Agenda Austria Studio | Das Weekly

Agenda Austria Studio

Das Weekly – Make Austria Think Again. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann.  Für alle, denen Fakten wichtiger sind als empfundene Wahrheiten. Willkommen im Studio der Agenda Austria – die Denkfabrik zum Hören.

  1. Studieren in Österreich, arbeiten im Ausland: Das teure Geschenk der Steuerzahler

    vor 18 Std.

    Studieren in Österreich, arbeiten im Ausland: Das teure Geschenk der Steuerzahler

    Österreichs Universitäten bilden aus – die Frage ist, für welchen Arbeitsmarkt? Agenda Austria-Ökonomin Carmen Treml und Host Sandra Keplinger nehmen sich das Uni-System vor: warum das Studium hierzulande fast nichts kostet, wer davon am Ende wirklich profitiert – und welche Probleme entstehen können, wenn heimische Studenten zunehmend in der Minderheit sind.  Außerdem: eine Verwaltung, die manchmal größer ist als der Hörsaal, und die Frage, ob ein Lehrling mit Anfang 20 nicht längst weiter ist als so mancher Uni-Absolvent. Wir sprechen in der aktuellen Folge von “Das Weekly” über die blinden Flecken im Bildungssystem – und warum sich der genaue Blick lohnt, bevor über das nächste Sparpaket geredet wird. Themen dieser Folge: 01:34 Uni-Budget-Kürzung: Wie groß ist das Problem wirklich?  02:59 Bildungsausgaben im EU-Vergleich  07:08 Ausländische Studierende: Die neue Mehrheit an Österreichs Unis  07:55 Wo Quoten Sinn machen  10:07 Studiengebühren: Das Tabuthema  12:06 Verwaltungsaufblähung an den Unis  16:15 Lehre vs. Studium: Wer steht früher im Leben?  24:33 Frauen, Männer und die Fächerwahl „Das Weekly – Make Austria Think Again" ist der wöchentliche Podcast der Agenda Austria. Sandra Keplinger spricht darin mit Ökonomen, Experten und Gästen über die wirtschaftspolitischen Themen, die Österreich bewegen – von Bildungspolitik über Pensionen bis Steuern. Kein Studium nötig, um mitzureden – nur der Wille, genauer hinzuschauen. Jeden Freitag neu, überall, wo es Podcasts gibt.

    40 Min.
  2. Elon Musk: Visionär, Billionär, Brandstifter

    26. Juni

    Elon Musk: Visionär, Billionär, Brandstifter

    Der erste Billionär der Welt – und kaum jemand gönnt es ihm. Warum schlägt Elon Musk so viel Hass entgegen, vorwiegend von links der Mitte? Vitus Ortner und Franz Schellhorn nehmen den umstrittensten Unternehmer unserer Zeit unter die Lupe: den Visionär hinter Tesla, SpaceX und Starlink, der nebenbei 4.400 einfache Mitarbeiter über Nacht zu Millionären gemacht hat – und den politischen Brandstifter, der Twitter übernommen hat und sich mit Sellner, Weidel und Tommy Robinson umgibt. Ist X heute ein „rechter Kanal" – und wäre das überhaupt ein Problem? War das Einstampfen von USAID ein kühler Kassasturz oder ein Kahlschlag mit Tausenden Toten als Kollateralschaden? Und warum berichten europäische Medien über einen Mamdani anders als über einen Milei? Zwei Sichtweisen, eine offene Debatte – über einen Mann, der vielleicht der mächtigste auf der mächtigsten Diskursplattform ist, aber nicht mächtiger als der Diskurs selbst. In dieser Folge: 1:13 Warum so viel Hass auf Musk? 2:55 X-Übernahme, rechte Kontakte und der Rechtsruck-Vorwurf 12:24 Der Visionär: Tesla, Raketen, Starlink 13:40 USAID, DOGE und die Toten-Studie 19:12 Mediale Doppelmoral: Mamdani vs. Milei 22:57 Süchtig nach der eigenen Plattform? 25:42 Nicht mächtiger als der Diskurs Wer bei Wirtschaft und Politik lieber Analyse statt Überschriften will, ist hier richtig: Das Weekly – jeden Freitag neu, auf Spotify, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.

    28 Min.
  3. Wann explodiert die Schulden-Bombe?

    5. Juni

    Wann explodiert die Schulden-Bombe?

    Österreich rast auf einen Eisberg zu – und niemand dreht das Steuer. In dieser Folge von Das Weekly spricht Franz Schellhorn mit Gerhard Steger, dem langjährigen Sektionschef der Budgetsektion im Finanzministerium, Rechnungshof-Mitglied sowie IWF-Berater. Steger kennt das System von innen – und er spart nicht mit Klartext. Der IWF sieht einen Konsolidierungsbedarf von mindestens 15 Milliarden Euro. Die aktuelle Regierung liefert zweieinhalb. Der Schuldendienst wird sich laut Finanzministerium mehr als verdreifachen. Und trotzdem passiert strukturell so gut wie nichts – weil die eigentliche Macht in Österreich nicht in Wien sitzt, sondern in den Landeshauptstädten. Steger und Schellhorn analysieren, warum der österreichische Föderalismus zur teuersten Form der Staatsorganisation geworden ist, warum Pensionen und Länderfinanzen die stärksten Lobbys des Landes sind – und was es braucht, damit sich das ändert. Themen dieser Folge: 00:00 – Der Eisberg: Warum Österreichs Schulden außer Kontrolle geraten 04:11 – Föderalismus als Systemfehler: Wer in Österreich wirklich die Macht hat 09:00 – Wachstumsschlusslicht: Was der IWF über Österreichs Zukunft sagt  13:00 – Wo gespart werden könnte – und warum es trotzdem nicht passiert  19:40 – Vermögensteuer: Symbolik oder Substanz?  21:13 – Das Leupersdorf-Moment: Wenn erst die Märkte das Steuer übernehmen 26:20 – Unis, Studiengebühren und das Klein-Klein der Sparpolitik  29:00 – Lieblingsfinanzminister & Bilanz des Bundes: 229 Milliarden negatives Eigenkapital  34:36 – Strukturelle Verkrustung: Warum selbst Stocker und Babler nicht dürfen 🎙️ Das Weekly – jeden Freitag neu. Auf Youtube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.

