Vier Themen, zwei Bildschirm-Shares — und heute mal die unbequeme Seite: Was passiert eigentlich, wenn alle mit KI bauen? Christoph bringt Zahlen zur KI-Flut mit, Jens zeigt, warum er das Memory-Feature von Claude Code abschaltet. Dazu: ein Tool für bessere Search-Console-Auswertungen und die Frage, warum eine generierte UI manchmal hilfreicher ist als noch mehr Text. zwischen zwei stacks ist ein Hands-on-Podcast über Product, Tech und AI. Aus echter Arbeit, nicht aus dem Marketing-Deck. Was in dieser Folge passiert: (00:00) Intro: Vier Themen im Wechsel (02:53) Christoph: Qualität vs. Slop — die KI-Flut in Zahlen. Immer mehr Apps, Websites, Videos und KI-generierter Output treffen auf eine Nachfrage, die kaum mitwächst. Christoph bringt Zahlen aus App Store, Web und YouTube mit und spricht darüber, warum die eigentliche Herausforderung nicht mehr das Bauen, sondern Aufmerksamkeit und Vertrauen ist. Dazu kommen Workslop, KI-Müdigkeit und die Frage, ob das klassische MVP als Go-to-Market noch funktioniert. Sein Fazit: Dranbleiben statt Masse, echte Nische statt breite Zielgruppe und Mensch plus KI statt KI allein. (31:01) Jens: Claude Code Memory — praktisch, aber unsichtbar. Claude Code schreibt selbstständig lokale Memory-Dateien und merkt sich Regeln und Präferenzen. Bei Jens sind so 96 Files in 19 Projekten entstanden. Das Problem: kein Sharing mit Team oder Agents, wenig Kontrolle darüber, was gespeichert wird, und kaum Transparenz über alte Einträge. Jens zeigt drei mögliche Gegenmaßnahmen und erklärt, warum er seine Memories erst migriert und aufräumt und Auto-Memory anschließend abschaltet. (38:34) Christoph: SEO Gets — Search-Console-Daten, endlich sortiert. Christoph zeigt SEO Gets am Beispiel seiner Regenwasser-Seite: automatische Content Groups und Topic Cluster, Entwicklung der Top-3- und Top-10-Rankings, eine Opportunities-Map für Content Decay und ein Report zur Keyword-Kannibalisierung. Vieles davon steckt bereits in der Google Search Console — hier wird es aber deutlich schneller sichtbar und nutzbar. Einen MCP-Server gibt es ebenfalls. (45:44) Jens: UI statt Wall of Text. LLMs liefern meistens Markdown und Fließtext — für schnellen Überblick ist das oft das falsche Format. Jens zeigt, wie er sich stattdessen kleine, generierte HTML-UIs bauen lässt: etwa ein tägliches Dashboard für Cron-Jobs, Vercel-Checks und Keep-alive-Pings oder eine interaktive Übersicht aller Claude-Memory-Dateien. Dazu geht es um Generative UI, Wegwerf-Software und die Frage, warum Interfaces für Menschen oft besser funktionieren als die nächste Markdown-Datei. (52:14) Outro: Kontrolle behalten statt alles offloaden. App-Flut, KI-Content-Flut, Memory-Dateien und Textflut haben am Ende mehr gemeinsam als gedacht: Es geht darum, den Überblick zu behalten, zu wissen, was im Hintergrund passiert, und die Menschlichkeit nicht aus dem Prozess zu optimieren. Erwähnte Tools & Konzepte: Claude Code Memory — Auto-Memory, CLAUDE.md, PermissionsSEO Gets — seogets.comGoogle Search ConsoleGenerative UI & A2UISensor Tower — Quelle der App-Store-Zahlen Die Folge gibt es auch mit Video — auf YouTube und Spotify. Feedback, Themenwünsche, Kritik: gerne über die Website. Wir lesen alles. //zzs