Frauenstimmen - Interviewpodcast mit Anita Pitsch

Anita Pitsch

In diesem Podcast geht es um die Sichtbarkeit von Frauen, um Gleichstellung, um Expert*innenwissen und um Themen die inspirieren, Mut machen und zeigen, was möglich ist.

  1. vor 1 Tag

    75 - Astrid Niederer 🌈 Queerness verstehen

    Was bedeutet Queerness eigentlich? Wofür stehen die Buchstaben LGBTIQA+? Warum sind Pronomen wichtig und weshalb spielen Sprache und Sichtbarkeit eine so große Rolle? Was bedeutet Queerness eigentlich? Wofür stehen die Buchstaben LGBTIQA+? Warum sind Pronomen wichtig und weshalb spielen Sprache und Sichtbarkeit eine so große Rolle? In dieser Folge ist Astrid zu Gast, Lehrerin, Sexualpädagogin, Autorin und Beraterin. Gemeinsam sprechen wir über Queerness, Identität, Sprache und gesellschaftliche Vielfalt. Astrid teilt sowohl ihr fachliches Wissen als auch persönliche Erfahrungen und gibt Einblicke in ihre Arbeit mit queeren Menschen. Wir sprechen darüber, was hinter den Begriffen LGBTIQA+ steckt, warum die Unterscheidung zwischen sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität und Geschlechtsausdruck wichtig ist und welche Bedeutung Begriffe wie trans, cis, nicht-binär oder intergeschlechtlich haben. Außerdem geht es um Pronomen, diskriminierungsfreie Sprache und den respektvollen Umgang miteinander. Ein weiterer Schwerpunkt der Folge sind Vorurteile, gesellschaftliche Herausforderungen und Diskriminierungserfahrungen, die queere Menschen erleben können. Dabei sprechen wir auch über Intersektionalität, Inklusion und die Frage, wie wir Räume schaffen können, in denen sich Menschen gesehen, gehört und angenommen fühlen. Diese Folge richtet sich an alle, die mehr verstehen möchten, Fragen haben oder sich dem Thema Queerness offen und neugierig nähern wollen. Es ist ein Gespräch über Vielfalt, Selbstbestimmung und Menschlichkeit und darüber, wie ein respektvolles Miteinander gelingen kann

    1 Std. 10 Min.
  2. 9. Apr.

    Podcastfolge 72 - Wenn es besser für die Welt ist ... das Leben von Dr. Erika Freeman

    In der neuen Podcastfolge spreche ich mit Dr. Freeman im Hotel Imperial. Die Idee dazu entstand ganz spontan: Am 8. März war ich mit einer Freundin vor einer Veranstaltung im Musikverein in der Hotelbar, als ich Dr. Freeman dort sah. Ich habe sie einfach angesprochen und sie hat tatsächlich Ja gesagt. Die jüdische Geschichte hat mich immer sehr betroffen gemacht. Dr. Freeman steht als Jüdin in der Öffentlichkeit und teilt ihre „Überlebensgeschichte“. Es ist mir eine große Ehre, dass sie in meinem Podcast erzählt, wie sie diese Zeit erlebt hat und wie sie es geschafft hat, trotz allem ein erfülltes Leben zu führen. Besonders interessant fand ich, dass sie schauspielerische Ambitionen hatte und welche Rolle ihr Mann dabei gespielt hat, dass sie diesen Weg nicht weiterverfolgt hat. Trotz ihrer feministischen Einstellung. Spannend ist auch, warum sie Psychoanalytikerin geworden ist, obwohl sie ursprünglich Politik studieren wollte. Was ich diesmal auch sehr genossen habe: Meine Tochter Julia hat mich unterstützt. Sie hat die Fotos gemacht und darauf geachtet, dass die Hintergrundgeräusche nicht allzu laut wurden. Ein weiterer schöner Moment ist der, wenn sie eine Stelle von Shakespeare rezitiert. Besonders berührt hat mich Dr. Freemans Art zu leben. Ihr Leitsatz: „Wenn es besser für die Welt ist, dann tu es für die Welt.“ Vieles hat Dr. Freeman schon an anderer Stelle erzählt. In diesem Podcast teilt sie Themen, die ihr noch nicht kennt.

