22 Folgen

Bernie Sanders, Sheryl Sandberg, Paul Auster oder Frank-Walter Steinmeier: Sie alle waren schon auf den Bühnen der ZEIT zu Gast. Redakteurinnen und Redakteure sprechen regelmäßig vor Publikum mit Spitzenpolitikern und Wirtschaftsentscheidern, Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Sport und Gesellschaft. Die spannendsten Gespräche gibt es ab sofort als Podcast ZEIT BÜHNE. Durch die Folgen führt Roman Pletter, stellvertretender Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT.

Der Podcast wird produziert von Pool Artists.

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    • Gesellschaft und Kultur
    • 4.0 • 4 Bewertungen

Bernie Sanders, Sheryl Sandberg, Paul Auster oder Frank-Walter Steinmeier: Sie alle waren schon auf den Bühnen der ZEIT zu Gast. Redakteurinnen und Redakteure sprechen regelmäßig vor Publikum mit Spitzenpolitikern und Wirtschaftsentscheidern, Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Sport und Gesellschaft. Die spannendsten Gespräche gibt es ab sofort als Podcast ZEIT BÜHNE. Durch die Folgen führt Roman Pletter, stellvertretender Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT.

Der Podcast wird produziert von Pool Artists.

    „"Ich habe sehr viele Gefühle. Deshalb mache ich Politik"

    „"Ich habe sehr viele Gefühle. Deshalb mache ich Politik"

    Der Bundesfinanzminister und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz spricht im Podcast mit Roman Pletter und Tina Hildebrandt von der ZEIT über Respekt, erneuerbare Energien und gendergerechte Sprache – und verrät, wer sein bester Freund ist.

    Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 2. Juni 2021.

    • 1 Std. 17 Min.
    Frank Schätzing: "Irgendwann ist jeder zu Heldentaten bereit"

    Frank Schätzing: "Irgendwann ist jeder zu Heldentaten bereit"

    Frank Schätzing saß während der ersten Phase der Corona-Krise gerade an seinem neuen Roman. Als er bemerkte, dass der Klimawandel in Zeiten von Corona mehr und mehr in den Hintergrund rückte, ließ ihn das nicht los. "Das ist die existenziellere Krise, die stellt sich nicht höflich hinten an", erzählt er im Podcast. Er hat die Arbeit an dem Roman dann unterbrochen, um ein Sachbuch über den Klimawandel zu schreiben: "Was, wenn wir einfach die Welt retten? Handeln in der Klimakrise" (Kiepenheuer & Witsch). Über das Buch und seine Sicht auf die Lage der Erde spricht der "alte Recherchehaudegen", wie er sich selbst bezeichnet, mit ZEIT-Redakteurin Christiane Grefe.

    "Eine Bedrohung versteht man am besten, wenn man einen kühlen Kopf bewahrt", sagt er. Schätzing will auch zum Handeln anregen und gibt eine ganze Reihe praktischer Ratschläge. Dass Einzelne etwas bewirken können, stimmt Frank Schätzing optimistisch, viel optimistischer, als er es sich noch vor drei Jahren hätte vorstellen können. Denn mit dem Weltretten ist es wie mit dem Schwimmenlernen: Erst sind wir ängstlich, aber "irgendwann ist jeder zu Heldentaten bereit".

    Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Online-Live-Veranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 22. April 2021.

    • 1 Std. 2 Min.
    Armin Laschet: "Ich bin keiner, der sich selbst inszenieren kann"

    Armin Laschet: "Ich bin keiner, der sich selbst inszenieren kann"

    Knapp zwei Monate nachdem er sich bei der Wahl zum CDU-Vorsitzenden gegen Friedrich Merz und Norbert Röttgen durchgesetzt hat, steht Armin Laschet schon im Auge eines formidablen Sturms. Nach der Maskenaffäre und Korruptionsvorwürfe gegen Unions-Abgeordnete sowie den Niederlagen bei den Landtagswahlen im Südwesten muss sich Laschet nun als Krisenmanager der Union beweisen.

    Dass Parteikollegen aus der Unionsfraktion im Bundestag die Pandemie genutzt haben, um sich persönlich zu bereichern, habe ihn erst mal „wirklich fassungslos“ gemacht, sagt Laschet im Gespräch mit ZEIT-Chefkorrespondentin Tina Hildebrandt und dem stellvertretenden Leiter des ZEIT-Wirtschaftsressorts, Roman Pletter.

