Beyond Busy

Nikolaus Kleemann

Beyond Busy ist kein Format über mehr. Mehr schaffen, mehr managen, mehr funktionieren. Es ist ein Format über das, was bleibt, wenn das Tun aufhört. Über Präsenz. Über Bewusst-Sein. Über dich – jenseits des Machens. Keine Tricks. Keine Hacks. Keine Abkürzung zu noch mehr. Nur ehrliche Gespräche und klare Gedanken. Beyond Busy

  1. #017 Von 500 auf 85.000 mit Holger Hübner

    vor 6 Std.

    #017 Von 500 auf 85.000 mit Holger Hübner

    Wer ist Holger Hübner Holger Hübner ist Mitgründer des Wacken Open Air – des größten Heavy Metal Festivals der Welt. Was 1990 mit rund 500 Besuchernin einem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein begann, zieht heute 85.000 Menschen aus über 90 Nationen an. Holger führt das Festival gemeinsam mit seinem Gründungspartner Thomas Jensen seit 35 Jahren – ohne Startup-Strategie, ohne Vision-Dokument, mit Bauchgefühl, Leidenschaft und dem Leitsatz: Erfolg kommt von Machen, beides hat sechs Buchstaben. https://www.wacken.com/de/ Worum es geht Holger kennt Druck nicht aus dem Meetingraum, sondern vom Acker – im wahrsten Sinne. 85.000 Menschen, eine lebende Stadt,Extremwetter, Behörden, Bands, Fans, Crew. In dieser Folge spricht er über 35Jahre Herausforderungen ohne Krisenvokabular, über die Führungsrolle, die sich mit wachsender Erfahrung verändert, und darüber, warum Leidenschaft das einzigeErfolgsrezept ist, das wirklich trägt. Kernidee Wer auf die Schnauze fällt, muss wieder aufstehen. Mund abwischen, weitermachen. Das ist Holgers einfachste und ehrlichste Antwort auf 35 Jahre Festivalgeschichte – und vielleicht die komprimierte Form von allem, was Führung unter Druck bedeutet. Was du mitnimmst Das Wort Krise kennen sie nicht. Nur Herausforderungen – und die Frage, wie man sie löst. Holger beschreibt, wie diese Haltung nicht performt wird, sondern aus echter Überzeugung kommt. Kriseklingt wie eine Entschuldigung. Herausforderung verlangt eine Antwort. Früher erste Reihe, heute anders. Mit wachsender Erfahrung hat sich Holgers Führungsrolle verschoben – weniger Schlauch in derHand, mehr Verantwortung für den richtigen Moment zum Eingreifen. Und wenn es dann wirklich brennt: klare Ansage, volle Übernahme, Konsequenzen tragen. A***h in der Hose, wie er es nennt. Von Fans für Fans – das ist kein Markenkern, der in einem Workshop entstanden ist. Es ist die Bedingung, unter der das allesüberhaupt funktioniert. Bands, Fans und Crew merken sofort, wenn die Liebe fehlt. Die 85.000 kommen nicht wegen des Line-ups alleine. Mehr Über den Host:Nikolaus KleemannLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/ Teile diese Folge mit jemandem, der gerade auf der Schnauze liegt – und vergessen hat, dass Aufstehen keine Frage des Talentsist, sondern der Entscheidung.

    40 Min.
  2. 1. Juli

    #016 Was hältst du noch, das du längst loslassen könntest?

