Beyond Busy

Nikolaus Kleemann

Beyond Busy ist kein Format über mehr. Mehr schaffen, mehr managen, mehr funktionieren. Es ist ein Format über das, was bleibt, wenn das Tun aufhört. Über Präsenz. Über Bewusst-Sein. Über dich – jenseits des Machens. Keine Tricks. Keine Hacks. Keine Abkürzung zu noch mehr. Nur ehrliche Gespräche und klare Gedanken. Beyond Busy

  1. vor 6 Tagen

    #019 Das Leben kann leicht sein mit Philipp Nägele

    Wer ist Philipp Nägele Philipp Nägele ist Gründer der Mindstyle Academy und des Mindstyle World Festivals – einem der ungewöhnlichstenPersönlichkeitsentwicklungs-Events Österreichs, das er ohne jedeEventmanagement-Ausbildung von 60 auf 1000 Besucherinnen und Besucher aufgebaut hat. Er ist Unternehmer, Trainer, Leistungssportler im Früheren Leben und Vater – und einer jener Menschen, bei denen Beruf und Sein seit langer Zeitverschmolzen sind. Was ihn auszeichnet: eine ansteckende Leichtigkeit, radikale Authentizität und die tiefe Überzeugung, dass jeder Mindset kann. www.worldofmindstyle.com www.mindstylefestival.com www.mindstyle.academy   Worum es geht Philipp kennt Druck – und er spürt ihn anders als die meisten. Nicht als Bedrohung, sondern als Enge, die sich auflöst, wenn maneinfach durchgeht. In dieser Folge spricht er über den ersten Moment nach dem größten Festival seines Lebens, über das, was er zum ersten Mal seit 15 Jahren gespürt hat, und darüber, warum er den Laptop das erste Mal seit Jahren nicht mitgenommen hat auf Urlaub. Und was das mit Beyond Busy zu tun hat. Kernidee Wer weiß, was ihm wirklich Freude macht, zählt keine Stunden mehr. Philipp macht nicht einfach Dinge – er erschafft Räume, indenen Menschen sich begegnen und wachsen können. Das ist kein Job. Das ist Sein. Und wer so lebt, braucht nicht weniger Arbeit – er braucht weniger Anspannung, weil die Erfüllung schon im Tun steckt. Was du mitnimmst Druck fühlt sich wie Enge an – und Freiheit wie Weite. Philipp beschreibt, wie er dieses Körpergefühl erstmals im Tennisgespürt hat: je wichtiger das Spiel, desto enger alles wurde. Der Unterschied zwischen Training und Turnier war nicht Können, sondern innere Freiheit. Wer das versteht, versteht einen Großteil von Druckmanagement. Authentizität ist keine Positionierungsstrategie. Philipp trägt Hut, Bart und T-Shirt – nicht um aufzufallen, sondern weil er sich so wohlfühlt. Dass ihn Menschen damit verbinden, ist ein Nebeneffekt, kein Ziel. Wer sich verbiegt, um zu gefallen, verliert genau das, was andere wirklich anzieht. Das Leben muss nicht kompliziert sein. Jeder kann Mindset – das ist kein akademischer Anspruch, sondern eine echte Überzeugung.Philipp ist in einem Bergdorf mit unter 1000 Einwohnern aufgewachsen, ohne unternehmerische Vorbilder, ohne Ausbildungen in dem, was er heute tut. Er hat einfach gemacht. Und er sagt: Wenn ich das kann, dann kann das jeder. Mehr Über den Host: Nikolaus KleemannLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/ Teile diese Folge mit jemandem, der gerade sehr viel tut – und sich schon länger nicht mehr gefragt hat, ob es auch leichtergehen könnte.

    #019 Das Leben kann leicht sein mit Philipp Nägele
  2. 15. Juli

    #018 Warum machst du, was du machst?

