Diagnose: Kopfsache? Der Gesundheits-Podcast aus dem TWW

Kliniken im Theodor-Wenzel-Werk (TWW)

"Diagnose: Kopfsache?" ist der Gesundheits-Podcast aus den Kliniken im TWW, der euch einen tieferen Einblick in die Welt der mentalen Gesundheit bietet. In diesem aufschlussreichen Podcast führt Claudia Noack Gespräche mit einem multidisziplinären Team aus Ärzt:innen, Psycholog:innen, Therapeut:innen und anderen Fachleuten, um einen Blick auf Ursachen, Symptome und Behandlungsoptionen verschiedener Krankheiten in den Fachbereichen Psychiatrie, Psychosomatik und Neurologie zu werfen. Unser Ziel: Aufklärung über Gesundheitsthemen, Information über innovative Behandlungsansätze und ein Beitrag zur Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen. Weitere Informationen findet ihr auch auf diagnose-kopfsache.de. Für Anregungen, Kommentare oder Fragen schreibt uns unter podcast@tww-berlin.de – euer Feedback ist uns wichtig!

  1. 24. Juni

    Aus der Alkoholabhängigkeit zurück ins Leben – Nadines Geschichte

    Wie fühlt es sich an, wenn Alkohol immer mehr Raum im eigenen Leben einnimmt? Nadine Basler kennt diese Erfahrung. Viele Jahre war sie alkoholabhängig – und nach außen schien ihr Leben dennoch zu funktionieren. In dieser Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ erzählt Nadine offen von ihrem Weg in die Alkoholabhängigkeit, von Scham, Verdrängung und dem Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. Sie spricht darüber, warum es so schwer war, sich Hilfe zu suchen, welche Rolle gesellschaftliche Erwartungen und Vorurteile gespielt haben und was letztlich der Wendepunkt in ihrem Leben war. Heute arbeitet Nadine als Genesungsbegleiterin im TWW, engagiert sich als EX-IN-Landessprecherin für Brandenburg und unterstützt als Lotsin andere Menschen auf ihrem Weg aus der Sucht. Ihre Geschichte macht Mut und zeigt: Veränderung ist möglich – Schritt für Schritt. Themen der Folge: • Wie Alkohol schleichend immer mehr Raum im Leben einnehmen kann • Scham, Verdrängung und gesellschaftliche Vorurteile • Der Moment, in dem Hilfe notwendig wird • Leben mit einer Alkoholabhängigkeit trotz funktionierendem Alltag • Warum Abstinenz oft schwieriger ist als viele denken • Unterstützung durch Therapie, Selbsthilfe und Genesungsbegleitung • Die Bedeutung von Hoffnung und Recovery • Was Angehörige und Freund:innen wissen sollten • Das Lotsennetzwerk und Hilfen für Betroffene Ein Podcast für Menschen, die selbst von einer Suchterkrankung betroffen sind, für Angehörige sowie alle, die Suchterkrankungen besser verstehen möchten – aus der Perspektive einer Frau, die diesen Weg selbst gegangen ist. Inhalt: 00:00:00 - Einstieg: Persönliche Scham & erste Einordnung 00:01:07 Alltag mit Sucht: Vorstellung des Gastes & Themenübersicht 00:03:52 Schleichender Beginn: Konsum im Alltag & gesellschaftliche Enthemmung 00:05:28 Der Wendepunkt: Führerscheinentzug & scheinbare Kontrolle 00:07:23 Der finale Cut: Ein Streit am Abend des 18. Januar 2021 00:09:43 Ursachen & gesellschaftlicher Aspekt: Die Bagatellisierung des Alkohols 00:11:36 Veränderung des Alltags: Ängste, Verstecke & die 18-Uhr-Grenze 00:14:16 Psychische Gesundheit: Der Zusammenhang von Sucht, Depression & Bulimie 00:17:27 Das Tabuthema Scham: Die Angst vor dem eigenen Spiegelbild 00:19:18 Doppeltes Stigma: Warum alkoholabhängige Frauen härter verurteilt werden 00:23:42 Der Schritt zur Hilfe: Der Anruf bei der Caritas & Hürden der Therapie 00:46:50 Das Netzwerk wächst: Selbsthilfegruppen & die Ausbildung zur Lotsin 00:52:04 Ein neues Leben: Die Arbeit im TWW, das Lotsen-Netzwerk & Selbstvergebung 01:04:44 - Fazit & Abschluss Weitere Folgen von „Diagnose: Kopfsache?“ findest du auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Mehr Infos zum Podcast: www.diagnose-kopfsache.de Feedback und Fragen gern an: podcast@tww-berlin.de Hilfe bei Suchterkrankungen und psychischen Krisen: Wenn du das Gefühl hast, dass Alkohol oder andere Suchtmittel in deinem Leben oder im Leben eines nahestehenden Menschen zunehmend Raum einnehmen, ist es wichtig zu wissen: Hilfe anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche. Unterstützung findest du unter anderem: Lotsennetzwerk für Menschen mit Suchterfahrungen: https://www.suchthilfe-lotsennetzwerke.de bei Suchtberatungsstellen, z. B. der Caritas bei Hausärzt:innen oder Psychiater:innen in Suchthilfeeinrichtungen und Beratungsangeboten bei psychiatrischen Kliniken und Krisendiensten im Rahmen stationärer oder ambulanter Suchtbehandlungen beim Sozialpsychiatrischen Dienst in Selbsthilfegruppen wie den Anonymen Alkoholikern über das Lotsennetzwerk für Menschen mit Suchterfahrungen In akuten psychischen Krisen oder bei Suizidgedanken hole dir bitte umgehend Unterstützung: über den Notruf 112 oder bei der Telefonseelsorge (kostenfrei, anonym, rund um die Uhr) unter: 0800 111 0 111 0800 111 0 222 Solltest du dort nicht sofort durchkommen, versuche es bitte erneut oder wende dich bei akuter Gefahr direkt an den Notruf. Auch Angehörige und Nahestehende können Unterstützung und Beratung in Anspruch nehmen.

