Melange à trois

Missy May, Marjan Shaki, Linda Hold

Melange à trois – Der Podcast Wenn Freundinnen aus einer WhatsApp-Gruppe beschließen, einen Podcast zu starten, kann etwas Verbindendes entstehen: Sie sind nicht nur Künstlerinnen, Mütter, Ehefrauen und – empirisch betrachtet – in ihrer Lebensmitte, sondern vor allem eines: Menschen, die kein Blatt vor den Mund nehmen und humorvoll, aber auch kritisch Themen besprechen, die alles andere als geplant sind, sondern spontan aus einem Topf gezogen werden. Genießt eine kurze Pause vom Alltag, hoffentlich mit einer heißen Tasse Kaffee in der Hand gemeinsam mit Missy, Marjan und Linda.

  1. 21. MÄRZ

    Melange à trois I Folge 59 I Das sind ja Trigger

    Der eigene Wille stellt uns alle immer wieder vor Herausforderungen. „Wenn ich nur könnte, wie ich wollte – und vor allem wann ich wollte.“Damit beginnen schon die Kleinsten in unserer Gesellschaft. Früh lernen sie, dass ein gewisses Maß an Anpassung notwendig ist, damit Zusammenleben funktioniert.Und doch zeigt uns die heutige Jugend – oft auf eine Weise, die wir als provokant empfinden – wie viel Freiheit im eigenen Handeln möglich ist. Vielleicht sogar notwendig, um mental gesund zu bleiben.„Das hätten wir uns nie getraut.“ „Wo kommen wir denn dahin, wenn jeder macht, was er will?“ „Die wissen doch gar nicht mehr, was Arbeit bedeutet.“Solche Sätze hören wir oft. Die Liste der Gegensätze ist lang.Gleichzeitig tragen Jugendliche heute eine ganz andere Verantwortung – und auch eine Last – in Bezug auf ihre eigene Zukunft. Die Frage ist: Haben wir wirklich das Recht, darüber zu urteilen, wenn wir sehen, was wir ihnen hinterlassen?Vielleicht geht es gar nicht darum, Recht zu haben. Sondern darum, hinzuhören.Wo können wir von ihnen lernen? Was wäre für uns alle wünschenswert? Und wie können wir Räume schaffen, in denen ihre Gedanken nicht auf Widerstand stoßen, sondern Teil eines gemeinsamen Dialogs werden?Vielleicht braucht es genau das: Mehr Einbeziehung statt Abwehr. Mehr Verständnis statt Bewertung.Ein spannendes Thema – zwischen Verantwortung, Verpflichtung und Vorausschau.Seid dabei.

    40 Min.
  2. 7. MÄRZ

    Melange à trois I Folge 57 I Wer bin ich zu judgen, ob das jetzt geil ist oder nicht

    Einfach einmal so leben, wie man selbst wirklich will. Ein Gedanke, der wohl vielen von uns immer wieder kommt. Gleichzeitig kollidiert dieser Wunsch mit Verantwortung, Verpflichtungen und auf lange Sicht auch mit gesellschaftlichem Druck – und verhindert oft genau diesen persönlichen Alleingang. Der Satz „Du bist für dein eigenes Glück verantwortlich“ wirkt in diesem Zusammenhang beinahe wie eine Verballhornung der komplexen Gefüge, in denen wir leben. Wir vergleichen uns mit anderen und müssen gleichzeitig relativieren, weil wir eben nicht in ihren Schuhen gehen. Und doch versuchen wir, unser eigenes Narrativ zu finden – ein Lebensmodell, das zu uns passt – indem wir manche Wege als erstrebenswert empfinden und andere bewusst auslassen. Zwischen Verurteilung und Inspiration, zwischen all dem Input, den uns das Leben und die Menschen um uns herum schenken, bleibt da manchmal auch eine leise Sehnsucht: nach fast ungeteilten Zeiten, in denen wir einzig und allein selbst bestimmen können.Passend zum Weltfrauentag und der Frage, ob wir diesen überhaupt noch brauchen, zeigt sich dabei auch die große globale Unterschiedlichkeit, aus der wir auf diesen Tag blicken. Denn während wir hier darüber diskutieren können, ob ein solcher Tag noch zeitgemäß ist, ist allein diese Frage für viele Frauen auf der Welt ein gedanklicher Luxus. Ein Luxus, der auch darin besteht, dass wir uns überhaupt Gedanken über einen individuellen Weg als Frau machen können – und dass diese Wege in vielen Fällen tatsächlich umsetzbar sind, während andere Frauen noch immer um grundlegende Rechte kämpfen, die für uns längst selbstverständlich geworden sind.Darüber wollen wir uns heute ein wenig länger unterhalten.

    39 Min.

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Melange à trois – Der Podcast Wenn Freundinnen aus einer WhatsApp-Gruppe beschließen, einen Podcast zu starten, kann etwas Verbindendes entstehen: Sie sind nicht nur Künstlerinnen, Mütter, Ehefrauen und – empirisch betrachtet – in ihrer Lebensmitte, sondern vor allem eines: Menschen, die kein Blatt vor den Mund nehmen und humorvoll, aber auch kritisch Themen besprechen, die alles andere als geplant sind, sondern spontan aus einem Topf gezogen werden. Genießt eine kurze Pause vom Alltag, hoffentlich mit einer heißen Tasse Kaffee in der Hand gemeinsam mit Missy, Marjan und Linda.

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