Expontial Pioneers

Dr. Uve Samuels

Disruption ist kein Schicksal, sondern eine Entscheidung. In einer Welt, in der sich Technologien und Märkte nicht mehr linear, sondern exponentiell entwickeln, reichen klassische Management-Methoden nicht mehr aus. Dr. Uve Samuels, Gründer des Exponential Innovation Institute (EXII), räumt mit veralteten Denkmustern auf. In jeder Folge trifft Uve auf radikale Vordenker, mutige Unternehmer und Branchenexperten, um das Betriebssystem der Zukunft zu entschlüsseln. Dies ist kein klassisches Interview-Format – es ist ein agiler Deep Dive.

Folgen

  1. vor 1 Tag

    KI-Disruption im Gesundheitsmarkt – DPV Analytics / Dr. Philip Nölling | Folge 6

    Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weltweit die Todesursache Nummer eins; allein in Deutschland fordern sie jährlich 65.000 Herztote und 220.000 Herzinfarkte. Dr. Philipp Nölling (ehemaliger CEO von DPV Analytics) analysiert im Gespräch mit Uwe, wie das Start-up aus dem Hamburger Kardiologikum heraus gegründet wurde, um den veralteten, kabelgebundenen EKG-Markt der 80er-Jahre radikal zu disruptieren. Die Erfahre wie MedTech-Start-ups regulatorische Hürden überwinden, Millionen von Datenpunkten durch KI veredeln und ein skalierbares Geschäftsmodell im globalen Wachstumsmarkt Gesundheit etablieren. Das Gespräch ist in zwei Halbzeiten gegliedert: Halbzeit 1: Das Produkt (KI-Diagnostik & Plattform-Skalierung) Purpose & Präventionsfokus: Ziel ist die Reduktion von Schlaganfällen und Herzerkrankungen. 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Vorhofflimmern – der Ursache für rund 35 Prozent aller Schlaganfälle. Während Deutschland in der Behandlung führend ist, setzt DPV Analytics auf frühzeitige, kontinuierliche Prävention.Vom „Diagnostics as a Service“ zum Zielgruppen-Pivot: Die ursprüngliche Idee, Hardware mietfrei als Plug-and-Play-Service bereitzustellen, scheiterte zunächst an Fachärzten, die Geräte besitzen und selbst auswerten wollten. Der Durchbruch gelang über Allgemeinmediziner, die dadurch Überweisungen einsparen, sowie über den direkten B2C-Markt.Blue Ocean „Cardio-Check“: Über eine Milliarde Smartwatches weltweit erfassen 30-Sekunden-EKGs, die Ärzte im Alltag nicht auswerten. DPV baute ein zweistufiges Modell: Ein 24-Stunden-Pre-Screening via PDF-Upload plus optionales Langzeit-EKG bei Risikofunden.Proof of Concept durch Gamification: Um die Skalierbarkeit unter realer Massenlast zu beweisen, analysierte DPV auf dem Wacken Open Air („Wacken Go Science“) das lauteste EKG der Welt mit Carrera-Bahn-Belastungstests und „Drum Your Heartbeat“.KI-Modell & Artefakt-Analyse: Ausgehend von 250.000 Datensätzen des Kardiologikums Hamburg analysiert die KI Langzeit-EKGs von bis zu 12 Tagen (über eine Million Herzschläge). Entscheidender Vorteil: Statt Messartefakte pauschal wegzuschneiden, analysieren Ärzte und KI jedes Signal, um selbst seltenste Arrhythmien lückenlos zu identifizieren.End-to-End-Automatisierung: Neben dem KI-Kern wurden vor- und nachgelagerte Prozesse (automatisierter Versand, Live-Tracking, Abrechnung und einheitlicher Datenpool) vollständig automatisiert. Halbzeit 2: Das Team (Kultur, Schnittstellen & Execution) Leistungskultur & Partizipation: Schnelles Wachstum von 2,5 Mitarbeitern auf ein internationales Team von 30 Experten aus zehn Nationen. Klare Verantwortungsübergabe und institutionalisierte Kritikfähigkeit sichern das operative Tagesgeschäft parallel zur Software-Weiterentwicklung.Cross-Funktionale Besetzung: Kombination aus ärztlicher Fachexpertise (über flexible Teilzeitmodelle), KI-Ingenieuren und Quereinsteigern aus der Gastronomie/Hotellerie für ein erstklassiges Kundenservice-Niveau im Operations-Bereich.Old-School-Agilität & Präsenz: Nutzung von Timeboxing, Sprints und Kanban-Boards in Workshops, kombiniert mit festen Rhythmen (Monday Morning Kick-off, physischer Jour Fixe am Mittwoch) und direktem Face-to-Face-Scribbeln statt reiner Remote-Arbeit.Symbiose mit dem Mittelstand: Die Partnerschaft mit dem Kardiologikum Hamburg (über 100.000 Patienten) als Vorbild: Etablierte Mittelständler müssen den Angriff wagen und in eigene Software-, Plattform- und Prozess-Ökosysteme investieren, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Mehr erfahren auf: https://exii.eu