    Worum es geht Nikolaus nimmt diese Solo-Folge zum Anlass, eine Frage zu stellen, die selten laut gestellt wird: Warum tust du eigentlich, wasdu tust? Nicht der vordergründige Grund. Nicht das Ziel, das drei Ecken weiter liegt. Sondern der echte, darunter. Ein Impuls, der bei einem Abendessen unter Unternehmerinnen und Unternehmern begann – und der seitdem nicht mehr loslässt. Kernidee Viele Menschen setzen sich Ziele und tun dann etwas, das möglicherweise, irgendwie, über Umwege zu diesem Ziel führen könnte. Manchmal ist der direktere Weg einfacher – und ehrlicher. Wer weiß, warum er wirklich etwas tut, braucht keine Rechtfertigung mehr. Er braucht nur Konsistenz. Was du mitnimmst Frag dich nicht, was du tust. Frag dich, warum du es tust – und dann noch mal: warum das. Nikolaus macht diesen Podcast nicht, um eine Audience aufzubauen oder Kunden zu gewinnen. Er macht ihn, weil er gerne mit Menschen spricht. Das ist der eigentliche Grund. Alles andere wäre der längere Weg zu einem anderen Ziel. Während des Parcours steigt man nicht vom Pferd.Aber wenn der Gaul tot ist, sollte man aufhören zu reiten. Konsistenz ist kein Wert an sich – sie braucht die richtige Richtung. Wo hättest du früher loslassen können? Und wo hättest du länger dranbleiben sollen? Manchmal braucht es keine Antworten. Manchmal reicht es, sich neue Fragen zu stellen. Eine andere Frage öffnet eine anderePerspektive – und die kann mehr verändern als jede Antwort, die du schon kennst. Mehr Über den Host: Nikolaus Kleemann LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/ Webseite:https://www.nikolauskleemann.com/ Teile diese Folge mit jemandem, der gerade sehr beschäftigt ist – und sich schon länger nicht mehr gefragt hat, warum eigentlich.

  3. 8. Juli

    #017 Von 500 auf 85.000 mit Holger Hübner

    Wer ist Holger Hübner Holger Hübner ist Mitgründer des Wacken Open Air – des größten Heavy Metal Festivals der Welt. Was 1990 mit rund 500 Besuchernin einem kleinen Dorf in Schleswig-Holstein begann, zieht heute 85.000 Menschen aus über 90 Nationen an. Holger führt das Festival gemeinsam mit seinem Gründungspartner Thomas Jensen seit 35 Jahren – ohne Startup-Strategie, ohne Vision-Dokument, mit Bauchgefühl, Leidenschaft und dem Leitsatz: Erfolg kommt von Machen, beides hat sechs Buchstaben. https://www.wacken.com/de/ Worum es geht Holger kennt Druck nicht aus dem Meetingraum, sondern vom Acker – im wahrsten Sinne. 85.000 Menschen, eine lebende Stadt,Extremwetter, Behörden, Bands, Fans, Crew. In dieser Folge spricht er über 35Jahre Herausforderungen ohne Krisenvokabular, über die Führungsrolle, die sich mit wachsender Erfahrung verändert, und darüber, warum Leidenschaft das einzigeErfolgsrezept ist, das wirklich trägt. Kernidee Wer auf die Schnauze fällt, muss wieder aufstehen. Mund abwischen, weitermachen. Das ist Holgers einfachste und ehrlichste Antwort auf 35 Jahre Festivalgeschichte – und vielleicht die komprimierte Form von allem, was Führung unter Druck bedeutet. Was du mitnimmst Das Wort Krise kennen sie nicht. Nur Herausforderungen – und die Frage, wie man sie löst. Holger beschreibt, wie diese Haltung nicht performt wird, sondern aus echter Überzeugung kommt. Kriseklingt wie eine Entschuldigung. Herausforderung verlangt eine Antwort. Früher erste Reihe, heute anders. Mit wachsender Erfahrung hat sich Holgers Führungsrolle verschoben – weniger Schlauch in derHand, mehr Verantwortung für den richtigen Moment zum Eingreifen. Und wenn es dann wirklich brennt: klare Ansage, volle Übernahme, Konsequenzen tragen. A***h in der Hose, wie er es nennt. Von Fans für Fans – das ist kein Markenkern, der in einem Workshop entstanden ist. Es ist die Bedingung, unter der das allesüberhaupt funktioniert. Bands, Fans und Crew merken sofort, wenn die Liebe fehlt. Die 85.000 kommen nicht wegen des Line-ups alleine. Mehr Über den Host:Nikolaus KleemannLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/ Teile diese Folge mit jemandem, der gerade auf der Schnauze liegt – und vergessen hat, dass Aufstehen keine Frage des Talentsist, sondern der Entscheidung.

