🎙️ Folge 09: Depression & Trauer - Ein persönlicher Einblick In Folge 9 von Zwei Töchter spricht Lena sehr offen über ihre Depression – und darüber, wie sich diese über viele Jahre entwickelt hat. Sie erzählt von ersten depressiven Phasen in der Jugend, von instabilen Lebensphasen, Überforderung und dem Gefühl, lange nicht zu erkennen, dass das Erlebte keine „pubertäre Melancholie“, sondern eine ernsthafte Erkrankung ist. Es geht darum, wie Depression aussehen kann, auch wenn man nach außen funktioniert, arbeitet, leistungsfähig wirkt und vermeintlich „alles im Griff hat“. Lena beschreibt, wie sich Trauer, Tod, Leistungsdruck, Einsamkeit und fehlende Stabilität gegenseitig verstärkt haben – und warum sie lange versucht hat, ihre Depression durch Arbeit, Sport und Funktionieren zu kompensieren. Sie spricht darüber, wie schwer es ist, Hilfe anzunehmen, wie isolierend Depression wirkt und warum das Umfeld die Krankheit oft nicht erkennt oder bagatellisiert. Ein zentraler Teil der Folge ist Lenas Weg in die Therapie: der Moment, in dem eine nahestehende Person eingegriffen hat, die Erfahrung mit einer langjährigen tiefenpsychologischen Therapie, der Einsatz von Psychopharmaka, Nebenwirkungen, Zweifel – und warum Therapie für sie nicht nur Behandlung, sondern auch Beziehung, Stabilität und Sicherheit bedeutet hat. Außerdem geht es um Hoffnung: darum, wie sie zeitweise vollständig verschwunden war, was geholfen hat, wieder Boden unter den Füßen zu bekommen, welche Rolle Corona, Entschleunigung, Haustiere, Struktur, Yoga und neue Stabilität gespielt haben – und warum Depression kein abgeschlossener Zustand ist, sondern etwas, das Teil der eigenen Geschichte bleibt. Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über Depression, Suizidgedanken, Tod, Trauer, psychische Erkrankungen, Therapie und Medikamente. Folgt uns bei Instagram: 🎙️ @zweitoechterpodcast 👩🦰 @friederike.feltes 👩💻 @lenakremer Den Podcast findet ihr bei Spotify, Youtubeund Apple Podcast.