    Worum es geht Nikolaus nutzt diese Solo-Folge für ein ehrliches Update: wohin sich Beyond Busy entwickelt, warum der Podcast breiter wird als nur Executive Leadership – und was ihn dazu gebracht hat, die eigene Positionierung zu hinterfragen. Und er lässt uns mit einem Bild zurück, das bleibt. Kernidee Vieles von dem, was uns beschwert, ist keine externe Last – es ist eine Projektion. Unsere Idee davon, was andere von uns erwarten. Wer aufhört, diesen imaginierten Erwartungen hinterherzulaufen, und anfängt zu fragen, was wirklich beyond busy wartet, findet dort etwas ganz anderes als noch mehr Tun. Was du mitnimmst Perspektive entsteht nicht allein. Ein Blickwinkel bleibt ein Blickwinkel – erst mehrere zusammen öffnen ein Spektrum.Genau das ist die Idee hinter Beyond Busy: nicht eine Wahrheit, sondern viele Wahrnehmungen, die gemeinsam ein breiteres Bild ergeben. Beyond Busy wird breiter. Nicht enger. Die Gäste, die kommen, bringen unterschiedlichste Hintergründe mit – weil das, was nach busy kommt, nicht nur eine Führungsfrage ist, sondern eine menschliche. Halt den Bierkrug nicht zu lange. Themen, die wirnicht aussprechen. Gefühle, die wir runterschlucken. Erwartungen, die wir still mit uns tragen. Je länger, desto schwerer. Irgendwann unaushaltbar. Die Frage ist nicht ob man Steine in die Hand nehmen darf – sondern wann man sie wieder abstellt. Mehr Über den Host:Nikolaus KleemannLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/ Teile diese Folge mit jemandem, der gerade einen Stein schon etwas zu lange in der ausgestreckten Hand hält.

    12 Min.
  3. #015 Führung beginnt mit Selbstführung mit Sandra Ornig

    24. Juni

    #015 Führung beginnt mit Selbstführung mit Sandra Ornig

    Wer ist Sandra Ornig Sandra Ornig ist Unternehmerin, Führungskräfte-Begleiterin und Sparringpartnerin für Menschen in komplexen Führungssituationen und Veränderungsprozessen. Sie kommt ursprünglich aus dem Non-Profit- und Gesundheitsbereich, hat Teams in der Privatwirtschaft und in Konzernen geleitet und ist heute selbstständig tätig – in Coaching, Mentoring, Teamentwicklung und auf der Universität Wien, wo sie junge Menschen begleitet.Was sie auszeichnet: eine tiefe Körperwahrnehmung, die Fähigkeit, Räume zu lesen bevor irgendwer etwas sagt – und eine Haltung, die auf Ankommen statt auf Funktionieren setzt. Website: www.sandra-ornig.at Linkedin: Sandra Ornig – Sandra Ornig | LinkedIn Worum es geht Sandra hat Teams geführt, in denen der Druck nicht von Zahlen kam, sondern von der Frage: Können wir Menschen überhauptgewinnen und halten, wenn das, was wir nach außen versprechen, innen nicht gelebt wird? In dieser Folge spricht sie über Employer Branding als Führungsaufgabe, über den Unterschied zwischen Funktionieren und wirklich Da-Sein – und warum Stabilität unter Druck zuerst mit sich selbst beginnt,bevor sie im Raum spürbar wird. Kernidee Führung, die trägt, beginnt nicht mit Strategie,sondern mit Selbstführung. Wer unter Druck auf sich vergisst und nur noch auf Ergebnisse schaut, verliert genau das, was Leadership ausmacht: die Fähigkeit, Da zu sein – für sich und für andere. Erst wer die eigene Sauerstoffmaske anlegt, kann tragen, was andere brauchen. Was du mitnimmst Der größte Fehler unter Druck ist nicht die falsche Entscheidung, sondern das Vergessen auf sich selbst. Sandra beschreibt,wie sie früher 14, 15 Stunden durchgearbeitet hat – zu wenig getrunken, nie pausiert, nie wirklich abgestanden. Das Ergebnis: Funktionieren auf hohem Level, ohne Freude daran. Erst die Bereitschaft hinzuschauen, was das mit demKörper macht, hat etwas verändert. Jedes Meeting beginnt mit Ankommen. Sandra startet Meetings konsequent mit einer einfachen Frage: Wie bist du heute da? Was anfangs für Verwirrung sorgte, hat ihr Team gelernt zu schätzen – weil es den Unterschied macht, ob jemand körperlich anwesend ist oder wirklich präsent.Und weil die Führungskraft nur dann steuern kann, wenn sie weiß, mit wem sie eigentlich im Raum sitzt. Stabilität bedeutet nicht, keinen Druck mehr zu spüren. Es bedeutet, Kapazität zu haben, ihn wahrzunehmen ohne eingesaugt zu werden. Sandra nennt es halten: nicht festhalten, sondern inneren Raum haben, um da zu sein, zu beobachten und dann – nicht sofort – zu handeln. Mehr Über den Host:Nikolaus KleemannLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/ Teile diese Folge mit jemandem, der gerade funktioniert – aber vergessen hat, dass das nicht dasselbe ist wie da zu sein. Titelbild/Thumbnail Sandra Ornig: Foto von DGZShots

