Über 80 % der Lkw-Fahrten in Deutschland sind laut Umweltbundesamt kürzer als 300 Kilometer und damit technisch problemlos elektrifizierbar. Trotzdem liegt der Anteil an E-Lkw bei unter 2 %. In dieser Folge sprechen Niklas Tüpker und Mark Hellmann-Regouby, Gründer und CEO von Electrofleet, darüber, warum nicht die Reichweite das größte Hindernis ist, sondern fehlende digitale Integration, fragmentierte Systeme und fehlende wirtschaftliche Anreize. ### Die wichtigste Erkenntnis: Die Elektrifizierung von Logistikflotten scheitert selten an der Reichweite der Fahrzeuge, sondern an fehlender Software-gestützter Steuerung von Ladezeiten, Routenplanung und Netzlast. Mark Hellmann-Regouby macht im Gespräch mit Niklas Tüpker deutlich, dass sich der Umstieg nur durchsetzt, wenn die Total Cost of Ownership klar unter der eines Diesel-Fahrzeugs liegt, und zeigt, warum dafür auch neue Finanzierungsmodelle wie die Verlagerung von Capex zu Opex notwendig sind. Er beschreibt zudem eine Art Patt-Situation in der Branche, in der Fahrzeughersteller, Flottenbetreiber und Energieversorger jeweils auf den nächsten Schritt der anderen warten. Das besprechen wir in dieser Folge: - Warum die Elektrifizierung von Fuhrparks eine komplexe Herausforderung für die Energieversorgung ist - Welche Rolle Software im Flottenmanagement von Elektrofahrzeugen spielt - Welche Tools und Systeme für Ladezeiten, Routenplanung und Energieverbrauch nötig sind - Warum Total Cost of Ownership der entscheidende Hebel für die Umstellung ist, nicht Nachhaltigkeit allein - Wo Speditionen und Logistikdienstleister beim Einstieg in die Elektrifizierung konkret ansetzen sollten - Warum sich die Elektrifizierung für praktisch jedes Logistikunternehmen lohnt, wenn Finanzierung und Infrastruktur mitgedacht werden - Welche Meilensteine und Hürden auf dem Weg zur vollständigen Elektrifizierung der Logistik liegen ### Über unseren Gast: Mark Hellmann-Regouby ist Gründer und CEO von Electrofleet. Er verfügt über umfassende Erfahrung in der Geschäftsentwicklung und im Management verschiedener internationaler Unternehmen. Mark ist patentierter Erfinder, Unternehmer und Manager, der sich darauf konzentriert, große Probleme mit bahnbrechenden Technologien zu lösen. Nachdem er bei Marken wie BASF, Bertelsmann, Philips, USA Olympics, Hasbro, NewsCorp und Microsoft Innovationen vorangetrieben hat, konzentriert sich Mark heute darauf, deutschen Unternehmen bei der Lösung klimatischer und wirtschaftlicher Herausforderungen beim Übergang zu einer kohlenstofffreien Energieversorgung zu helfen. Über unseren Host: Niklas Tüpker leitet als Business Manager den Bereich CleanTech bei slashwhy. Mit seinem Team betreut er vom Standort Osnabrück aus namhafte Kunden aus dem Energieumfeld und weiteren Industriezweigen. Gemeinsam entwickeln sie Individual-Software rund um Energiemanagement, erneuerbare Energien und nachhaltige Infrastruktur. Niklas' Passion: Kunden und deren Business Case verstehen und durch großartige Software und partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu Fans machen! Über slashwhy: Die 300 Software-Expert:innen bei slashwhy entwickeln nutzerzentrierte und skalierbare Individual-Software für Unternehmen in den Branchen Energiewirtschaft, Land- und Baumaschinen, Industrie, Medizin und Gesundheit, Consumer Electronics, Gebäudetechnik und Küchentechnik. Unsere Kunden profitieren vom Know-how-Transfer unserer Departments, indem wir Learnings, Muster und Ideen aus unterschiedlichen Projekten teilen und so neue Perspektiven in die Produktentwicklung einbringen. Das führt zu Lösungen, die nicht nur zur Branche passen, sondern auch von Erfahrungen aus anderen Märkten profitieren. ### Hinweis: Dies ist Gespräch #1 von 2 zwischen Niklas Tüpker und Mark Hellmann-Regouby. Impressum: https://www.slashwhy.de/de/impressum Datenschutz: https://www.slashwhy.de/de/datenschutz