    Aus der Alkoholabhängigkeit zurück ins Leben – Nadines Geschichte
  2. 27. Mai

    Wenn Alkohol das Leben bestimmt– Wie Suchterkrankungen entstehen

    „Ich habe doch alles im Griff.“ Ein Satz, den viele Menschen mit problematischem Alkoholkonsum lange über sich selbst sagen würden. Denn Alkoholabhängigkeit beginnt selten sichtbar. Viele Betroffene gehen weiter arbeiten, kümmern sich um Familie und Alltag und merken oft erst spät, wie groß der Raum geworden ist, den Alkohol im eigenen Leben einnimmt. Doch woran erkennt man, dass der eigene Konsum problematisch wird? Warum fällt es vielen Betroffenen so schwer, sich Hilfe zu suchen? In dieser Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ spricht Claudia Noack mit Dr. Lieselotte Mahler, Chefärztin der Psychiatrie im TWW, darüber, wie Suchterkrankungen entstehen, warum Alkohol gesellschaftlich so akzeptiert ist und weshalb Abhängigkeit nichts mit mangelnder Disziplin oder Willensstärke zu tun hat. Außerdem geht es um Warnzeichen einer Abhängigkeit, den Begriff des Kontrollverlusts, körperliche und psychische Auswirkungen sowie um die Frage, warum Suchterkrankungen noch immer stark stigmatisiert sind. Dr. Lieselotte Mahler erklärt außerdem, welche Therapie- und Unterstützungsangebote es gibt, warum Rückfälle Teil eines Genesungsprozesses sein können und weshalb Hoffnung im Umgang mit Suchterkrankungen eine zentrale Rolle spielt. Themen der Folge: • Wann Alkoholkonsum problematisch wird • Kontrollverlust und Warnzeichen • Warum Alkohol gesellschaftlich so akzeptiert ist • Sucht im Gehirn: Was bei Abhängigkeit passiert • Zusammenhang zwischen psychischer Erkrankung und Sucht • Warum Abhängigkeit nichts mit Willensschwäche zu tun hat • Scham, Vorurteile und gesellschaftliche Stigmatisierung • Hilfe, Therapie und Recovery-Prozesse • Welche Rolle Angehörige spielen können Diese Folge richtet sich an Menschen, die selbst von einer Suchterkrankung betroffen sind, an Angehörige sowie an alle, die das Thema besser verstehen möchten – jenseits von Vorurteilen und vereinfachten Erklärungen. Inhalt: 00:05:16 - Die Grenze zum Kontrollverlust: Wenn Alkohol zum Problem wird 00:09:23 - Das Risiko-Missverständnis: Gibt es einen gesunden Konsum? 00:17:23 - Alarmglocken im Alltag: Verhaltensänderungen und Priorisierung 00:30:56 - Das Stigma des „Alkoholikers“ und die Macht der Sprache 00:45:05 - Niedrigschwellige Hilfe: Der Prozess zur Veränderung Weitere Folgen von „Diagnose: Kopfsache?“ findest du auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Mehr Infos: www.diagnose-kopfsache.de Feedback und Fragen: podcast@tww-berlin.de Informationen zu Dr. Lieselotte Mahler: https://www.tww-berlin.de/kliniken/psychiatrie/ansprechpartner-psychiatrie/dr-lieselotte-mahler/ Hilfe bei Suchterkrankungen und psychischen Krisen Wenn du das Gefühl hast, dass Alkohol oder andere Suchtmittel in deinem Leben oder im Leben eines nahestehenden Menschen zunehmend Raum einnehmen, ist es wichtig zu wissen: Hilfe anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche. Unterstützung findest du unter anderem: - bei Suchtberatungsstellen, z.B. bei der Caritas - bei Hausärzt:innen oder Psychiater:innen - in Suchthilfeeinrichtungen wie z. B. Konsumräumen, Treffs oder Cafés - bei psychiatrischen Kliniken und Krisendiensten - im Rahmen stationärer oder ambulanter Suchtbehandlungen - beim Sozialpsychiatrischen Dienst - in Selbsthilfegruppen wie den Anonymen Alkoholikern In akuten psychischen Krisen oder bei Suizidgedanken hole dir bitte umgehend Unterstützung: - über den Notruf 112 - oder bei der Telefonseelsorge (kostenfrei, anonym, rund um die Uhr): unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 Solltest du dort nicht sofort durchkommen, versuche es bitte erneut oder wende dich bei akuter Gefahr direkt an den Notruf. In vielen Regionen gibt es zudem Krisendienste, die schnell und unkompliziert helfen – z. B. den Berliner Krisendienst oder die Krisendienste Bayern. Für andere Bundesländer kannst du online nach „Krisendienst + Wohnort“ suchen. Auch Angehörige und Nahestehende können Unterstützung und Beratung in Anspruch nehmen.