    #017 Von 500 auf 85.000 mit Holger Hübner
  4. 1. Juli

    #016 Was hältst du noch, das du längst loslassen könntest?

    Worum es geht Nikolaus nutzt diese Solo-Folge für ein ehrliches Update: wohin sich Beyond Busy entwickelt, warum der Podcast breiter wird als nur Executive Leadership – und was ihn dazu gebracht hat, die eigene Positionierung zu hinterfragen. Und er lässt uns mit einem Bild zurück, das bleibt. Kernidee Vieles von dem, was uns beschwert, ist keine externe Last – es ist eine Projektion. Unsere Idee davon, was andere von uns erwarten. Wer aufhört, diesen imaginierten Erwartungen hinterherzulaufen, und anfängt zu fragen, was wirklich beyond busy wartet, findet dort etwas ganz anderes als noch mehr Tun. Was du mitnimmst Perspektive entsteht nicht allein. Ein Blickwinkel bleibt ein Blickwinkel – erst mehrere zusammen öffnen ein Spektrum.Genau das ist die Idee hinter Beyond Busy: nicht eine Wahrheit, sondern viele Wahrnehmungen, die gemeinsam ein breiteres Bild ergeben. Beyond Busy wird breiter. Nicht enger. Die Gäste, die kommen, bringen unterschiedlichste Hintergründe mit – weil das, was nach busy kommt, nicht nur eine Führungsfrage ist, sondern eine menschliche. Halt den Bierkrug nicht zu lange. Themen, die wirnicht aussprechen. Gefühle, die wir runterschlucken. Erwartungen, die wir still mit uns tragen. Je länger, desto schwerer. Irgendwann unaushaltbar. Die Frage ist nicht ob man Steine in die Hand nehmen darf – sondern wann man sie wieder abstellt. Mehr Über den Host:Nikolaus KleemannLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/ Teile diese Folge mit jemandem, der gerade einen Stein schon etwas zu lange in der ausgestreckten Hand hält.

  5. 24. Juni

    #015 Führung beginnt mit Selbstführung mit Sandra Ornig

    Wer ist Sandra Ornig Sandra Ornig ist Unternehmerin, Führungskräfte-Begleiterin und Sparringpartnerin für Menschen in komplexen Führungssituationen und Veränderungsprozessen. Sie kommt ursprünglich aus dem Non-Profit- und Gesundheitsbereich, hat Teams in der Privatwirtschaft und in Konzernen geleitet und ist heute selbstständig tätig – in Coaching, Mentoring, Teamentwicklung und auf der Universität Wien, wo sie junge Menschen begleitet.Was sie auszeichnet: eine tiefe Körperwahrnehmung, die Fähigkeit, Räume zu lesen bevor irgendwer etwas sagt – und eine Haltung, die auf Ankommen statt auf Funktionieren setzt. Website: www.sandra-ornig.at Linkedin: Sandra Ornig – Sandra Ornig | LinkedIn Worum es geht Sandra hat Teams geführt, in denen der Druck nicht von Zahlen kam, sondern von der Frage: Können wir Menschen überhauptgewinnen und halten, wenn das, was wir nach außen versprechen, innen nicht gelebt wird? In dieser Folge spricht sie über Employer Branding als Führungsaufgabe, über den Unterschied zwischen Funktionieren und wirklich Da-Sein – und warum Stabilität unter Druck zuerst mit sich selbst beginnt,bevor sie im Raum spürbar wird. Kernidee Führung, die trägt, beginnt nicht mit Strategie,sondern mit Selbstführung. Wer unter Druck auf sich vergisst und nur noch auf Ergebnisse schaut, verliert genau das, was Leadership ausmacht: die Fähigkeit, Da zu sein – für sich und für andere. Erst wer die eigene Sauerstoffmaske anlegt, kann tragen, was andere brauchen. Was du mitnimmst Der größte Fehler unter Druck ist nicht die falsche Entscheidung, sondern das Vergessen auf sich selbst. Sandra beschreibt,wie sie früher 14, 15 Stunden durchgearbeitet hat – zu wenig getrunken, nie pausiert, nie wirklich abgestanden. Das Ergebnis: Funktionieren auf hohem Level, ohne Freude daran. Erst die Bereitschaft hinzuschauen, was das mit demKörper macht, hat etwas verändert. Jedes Meeting beginnt mit Ankommen. Sandra startet Meetings konsequent mit einer einfachen Frage: Wie bist du heute da? Was anfangs für Verwirrung sorgte, hat ihr Team gelernt zu schätzen – weil es den Unterschied macht, ob jemand körperlich anwesend ist oder wirklich präsent.Und weil die Führungskraft nur dann steuern kann, wenn sie weiß, mit wem sie eigentlich im Raum sitzt. Stabilität bedeutet nicht, keinen Druck mehr zu spüren. Es bedeutet, Kapazität zu haben, ihn wahrzunehmen ohne eingesaugt zu werden. Sandra nennt es halten: nicht festhalten, sondern inneren Raum haben, um da zu sein, zu beobachten und dann – nicht sofort – zu handeln. Mehr Über den Host:Nikolaus KleemannLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/ Teile diese Folge mit jemandem, der gerade funktioniert – aber vergessen hat, dass das nicht dasselbe ist wie da zu sein. Titelbild/Thumbnail Sandra Ornig: Foto von DGZShots