    Seine Parteikollegen, Gesundheitsminister Jens Spahn und Wirtschaftsminister Peter Altmaier nahm Laschet hingegen in Schutz. Sie machten gerade einen schwierigen Job, während andere einfach in Deckung gingen.

    Sollte die Union an der nächsten Regierung beteiligt sein, möchte der CDU-Vorsitzende das Kabinett zu 50 Prozent mit Frauen besetzen. „Das ist mein Ziel: Parität im nächsten Bundeskabinett“, sagte Laschet.

    Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Online-Liveveranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 15. März 2021.


    **Weitere Links zur Folge:**

    Union nach den Landtagswahlen: So endet die bleierne Gewohnheit https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/union-landtagswahlen-cdu-csu-baden-wuerttemberg-rheinland-pfalz-armin-laschet

    Maskenaffäre: Kommt da noch mehr?
    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/maskenaffaere-union-schadensbegrenzung-landtagswahlen-georg-nuesslein-nikolas-loebel

    Landtagswahl: So etwas wie Wechselstimmung
    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/landtagswahl-baden-wuerttemberg-rheinland-pfalz-analyse-cdu-gruene-spd

    Jens Spahn: Ein Rücktritt würde nichts ändern
    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-03/jens-spahn-astrazeneca-ruecktrittsforderung-bundesregierung

    Corona-Impfungen: Das große Impfversprechen
    https://www.zeit.de/politik/2021-03/corona-impfungen-bundesregierung-buerokratie-datenschutz-deutschland-strategie

    • 1 Std. 17 Min.
    Annalena Baerbock: „Es wird am Ende keinen Verlierer geben“

    Annalena Baerbock: „Es wird am Ende keinen Verlierer geben“

    Seit 2018 teilt sich Annalena Baerbock gemeinsam mit Robert Habeck die Parteispitze der Grünen als Bundesvorsitzende. Von einer solchen Harmonie können andere Parteien nur träumen. Doch sieben Monate vor der Bundestagswahl geht es langsam nicht mehr um das Doppelgespann Baerbock und Habeck, sondern darum, wen die Grünen CDU und SPD ins Rennen um die Kanzlerinnenkandidatur schicken.

    "Wir werden diesen Wahlkampf nur gemeinsam führen können", so Baerbock im Gespräch mit ZEIT-Redakteurin Charlotte Parnack und ZEIT-Redakteur Roman Pletter. In einer anderen Zeit von Macht und Verantwortung könne man "die großen Herausforderungen" nur gemeinsam schaffen. "Deshalb wird es am Ende keinen Verlierer geben". Zu Robert Habeck habe sie ein freundschaftliches Verhältnis: "Wir sind befreundet, ja."

    In Hinblick auf die gegenwärtigen Schul- und Kitaschließungen kritisiert sie die Entscheidungen der Regierungsverantwortlichen: "Aus meiner Sicht steht die Politik in der Verantwortung, die Schwächsten zu schützen." Baerbock weiter: "Mit Blick auf die Jüngsten haben wir das nicht getan."

    Die Grünen-Vorsitzende äußert sich zudem zu außenpolitischen Themen: Nord Stream 2 sollte man nicht weiter bauen: "Diese Pipeline ist nicht nur aus meiner Sicht klimapolitisch falsch, sondern sie spaltet Europa und sie fällt vor allem der Ukraine massiv in den Rücken."

    Das Gespräch ist eine Aufzeichnung einer Onlineliveveranstaltung aus der Reihe "Eine Stunde ZEIT mit …" vom 23. Februar 2021.

    Weitere Informationen:

    „Es wird am Ende keinen Verlierer geben“
    https://www.zeit.de/video/2021-02/6234779737001/eine-stunde-zeit-mit-annalena-baerbock-es-wird-am-ende-keinen-verlierer-geben

    Parteivorsitzende der Grünen
    https://www.zeit.de/thema/annalena-baerbock

    Grünen-Chefs wollen K-Frage zwischen Ostern und Pfingsten entscheiden
    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-01/bundestagswahl-gruene-k-frage-baerbock-habeck

    Doch die Schulen bleiben offen
    https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2021-02/schule-corona-schweden-schweiz-daenemark-praesenzunterricht-grundschule

    Die umstrittene Pipeline
    https://www.zeit.de/thema/nord-stream-2

    Deutschland steigert Nato-Beitrag um 3,2 Prozent
    https://www.zeit.de/politik/deutschland/2021-02/nato-deutschland-verteidigungsausgaben-usa-joe-biden-donald-trump

    • 1 Std. 17 Min.
    Margrethe Vestager: „We have to stop looking for men”

    Margrethe Vestager: „We have to stop looking for men”

    Im Dezember 2020 wurde Margrethe Vestager, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und EU-Wettbewerbskommissarin, für ihr Engagement für ein geeintes und liberales Europa mit dem Marion-Dönhoff-Hauptpreis geehrt.