    Wenn Alkohol das Leben bestimmt– Wie Suchterkrankungen entstehen
  3. 29. Apr.

    Depression erkennen und behandeln: Symptome, Formen und Therapieansätze im Überblick

    Depressionen gehören zu den häufigsten und zugleich am meisten missverstandenen Erkrankungen. Jeder fünfte Mensch ist im Laufe seines Lebens betroffen – und dennoch halten sich viele Vorurteile. In dieser Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ spricht Claudia Noack mit Dr. Lieselotte Mahler darüber, was eine Depression wirklich ausmacht – jenseits von Klischees und gut gemeinten Ratschlägen. Woran erkennt man eine Depression? Wie unterscheidet sie sich von Trauer oder Erschöpfung? Warum fühlen sich viele Betroffene eher „leer“ als traurig? Und weshalb ist die Erkrankung oft so schwer greifbar – selbst für die Betroffenen? Außerdem geht es um Ursachen, erste An- und Warnzeichen sowie um das Thema Suizidalität. Zugleich wird deutlich: Depressionen sind gut behandelbar. Moderne Therapieansätze setzen auf individuelle, ganzheitliche Behandlung und eröffnen neue Perspektiven. Diese Folge möchte Verständnis fördern, Vorurteile abbauen und Mut machen – denn Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Und: Es gibt Wege heraus. Themen der Folge: • Was eine Depression medizinisch ausmacht • Typische Symptome: Antriebslosigkeit, Leere, Schlafstörungen, Grübeln • Unterschiede zwischen Trauer und Depression • Ursachen und Risikofaktoren • Depression und Suizidalität • Warnzeichen erkennen • Behandlungsmöglichkeiten und Therapieansätze • Warum Depression gut behandelbar ist Diese Folge richtet sich an Menschen, die selbst von Depression betroffen sind, an Angehörige sowie an alle, die die Erkrankung besser verstehen möchten – jenseits von Vorurteilen und vereinfachten Erklärungen. Weitere Folgen von „Diagnose: Kopfsache?“ findest du auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Mehr Infos: www.diagnose-kopfsache.de Feedback und Fragen: podcast@tww-berlin.de Informationen zu Dr. Lieselotte Mahler: https://www.tww-berlin.de/kliniken/psychiatrie/ansprechpartner-psychiatrie/dr-lieselotte-mahler/ Hilfe in akuten Krisen Wenn du dich in einer akuten psychischen Krise befindest oder konkrete Suizidgedanken hast, hole dir bitte umgehend Unterstützung: • Wende dich an die nächstgelegene psychiatrische Klinik • oder rufe den Notruf unter 112 Auch die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr kostenfrei erreichbar unter: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 Solltest du dort nicht sofort durchkommen, versuche es bitte erneut oder wende dich bei akuter Gefahr direkt an den Notruf. In vielen Regionen gibt es zudem Krisendienste, die schnell und unkompliziert helfen – z. B. den Berliner Krisendienst oder die Krisendienste Bayern. Für andere Bundesländer kannst du auch deinen Wohnort zusammen mit dem Begriff „Krisendienst“ online suchen.

