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Wo steht die Migrationsgesellschaft Schweiz heute, welchen Weg hat sie zurückgelegt in den letzten 50 Jahren? Und wohin führt uns die Zukunft? Eine Reise in 9 Stationen, von den Siebzigerjahren mit dem Saisonnierstatut, über die Personenfreizügigkeit hin zur heutigen Diskussion um die postmigrantische Gesellschaft. Mit Abstechern zum Konzept der «citoyenneté» in der Romandie, einem Ausblick auf die Grenzgänger im Tessin - mit vielen Geschichten, Hintergründen und Analysen. Aus Anlass des 50jährigen Bestehens der Eidgenössischen Migrationskomission EKM.

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Wo steht die Migrationsgesellschaft Schweiz heute, welchen Weg hat sie zurückgelegt in den letzten 50 Jahren? Und wohin führt uns die Zukunft? Eine Reise in 9 Stationen, von den Siebzigerjahren mit dem Saisonnierstatut, über die Personenfreizügigkeit hin zur heutigen Diskussion um die postmigrantische Gesellschaft. Mit Abstechern zum Konzept der «citoyenneté» in der Romandie, einem Ausblick auf die Grenzgänger im Tessin - mit vielen Geschichten, Hintergründen und Analysen. Aus Anlass des 50jährigen Bestehens der Eidgenössischen Migrationskomission EKM.

    Wenn der Arbeitsmarkt entscheidet

    Wenn der Arbeitsmarkt entscheidet

    Die Personenfreizügigkeit mit der EU trat 2002 in Kraft und hat dazu geführt, dass in den folgenden Jahren hochqualifizierte Personen vor allem aus Mittel- und Nordeuropa und eher niedrig Qualifizierte meist aus Südeuropa in die Schweiz gekommen sind – mit ausgesprochen positiven Folgen für den Schweizer Arbeitsmarkt; aber die Personenfreizügigkeit hat auch zu starken Ressentiments geführt, zu Ängsten, dass besser Qualifizierte den «Schweizern» die Arbeit wegnehmen. Warum das so ist, diskutieren die Biochemikerin Nicole Westerfeld, Shara Hofmann, Sozialarbeiter und Tobias Müller, Professor für Migrationsfragen an der Universität Genf.

    • 58 Min.
    Frontalieri – benvenuti e no

    Frontalieri – benvenuti e no

    «Sono topi che mangiano dal nostro formaggio», dicono i partiti di destra sui frontalieri. Persone, che ogni giorno si alzano alle 4 o alle 5 per andare a lavorare in Ticino, persone che apportano la loro mano d'ora per l'economia ticinese. Un dibatitto sul caso speciale del Ticino tra frontalieri e politica di destra, il problema della burqua e diritti umani. Con Gabriela Giuria, giurista e specialista nei diritti umani, Tiziana Mona, giornalista, ed Oscar Mazzoleni, esperto in politica regionale, con la moderazione di Maria Roselli.

    • 56 Min.
    Als der Krieg nach Europa zurückkam

    Als der Krieg nach Europa zurückkam

    Die schweizerische Migrationspolitik der 1990er Jahre war geprägt durch die Kriege im zerfallenden Jugoslawien. Gewalt, ethnische Säuberungen, Vertreibungen schlugen zehntausende Menschen in die Flucht, auch in die Schweiz. Die Behörden hierzulande reagierten zurückhaltend und taten sich schwer mit der Aufnahme der Geflüchteten, man wollte damals schon Rücksicht nehmen auf die «Stimmung in der Bevölkerung». Ein Gespräch über eine neue Migrationsdebatte, über die Erfindung der Integrationspolitik, mit Dragica Rajčić, Schriftstellerin, Ivica Petrusic, Jugendbeauftragter des Kantons Zürich, Denise Efionayi-Mäder, stellvertretende Leiterin Schweizerisches Forum für Migrations- und Bevölkerungsstudien SFM, und der Moderation von Christoph Keller.

    • 56 Min.
    Tous pour la citoyenneté

    Tous pour la citoyenneté

    Les droits politiques pour les étrangers en Suisse romande. Un débat sur les enjeux de la participation politique des personnes n’ayant pas le passeport suisse, et sur les différences entre la Suisse alémanique et la Suisse romande. Avec Albina Kurtisi, journaliste Albinfo.ch, Théogène-Octave Gakuba, spécialiste en psychologie interculturelle, Jean-Thomas Arrighi de Casanova, expert en histoire des migrations à l’Université de Neuchâtel, avec la modération de Vjosa Gervalla.

    • 52 Min.
    Menschen aus Sri Lanka, aus der Türkei und die grosse Verunsicherung

    Menschen aus Sri Lanka, aus der Türkei und die grosse Verunsicherung

    Wir tauchen ein in die 80er Jahre und fragen, welche Auswirkungen in den 80er Jahren die Migration aus sehr unterschiedlichen Ländern hatte. Vor allem aus dem türkischen Kurdistan, aber auch aus Sri Lanka kamen Menschen auf der Flucht in die Schweiz – aus Ländern, in denen Bürgerkrieg, instabile Verhältnisse, Hunger und Krieg herrschten. Die Ankunft dieser Menschen stellte die schweizerische Migrationspolitik, aber auch die Asylpolitik auf die Probe – und wir fragen: wie die Schweiz diese Probe bestanden hat. Mit Hasim Sancar, Tama Vakeesan und dem Migrationshistoriker Jonathan Pärli.

    • 51 Min.
    Die siebziger Jahre - Gastarbeiter, Überfremdung, Widerstand

    Die siebziger Jahre - Gastarbeiter, Überfremdung, Widerstand

    Die 1970er Jahre, sie waren eine Dekade des Umbruchs, der Veränderungen. Eine Zeit der grösseren gesellschaftlichen Freiheiten nach 1968, aber auch der Wirtschaftskrise, und in diesem Jahrzehnt kommt die Migrationsfrage auch in der Schweiz auf die Bühne der Politik; die sogenannten «Überfremdungsinitiativen» kamen an die Urne, kritische Kreise stellten zudem das Saisonnierstatut in Frage, und in den Siebzigern wurde auch die damalige Eidgenössische Ausländerkommission, die heute Eidgenössische Migrationskommission heisst, ins Leben gerufen. Mit Catia Porri, Armindo Alves und der Migrationshistorikerin Francesca Falk.

    • 53 Min.

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