    37 Min.
  4. Ein weinender Minister und 15.000 gestrichene Gesetze – Argentinien macht vor, was Österreich nicht wagt

    29. Mai

    Ein weinender Minister und 15.000 gestrichene Gesetze – Argentinien macht vor, was Österreich nicht wagt

    „Uns wurden 113 Ideen zur Deregulierung präsentiert. Keine fertigen Gesetze – Ideen. Wenn das das Machbare ist, stehen wir kurz vor einem Milei, den wir unbedingt brauchen." – Jan Kluge Federico Sturzenegger, Argentiniens Minister für Deregulierung und Staatsreform, war bei uns in Wien zu Gast. Er ist der Mann, der unter Präsident Javier Milei 15.000 Gesetze und Regulierungen gestrichen hat – vorbereitet mit sieben Studenten, zwei Jahre vor seinem Amtsantritt. Als er ins Amt kam, hatte er fertige Gesetze im Gepäck. Ökonom Jan Kluge und Host Sandra Keplinger analysieren in dieser Folge von “Das Weekly”, wie ein derartiger Durchbruch auch in Österreich gelingen könnte. Sturzeneggers Vortrag ist praktisch eine Anleitung für Österreichs Bürgerliche, wie man das Land den Turnaround schaffen könnte. Dass dies dringend nötig ist, beweist der Vergleich. Österreichs Staatsquote liegt heute bei 55 Prozent des BIP – höher als die Argentiniens in seinen dunkelsten Jahren. Themen dieser Folge: 00:00 – Ein weinender Minister in Wien – und was das über Argentinien sagt 04:45 – 200% Inflation, Brain Drain, Leidensdruck: Wie Argentinien an seine Grenzen stieß 07:00 – 15.000 Gesetze gestrichen: Sturzeneggers Methode der Deregulierung 11:10 – Rent Seeking & Lobbyismus: Das Wiener Tanzschulgesetz als Lehrstück 14:00 – Wohnungsmarkt Wien vs. Buenos Aires: Was passiert, wenn man Mietregulierung komplett abschafft 19:30 – Österreichs Staatssekretariat für Entbürokratisierung: 113 Ideen statt echter Reformen 25:20 – Micromanagement statt Vision: Was dieser Regierung fehlt 33:45 – Was jetzt noch möglich wäre – und wer den Mut aufbringen müsste 🎙️ Das Weekly – jeden Freitag neu. Auf Youtube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.

    39 Min.
  5. Ramadan statt Unterricht: Wie Migration Österreichs Bildungssystem überfordert

    22. Mai

    Ramadan statt Unterricht: Wie Migration Österreichs Bildungssystem überfordert

    „Das Kopftuch war das geringste Problem. Da reden wir von Kindern, die wochenlang nicht auftauchen — und von Mädchen, die mit 14 bereits versprochen sind.” – Clemens Neuhold 40 Prozent der Wiener Erstklässler können zu schlecht Deutsch, um dem Unterricht zu folgen. Im fünften Wiener Gemeindebezirk sprechen 90 Prozent der Volksschüler im Alltag kaum Deutsch. Clemens Neuhold, Buchautor und Journalist, hat eine Woche in einer Wiener Brennpunktschule verbracht. Sein härtestes Fazit: Eine Wiener Mittelschule kann man während des Ramadans zusperren — weil nicht gelernt wird. Dazu kommen alarmierende Befunde aus der Jugendstudie von Kenan Güngör, die aufzeigt, wie weit sich ein Teil muslimischer Jugendlicher in Österreich von den Werten der westlichen Gesellschaft entfernt hat. Wir sprechen über Arabisierung im Klassenzimmer, über Sozialarbeiter, die Unterricht erst möglich machen, und über eine zweite Migrationswelle, die im Corona-Chaos untergegangen ist. Wir gehen der Frage nach, was Politik auf linker wie rechter Seite jahrelang versäumt hat und beschäftigen uns damit, was das Bildungssystem bei alldem überhaupt leisten kann – und was nicht. Themen: 02:36 – 40% der Wiener Erstklässler können kein Deutsch 04:53 – Eine Woche in der Brennpunktschule: Eindrücke vor Ort 09:55 – Güngör-Studie: Was Jugendliche wirklich denken 14:03 – Ramadan statt Unterricht: Eine Mittelschule zum Zusperren 29:50 – Politisches Versagen: Links schaut weg, Rechts redet nur 38:43 – Was jetzt helfen würde Das Weekly erscheint jeden Freitag — auf allen Podcast-Plattformen. Wirtschaft und Politik, so wie sie sind: ungeschönt, unabhängig, auf Basis von Daten und Fakten.

    44 Min.
4,8
von 5
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