    Depression erkennen und behandeln: Symptome, Formen und Therapieansätze im Überblick
  4. 25. März

    Von Muskelschwäche bis ALS: Was hinter neuromuskulären Erkrankungen steckt

    Müde Beine beim Treppensteigen. Muskeln, die schneller erschöpfen als früher. Zuckungen, Schmerzen oder das Gefühl, körperlich nicht mehr belastbar zu sein. Was zunächst unspezifisch wirkt und oft auf Stress oder Überlastung zurückgeführt wird, kann auch seine Ursache im Nervensystem haben. In dieser Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ spricht Claudia Noack mit Prof. Dr. Cornelia Kornblum, Chefärztin der Neurologie im TWW, über neuromuskuläre Erkrankungen – eine große und sehr vielfältige Gruppe von Erkrankungen, die Muskeln, Nerven oder die Signalübertragung zwischen beiden betreffen. Gemeinsam beleuchten sie, was diese Erkrankungen körperlich und psychisch bedeuten, woran man Warnsignale erkennt, warum die Diagnose häufig so schwierig ist – und was Betroffenen heute helfen kann. Weitere Themen der Folge: - Was verbirgt sich hinter neuromuskulären Erkrankungen? - Der Unterschied zu funktionellen neurologischen Störungen: „Hardware-“ vs. „Softwareproblem“ im Nervensystem - Wann Beschwerden abgeklärt werden sollten und welche Warnsignale ernst zu nehmen sind (z. B. Schluck-, Sprech- oder Atemstörungen) - Warum die Diagnose oft Jahre dauert - Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten - Neue Entwicklungen in der Forschung – von Enzymersatz bis Gentherapie - Psychische Belastungen: Erschöpfung, Unsicherheit, depressive Symptome und die Angst vor Autonomieverlust - Unsichtbare Erkrankung: Warum Betroffene oft nicht ernst genommen werden - Alltag und Unterstützung: Was Angehörigen hilft – und warum Aufklärung so wichtig ist Neuromuskuläre Erkrankungen sind oft nicht auf den ersten Blick erkennbar – und genau das macht sie für viele Betroffene besonders belastend. Umso wichtiger ist es, Symptome ernst zu nehmen, genau hinzuschauen und im Umgang miteinander Verständnis zu entwickeln. Inhalt: 00:00:00 – Einstieg: Chronische Schmerzen & erste Einordnung 00:00:36 – Symptome & warum neuromuskuläre Erkrankungen oft übersehen werden 00:03:05 – Typische Beschwerden: Muskelschwäche, Erschöpfung & Schmerzen 00:04:06 – Abgrenzung: Neuromuskulär vs. funktionelle Störungen 00:07:02 – Diagnose-Odyssee: Warum Betroffene oft lange warten 00:08:12 – Was sind neuromuskuläre Erkrankungen? Ursachen & Beispiele 00:11:51 – Warnsignale: Wann Beschwerden abgeklärt werden sollten 00:17:21 – Häufigkeit, Risikofaktoren & Möglichkeiten der Vorbeugung 00:24:30 – Diagnostik: Untersuchungen & Weg zur Diagnose 00:32:16 – Therapie: Behandlung, Lebensqualität & Schmerzmanagement 00:37:21 – Forschung & neue Therapien: Hoffnung durch Innovation 00:41:53 – Psychische Belastung, Alltag & gesellschaftliche Herausforderungen 00:52:25 – Umgang im Alltag: Grenzen, Arbeit & Unterstützungssysteme 00:57:04 – Versorgung & Ausblick: Was sich künftig verbessern muss 01:01:06 – Fazit & Abschluss Weitere Folgen von „Diagnose: Kopfsache?“ findest du auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Mehr Infos zum Podcast: www.diagnose-kopfsache.de Feedback und Fragen: podcast@tww-berlin.de Weiterführende Informationen: Prof. Dr. Cornelia Kornblum: https://www.tww-berlin.de/kliniken/neurologie/ansprechpartner-neurologie/prof-dr-cornelia-kornblum/

