Frauen von damals

Bianca Walther

Historikerin Bianca Walther erzählt Geschichten von Frauen, die Grenzen überschritten, mit neuen Lebensmodellen experimentierten und sich Freiräume nahmen – oft jenseits der heterosexuellen Norm. Demnächst auch in Buchform: “ Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde” erscheint am 29. April im S. Fischer Verlag. *** Website: https://biancawalther.de

  1. Schluss mit höflich! Wie lange Feministinnen schon wütend sind

    4. APR.

    Schluss mit höflich! Wie lange Feministinnen schon wütend sind

    Müssen Feministinnen immer so wütend sein? Können sie nicht einfach nett und freundlich sagen, was sie wollen? In dieser etwas spontanen (und leicht verschnupften) Osterfolge widmen wir uns der Geschichte von Frauen, die es lange „im Guten“ versuchten - und dabei feststellten: Argumente allein reichen nicht! Warum Feminismus ohne Wut nicht auskommt und wie selbst eine der moderatesten Vertreterinnen der Frauenbewegung der Zorn packte, erfährst du in dieser Episode. Vorbestell-Ticker: Mein Buch Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde erscheint am 29. April im S. Fischer Verlag. Signierte Exemplare könnt ihr euch noch noch bis Mitte April exklusiv bei Autorenwelt und Dussmann - das Kulturkaufhaus sichern. *** Die Quellen zur Folge: Hedwig Dohm: Gesichtspunkte für die Erziehung zur Ehe, in: Sozialistische Monatshefte (1909), Heft 10, S. 639-645.Helene Lange: Die höhere Mädchenschule und ihre Bestimmung. Begleitschrift zu einer Petition an das preußische Unterrichtsministerium und das preußische Abgeordnetenhaus, Berlin 1887.Helene Lange: Lebenserinnerungen, Berlin 1921. Louise Otto: Leserbrief zu „Das Verhältniß der Frauen zum Staate“, in: Sächsische Vaterlands-Blätter 3 (1843), Heft 142, S. 633f. Louise Otto: Adresse eines Mädchens (1848), in: Ute Gerhard/Petra Pommerenke/Ulla Wischermann (Hrsg.), Klassikerinnen feministischer Theorie. Grundlagentexte. Band 1 (1789-1919), Königstein/Taunus 2008, S. 71-73.Verhandlungen der verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung. Stenographische Berichte von der 1. Sitzung am 6. Februar 1919 bis zur 26. Sitzung am 12. März 1919, Berlin 1920.

    35 Min.
  2. Der Internationale Frauentag - Gestern, heute, morgen

    7. MÄRZ

    Der Internationale Frauentag - Gestern, heute, morgen

    Nein, Clara Zetkin hat ihn nicht “erfunden” - aber ganz unbeteiligt war sie an seiner Entstehung nicht: Heute schauen wir uns die Geschichte des Internationalen Frauentags an. In dieser Episode erfährst du,  was eine jüdische amerikanische Sozialistin mit ukrainischen Wurzeln mit der Entstehung des Internationalen Frauentags zu tun hat,  wie Clara Zetkin ins Spiel kam seit wann der Frauentag am 8. März begangen wird wie es in Deutschland mit dem Tag weiterging, und wir werden darüber sprechen, warum dieser Tag auch heute noch wichtig ist - ob als Internationaler Frauentag, feministischer Kampftag oder globaler Streiktag! Gefällt dir der Podcast? Auf Steady kannst du meine Arbeit mit einem freiwilligen Abo unterstützen. Drei Modelle stehen zur Auswahl; du kannst zwischen monatlicher und jährlicher Abrechnung wählen! Quellen und Literatur zur Folge Laura Baumgarten (aka @frauabgeordnete):  Instagram-Post zum Internationalen Frauentag 2025 Mari Jo Buhle: Women and American socialism, 1870-1920, Urbana 1981 Theresa Malkiel: The Diary of a Shirtwaist Striker, Ithaca und London 1990 (darin besonders auch der einleitende Essay von Françoise Basch). Sally M. Miller: From Sweatshop Worker to Labor Leader: Theresa Malkiel, A Case Study, in: American Jewish History 68 (1978), Heft 2, S. 189-205. Vincent Streichhahn: Zur „Frauenfrage“ und Sozialdemokratie im deutschen Kaiserreich, in: Vincent Streichhahn/Frank Jacob (Hrsg.), Geschlecht und Klassenkampf. Die „Frauenfrage“ aus deutscher und internationaler Perspektive im 19. und 20. Jahrhundert, Berlin 2020, S. 48-77 Clara Zetkin (Hrsg.): Berichte an die zweite Internationale Konferenz sozialistischer Frauen zu Kopenhagen am 26. und 27. August 1910, Stuttgart 1910, S. 85 (hier im Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung online einsehbar) Zweite Internationale Konferenz sozialistischer Frauen in Kopenhagen. Provisorische Tagesordnung, provisorische Geschäftsordnung, Anträge und Resolutionen, Kopenhagen 1910  (⁠hier im Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung online einsehbar⁠)

