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Wir wühlen uns durch die wichtigsten Musiknachrichten der Woche. Immer Dienstags und Freitags. Zwischendrin gibt's auch mal Interviews.

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    • Musik
    • 4,2 • 13 Bewertungen

Wir wühlen uns durch die wichtigsten Musiknachrichten der Woche. Immer Dienstags und Freitags. Zwischendrin gibt's auch mal Interviews.

    Ein Stern namens „Komet“, Instant-Nudeln von Ssio & Releaseradar mit Rosalía, Lena&Linus und Deichkind

    Ein Stern namens „Komet“, Instant-Nudeln von Ssio & Releaseradar mit Rosalía, Lena&Linus und Deichkind

    Die Themen der Folge:

    Zur Feier ihrer Überraschungs-Kollaboration „Komet“ haben sich Udo Lindenberg und Apache 207 kurzerhand einen eigenen Stern zugelegt, der ihnen per Zertifikat im Hamburger Planetarium „übergeben“ wurde.

    Ssio ist mit seiner Marke Ottmann bereits erfolgreich im CBD-Geschäft unterwegs. Zukünftig will der Rapper nun auch Instant-Nudeln anbieten.

    Für die neue Deichkind-Single „Auch im Bentley wird geweint" kehrt Clueso wieder zum Rap zurück.

    Lena&Linus versuchen sich mit der neuen Single „Hamburg“ an New Wave statt Indie-Pop und wühlen in unliebsamen Erinnerungen.

    Rosalía mischt auf ihrem Song „LLYLM“ erstmals ihre Muttersprache Spanisch mit dem Englischen.

    • 9 Min.
    Pascow im Interview: „Es war nicht geplant, eine Aufs-Maul-Platte zu machen, aber es wurde eine“

    Pascow im Interview: „Es war nicht geplant, eine Aufs-Maul-Platte zu machen, aber es wurde eine“

    Die 1998 in Gimbweiler in Rheinland-Pfalz gegründeten Pascow waren schon immer mehr als „just another punk band“. Zwar wissen sie, dass es manchmal nicht mehr als drei Akkorde braucht, aber musikalisch und auch lyrisch haben sie das Genre zwar nicht unbedingt gesprengt aber extrem weit gefasst. Sehr geballt passierte das auf ihrem sechsten Album „Jade“, auf dem auf einmal sogar Ska-Ausflüge oder eine amtliche Ballade zu hören waren – es war übrigens zugleich das erste Album von ihnen, das die deutschen Charts enterte. Oft sind es die anspielungsreichen und zugleich haltungsstarken Texte von Sänger, Texter und Gitarrist Alex, die im Mittelpunkt stehen, aber es wäre unfair, den Punch ihrer Musik dabei auszublenden.

    Wenn sich eine Punkband schon nach einer Figur aus dem Stephen-King-Roman „Friedhof der Kuscheltiere“ benennt, dürfte klar sein, dass auch „Sieben“ wieder mit Referenzen und Zitaten spielt – die reichen von Musikern wie Daniel Johnston, über Verweise auf Erich Maria Remarque und Huckleberry Finn bis hin zum kultisch verehrten Phantom Boris Blocksberg. Prätentiös klingt das bei ihnen jedoch nie, was in diesem Fall an der hörbaren Wut in ihren Songs liegt. „Sieben“ ist im Vergleich zum Vorgänger eine Art „Back to the roots“-Unternehmung – oder wie sie sagen: eine Aufs-Maul-Platte. Da kriegt in „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ nicht nur der AfD-Höcke aufs Maul, sondern in „Von unten nichts Neues“ auch die eigene Antriebslosigkeit, oder die stille Akzeptanz, die man dem Kapitalismus entgegenbringt, weil man es selbst – im Gegensatz zu vielen anderen – in diesem System ganz kuschelig hat.

    Ihr merkt schon: Steckt viel drin in „Sieben“ von Pascow und deshalb ist dieser Talk mit Alex und Drummer Ollo auch ein wenig ausführlicher als sonst. Das Album kommt am 27. Januar, direkt im Anschluss folgt dann auch die ausgiebige Tour, die im April mit zwei Gigs im SO36 in Berlin endet. Hier findet ihre alle Infos, Daten und Tickets (https://pascow.org/).

    • 52 Min.
    Beyoncé in der Kritik, Pantera spielen NICHT bei Rock am Ring, TikTok-Hype um Mayberg & Newcomerin Filly

    Beyoncé in der Kritik, Pantera spielen NICHT bei Rock am Ring, TikTok-Hype um Mayberg & Newcomerin Filly

    Die Themen der Woche:

    Beyoncé hat am Wochenende anlässlich der Eröffnung des Hotels „Atlantis The Royal“ das erste Mal seit vier Jahren wieder live performt. Doch ihr Auftritt entfachte einige Diskussionen.

    Rock am Ring und Rock im Park haben am Montag offiziell bekannt gegeben, dass sie die Band Pantera aus ihrem Line-up entfernt haben. Nach intensiven Gespräche mit Künstler:innen, Partner:innen und Fans habe man sich entschieden, sie aus dem Line-up zu nehmen.