    Von Muskelschwäche bis ALS: Was hinter neuromuskulären Erkrankungen steckt
  5. 25. Feb.

    Resilienz & Stressbewältigung – Was uns trägt, wenn alles zu viel wird

    Krisen, Unsicherheit, Druck und ständige Erreichbarkeit – viele Menschen erleben Stress als Dauerzustand. Doch was hilft, bevor Erschöpfung chronisch wird? Was schützt uns davor auszubrennen? Und wie können wir lernen, innerlich stabil zu bleiben, ohne uns selbst zu überfordern? In dieser Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ spricht Claudia Noack mit den psychologischen Psychotherapeutinnen Dr. Sabine Hoffmann und Mia Wittgenstein über Resilienz, die Fähigkeit, mit Belastungen und Krisen konstruktiv umzugehen. In Ergänzung an die Folge zum Thema Burnout geht es diesmal um Schutzfaktoren, innere Ressourcen und konkrete Strategien zur Stressbewältigung. Themen der Folge: • Warum Resilienz heute so relevant ist • Warum es dabei nicht nur ums „Durchhalten“ geht • Wie Resilienz im Alltag sichtbar wird – und wann Stabilität eher ein Schutzmechanismus ist • Wie die „7 Säulen der Resilienz“ Orientierung geben können • Ob Resilienz angeboren oder erlernbar ist • Welche kleinen Schritte helfen, wenn man sich bereits überfordert fühlt • … und wann professionelle Unterstützung sinnvoll ist Diese Folge richtet sich an alle, die sich häufig belastet fühlen – ebenso an Angehörige und Interessierte, die verstehen möchten, wie seelische Widerstandskraft entsteht und gestärkt werden kann. Weitere Folgen von „Diagnose: Kopfsache?“ findest du auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Mehr Infos: www.diagnose-kopfsache.de Feedback und Fragen: podcast@tww-berlin.de Weiterführende Informationen: Dr. Sabine Hoffmann: https://www.tww-berlin.de/pethag/ueber-uns/sabine-hoffmann/ Mia Wittgenstein: https://www.tww-berlin.de/pethag/ueber-uns/mia-wittgenstein/ Die PETHAG-Akademie des Theodor-Wenzel-Werks bietet Programme zur mentalen Gesundheitsförderung in Unternehmen – von Einzelcoachings über Team-Workshops bis zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM), mit Fokus auf Burn-out-Prävention und Führungskräfte-Screenings. Direkter Kontakt: https://www.tww-berlin.de/pethag/adhs-diagnostik-erwachsene-berlin/ Inhalt: 00:00:00 – Einstieg: Resilienz als Schutzfaktor in Krisenzeiten 00:03:04 – Ursprung des Begriffs & Resilienzforschung (Emily Werner) 00:06:41 – Dauerstress, Digitalisierung & gesellschaftliche Belastungen 00:09:30 – Resilienz als „Muskel“: Belastung, Regeneration & Wachstum 00:12:06 – Durchhalten oder Grenzen setzen? Missverständnisse von Resilienz 00:16:58 – Woran erkennt man Resilienz – und fehlende Regeneration? 00:21:51 – Die sieben Säulen der Resilienz: Haltungen & Praktiken 00:28:30 – Resilienz: Anlage, Erziehung oder erlernbare Fähigkeit? 00:35:47 – Selbstwirksamkeit, Stressbewältigung & „Ich kann nicht mehr“ 00:45:57 – Warnzeichen & Zeitpunkt für professionelle Unterstützung 00:51:43 – Psychotherapie & konkrete Wege zur Resilienzstärkung

    Resilienz & Stressbewältigung – Was uns trägt, wenn alles zu viel wird
  6. 28. Jan.