    46 Min.
  4. #014 Nicht der Schnellste, sondern der Ruhigste mit Karim Pfeil

    17. Juni

    #014 Nicht der Schnellste, sondern der Ruhigste mit Karim Pfeil

    Wer ist Karim Pfeil Karim Pfeil ist Geschäftsführer einer auf Executive Search spezialisierten Personalberatung und seit rund 15 Jahren inunterschiedlichen Führungsrollen aktiv – im Sport, in Konzernen und als Unternehmer. Er nennt sich selbst zuerst Papa, dann Mensch, dann Führungskraft.Was ihn auszeichnet: eine klare Selbstreflexion über das, was er unter Druck noch falsch macht – und die Bereitschaft, das offen auszusprechen. Karim ist jemand, der Führung nicht aus Büchern gelernt hat, sondern auf dem Feld. Und der genau deshalb weiß, was wirklich zählt. Webseite: www.undivi.at   Worum es geht Das Q1 dieses Jahres war für Karim und sein Team druckvoll – nicht wegen fehlender Rücklagen, sondern wegen der Energie,die ein schwacher Jänner ins Team trägt. In dieser Folge spricht er darüber, was Druck mit Führungsverhalten macht, warum Aktionismus die schlechteste Antwort auf Instabilität ist – und was Roger Federer mit stabiler Führung zu tun hat.   Kernidee Nicht der Schnellste im Raum sein zu wollen, sondern der Ruhigste – das ist Karims wichtigste Führungserkenntnis nach 15 Jahren. Stress verändert nicht die Situation. Er verändert das Verhalten. Und genau dort liegt die Entscheidung: Wer unter Druck klarer wird statt schneller, führt. Wer schneller wird statt klarer, verliert das Team.   Was du mitnimmst Stress verstärkt Muster. Karim beschreibt, wie er unter Druck in Kontrolleur-Modus fällt: ungeduldiger, detailversessener, aktionistischer. Das Bewusstsein darüber hat sich verändert – das Muster ist geblieben. Die Erkenntnis: Führungsentwicklung ist ein schleichender Prozess, kein Moment der Erleuchtung. Der größte Fehler unter Druck ist das Abweichen von der Strategie, die man in ruhigem Fahrwasser entwickelt hat. ImRettungsmodus geht alles über Bord, was durchdacht war. Karim nennt es Aktionismus – und weiß aus Erfahrung, dass er noch nie zu einer Entspannung geführt hat. Klarer kommunizieren ist mächtiger als schneller handeln. Auch gegenüber Kunden: Wir haben noch niemanden – aber hierist der Plan. Dieser Satz nimmt mehr Druck raus als jede operative Hektik. Und er erfordert eine Führungspersönlichkeit, die das auch über die Lippen bringt.   Mehr Über den Host: Nikolaus Kleemann LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/ Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/ Teile diese Folge mit jemandem, der gerade im Rettungsmodus ist – und vergessen hat, dass ruhiger oft weiter führt als schneller.

