Kopflastig. Der Podcast über Musik, Lernen & das Leben

Sebastian Bluschke

Frank Zappa sagte einst: "Über Musik zu reden ist wie über Architektur zu tanzen." Sebastian Bluschke macht es trotzdem. Im Kopflastig Podcast geht es um alles, was Musiker wirklich beschäftigt: Wie übt man effektiv? Gibt es Talent – oder ist alles lernbar? Wozu braucht man Musiktheorie? Und wie bleibt man motiviert, wenn der Fortschritt stockt? Sebastian ist seit 2012 Berufsmusiker, Gitarrist in mehreren Bands und Gitarrenlehrer mit über 15.000 Abonnenten auf YouTube. Er verbindet persönliche Erfahrung, wissenschaftliche Erkenntnisse und konkrete Tipps – mal allein, mal mit Gästen. Für alle, die Musik nicht nur hören, sondern verstehen wollen. Bleibt kopflastig!

  1. vor 8 Std.

    169. Was denken Musiker beim Improvisieren

    Zurück aus dem Urlaub und direkt rein in eure Fragen! In dieser Folge beantworte ich drei Zuschriften, die es in sich haben. Woher weiß ein Musiker beim Improvisieren, welche Töne er über welche Akkorde spielen kann? Ich erkläre, warum es darauf keine einfache Antwort gibt, was Licks, Gehörbildung und Intuition damit zu tun haben und warum das eigentliche Denken beim Üben stattfinden sollte, nicht auf der Bühne. Außerdem geht es um Veränderung: Warum kommen manche Menschen leicht damit klar, während sie andere schmerzt? Ich erzähle, wie Corona mein ganzes Geschäftsmodell umgekrempelt hat, wie es nach Vitalis Ausstieg mit dem Podcast weitergeht und welche zwei hochkarätigen Forscher demnächst zu Gast sind. Ein Hörer fragt, wie man damit umgeht, dass immer nur der Frontmann wahrgenommen wird, obwohl die Band mehr kann als er. Meine Antwort führt über die Philosophie von Alfred Adler und den Buchtipp "Du musst nicht von allen gemocht werden" zu der Frage: Warum brauchen wir überhaupt Anerkennung von anderen? Und zum Schluss: Warum spielen auf Stadtfesten so oft Schlagerbands? Warum fahren Leute auf Malle-Mucke ab? Und wann beende ich eigentlich den Unterricht, wenn Schüler nicht üben? (Spoiler: fast nie, und wenn ein Schüler etwas nicht versteht, ist das zu 100 Prozent mein Versagen.) Kapitel / Zeitstempel: 00:00 Intro und Urlaubs-Update 00:56 Woher weiß ein Musiker, was er beim Improvisieren spielt? 13:54 Zieht sich Vitali komplett zurück? 17:24 Warum fällt Veränderung so schwer? 27:24 Nur der Frontmann wird gesehen: Umgang mit fehlender Anerkennung 34:23 Buchtipp: "Du musst nicht von allen gemocht werden" (Alfred Adler) 46:24 Warum läuft auf Stadtfesten Schlager? Und warum lieben Leute Malle-Mucke? 1:05:06 Wann beende ich den Unterricht, wenn Schüler nicht üben? 1:07:16 Verabschiedung Eure Fragen an: kopflastigpodcast@gmail.com Unterstützt den Podcast auf Patreon: https://www.patreon.com/sebastianbluschke Oder kostenlos: Abo, Like und eine 5-Sterne-Bewertung bei iTunes und Spotify helfen mir sehr. Danke!

