Notfallausbildung beim ASB Bonn/Rhein-Sieg/Eifel und langjähriger Referent der Sternfahrt der McDonald’s Kinderhilfe Stiftung. Seit vielen Jahren vermittelt er Erste Hilfe praxisnah und ohne Dramatisierung – mit dem klaren Ziel, Menschen handlungsfähig zu machen. Sein Ansatz: Es geht nicht um Perfektion. Es geht ums Handeln. Denn – so sein Credo – nur Nichtstun ist ein Fehler. Im Gespräch geht es um die zentralen Fragen, die viele Eltern bewegen: • Was sind die wichtigsten lebensrettenden Maßnahmen bei Kindern? • Warum ist die stabile Seitenlage kein „medizinisches Spezialwissen“, sondern Basiswissen? • Was tun, wenn ein Kind sich verschluckt? • Wie geht man mit der eigenen Angst um, etwas falsch zu machen? Benjamin Fabry erklärt, warum gerade Kindernotfälle starke emotionale Hemmschwellen auslösen – besonders wenn es das eigene oder zum Beispiel das Nachbarskind betrifft. Und er macht deutlich: Sicherheit entsteht durch Übung. Wissen, das einmal praktisch angewendet wurde, ist im Ernstfall abrufbar.   Einprägsam und mit Humor vermittelt er seine Eselsbrücke für die stabile Seitenlage: „Kaktus – Kuscheln – Knie – Küsschen“ – vier Begriffe, die helfen, auch unter Stress strukturiert zu handeln. Also: Hört rein, es lohnt sich in jedem Fall!

    1h 3m
  2. Folge 3: „Beruf: Hoffnung geben"

    08/28/2025

    Folge 3: „Beruf: Hoffnung geben"

    Darum geht’s in dieser Folge: In dieser Folge von Zimmer mit Aussicht spricht Alexander Mazza mit Theresa Humer, Leitung des Ronald McDonald Hauses mit Oase in Passau. Als zentrale Ansprechperson vor Ort ist sie verantwortlich für alles, was den Betrieb dieses besonderen Ortes am Laufen hält: Sie organisiert das Hausmanagement, koordiniert ihr Team, pflegt den Austausch mit der benachbarten Kinderklinik – und kümmert sich aktiv um die Gewinnung von Spenden und UnterstützerInnen, die den Betrieb überhaupt erst möglich machen. Gleichzeitig ist sie mit ihrem Team für viele Familien, die ihr schwer krankes Kind begleiten, häufig offenes Ohr, Ruhepol und Orientierungshilfe. Theresa erzählt, wie sie – ursprünglich aus der Marketing- und Kreativbranche kommend – den Weg in diese sinnstiftende Aufgabe gefunden hat. Sie spricht über ihren Arbeitsalltag zwischen Büro, Bastelzimmer, Netzwerkpflege und Gesprächen auf Augenhöhe, über bewegende Rückmeldungen von Familien und über die besondere Dynamik, die entsteht, wenn Haupt- und Ehrenamt gemeinsam wirken. Warum Nähe und Berührung für Frühchen so überlebenswichtig sind – und warum sie bei den Gästebucheinträgen immer wieder spürt, dass sie am richtigen Platz ist, erzählt Theresa Humer in dieser Folge. Über Theresa Humer: Theresa Humer leitet seit Mai 2018 das Ronald McDonald Haus mit Oase in Passau. Zuvor war sie viele Jahre als stellvertretende Marketingleiterin in der Privatwirtschaft tätig und absolvierte parallel eine Ausbildung zur psychologischen Beraterin. Der Wunsch, ihre berufliche Erfahrung mit einem sinnstiftenden Arbeitsumfeld zu verbinden, führte sie schließlich in die Kinderhilfe. Heute koordiniert sie mit großem Engagement und spürbarer Wirkung das Zusammenspiel von Klinik, Stiftung, haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und SpenderInnen.

    1 hr
  3. Folge 1: „Herzbube Daniel“

    07/22/2025

    Folge 1: „Herzbube Daniel“

    Darum geht's in dieser Folge: In der Auftaktfolge von Zimmer mit Aussicht spricht Moderator Alexander Mazza mit Diana Dietrich – Mutter, Mutmacherin und die Inhaberin des Instagram-Accounts @herzbubedaniel. Ihr Sohn Daniel kam mit einem schweren Herzfehler zur Welt und verbrachte viele Monate im LMU Klinikum am Standort Großhadern (@herzchirurgie_lmu). Seine Eltern kamen währenddessen im Ronald McDonald Haus München-Großhadern unter und konnten dadurch über diese lange Zeit ganz nah bei ihm bleiben. Diana teilt offen und eindrucksvoll, wie sie und ihre Familie diese herausfordernde Zeit erlebt haben – zwischen Hoffen, Bangen und unzähligen Stunden auf der Kinderintensivstation. Wie viel Kraft sie im Austausch mit anderen Familien fand, was sie über das Leben gelernt hat … und was ein sogenanntes Berlin-Heart oder eine überlange Holzperlenkette mit dieser bewegenden Geschichte zu tun hat, erfahrt ihr in dieser Folge. Über den Moderator: Alexander Mazza ist nicht nur Gastgeber dieser Podcastreihe, sondern auch langjähriger Unterstützer der McDonald’s Kinderhilfe Stiftung. Als Journalist, Moderator und Schauspieler ist er einem breiten Publikum bekannt – doch sein Engagement geht weit über die Medienwelt hinaus. Seit 2020 ist er Schirmherr des Ronald McDonald Haus München am Deutschen Herzzentrum. Mit Zimmer mit Aussicht gibt er unter anderem betroffenen Familien, engagierten haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sowie ExpertInnen eine Stimme – einfühlsam, authentisch und auf Augenhöhe.

    49 min

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In ZIMMER MIT AUSSICHT – dem Podcast der McDonald’s Kinderhilfe Stiftung – trifft Host Alexander Mazza jeden Monat Menschen mit Mutmachgeschichten: Geschichten von Familien, deren Leben auf den Kopf gestellt wird und die über sich hinauswachsen; von kleinen Patienten, die zu Heldinnen und Helden werden und von den Menschen, die ihnen dabei zur Seite stehen.

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