    #015 Führung beginnt mit Selbstführung mit Sandra Ornig
  6. 17. Juni

    #014 Nicht der Schnellste, sondern der Ruhigste mit Karim Pfeil

    Wer ist Karim Pfeil Karim Pfeil ist Geschäftsführer einer auf Executive Search spezialisierten Personalberatung und seit rund 15 Jahren inunterschiedlichen Führungsrollen aktiv – im Sport, in Konzernen und als Unternehmer. Er nennt sich selbst zuerst Papa, dann Mensch, dann Führungskraft.Was ihn auszeichnet: eine klare Selbstreflexion über das, was er unter Druck noch falsch macht – und die Bereitschaft, das offen auszusprechen. Karim ist jemand, der Führung nicht aus Büchern gelernt hat, sondern auf dem Feld. Und der genau deshalb weiß, was wirklich zählt. Webseite: www.undivi.at   Worum es geht Das Q1 dieses Jahres war für Karim und sein Team druckvoll – nicht wegen fehlender Rücklagen, sondern wegen der Energie,die ein schwacher Jänner ins Team trägt. In dieser Folge spricht er darüber, was Druck mit Führungsverhalten macht, warum Aktionismus die schlechteste Antwort auf Instabilität ist – und was Roger Federer mit stabiler Führung zu tun hat.   Kernidee Nicht der Schnellste im Raum sein zu wollen, sondern der Ruhigste – das ist Karims wichtigste Führungserkenntnis nach 15 Jahren. Stress verändert nicht die Situation. Er verändert das Verhalten. Und genau dort liegt die Entscheidung: Wer unter Druck klarer wird statt schneller, führt. Wer schneller wird statt klarer, verliert das Team.   Was du mitnimmst Stress verstärkt Muster. Karim beschreibt, wie er unter Druck in Kontrolleur-Modus fällt: ungeduldiger, detailversessener, aktionistischer. Das Bewusstsein darüber hat sich verändert – das Muster ist geblieben. Die Erkenntnis: Führungsentwicklung ist ein schleichender Prozess, kein Moment der Erleuchtung. Der größte Fehler unter Druck ist das Abweichen von der Strategie, die man in ruhigem Fahrwasser entwickelt hat. ImRettungsmodus geht alles über Bord, was durchdacht war. Karim nennt es Aktionismus – und weiß aus Erfahrung, dass er noch nie zu einer Entspannung geführt hat. Klarer kommunizieren ist mächtiger als schneller handeln. Auch gegenüber Kunden: Wir haben noch niemanden – aber hierist der Plan. Dieser Satz nimmt mehr Druck raus als jede operative Hektik. Und er erfordert eine Führungspersönlichkeit, die das auch über die Lippen bringt.   Mehr Über den Host: Nikolaus Kleemann LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/ Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/ Teile diese Folge mit jemandem, der gerade im Rettungsmodus ist – und vergessen hat, dass ruhiger oft weiter führt als schneller.