  2. vor 4 Tagen

    Vom Versandhandel zum digitalen Ökosystem – Otto.de / CIO Michael Müller-Wünsch | Folge 5

    Michael Müller-Wünsch (MüWü), zweifacher „CIO of the year“ und CIO von Otto.de, zeigt im Gespräch mit Uwe, wie sich das Hamburger Traditionsunternehmen zu einem der bedeutendsten Transformationscases der deutschen Wirtschaft entwickelt hat. Mit fast 13 Millionen Stammkunden, 18 Millionen SKUs und dem Ziel eines Umsatz-GMV von zehn Milliarden Euro bricht Otto alte Strukturen auf. Die Episode liefert die Blaupause dafür, wie Traditionsfirmen durch technologische Disruption und radikalen Kulturwandel die Zukunft aktiv gestalten, anstatt in der Vergangenheit zu verharren. Das Gespräch in zwei Halbzeiten: Halbzeit 1: Das Produkt (Digitale Plattform & E-Commerce-Innovation) Kuriertes Werte-Ökosystem: Otto agiert als werteorientierte Alternative zu globalen Digitalgiganten, kuratiert Marktplatz-Angebote und fokussiert nachhaltigen Konsum. Unternehmerische Fehlerkultur: Das Vorbild der Eigentümerfamilie schafft psychologische Sicherheit. Ungewöhnliche Wege und das Lernen aus Rückschlägen werden aktiv honoriert. Co-Opetition im Wohnzimmer: Radikaler Strategiewechsel: Konkurrenten werden gezielt auf die eigene Plattform gelassen, um das beste Kundenerlebnis zu garantieren. Plattform-Öffnung & Logistik-Netzwerk: Technische Skalierung über APIs und MCP-Protokollplattformen für die AI- und Agentic-Welt. Kunden erhalten ein integriertes Komplettpaket aus Next-Day-Delivery, Altgeräte-Entsorgung und Finanzierung. Das neue Interaktionsparadigma durch KI: Weg vom Suchschlitz, hin zum beratungsorientierten, multimodalen Ansatz (z. B. automatisierte Wohnzimmer-Einkaufsberatung per Foto-Upload). Der Mensch agiert nur noch zur Qualitätssicherung im Loop. Der gemeinsame Ursprung: Uwe und MüWü blicken auf ihren Start vor 6–7 Jahren zurück, als MüWü beim Event „12 Hours Us“ (organisiert von 12 Minutes Me mit Oliver Rössling) im Hamburger Square Innovation Hub eine Keynote über Gender-Diversity hielt – unter echtem Polizeischutz und in Gegenwart des Senators. Halbzeit 2: Das Team (Kultur, Führung & Agilität) Selbstwirksamkeit & flache Strukturen: Führung muss Freiräume für Eigenverantwortung schaffen. Vertrauen bedeutet, sich angreifbar zu machen und das beste Argument über Hierarchien hinweg gewinnen zu lassen. Performance Spirit mit Wertschätzung: Klare Absage an reinen Altruismus. Wirtschaftliche Ambition und der Wille zu gewinnen werden gezielt kultiviert, jedoch immer kombiniert mit Respekt und sozialer Verantwortung. Fluide Cross-Funktionalität: Starre HR-Strukturen werden für temporäre, interdisziplinäre Teams aufgebrochen, um sich agil um ein zentrales betriebswirtschaftliches Ziel (Nordstern) zu formieren. Die Analogie: Dynamische Spielsysteme aus American Football oder Basketball. Interdisziplinäre Skillsets: Teams werden bewusst divers besetzt (z. B. Führung eines IT-Teams durch Diplompsychologen), um bewährte Lebenserfahrung mit der Unbekümmertheit neuer Perspektiven zu verschmelzen. Undogmatische Methodenkompetenz: Nach über 15 Jahren Erfahrung mit agilen Modellen nutzt Otto einen flexiblen Werkzeugkasten. Der Erfolg liegt nicht im sklavischen Befolgen von Frameworks, sondern in der exakten Wahl des Werkzeugs (Hammer, Schraubenzieher oder Zange) passend zum individuellen Problem. Permanente Neugier schützt vor Stillstand. Mehr erfahren auf https://exii.eu