    Mit seinem Song “Endlos_Demo” feiert Mayberg aktuell einen riesigen Hype auf TikTok. Über 30 Tausend Videos wurden bisher mit der Sped Up-Version des Tracks veröffentlicht.

    Wir stellen euch die österreichische Hyperpop-Newcomerin Filly vor.

    • 9 Min.
    Schmyt gewinnt bei den MME Awards, J. Cole verschenkt Song & Releaseradar mit Wa22ermann, Måneskin und Sam Smith

    Schmyt gewinnt bei den MME Awards, J. Cole verschenkt Song & Releaseradar mit Wa22ermann, Måneskin und Sam Smith

    Die Themen der Folge:

    Im Rahmen des Eurosonic Noorderslag Festivals finden jedes Jahr die begehrten Music Moves Europe Awards statt. Unter den fünf Gewinner:innen in diesem Jahr: Schmyt.

    J. Cole ist nicht umsonst für seine Bodenständigkeit bekannt: Kürzlich rappte der Dreamville-Chef auf einem "J. Cole Type Beat" und verschenkte den so entstandenen Song an den Produzenten.

    Newcomerin Wa22ermann zieht für ihren neuen Song „Bienennest“ nicht nur Inspiration aus der Welt der summenden Insekten, sondern auch aus dem Memphis Phonk-Sound.

    Måneskin haben ihr neues Album „Rush!“ veröffentlicht – und im Zuge dessen eine symbolische Band-Hochzeit abgehalten.

    Die neue Single von Sam Smith ist der Titeltrack des kommenden Albums „Gloria“ und klingt mehr nach Kirchenchor als nach Sam Smith.

    • 10 Min.
    The Murder Capital im Interview: „We don’t think this one is a post-punk record“

    The Murder Capital im Interview: „We don’t think this one is a post-punk record“

    (English Interview starts at 1:35) Das Debütalbum dieser Band aus Dublin erschien 2019, hieß „When I Have Fears“ und befeuerte den Hype um irischen Post-Punk, den Bands wie Fontaines D.C. losgetreten hatten. The Murder Capital haben es jedoch nicht nötig, in erster Linie mit anderen verglichen zu werden. Vor allem Sänger und Cheftexter James McGovern hat einen sehr eigenen Stil, der sich auf Album Nummer zwei, das „Gigi’s Recovery“ heißt, eindeutig vom roughen Post-Punk entfernt, während die Band immer mehr Pop-Einflüsse, Krautrock und elektronische Elemente in den Sound einfließen lässt. Auch lyrisch geht es ein klein wenig optimistischer zu als auf dem düsteren Debüt, das vor allem vom Tod eines Freundes des Sängers geprägt war.

    „Gigi’s Recovery“ erscheint wieder auf dem eigenen Label der Band Human Season Records und entstand inmitten der Pandemie. Produziert wurde es von John Congleton, der schon mit St. Vincent, Angel Olsen, Anthony and The Johnsons, Modest Mouse und Eddie Vedder gearbeitet hat. Wir haben mit Bassist Gabriel Pascal Blake (auf dem Foto ganz links) per Zoom gesprochen – über das Album, über den irischen Post-Punk-Hype und über das Zusammenspiel von Musik und Text bei der Band. Eigentlich hätte noch Sänger James dabei sein sollen, doch der war leider krank und musste seine Stimme schonen. Aber Gabriel ist ein wahnsinnig charismatischer Interviewpartner, bei dem man spürt, dass man es bei The Murder Capital wirklich mit einer richtigen Band zu tun hat – und nicht mit einem Sänger plus Dienstleister.

    • 40 Min.
    Lana Del Rey wird zensiert, Steph Karl berichtet von rassistischem Vorfall, Nick Cave kritisiert KI & Newcomer Siovo

    Lana Del Rey wird zensiert, Steph Karl berichtet von rassistischem Vorfall, Nick Cave kritisiert KI & Newcomer Siovo

    Lana Del Rey hat die Tracklist ihres kommenden Albums „Did you know that there‘s a tunnel under Ocean Blvd“ auf Instagram gepostet – aber die Plattform hat den Post nach kurzer Zeit gesperrt, weil er die Community-Richtlinien verletzt.

    Moderatorin Steph Karl hat in einem Videostatement über einen Vorfall aus dem Jahr 2021 berichtet, bei dem sie beleidigt und sogar physisch angegriffen wurde – mutmaßlich von einem AfD-Abgeordneten.

    Nick Cave gilt für viele als absolute Legendes des Songwritings. Nun hat der Musiker einen offenen Brief über KIs wie ChatGPT verfasst und ihren Einfluss auf die Musikindustrie kritisiert.

    Der Stuttgarter Newcomer Siovo konnte mit bisher nur drei Singles tausendfache Streams generieren. Wir stellen euch seine Musik zwischen Synth-Pop und Pop-Rap, Heartbreak und „Backseat Bromance“ genauer vor.

    • 10 Min.

Kundenrezensionen

4,2 von 5
13 Bewertungen

13 Bewertungen

ssikomiko ,

ich liebe

yannick

Gekdvdkdzckdbdkfzwvsnxhxn ,

Endlich wieder back

War hier, bevor der Podcast auf der 1 ist

borisbackup ,

es heißt der fuß nicht die fuß

lieb‘s so sehr dass ihr zurück seid

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