    Wenn Erschöpfung krank macht – Burnout, Depression und der Weg zurück zu sich selbst

    Viele Menschen funktionieren über lange Zeit: engagiert, leistungsbereit, verantwortungsvoll. Doch irgendwann kippt etwas. Die Erschöpfung geht nicht mehr weg, Schlaf bringt keine echte Regeneration, Pausen fühlen sich leer an – und obwohl man weiter „funktioniert“, fehlt innerlich die Kraft. In dieser Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ spricht Claudia Noack mit Dr. Sabine Hoffmann, psychologische Psychotherapeutin im TWW und Leiterin der psychotherapeutischen Privatambulanz (PETHAG), über Burnout als chronischen Überlastungszustand – und darüber, warum er so ernst zu nehmen ist, auch wenn Burnout offiziell keine eigenständige Diagnose darstellt. Gemeinsam ordnen sie ein, was Burnout aus psychotherapeutischer Sicht bedeutet und warum er als Risikozustand auf dem Weg zu psychischen Erkrankungen verstanden wird, welche typischen Warnzeichen besonders leistungsstarke und hochfunktionale Menschen lange übersehen, warum die Übergänge zu Depressionen, Angststörungen oder Suchttendenzen oft fließend sind, und wie berufliche, private und gesellschaftliche Belastungen sich gegenseitig verstärken. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, was Betroffene konkret tun können, wenn erste Warnsignale auftreten – von kurzfristigen Entlastungsstrategien über Achtsamkeit und Selbstfürsorge bis hin zur Entscheidung, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Auch die Rolle von Unternehmen und Führungskräften wird beleuchtet: Welche Arbeitskulturen krank machen – und was Organisationen tun können, um psychische Gesundheit nachhaltig zu schützen. Diese Folge richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle, die psychische Erschöpfung besser verstehen möchten. Sie macht Mut, Warnsignale ernst zu nehmen und sich Unterstützung zu holen. Weitere Folgen von „Diagnose: Kopfsache?“ zu Themen wie Depression, Angst und Panik findest du auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Weitere Infos zum Podcast und zu den Kliniken im TWW: www.diagnose-kopfsache.de Für Feedback und Fragen erreichst du uns unter: podcast@tww-berlin.de Weiterführende Informationen zu Dr. Sabine Hoffmann findest du hier: https://www.tww-berlin.de/pethag/ueber-uns/sabine-hoffmann/ Die PETHAG-Akademie des Theodor-Wenzel-Werks bietet passgenaue Programme zur mentalen Gesundheitsförderung in Unternehmen – von Einzelcoachings über Team-Workshops bis zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). Besonders im Fokus: Burn-out-Prävention, Gesundheitsberatung und Führungskräfte-Screenings. Direkter Kontakt: https://www.tww-berlin.de/pethag/adhs-diagnostik-erwachsene-berlin/ Inhalt: 00:00:43 – Intro: Wenn dauerhaftes Funktionieren krank macht 00:03:53 – Was ist Burnout aus psychotherapeutischer Sicht? 00:05:32 – Burnout im ICD: Warum es keine eigene Diagnose ist 00:08:27 – Warnzeichen & schleichende Entwicklung 00:10:58 – Wann wird Burnout klinisch relevant? 00:15:29 – Stress, Mental Load & körperliche Folgen 00:18:58 – Übergang zu Depression, Angst & Sucht 00:24:37 – Beruf, Privatleben & Digitalisierung 00:32:25 – Was hilft Betroffenen konkret? 00:42:09 – Verantwortung von Unternehmen & Führungskräften 00:46:01 – Abschluss: Die Reißleine ziehen

    Wenn Erschöpfung krank macht – Burnout, Depression und der Weg zurück zu sich selbst
  7. 03.12.2025

    Angststörungen und Panikattacken – wenn Angst das Leben bestimmt und wie wir wieder Halt finden