  3. 6. Juli

    High Performance, Schwarmintelligenz und Vertrauen – Hockey Bundestrainer André Henning | Folge 4

    Bundestrainer André Henning erklärt im Gespräch mit Uwe, wie die deutsche Feldhockey-Nationalmannschaft trotz geringer Budgets und geringer medialer Sichtbarkeit durch radikale Agilität, Technologie und das Aufbrechen von Hierarchien Weltmeister, Europameister und Olympia-Silber holen konnte. Die Episode zeigt, warum starre Top-Down-Führung im modernen High-Performance-Bereich scheitert und wie stattdessen die Intelligenz des gesamten Teams auf den Platz gebracht wird. Das Gespräch ist in zwei Halbzeiten unterteilt: Halbzeit 1: Das Produkt (Das Hockeyspiel & Innovation) Purpose und das „How“: Der Fokus liegt nicht nur auf dem nackten Ergebnis, sondern auf dem gemeinsamen Verhalten (in Abwandlung von Simon Sinek: „Start with How“). Das Team steht für Werte und Haltung nach außen – wie das Tragen der Regenbogenbinde für Vielfalt trotz öffentlicher Kritik zeigt.Innovationszwang durch Ressourcenmangel: Da Hockey im Vergleich zu anderen Nationen und Sportarten weniger Budget hat, muss das Team smarter, innovativer und schneller sein. Limitierende Glaubenssätze wurden komplett gestrichen.Expertennetzwerke ohne Hierarchie-Bremsen: Einbindung externer Impulse – wie der Workshop mit Uwe, bei dem „100 Ecken“ entwickelt und direkt im Spiel gegen die Niederlande erfolgreich umgesetzt wurden. Im Betreuerstab (Medizin, Physio, Athletik, Analyse etc.) agieren Experten eigenverantwortlich; überzeugende Ideen werden ohne bürokratische Absprache mit dem Chef direkt umgesetzt.Kritische Selbstreflexion im Erfolg: Nach dem WM-Titel führte Bequemlichkeit zum schlechtesten halben Jahr des Teams. Seither wird der Erfolg als Antreiber genutzt, um sich gerade dann kritisch zu hinterfragen und Neues zu wagen.Datenanalyse und KI: Umfassende Steuerung über GPS-Daten, die direkt aus dem dezentralen Training auf den Laptop des Athletiktrainers gestreamt werden. Die Spielanalyse wechselt von stundenlanger manueller Arbeit zu KI-gestütztem automatisiertem Tagging (Abschläge, Tore, Ecken). KI wird die kommenden Olympischen Spiele in Los Angeles im Vergleich zu Paris 2024 extrem prägen und Wettbewerbsvorteile analog zur NFL oder NBL generieren.Halbzeit 2: Das Team (Die Kultur & Führung) Radikale Eigenverantwortung auf dem Platz: Da die Spieler auf dem Platz stehen und der Trainer daneben, müssen die Spieler auch die Entscheidungen treffen. Das Team bestimmt bei fast allen Prozessen und Problemdefinitionen mit (Ausnahme: die finale Turniernominierung). Als Vorbild dient der „Captain's Run“ der neuseeländischen Rugby-Nationalmannschaft (All Blacks), den die Spieler komplett ohne Trainer durchführen.Szenariotraining in Kleingruppen: Um in den letzten 10 Minuten eines Spiels bei Rückstand ohne Time-Out handlungsfähig zu sein, erarbeiten Spieler in Kleingruppen eigene Taktiken, Lösungen und Codewörter. Es gilt das Prinzip: „Jedes Team und jedes Unternehmen insgesamt ist intelligenter als die Führung alleine“.Vertrauen als aktive Entscheidung: Vertrauen wird nicht abgewartet, sondern ist eine bewusste Vorab-Entscheidung der Führungskraft, um dem Team den nötigen Raum zu geben.Kommunikationsloops mit schonungsloser Offenheit: Vertrauen und Harmonie entstehen nicht durch Harmoniesucht, sondern durch Klarheit und Wahrheit. Das Team nutzt scharfe Kommunikationsloops, in denen man sich direkt die Meinung geigt, weil einem das Gegenüber wichtig ist. Jetzt ein Erstgespräch mit Dr. Uve Samuels buchen: https://www.exii.eu/booking-calendar