    169. Was denken Musiker beim Improvisieren
  2. 21. Juli

    168. Wie ich Gitarre übe

    "Wie übst du eigentlich?" – Diese Frage bekomme ich immer wieder von Schülern und Hörern. In dieser Folge gebe ich die ausführliche Antwort: Ich zeige dir mein komplettes Übesystem – von der Zielsetzung über die tägliche Routine bis zum Übeprotokoll. Am konkreten Beispiel (Halbton-Ganzton-Leiter in die Improvisation einbauen) erkläre ich, warum ich nichts ohne konkretes Ziel übe, wie ich Ziele in Teilschritte zerlege, warum Tonleiterübungen allein nicht reichen und wie ich mit Pomodoro-Technik, Übeprotokoll und täglicher Routine dranbleibe. Dazu: die häufigsten Übe-Fehler – zu viel, zu wenig, zu leicht, zu schwer – und woran du den optimalen Lernpunkt erkennst. Im zweiten Teil beantworte ich Fragen aus den YouTube-Kommentaren: Wunschgäste für den Podcast, wie ich mich auf meine Schüler vorbereite, wie man sich Songs und Theorie merkt und was meine musikalischen Ziele sind. Kapitel: 00:00 – Intro: "Talent to go" von Daniel Coyle 02:04 – Warum 1:1-Unterricht am besten funktioniert 05:30 – Schritt 1: Ein konkretes Ziel setzen 12:30 – Schritt 2: Das Ziel in Teilschritte zerlegen 13:30 – Bereich 1: Tonleiterübungen 18:00 – Bereich 2: Echte Musikbeispiele lernen 23:40 – Bereich 3: Improvisieren üben 27:30 – Schritt 3: Die tägliche Routine (+ Habit Stacking aus "Atomic Habits") 36:30 – Schritt 4: Übezeit einteilen mit der Pomodoro-Technik 42:00 – Schritt 5: Das Übeprotokoll 46:00 – Schritt 6: Übungen täglich weiterentwickeln 51:00 – Schritt 7: Geduld – realistische Zeithorizonte 55:30 – Die häufigsten Übe-Fehler 01:02:30 – Fragen aus den Kommentaren: Wunschgäste 01:11:30 – Wie ich mich auf meine Schüler vorbereite 01:19:45 – Wie merkt man sich Songs und Theorie? 01:30:00 – Meine musikalischen Ziele Die 7 Schritte als PDF gibt's auf Patreon. Du willst den Podcast unterstützen? Patreon: https://www.patreon.com/sebastianbluschke Oder kostenlos: Abo, Bewertung auf Spotify/iTunes, Kommentar oder Like dalassen. Deine Frage in der nächsten Folge? Schreib an: kopflastigpodcast@gmail.com Website: https://www.sebastianbluschke.de Instagram: https://www.instagram.com/zapoguitar YouTube: https://www.youtube.com/@sebastianbluschke Bücher aus der Folge: "Talent to go" (Daniel Coyle), "Atomic Habits" (James Clear)

    168. Wie ich Gitarre übe
  3. 14. Juli

    167. Habe ich kein Talent?

    "Kein Talent" – und jetzt? Warum du trotzdem alles lernen kannst Habe ich Talent? Und was, wenn nicht – ist Gitarre lernen dann Zeitverschwendung? Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt, zuletzt in einer ausführlichen Hörer-Mail, die ich in dieser Folge beantworte. Ich erzähle euch, warum ich fest davon überzeugt bin, dass man alles lernen kann – und wie ich zu dieser Überzeugung gekommen bin. Es geht um Charles Darwin und seinen Cousin Francis Galton, um Neuroplastizität, um Myelin und die Frage, ob Einsteins Gehirn wirklich anders war. Und um die Geschichte, die mich bis heute nicht loslässt: Barbara, eine Frau mit massiven Lernbehinderungen, die sich durch selbst entwickelte Übungen buchstäblich ein besseres Gehirn gebaut hat. Außerdem in dieser Folge: – Warum „Talent" ein schwammiges Wort ist, das dir nicht weiterhilft – Gehör, Rhythmus, Konzentration, Geduld – was davon ist wirklich trainierbar? – Warum die Lernmethode über deinen Erfolg entscheidet (Vera F. Birkenbihl) – Was „Faulheit" wirklich ist – und was fehlende Motivation damit zu tun hat – Warum du dir Vorbilder suchen solltest, die ohne Talent gestartet sind Erwähnte Bücher: – Norman Doidge: „Neustart im Kopf – Wie sich unser Gehirn selbst repariert" – Geoff Colvin: „Die Talent-Lüge – Warum wir (fast) alles erreichen können" – Joachim-Ernst Berendt: „Nada Brahma – Die Welt ist Klang" – Friedemann Schulz von Thun: „Miteinander reden" Deine Frage für den Podcast? Schreib mir an: kopflastigpodcast@gmail.com Wenn dir die Folge gefällt, lass ein Abo und eine Bewertung da – das hilft dem Podcast mehr, als du denkst.

    167. Habe ich kein Talent?

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Frank Zappa sagte einst: "Über Musik zu reden ist wie über Architektur zu tanzen." Sebastian Bluschke macht es trotzdem. Im Kopflastig Podcast geht es um alles, was Musiker wirklich beschäftigt: Wie übt man effektiv? Gibt es Talent – oder ist alles lernbar? Wozu braucht man Musiktheorie? Und wie bleibt man motiviert, wenn der Fortschritt stockt? Sebastian ist seit 2012 Berufsmusiker, Gitarrist in mehreren Bands und Gitarrenlehrer mit über 15.000 Abonnenten auf YouTube. Er verbindet persönliche Erfahrung, wissenschaftliche Erkenntnisse und konkrete Tipps – mal allein, mal mit Gästen. Für alle, die Musik nicht nur hören, sondern verstehen wollen. Bleibt kopflastig!

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