    Angst gehört zum Menschsein – sie schützt uns, warnt uns und macht uns in Gefahrensituationen handlungsfähig. Doch wenn Angst zu oft, zu heftig oder ohne erkennbaren Grund auftritt, kann sie das Leben massiv einengen. Viele Betroffene kennen die körperlichen Reaktionen nur zu gut: Herzrasen, Schwindel, Atemnot, innere Unruhe. Was ursprünglich ein Schutzmechanismus ist, wird zur Belastung. In dieser Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ spricht Claudia Noack mit Dr. Sabine Hoffmann, psychologische Psychotherapeutin in der Psychotherapeutischen Privatambulanz am TWW (PETHAG), über Angststörungen, Panikattacken und darüber, wie Betroffene Schritt für Schritt wieder Sicherheit, Ruhe und innere Stabilität finden können. Sabine Hoffmann erklärt, wie Angst entsteht, was im Körper passiert, wenn sie übermächtig wird, und welche therapeutischen Wege helfen können, die Kontrolle zurückzugewinnen. Sie spricht außerdem darüber, welche Rolle das vegetative Nervensystem spielt, warum Ängste manchmal über Generationen hinweg spürbar bleiben und wie man Panikattacken frühzeitig erkennt oder abschwächt. Ein weiterer Schwerpunkt dieser Episode ist der Blick auf Trauma und belastende Erlebnisse: Wann sprechen wir von einem Trauma? Wie unterscheidet es sich von einer Angststörung? Und welche Warnsignale zeigen, dass professionelle Unterstützung notwendig ist? Diese Folge richtet sich an Menschen, die selbst mit Angst oder Panikattacken leben, an Angehörige und an alle, die besser verstehen möchten, wie komplex, individuell und zugleich behandelbar Angststörungen sind. Diese Episode macht Mut: Angst ist kein persönliches Versagen, sie kann jeden und jede treffen – und es gibt wirksame Wege zurück zu einem freieren Leben. Weiterführende Informationen zu Dr. Sabine Hoffmann findest du hier: https://www.tww-berlin.de/pethag/ueber-uns/sabine-hoffmann/ Direkter Kontakt Zur Psychotherapeutischen Privatambulanz: https://www.tww-berlin.de/pethag/adhs-diagnostik-erwachsene-berlin/ Inhalt: 00:00:44 Intro: Was ist Angst, was ist eine Angststörung? 00:02:17 Körperliche Symptome: Wenn Angst den ganzen Körper aktiviert 00:02:56 Biologische Alarmreaktion: Wozu Angst eigentlich dient 00:04:00 Ab wann Angst pathologisch wird 00:05:32 Formen von Angststörungen: Panik, Agoraphobie, soziale Phobie & mehr 00:07:46 Entstehung: Gene, Stress, Lernen & frühere Erfahrungen 00:10:59 Körperliche Erkrankungen als Auslöser oder Verstärker 00:12:29 Vererbte Angst: transgenerationale Einflüsse 00:14:25 Panikattacken: Was im Körper passiert 00:19:48 Notaufnahme, Kreislauf der Angst & Fehldeutungen 00:21:59 Umgang mit Panik: Akzeptanz statt Vermeidung 00:24:59 Konkrete Techniken: Atmung, Klopfen, Reize, Kälte 00:30:09 Behandlungsmöglichkeiten: KVT, Medikamente & Sicherheitssignale 00:34:47 Trauma, PTBS und akute Belastungsreaktionen 00:39:08 Frühe Unterstützung & Rolle von Umfeld und Notfallpsychologie 00:42:34 Angehörige: unterstützen, ohne zu verstärken 00:44:29 Hoffnung: Angst ist gut behandelbar 00:47:47 Outro & Abspann

    Angststörungen und Panikattacken – wenn Angst das Leben bestimmt und wie wir wieder Halt finden
  8. 14.10.2025

    ADHS-Diagnostik bei Erwachsenen - endlich Klarheit finden.