  4. 10. Juni

    Ganzheitlicher Purpose und agiles Sportmarketing – Weleda Sport / Lilith Schwertle | Folge 3

    In dieser Episode ist Lilith Schwertle zu Gast. Sie verantwortet das internationale Training und die Selfcare Academy bei Weleda. Seit über 100 Jahren verbindet das Unternehmen hochwirksame Naturkosmetik mit einem klaren biologischen Purpose. Am Beispiel des Projekts „Weleda Sport“ zeigt Lilith, wie agile Sprints und radikale Kundenzentrierung eine Traditionsmarke erfolgreich transformieren. Halbzeit 1: Die Strategie-AnalyseWie skaliert eine Traditionsmarke im modernen Sportmarkt? Die Analyse der 5 Exponential Product Principles: Ganzheitlicher Purpose: Aktivierung von Selbstheilungskräften im Einklang mit Mensch und Natur. Die Nachhaltigkeit zeigt sich bis in die Infrastruktur, wie dem Logistikzentrum aus Holz und Lehm.Open Innovation & Kundenzentrierung: Im Design-Thinking-Bootcamp stand der Chef-Physiotherapeut des FC Basel im Mittelpunkt, um die realen Bedürfnisse von Profisportlern direkt zu entschlüsseln.Agiles Portfolio-Wachstum: Durch schnelle Feedback-Schlaufen wuchs rund um die Arnika-Pflanze ein modernes Sportportfolio aus Kühlgel, Duschen und Massagebutter.Der virale Lucky Punch: Ein unbezahlbarer Social-Media-Moment entstand, als Fußball-Superstar Mbappé während einer Behandlung das Weleda Arnika-Massageöl organisch in die Kamera hielt.Digitale Ökosysteme: Neben Partnerschaften mit dem FC Basel skaliert Weleda über Events wie HYROX und bildet Influencer in exklusiven Masterclasses aus.Halbzeit 2: Das Team-FrameworkEin starkes Produkt benötigt ein performantes Team. Die 5 Exponential Team Principles bei Weleda: Eigenverantwortung: Das Management schuf gezielt zeitliche Freiräume abseits des Tagesgeschäfts, damit das Team eigenständig handeln und mutig in Vorleistung gehen konnte.Servant Leadership: Eine Kultur des Vertrauens, in der Führungskräfte extrem raumgebend agieren und den unternehmerischen Blick aktiv fördern.Crossfunktionale Kollaboration: Silos wurden aufgebrochen. Experten aus Produktion, Marketing, R&D und Training arbeiten dezentral und remote eng zusammen.Agile Loops & Vernetzung: Brand-Manager verknüpfen die Länder direkt, um bewährte Marketing-Erfolge (z. B. aus Frankreich) blitzschnell international zu teilen und zu adaptieren.Kultureller Founderspirit: Die intern gestartete Selfcare Academy verbindet Mitarbeiter weltweit digital über gemeinsame Impulse zu Gesundheit und Achtsamkeit.Stop thinking linear. Start doing exponentially. Think big and do bigger!