    26 Min.
  5. #013 Stabil bedeutet nicht starr mit Gianna di Lorenzo

    10. Juni

    #013 Stabil bedeutet nicht starr mit Gianna di Lorenzo

    Wer ist Gianna di Lorenzo Gianna di Lorenzo ist Forscherin, Executive Trainerin und Unternehmerin – und lebt das Thema Leadership auf drei Ebenengleichzeitig: im universitären Forschungskontext, im Training vonHigh-Performance-Teams und Executives von Start-up bis Fortune 500, und als Führungskraft in ihrem eigenen Unternehmen. Aufgewachsen auf drei Kontinenten, geprägt von einer Vielfalt an Kulturen und Persönlichkeiten, beschreibt sie sich selbst als Kind der Welt – und als jemanden, der sehr lange geglaubt hat,Empathie sei eine Schwäche. Turns out: es ist ihre größte Stärke. LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/gianna-di-lorenzo/ Instagram: https://www.instagram.com/giannadilorenzo/ Website: https://giannadilorenzo.com Company Pages:https://ekonagents.com & https://www.consensio.org   Worum es geht Gianna kennt Druck von beiden Seiten des Tisches: als Führungskraft, die entscheiden muss, ob sie Druck weitergibt oder abfedert – und als Trainerin, die Executives dabei begleitet, genau diesen Unterschied zu erkennen. In dieser Folge spricht sie über die Führungskraft als Transformator statt Transmitter, über den größten Fehler, den Leader unter Druck machen – und warum die stabilsten Gebäude sich bei einem Erdbeben mitbewegen.   Kernidee Stabilität unter Druck bedeutet nicht, sich nicht zu bewegen. Es bedeutet, adaptiv zu bleiben – so wie ein Hochhaus, das bei einem Erdbeben nicht bricht, weil es sich mitbewegt. Wer als Führungskraft wirklich stabil ist, gibt keinen Druck weiter, sondern transformiert ihn: von Starkstrom auf Haushaltsstrom, ohne die Dringlichkeit zu verlieren.   Was du mitnimmst Der größte Fehler unter Druck ist nicht fehlende Strategie, sondern ein One-Size-Fits-All-Führungsstil. Wer in der Krise immer gleich führt, verpasst, was Menschen wirklich brauchen. Bedürfnisse sind individuell. Unsicherheit sieht nicht aus wie Unwille – und wer beides verwechselt, verliert Menschen, ohne es zu merken. Druck weitergeben ist das Einfachste.Abfedern ist die eigentliche Führungsaufgabe. Gianna beschreibt, wie sie gelernt hat, Urgency zu kommunizieren, ohne Druck zu machen – und warum das Team im folgenden Quartal besser performt hat, als wenn sie einfach auf den Gaspedal gedrückt hätte. Emotionen im Raum zu ignorieren löst keine Probleme. Gianna fragt als erstes nach dem Wetterbericht – bewölkt, sonnig,Thunderstorm? Diese eine Frage bringt Menschen ins Reden, nimmt den Raum aus dem Problemfokus und macht klar, dass alle gerade irgendwie unter Druck stehen.Das verbindet schneller als jede strukturierte Agenda.   Mehr Über den Host: Nikolaus Kleemann LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/ Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/   Teile diese Folge mit jemandem, der glaubt, dass Stabilität bedeutet, sich nicht zu bewegen – und der vielleicht gerademerkt, dass das gar nicht stimmt.

    59 Min.
  6. #012 Der mit der meisten Energie dominiert mit Gero Klogger

    3. Juni

    #012 Der mit der meisten Energie dominiert mit Gero Klogger

    Wer ist Gero Klogger Gero Klogger ist Gründer und Kopf hinter dein Finanzcoach, einem österreichweit aufgestellten Allfinanz-Netzwerk im Vertrieb mit Standorten in Kärnten, Graz und Wien. Was ihn auszeichnet: ein ausgeprägtes Harmoniebedürfnis, das er nicht als Schwäche begreift, sondern als Führungskompass. Und eine Fähigkeit zur Selbstreflexion, die er sich über fast zwei Jahrzehnte im Vertrieb hart erarbeitet hat – durch schlaflose Nächte, Enttäuschungen, Mentoren und die Bereitschaft, immer wieder bei sich selbstanzufangen. https://www.linkedin.com/in/gerold-klogger-12601b271/ https://dein-finanzcoach.at/   Worum es geht Gero kennt Druck nicht als einmalige Krisensituation, sondern als permanenten Begleiter: wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, ein Langzeitkunde sich verabschiedet, ein Team aus demGleichgewicht gerät. In dieser Folge spricht er darüber, wie er gelernt hat, emotionalen Druck nicht wegzuschieben, sondern zu dämpfen – und warum der größte Führungsfehler unter Druck nicht eine falsche Entscheidung ist, sondern eine emotionale Entgleisung.   Kernidee Wer den Raum mit der meisten Energie betritt, dominiert ihn. Das ist keine Technik, sondern eine Verantwortung. Wer als Führungskraft stabil bleibt, reguliert nicht nur sich selbst – er reguliert das gesamte System um sich herum.   Was du mitnimmst Emotionale Entgleisung ist der häufigste und folgenreichste Fehler unter Druck. Nicht die falsche Entscheidung, nicht dasfalsche Wort – sondern der Moment, in dem eine Führungskraft die Kontrolle über den eigenen Zustand verliert und damit den Raum für alle anderen kippt. Geros Methode in drei Schritten: Stopp – Raus aus dem Thema. Reflektieren – Was ist wirklich passiert? Umprogrammieren – in einen anderen emotionalen Zustand kommen, bevor man zurückgeht. Musik, Bewegung, frische Luft. Was immer hilft, den inneren Schalter umzulegen. Reflexion ist keine Eigenschaft, die man hat. Es ist eine Praxis, die man entwickelt. Gero hat 18 Jahre gebraucht, um vom Weltuntergang bei jeder Enttäuschung dorthin zu kommen, wo er heute ist. Der Unterschied: Er hat aufgehört, anderen die Kontrolle über seinen Gefühlszustand zu überlassen.   Mehr Über den Host: Nikolaus Kleemann LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/ Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/ Teile diese Folge mit jemandem, der gerade mitten im Druck steckt und noch nicht weiß, dass der erste Schritt heraus immerderselbe ist: Stopp.