    59 Min.
  3. 26. März

    Podcastfolge 71 - Frauen im Sport brauchen Sichtbarkeit

    Frauen im Sport brauchen Sichtbarkeit und genau dafür setzt sich Katharina Leder ein. Sie ist die Gründerin von „leMove“, der ersten Sportagentur in Österreich, die sich ausschließlich für Sportlerinnen einsetzt. Im Podcast sprechen wir darüber, warum Frauen im Sport trotz großartiger Leistungen oft unsichtbar bleiben. Katharina erzählt, wie ihr emanzipierter Hintergrund sie geprägt hat. Sie berichtet, wie sie ihre Begeisterung für Sport entdeckte und warum sie sich entschied, Sportmanagement zu studieren. Außerdem erzählt sie von ihren Erfahrungen mit Nachwuchs-Teams, ehrenamtlicher Arbeit und Projekten, die ihr die Augen geöffnet haben. „Ich habe erkannt: Sportlerinnen werden oft unsichtbar gemacht und das wollte ich ändern.“ In der Folge geht es um die Herausforderungen von Sportlerinnen: Finanzierung, Sponsoring, Medienpräsenz und wie man diese Hürden erfolgreich meistert. Katharina erzählt uns, wie sie Athletinnen coacht, ihnen Selbstbewusstsein und Tools für Personal Branding vermittelt und sie so befähigt, langfristig unabhängig und sichtbar zu sein. Ein inspirierendes Gespräch über Frauenpower im Sport, die Bedeutung von Medien und Sponsoren und die Vision, dass jede Sportlerin die Chancen bekommt, die sie verdient. Für alle, die hinter die Kulissen des Frauensports blicken wollen und neugierig sind, wie man Gleichstellung in der Praxis umsetzt, ist diese Folge ein Muss.

    45 Min.
  4. 06.08.2025

    Podcastfolge 69 - Farbe, Haltung, Selbstbestimmung: Monika Herschbergers Weg als Malerin

    Schon als Kind malte Monika Göttinnen an ihre Kinderzimmerwand. Sie suchte nach weiblicher Kraft, nach etwas, das in Schulbüchern nicht vorkam. Frau sein bedeutet für sie heute: „Meinem inneren Ruf folgen und meiner Seele Freiraum geben.“ Monika ist Künstlerin, Jazzsängerin, Mutter und Feministin. Sie hat Jazz studiert, ist autodidaktische Malerin, Workshopgeberin und geht ihren eigenen Weg. Seit über 20 Jahren erschafft sie Kunst, die berührt, aufrüttelt und Raum gibt für Stille und Rausch. Feminismus ist für sie ein Lebensprinzip: „Wenn einen etwas stört, nicht ruhig bleiben.“ Sie spricht offen über die Unsichtbarkeit von Müttern im Kunstsystem: „Ohne Kinderbetreuung können Künstlerinnen nicht sichtbar sein.“ Einen Markt, der Männer bevorzugt und über fehlende Netzwerke für Frauen. Trotz aller Erwartungen blieb Monika sichtbar. Ob es der Satz „Du brauchst dein Atelier eh nicht mehr“ in der Familie war, oder Galerien die lieber auf vermeintliche Sicherheit setzen, sie bleibt unbeirrt und sagt klar und selbstbewusst: „Ich will Künstlerin sein.“ In ihrer Kunst thematisiert sie nicht nur Ungleichheit, sondern lebt kreative Selbstbestimmung. „Ich mache keine Porträts. Ich bleibe mir treu.“ Zwischen Jazz und Farbe, zwischen Struktur und Freiheit hat sie immer Musik im Kopf und singt manchmal beim Malen. Ihr Ziel: „Ich möchte mit meiner Kunst Resonanz erzeugen. Kunst für ganz normale Menschen machen.“ Ihre Botschaft an andere Frauen: „Such dir Mentorinnen. Lass dich nicht stressen von Social Media. Frag dich: Was für eine Künstlerin willst du sein?“ Und wenn sie Kulturministerin wäre? „Ich würde die unabhängige Szene fördern und bei den Großen sparen.“ Neugierig, wie man mit Farbe und Haltung selbstbestimmt den eigenen Weg geht? Hör rein in die neue Folge.

    35 Min.

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In diesem Podcast geht es um die Sichtbarkeit von Frauen, um Gleichstellung, um Expert*innenwissen und um Themen die inspirieren, Mut machen und zeigen, was möglich ist.

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