Der Kynogogik® Podcast mit Karin Jansen – Was Hunde wirklich brauchen.

Karin Jansen

Im Kynogogik®-Podcast geht es um das, was Hunde wirklich brauchen: eine ihren Bedürfnissen entsprechende Haltung und Begleitung – und um das, was Mensch und Hund zutiefst verbindet: Verstehen, Vertrauen, Bindung und Respekt. Statt schneller Rezepte erhältst du fundiertes Wissen aus Psychologie, Pädagogik und moderner Wissenschaft – praxisnah, verständlich und inspirierend. Karin Jansen, Gründerin von Kynogogik®, spricht über Bindung, Kommunikation, Bedürfnisse, Entwicklung und gemeinsames Lernen. Jede Episode bietet Impulse, euren Weg bewusst, liebevoll und kompetent zu gestalten.

  1. 10. Juli

    Dabei sein ist (nicht) alles

    In dieser Folge spricht Karin Jansen darüber, ob Hunde wirklich überall dabei sein sollten – oder ob es Situationen gibt, in denen Zuhause die bessere Wahl ist. Sie zeigt, warum es auf diese Frage keine pauschale Antwort gibt und welche Rolle Genetik, Persönlichkeit, Erfahrungen und das indivIn dieser Folge spricht Karin Jansen darüber, was ein Trauma eigentlich ist – und warum nicht jedes belastende Erlebnis automatisch traumatisch ist. Sie erklärt, wie Traumata entstehen, was dabei im Gehirn und Nervensystem geschieht und weshalb nicht das Ereignis selbst, sondern die individuelle Verarbeitung entscheidend ist. Außerdem geht es darum, welche Folgen unverarbeitete Traumata haben können, wie eine gesunde Verarbeitung abläuft und welche Voraussetzungen das Nervensystem braucht, um wieder Sicherheit zu finden. Du erfährst: – was ein Trauma von einer belastenden Erfahrung unterscheidet, – wie Gehirn und Nervensystem auf traumatische Erlebnisse reagieren, – welche typischen Trauma-Folgen auftreten können, – und was eine nachhaltige Verarbeitung unterstützt. Kernfragen: ⁠– Was ist ein Trauma – und was nicht? – ⁠Warum erleben zwei Individuen dieselbe Situation unterschiedlich? – ⁠Wie verarbeitet das Nervensystem traumatische Erfahrungen? – ⁠Und woran erkennt man, dass ein Trauma integriert wurde und keine dauerhafte Alarmreaktion mehr auslöst? iduelle Ruhebedürfnis eines Hundes dabei spielen. Denn während manche Hunde den Trubel des Alltags souverän meistern, geraten andere schnell an ihre Grenzen. Du erfährst: – woran du erkennst, ob dein Hund eine Situation gut bewältigen kann, – warum ausreichend Ruhe und Erholung genauso wichtig sind wie gemeinsame Erlebnisse, – worauf es bei Restaurantbesuchen, Bahnfahrten, Weihnachtsmärkten oder anderen Ausflügen ankommt, – und wie du deinen Hund so begleitest, dass Sicherheit, Vertrauen und echte Alltagskompetenz entstehen. Kernfragen: •⁠ ⁠Sollte mein Hund möglichst immer dabei sein? •⁠ ⁠Woran erkenne ich, was meinem Hund gerade wirklich guttut? •⁠ ⁠Wie finde ich die richtige Balance zwischen gemeinsamen Erlebnissen und notwendiger Erholung? •⁠ ⁠Und wie kann ich meinen Hund dabei unterstützen, den Alltag gelassen und souverän zu meistern?

    Dabei sein ist (nicht) alles
  2. 17. Apr.

    Co-Regulation

    In dieser Folge geht es um Co-Regulation – einen zentralen Mechanismus im Zusammenleben mit Hunden, der oft missverstanden wird. Co-Regulation beschreibt, wie Hunde sich in emotional aktivierten Zuständen an uns orientieren, wenn sie sich noch nicht selbst regulieren können. Sie nutzen unsere Körpersprache, unsere innere Haltung und unsere Entscheidungen als externes Regulierungssystem. Anhand typischer Alltagssituationen wird deutlich, wie stark sich unser Zustand auf den Hund überträgt. Ist der Hund erregt – durch Aufregung, Unsicherheit oder Frustration – kann klare, ruhige Unterstützung helfen, die Aktivierung wieder zu senken. Nicht durch Ablenkung oder Beschwichtigung, sondern durch authentische, stabile Präsenz. Gleichzeitig wird klar abgegrenzt, was Co-Regulation nicht ist: kein Beruhigen durch Worte oder Futter, kein „Wegtrösten“, sondern ein Prozess über Resonanz im Nervensystem. Sicherheit wird vom Hund nicht kognitiv bewertet, sondern körperlich wahrgenommen. Die Folge zeigt außerdem, wann Co-Regulation sinnvoll ist – und wann nicht. Denn nicht jedes Verhalten braucht co-regulierende Unterstützung: Grenzen setzen, Frustration aushalten und klare Abbrüche brauchen eine andere Auflösung der Situation. Am Ende wird deutlich: Co-Regulation ist die Grundlage für Selbstregulation. Erst wenn Hunde sich bei uns sicher fühlen, können sie lernen, ihre Emotionen langfristig selbst zu steuern. Du erfährst in dieser Folge: •⁠ ⁠was Co-Regulation ist und wie sie funktioniert •⁠ ⁠woran du erkennst, dass dein Hund sie nutzen kann •⁠ ⁠welche Rolle dein eigener Zustand dabei spielt •⁠ ⁠wann Co-Regulation sinnvoll ist – und wann Grenzen wichtiger sind Kernfragen der Folge: •⁠ ⁠Woran erkenne ich, dass mein Hund Unterstützung in der Regulation braucht? •⁠ ⁠Wie beeinflusst mein eigener Zustand das Verhalten meines Hundes? •⁠ ⁠Was unterscheidet Co-Regulation von Ablenkung oder Beruhigung? •⁠ ⁠Wann braucht mein Hund Unterstützung – und wann Begrenzung?

    Co-Regulation

Info

Im Kynogogik®-Podcast geht es um das, was Hunde wirklich brauchen: eine ihren Bedürfnissen entsprechende Haltung und Begleitung – und um das, was Mensch und Hund zutiefst verbindet: Verstehen, Vertrauen, Bindung und Respekt. Statt schneller Rezepte erhältst du fundiertes Wissen aus Psychologie, Pädagogik und moderner Wissenschaft – praxisnah, verständlich und inspirierend. Karin Jansen, Gründerin von Kynogogik®, spricht über Bindung, Kommunikation, Bedürfnisse, Entwicklung und gemeinsames Lernen. Jede Episode bietet Impulse, euren Weg bewusst, liebevoll und kompetent zu gestalten.

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