Geschichte im Glas

Heiko Behrmann, Marcel Schröder

Der Podcast, der Geschichte mit Genuss verbindet

  1. hace 4 días

    Punk als Subkultur | Im Glas: Farmhouse-Cider

    Irgendwo in England, 1977: Ein Junge sitzt mit einer zu großen, geliehenen Gitarre auf der Bettkante, daneben eine Flasche billiger Cider, vor sich ein zusammengetackertes Fanzine mit drei krakeligen Akkordgriffen und dem Satz "Und jetzt gründet eine Band". Heiko erzählt die Geschichte dahinter: Do-it-yourself als eigentlichen Kern des Punk, die Buzzcocks und ihre komplett in Eigenregie gepresste Spiral Scratch, Fanzines für ein paar Pfund aus dem Kopierer, ein politisch aufgeheiztes Großbritannien mit erstarkender National Front, das Bündnis von Punk mit Reggae und Ska bis hin zu Two-Tone, den hartnäckigen Irrtum über die Skinheads, den Anarcho-Punk von Crass im Dial House – und die Frauen, die sich einfach eine Gitarre nahmen und losschrien. Marcel war auf Farmhouse-Cider-Tour durch Somerset und bringt drei Flaschen mit: den Cider Bus von Burrow Hill, seit den Siebzigern der inoffizielle Cider von Glastonbury, den Perry vom selben Hof und den Puffin von Perry's Cider aus Dowlish Wake. Dazu alles, was man über Farmhouse-Cider wissen muss: was Scrumpy vom Supermarktzeug unterscheidet, in dem gesetzlich nur 35 Prozent Apfelsaft stecken müssen, warum ausgerechnet in Somerset die Pubs den lokalen Farmhouse-Cider aus dem Programm nahmen und was ein 1985 geklauter Werbehelikopter damit zu tun hat. Unterwegs: Bill, der den Somerset Cider Trail organisiert, einfach weil er Lust darauf hat, und Roger Wilkins, der seit 57 Jahren keltert und einen Banksy in der Scheune hängen hat. Zwischendurch mixen wir uns einen Snake Bite. Punk's not dead, Cider's not dead. Damit endet unser Zweiteiler. Cheers.

    Punk als Subkultur | Im Glas: Farmhouse-Cider

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