    Termine verschwinden ständig aus dem Blick, Aufgaben bleiben liegen, die Gedanken springen unaufhörlich, die eigene Aufmerksamkeit schwindet schnell und ständig diese innere Unruhe. Viele Erwachsene kennen dieses Gefühl, sich selbst und den Alltag kaum bändigen zu können. Was nach Alltagsstress klingt, kann mehr sein: eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS, im Erwachsenenalter. Eine Diagnose, die lange unterschätzt wurde – und doch für viele ein Wendepunkt ist. Denn wer endlich versteht, warum Konzentration, Struktur oder Selbstorganisation so schwerfallen, kann beginnen, anders mit sich umzugehen. Lange galt ADHS als reine Kinderkrankheit. Heute weiß man: Auch viele Erwachsene sind betroffen – oft ohne Diagnose und mit dem Gefühl, „irgendwie anders“ zu sein. Eine ADHS-Diagnostik kann hier ein entscheidender Schritt sein, um die eigenen Muster zu verstehen, Belastungen zu reduzieren und neue Strategien für den Alltag zu entwickeln. In dieser Folge von „Diagnose: Kopfsache?“ spricht Claudia Noack mit den Psychologischen Psychotherapeutinnen Dr. Sabine Hoffmann und Kim Ackermann u.a. darüber, wie ADHS bei Erwachsenen erkannt wird, was eine Diagnose verändern kann – und warum sie für viele Betroffene eine enorme Erleichterung bedeutet. Was außerdem thematisiert wird: Was bedeutet ADHS – und ab wann Aufmerksamkeitsschwierigkeiten behandlungsbedürftig sind. Warum die Diagnose bei Erwachsenen oft spät oder gar nicht gestellt wird. Wie die Diagnostik abläuft und welche Rolle Biografie, Testverfahren und interdisziplinäre Zusammenarbeit spielen. Welche Symptome belasten im Alltag besonders und wie sie sich auf Beruf, Beziehungen und Selbstbild auswirken. Welche Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten können helfen? Warum ADHS auch mit besonderen Stärken und Ressourcen verbunden sein kann. Diese Episode richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle, die verstehen möchten, wie komplex und individuell ADHS im Erwachsenenalter sein kann. Sie vermittelt Fachwissen, Empathie und Mut, den eigenen Weg zu Klarheit und Akzeptanz zu finden. Weitere Infos zum Podcast und zu den Kliniken im TWW: 👉 www.diagnose-kopfsache.de Für Feedback und Fragen erreichst du uns unter: 📧 podcast@tww-berlin.de Weiterführende Informationen zum Thema und zu den Interviewpartnerinnen findest du hier: https://www.tww-berlin.de/pethag/ueber-uns/sabine-hoffmann/ https://www.tww-berlin.de/pethag/ueber-uns/kim-ackermann/ https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/kindergesundheit/aufmerksamkeitsdefizitsyndrom.html Direkter Kontakt Zur Psychotherapeutischen Privatambulanz: https://www.tww-berlin.de/pethag/adhs-diagnostik-erwachsene-berlin/ Inhalt: 00:00:00 Begrüßung und Vorstellung der Gäste 00:03:08 Was ist ADHS? Symptome und Diagnosekriterien 00:06:40 ADHS von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter 00:10:18 Ursachen, Genetik und Häufigkeit 00:12:35 Warum ADHS bei Erwachsenen oft unerkannt bleibt 00:14:28 Diagnostik: Tests, Interviews und Abgrenzung 00:19:57 Komorbiditäten und Fehldiagnosen 00:25:47 ADHS im Alltag: Herausforderungen und Stärken 00:29:59 Geschlechtsunterschiede und gesellschaftliche Rollenbilder 00:33:47 Behandlungsmöglichkeiten: Therapie und Medikamente 00:38:53 Angehörige, Umfeld und erste Schritte zur Diagnose 00:44:10 Leben mit ADHS: Selbsthilfe, Bewegung und Achtsamkeit

    ADHS-Diagnostik bei Erwachsenen - endlich Klarheit finden.

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"Diagnose: Kopfsache?" ist der Gesundheits-Podcast aus den Kliniken im TWW, der euch einen tieferen Einblick in die Welt der mentalen Gesundheit bietet. In diesem aufschlussreichen Podcast führt Claudia Noack Gespräche mit einem multidisziplinären Team aus Ärzt:innen, Psycholog:innen, Therapeut:innen und anderen Fachleuten, um einen Blick auf Ursachen, Symptome und Behandlungsoptionen verschiedener Krankheiten in den Fachbereichen Psychiatrie, Psychosomatik und Neurologie zu werfen. Unser Ziel: Aufklärung über Gesundheitsthemen, Information über innovative Behandlungsansätze und ein Beitrag zur Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen. Weitere Informationen findet ihr auch auf diagnose-kopfsache.de. Für Anregungen, Kommentare oder Fragen schreibt uns unter podcast@tww-berlin.de – euer Feedback ist uns wichtig!

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