    42 Min.
  7. #011 Stabilität ist, wenn du wirklich du bist mit Tom Solo

    27. Mai

    #011 Stabilität ist, wenn du wirklich du bist mit Tom Solo

    Wer ist Tom Solo Tom Solo ist Künstler, Schauspieler, Synchronsprecher und Fotograf – seit 25 Jahren in unterschiedlichsten kreativen Bereichen selbstständig. Er hat Weltumfliegungen als Bordfotograf dokumentiert, Cover-Shootings in Miami produziert, prominente Wirtschaftsgipfeln fotografiert und führt heute sein Leben als Solopreneur mit einer Fähigkeit, die ihn auszeichnet: mutig in neue Bereiche vorzustoßen, wenn dort etwas zu holen ist. Seine Stimme kennen übrigens all jene, die Beyond Busy vom Anfang hören – er hat das Intro eingesprochen. www.tomsolo.com Mit PURPOSITUM entwickelt Tom Solo ein neues Venture Studioan der Schnittstelle von Kunst und Kapital. Informiert Euch auf www.purpositum.com   Worum es geht Tom Solo kennt Druck nicht aus dem Büro, sondern aus dem Scheinwerferlicht: wenn die Kamera läuft, das ganze Team wartet und jede Entscheidung sichtbar ist. In dieser Folge spricht er über Präsenz als Führungsinstrument, über die Macht des Atems unter Druck – und darüber, warum Stabilität keine angeborene Eigenschaft ist, sondern etwas, das man sich über Jahre erarbeitet.   Kernidee Stabilität unter Druck bedeutet, in der Situation wirklich man selbst zu sein – unverstellt, mit klarer Haltung und ohne die Anspannung zu verstecken. Das klingt einfach. Es ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit.   Was du mitnimmst Humor unter Druck ist keine Schwäche, sondern Biochemie. Tom beschreibt, wie eine Prise Leichtigkeit im richtigen Moment aufgestaute Spannung auflöst – für ihn selbst und für den Raum um ihn herum. Das ist keine Technik, sondern eine Haltung, die er über Jahrzehnte verfeinert hat. Der größte Fehler von Führungskräften ist nicht Schwäche, sondern Macht als Instrument. Wer Hierarchie als Führungsstil einsetzt, erzwingt kurzfristig Gefolgschaft – und verliert langfristig Sympathie, Vertrauen und Spielraum. Eine Sackgasse, aus der man nur herauskommt, indem man sie nie betritt. Quick-Fixes helfen nicht. Was hilft, sind Routinen: Atemübungen, Bewegung, kurze mentale Resets – nicht als Wellness-Programm, sondern als trainierbare Fähigkeit, die man aus sich selbst heraus abrufen kann, unabhängig von Ort, App oder äußerer Bedingung.   Mehr Über den Host: Nikolaus Kleemann LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/ Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/ Teile diese Folge mit jemandem, der gerade unter Druck steht und vergessen hat, dass er die Ressourcen dafür schon in sich trägt – er muss sie nur abrufen lernen.

    27 Min.

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Beyond Busy ist kein Format über mehr. Mehr schaffen, mehr managen, mehr funktionieren. Es ist ein Format über das, was bleibt, wenn das Tun aufhört. Über Präsenz. Über Bewusst-Sein. Über dich – jenseits des Machens. Keine Tricks. Keine Hacks. Keine Abkürzung zu noch mehr. Nur ehrliche Gespräche und klare Gedanken. Beyond Busy