    47 Min.
  3. Sophia Goudstikker und das Hof-Atelier Elvira

    01.06.2025

    Sophia Goudstikker und das Hof-Atelier Elvira

    Das Hof-Atelier Elvira in München war mehr als ein Fotostudio: Gegründet 1887 von Sophia Goudstikker und Anita Augspurg, entwickelte es sich schon kurz nach seiner Gründung zu einem Forum für gesellschaftliche Diskussion und Innovation: Hier begegneten sich Kulturschaffende, Aktivist*innen und Visionär*innen, um über Kunst, Literatur, Frauenrechte und vieles mehr zu debattieren und natürlich, um zu feiern. In dieser Folge geht es um die Netzwerke, die in diesem außergewöhnlichen Raum entstanden, und um seine Gründerin und Hauptfigur Sophia Goudstikker – eine Frau, die (wie ich finde, zu Unrecht) in der Erzählung immer ein bisschen neben ihrer prominenteren ersten Lebensgefährtin Anita Augspurg verblasste. Die Fotos zur Folge findet ihr auf der Folgenwebsite . Literatur und Quellen: Ingvild Richardsen: Leidenschaftliche Herzen, feurige Seelen. Wie Frauen die Welt veränderten. Frankfurt 2019.Ingvild Richardsen (Hg.): Die modernen Frauen des Atelier Elvira in München und Augsburg 1887 – 1908, München 2022.Rudolf Herz/Brigitte Bruns (Hg.): Hof-Atelier Elvira 1887 – 1928. Ästheten, Emanzen, Aristokraten, München 1985.Gertrud Bäumer: Lebensweg durch eine Zeitenwende, Tübingen 1933.Ernst von Wolzogen: Das dritte Geschlecht, Berlin 1899.Fanny zu Reventlow: Viragines oder Hetären? in: Zürcher Diskußjonen 22 (1899).Atelier Elvira: Website-Projekt von Ingvild Richardsen über die Protagonistinnen des Hof-Ateliers Elvira und des Vereins für Fraueninteressen: https://atelierelvira.de/Verein für Fraueninteressen: https://fraueninteressen.de/ Bildquellen: Foto Sophia Goudstikker: Landesarchiv Berlin, LAB B Rep. 235-FS Nr. 187Foto Ika Freudenberg: Hof-Atelier Elvira, aus G. Bäumer: Gestalt und Wandel. Frauenbildnisse, Berlin 1950, zu S. 432.Fotoatelier Elvira: Philipp Kester, Hofatelier Elvira ; Außenfassade des Gebäudes, Münchner Stadtmuseum, Sammlung Fotografie, Archiv Kester, FM-87/61.491.7, CC BY-SA 4.0Gruppenfoto: Hof-Atelier Elvira, via Wikimedia Commons

    1 Std. 6 Min.
4,9
von 5
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Historikerin Bianca Walther erzählt Geschichten von Frauen, die Grenzen überschritten, mit neuen Lebensmodellen experimentierten und sich Freiräume nahmen – oft jenseits der heterosexuellen Norm. Demnächst auch in Buchform: “ Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde” erscheint am 29. April im S. Fischer Verlag. *** Website: https://biancawalther.de

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