    DIE ZEIT, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und die Marion-Dönhoff-Stiftung verliehen den Preis für internationale Versöhnung und Verständigung in diesem Jahr zum 18. Mal.

    Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank, verweist in ihrer Laudatio auf Parallelen zwischen der Preisträgerin Margrethe Vestager und Marion Dönhoff. Beide Frauen seien dem Impuls gefolgt, die Gesellschaft wachzurütteln und sie zu verändern. Vestager setze mutig die Regeln der Europäischen Union durch, egal, wie stark der Gegner sei.

    Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der digitalen Verleihung des Marion-Dönhoff-Preises 2020 vom 6. Dezember 2020.

    Weitere Informationen zum Marion-Dönhoff-Preis:
    https://verlag.zeit.de/veranstaltungen/marion-doenhoff-preis/

    • 46 Min.
    Carolin Stüdemann und Michael Fritz von Viva con Agua: "Ich fänd‘s geil, wenn alle Menschen Zugang zu Trinkwasser haben"

    Carolin Stüdemann und Michael Fritz von Viva con Agua: "Ich fänd‘s geil, wenn alle Menschen Zugang zu Trinkwasser haben"

    Viva con Agua de St. Pauli e. V. wurde mit dem Marion-Dönhoff-Förderpreis für internationale Verständigung und Versöhnung ausgezeichnet, der jährlich von der ZEIT, der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Marion Dönhoff Stiftung vergeben wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://verlag.zeit.de/veranstaltungen/marion-doenhoff-preis/

    Viva con Agua engagiert sich weltweiten mit Projekten für bessere Trinkwasser- und sanitäre Grundversorgung.

    Die Laudatio auf die Non-Profit-Organisation hält Musikerin Joy Denalane, die Viva con Agua schon seit vielen Jahren eng verbunden ist: "Viva con Agua hat einfach verstanden, die Leute da abzuholen, wo sie gerade sind." Die Organisation nutze die "universal language" Musik, Kunst und Sport, "um für die Sache zu sprechen, um sozusagen die Kommunikation zu erleichtern, und vor allem auch, um auf Augenhöhe mit den Mitstreiterinnen und Mitstreitern zu sprechen".

    ZEIT Campus ONLINE-Redakteurin Amna Franzke überreichte den Preis in der digitalen Veranstaltung aus dem resonanzraum, nur wenige Meter vom Hauptsitz des Vereins entfernt, an Mitgründer Michael Fritz und die geschäftsführende Vorständin Carolin Stüdemann.

    Im Gespräch machte Stüdemann deutlich, dass die Corona-Pandemie Viva con Agua "mitten ins Herz getroffen" habe. "Insbesondere in diesem Jahr, wo sauberes Trinkwasser und besonders Hygiene wichtiger ist denn je", verzeichnete der Verein, der vor allem auf Events und Festivals Spenden generiert, erhebliche Einbußen. Aus diesem Grund musste sich die Organisation in kurzer Zeit "neue Formate einfallen lassen, um die Menschen zum Spenden und Aktivwerden anzuregen", ergänzte Fritz.

    Außerdem berichtet der Mitgründer im Podcast von der Entstehungsgeschichte des Vereins, der seit 2006 besteht, und dem Prozess der Professionalisierung zur Non-Profit-Organisation. Heute verzeichnet Viva con Agua ein großes Netzwerk an Helferinnen und Helfern sowie Tochtergesellschaften.

    Der Marion-Dönhoff-Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Mit dem Geld wolle die Organisation zwei Brunnen in Äthiopien bauen und so "insgesamt 280.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen", berichtet die geschäftsführende Vorständin Carolin Stüdemann euphorisch.

    Abschließend erklärte Michael Fritz, Mitgründer von Viva con Agua, seine Vision für 2021: "Ich fänd‘s geil, wenn wir es nächstes Jahr einfach mal schaffen, dass alle Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Das ist noch eine große Utopie vielleicht, doch rein theoretisch ist es möglich."

    Das Gespräch ist eine Aufzeichnung der digitalen Verleihung des Marion-Dönhoff-Preises 2020 vom 6. Dezember 2020.

    • 42 Min.

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