OK COOL

Dom Schott

OK COOL ist das unabhängige Magazin über Menschen, Spiele und ihre Geschichten. Sowohl in tiefgründigen Audioreportagen als auch in kurzweiligen Gesprächen lernt Gastgeber und Journalist Dom Schott jede Woche neue Menschen kennen, die mal mehr, mal weniger viel mit Spielen und Medien zu tun haben — von der Entwicklerin bis zum Wissenschaftler. Es geht um Arbeitsrealitäten, Alltagsgeschichten, Spieleentwicklung, Zukunftsängste und vieles, vieles mehr.

  1. vor 3 Tagen

    Hinter den Kulissen des vergessenen deutschen Dino-Spiels ParaWorld | mit: Marketing-Saurier Julian Dasgupta

    ParaWorld markiert ein besonderes Kapitel in der Geschichte der deutschen Spielebranche: Mitte der 2000er Jahre arbeitete das Berliner Entwicklerstudio SEK-Ost (gegründet von Ex-DDRlern) an einem Echtzeitstrategiespiel, das in der Steinzeit angesiedelt war - und voller Dinos sein sollte. Der 3D-Titel war ambitioniert, ein echtes Arbeitsmonster und fraß die Finanzen des Studios und seines Publishers auf. Als ParaWorld dann endlich 2006 erschien, floppte es grausamst, zwang kurz darauf SEK-Ost in die Insolvenz und verschwand schließlich ebenso aus dem Spielregal wie aus dem kollektiven Gedächtnis. Julian Dasgupta erlebte damals diese Zeit mit: Der damalige Student stieß in der letzten Phase der Entwicklung zum Team hinzu, um erst beim Q&A und dann sehr bald beim Marketing auszuhelfen. Im Podcast erinnert er sich an diese turbulente, fordernde Zeit zurück - und wie es für ihn nach ParaWorld weiterging. Dinofans aufgepasst: Dieses Gespräch nahm Dom Schott zum Anlass, noch tiefer in die Welt der Dinosaurier-Spiele einzutauchen! Und so wird er am kommenden Mittwoch nicht nur gemeinsam mit Paul Kautz den alten Dino-Klassiker Trespasser ausgraben, sondern auch gemeinsam mit Rainer Sigl durchs aktuelle Spielregal tigern und die Creme de la Creme des Dino-Genres präsentieren. Ist alles Teil des Steady-Supporterprogramm von OK COOL, zu dem ihr sehr gerne dazustoßen dürft, Link zum Abo gibt's hier unten 3

    Hinter den Kulissen des vergessenen deutschen Dino-Spiels ParaWorld | mit: Marketing-Saurier Julian Dasgupta
  2. 26. Sept.

    Wie denkt ein Spielehistoriker über den Index & beschlagnahmte Games? | mit: Forscher Nico Nolden

    Seit vielen Jahrzehnten hat die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (früher: BPjM) ein wachsames Auge auf die Medien, die sich zum Sprung ins deutsche Verkaufsregal bereit machen. Dazu gehören Filme, Serien und eben auch Spiele. Ein ausführlicher und über die Jahre gewachsener Kriterienkatalog regelt, welche Games hierzulande frei verfügbar im Handel erscheinen - und welche auf dem Index landen, also: nicht mehr beworben und vertrieben werden dürfen. In einigen Fällen wird sogar eine Beschlagnahme entschieden, die bereits den bloßen Besitz strafbar macht. Der Sinn dieses Verfahrens: Potentiell gefährdende, verrohende oder verfassungsfeindliche Spiele auszusortieren, immer wieder begleitet von einer Diskussion über Kunstfreiheit, den Vorwurf von "Bevormundung" und die Frage, wie sinnvoll ein solches Verfahren im Zeitalter des ungesteuerten Internets noch sein kann. Und genau diese Frage liegt heute auf dem Tisch von Dom Schott, der sich für diese Diskussion den Historiker Nico Nolden geschnappt hat. Nico forscht und lehrt seit Jahren an der Schnittstelle von Spielen, Geschichte und Erinnerungskultur - und hat in seiner Arbeit immer wieder einmal mit dem berüchtigten Index zu tun gehabt. Gemeinsam diskutieren sie das Für und Wider des Verfahrens, betrachten Einzelbeispiele und stricken wagemutige Zukunftspläne für eine ganz besondere Ausstellung.

    Wie denkt ein Spielehistoriker über den Index & beschlagnahmte Games? | mit: Forscher Nico Nolden
  3. 8. Sept.

    Was hat da eigentlich die Bundeswehr auf der gamescom getrieben?

    Diese Folge erschien ursprünglich begleitend zur gamescom 2025 und kommentierte die Präsenz der Bundeswehr auf der Messe. An dem Phänomen hat sich nichts geändert, die Folge und ihre Beobachtungen bleibt also auch dieses Jahr aktuell. Ursprünglicher Beschreibungstext: Die gamescom 2025 liegt eigentlich schon archiviert und abgelegt in unser aller Aktenordner, aber es gibt da eine Sache, über die wir noch sprechen müssen: Die Bundeswehr und ihre Aktivitäten auf der gamescom 2025, die in vielerlei Hinsicht einen neuen Höhepunkt erreicht hatten. Noch nie war die Bundeswehr mit einem so großen, umfangreichen, teuren - und gut besuchten - Stand auf der größten Spielemesse vertreten: Von der Klimmzugstange über den Panzersimulator bis hin zum Gewinnspiel mit Rekrutierungsgespräch inklusive gab es hier eine ganze Menge zu erleben - und darüber sollten wir sprechen. Dom Schott und Spieleforscher Thomas Spies haben die vergangenen Wochen genutzt, um nicht nur ihre eigenen Gedanken und Beobachtungen zur Präsenz der Bundeswehr auf der gamescom zu sortieren, sondern auch die Armee selbst um ein offizielles Statement zu beten. Das ist nun im Postfach von OK COOL eingetrudelt, weswegen sich das Duo vor dem Mikrofon getroffen hat, um über die Aktivitäten der bundeswehr auf der gamescom zu diskutieren, die Stellungnahme des Pressesprechers zu beleuchten und die Gamifizierung von Krieg zu diskutieren.

    Was hat da eigentlich die Bundeswehr auf der gamescom getrieben?
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OK COOL ist das unabhängige Magazin über Menschen, Spiele und ihre Geschichten. Sowohl in tiefgründigen Audioreportagen als auch in kurzweiligen Gesprächen lernt Gastgeber und Journalist Dom Schott jede Woche neue Menschen kennen, die mal mehr, mal weniger viel mit Spielen und Medien zu tun haben — von der Entwicklerin bis zum Wissenschaftler. Es geht um Arbeitsrealitäten, Alltagsgeschichten, Spieleentwicklung, Zukunftsängste und vieles, vieles mehr.

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