    #014 Nicht der Schnellste, sondern der Ruhigste mit Karim Pfeil
  7. 10. Juni

    #013 Stabil bedeutet nicht starr mit Gianna di Lorenzo

    Wer ist Gianna di Lorenzo Gianna di Lorenzo ist Forscherin, Executive Trainerin und Unternehmerin – und lebt das Thema Leadership auf drei Ebenengleichzeitig: im universitären Forschungskontext, im Training vonHigh-Performance-Teams und Executives von Start-up bis Fortune 500, und als Führungskraft in ihrem eigenen Unternehmen. Aufgewachsen auf drei Kontinenten, geprägt von einer Vielfalt an Kulturen und Persönlichkeiten, beschreibt sie sich selbst als Kind der Welt – und als jemanden, der sehr lange geglaubt hat,Empathie sei eine Schwäche. Turns out: es ist ihre größte Stärke. LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/gianna-di-lorenzo/ Instagram: https://www.instagram.com/giannadilorenzo/ Website: https://giannadilorenzo.com Company Pages:https://ekonagents.com & https://www.consensio.org   Worum es geht Gianna kennt Druck von beiden Seiten des Tisches: als Führungskraft, die entscheiden muss, ob sie Druck weitergibt oder abfedert – und als Trainerin, die Executives dabei begleitet, genau diesen Unterschied zu erkennen. In dieser Folge spricht sie über die Führungskraft als Transformator statt Transmitter, über den größten Fehler, den Leader unter Druck machen – und warum die stabilsten Gebäude sich bei einem Erdbeben mitbewegen.   Kernidee Stabilität unter Druck bedeutet nicht, sich nicht zu bewegen. Es bedeutet, adaptiv zu bleiben – so wie ein Hochhaus, das bei einem Erdbeben nicht bricht, weil es sich mitbewegt. Wer als Führungskraft wirklich stabil ist, gibt keinen Druck weiter, sondern transformiert ihn: von Starkstrom auf Haushaltsstrom, ohne die Dringlichkeit zu verlieren.   Was du mitnimmst Der größte Fehler unter Druck ist nicht fehlende Strategie, sondern ein One-Size-Fits-All-Führungsstil. Wer in der Krise immer gleich führt, verpasst, was Menschen wirklich brauchen. Bedürfnisse sind individuell. Unsicherheit sieht nicht aus wie Unwille – und wer beides verwechselt, verliert Menschen, ohne es zu merken. Druck weitergeben ist das Einfachste.Abfedern ist die eigentliche Führungsaufgabe. Gianna beschreibt, wie sie gelernt hat, Urgency zu kommunizieren, ohne Druck zu machen – und warum das Team im folgenden Quartal besser performt hat, als wenn sie einfach auf den Gaspedal gedrückt hätte. Emotionen im Raum zu ignorieren löst keine Probleme. Gianna fragt als erstes nach dem Wetterbericht – bewölkt, sonnig,Thunderstorm? Diese eine Frage bringt Menschen ins Reden, nimmt den Raum aus dem Problemfokus und macht klar, dass alle gerade irgendwie unter Druck stehen.Das verbindet schneller als jede strukturierte Agenda.   Mehr Über den Host: Nikolaus Kleemann LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/ Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/   Teile diese Folge mit jemandem, der glaubt, dass Stabilität bedeutet, sich nicht zu bewegen – und der vielleicht gerademerkt, dass das gar nicht stimmt.

    #013 Stabil bedeutet nicht starr mit Gianna di Lorenzo

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Beyond Busy ist kein Format über mehr. Mehr schaffen, mehr managen, mehr funktionieren. Es ist ein Format über das, was bleibt, wenn das Tun aufhört. Über Präsenz. Über Bewusst-Sein. Über dich – jenseits des Machens. Keine Tricks. Keine Hacks. Keine Abkürzung zu noch mehr. Nur ehrliche Gespräche und klare Gedanken. Beyond Busy