Bartocast

Sebastian Bartoschek

Ordo ab chao.

  1. vor 5 Std.

    What’s in the Box 3 – Donnerkeil und Demokratie

    Ali bringt Sebastian einen Gegenstand mit, der aussieht wie das Ende eines versteinerten Blitzes. Genau dafür hielten Menschen solche Fossilien jahrhundertelang: Donnerkeile, Teufelsfinger, Geschosse der Götter. Tatsächlich liegt auf dem Tisch der versteinerte Rest eines Kopffüßers, der viele Millionen Jahre älter ist als jedes Mammut. Das wäre für eine BartoCast-Folge bereits genug Material. Natürlich bleibt es nicht dabei. Vom Donnerkeil geht es über Friedrich Merz, BlackRock und die Frage, was Spitzenmanager eigentlich den ganzen Tag machen, zur AfD und schließlich zu einer ziemlich grundsätzlichen Auseinandersetzung darüber, was Demokratie überhaupt schützen soll. Sebastian vergleicht sie mit einem Spiel, dessen Regeln akzeptiert werden müssen. Ali hält dagegen: Was passiert, wenn ein erheblicher Teil der Menschen ein anderes Spiel spielen will? Es folgen Ostdeutschland, Gelsenkirchen, Nichtwähler, Familienwahlrecht, vorauseilender Gehorsam und die Frage, ob Demokratie eigentlich einen Wert an sich besitzt – oder nur deshalb, weil sie etwas anderes schützen soll. Zwischendurch werden Teile Deutschlands zu Renaturierungsgebieten erklärt. Und irgendwann liegt da wieder dieser kleine Stein auf dem Tisch. Vielleicht ist das der eigentliche Zusammenhang: Menschen finden Dinge, verstehen sie nicht und erzählen sich Geschichten darüber. Manchmal heißen sie Donnerkeile. Manchmal Politik. The post What’s in the Box 3 – Donnerkeil und Demokratie first appeared on Bartocast.

  2. 29. Juli

    Stonehenge, Hippies und der Moment, in dem ich Katja verloren habe

    Vier Tage Südengland. Stonehenge. Woodhenge. Avebury. Glastonbury. Salisbury. Die Magna Carta. Und zwischendurch immer wieder die Erkenntnis, dass man in England erstaunlich oft falsch abbiegen kann. Es geht um Hippies, Wohnwagen, Patchouli, Druiden, nackte Menschen in einer Quelle, Kornkreise, den Heiligen Gral, englisches Frühstück, einen verschwundenen Autoschlüssel, verschwundene Laktasetabletten und darum, warum Katja bei der Orientierung leider erschreckend oft recht hat. Wir laufen über uralte Kultplätze, stehen vor einer der vier erhaltenen Originalfassungen der Magna Carta, geraten in die wahrscheinlich esoterischste Kleinstadt Großbritanniens, diskutieren über Archäologie, Mythologie und Verschwörungserzählungen und treffen unterwegs auf alles Mögliche – nur selten auf das, womit wir eigentlich gerechnet haben. Irgendwo dazwischen verliere ich auf einem Feld fast die Nerven, weil ich überzeugt bin, meine Frau verloren zu haben. Außerdem erfahrt ihr, warum ich Stonehenge unbedingt auch noch bei Sonnenuntergang sehen wollte, weshalb Glastonbury wirklich so schräg ist, wie alle behaupten, warum ich britisches Frühstück bis heute verteidige und wieso man manchmal einfach akzeptieren muss, dass die eigene Frau den besseren Orientierungssinn hat. Ach ja – und falls ihr selbst mal hinfahrt, sind unterwegs auch ein paar ganz praktische Tipps dabei: wo sich Tickets lohnen, wo nicht, welche Orte man auf keinen Fall auslassen sollte und an welchen Stellen Google Maps erstaunlich kreativ wird. The post Stonehenge, Hippies und der Moment, in dem ich Katja verloren habe first appeared on Bartocast.

  3. 1. Juli

    Hat die Cheops-Pyramide wirklich acht Seiten? Ägyptologin Roxane Bicker klärt auf

    In dieser Folge spricht Sebastian Bartoschek mit der Ägyptologin Roxane Bicker über die Faszination des Alten Ägypten – und über die Frage, ob die Cheops-Pyramide wirklich acht Seiten hat. Spoiler: Nein, jedenfalls nicht so, wie es in manchen Internet- und Präastronautik-Ecken gerne behauptet wird. Roxane Bicker leitet hauptberuflich die Kulturvermittlung im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München, schreibt historische Phantastik und spricht gemeinsam mit Nora Heil im Podcast „Mummies & Magic“ über Altägypten in der Popkultur. Im Gespräch geht es um Pyramiden, Jenseitsvorstellungen, Pharaonen, ägyptische Götter, Kleopatra, die alten Ägypter als angebliche „Alien-Baumeister“, Erich von Däniken, Stargate, Museumsarbeit, Popkultur – und darum, warum das Alte Ägypten auch ohne Atlantis und Außerirdische spannend genug ist. Außerdem erklärt Roxane, warum die berühmten Fotos von der angeblich achtseitigen Cheops-Pyramide täuschen können, was zerstörte Verkleidungssteine damit zu tun haben und warum es wichtig ist, den Menschen der Vergangenheit nicht ihre Fähigkeiten abzusprechen. Links zur Folge: Roxane Bicker Podcast „Mummies & Magic – Altägypten in der Popkultur“ Mummies & Magic auf YouTube Roxanes Buch „Die Herren des Schakals“ Staatliches Museum Ägyptischer Kunst München Franck Monnier: „The so-called concave faces of the Great Pyramid: Facts and cognitive bias“ Kack- und Sachgeschichten: „Stargate & Präastronautik“ mit Mummies & Magic The post Hat die Cheops-Pyramide wirklich acht Seiten? Ägyptologin Roxane Bicker klärt auf first appeared on Bartocast.

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