  5. 11. Mai

    Ökosysteme, KI-Revolution und die neue Lernkultur – Microsoft / Alexander Britz | Folge 2

    In dieser Episode begrüße ich Alexander Britz, Public Sector Lead bei Microsoft Deutschland. Alex gibt uns exklusive Einblicke in die Transformation eines der mächtigsten Tech-Giganten der Welt: Weg von starren Software-Zyklen, hin zu einer agilen Plattform-Company, die durch radikale Offenheit und KI-Pionierarbeit besticht. Wir analysieren, wie Microsoft das „Enabling“ zur globalen Mission gemacht hat, um jede Person und Organisation auf dem Planeten zu befähigen, mehr zu erreichen. Gemäß unserem Framework analysieren wir den Erfolg von Microsoft in zwei Halbzeiten: Halbzeit 1: Die Strategie-AnalyseWir diskutieren, wie Microsoft die 5 Exponential Product Principles im Zeitalter der KI umsetzt: Purpose: Jede Person und Organisation befähigen, mehr zu erreichen – von der Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen bis zur Barrierefreiheit durch KI.Entrepreneurial Mindset & Geschwindigkeit: Warum Stillstand in der Tech-Branche tödlich ist und warum die nächste Innovation immer wichtiger ist als die Erfolge der Vergangenheit.Open Innovation & Plattform-Strategie: Das Ende des Lagerdenkens – warum Microsoft heute Technologie auf jede Plattform bringt und gleichzeitig über 11.000 verschiedene KI-Modelle auf Azure hostet.Disruptive Tech (Agentic AI): Der Sprung vom einfachen Chatbot zu autonomen Agenten, die komplexe Aufgaben übernehmen und als „digitale Kollegen“ den Fachkräftemangel abfedern.Netzwerke & Ökosysteme: Mit 3.000 Mitarbeitern und 30.000 Partnern in Deutschland beweist Microsoft, dass wahre Skalierung nur durch ein starkes Netzwerk möglich ist.Halbzeit 2: Das Team-FrameworkStrategie ist wertlos ohne eine Organisation, die sie mit Leben füllt. Alex gibt Einblicke in die 5 Exponential Team Principles bei Microsoft: Servant Leadership & Empowerment: „You are more empowered than you think“ – Warum Micromanagement in komplexen Systemen versagt und Führungskräfte Freiräume schaffen müssen.Radikale Zusammenarbeit: Wie ein neues Bewertungssystem die alte Ellenbogen-Mentalität ersetzt hat, indem es den individuellen Erfolg zu zwei Dritteln an der Unterstützung anderer misst.Agile Methoden: Die Transformation von 4-Jahres-Releases zu 4-Wochen-Zyklen und die Notwendigkeit, Roadmaps flexibel an die rasanten Marktentwicklungen anzupassen.Lebenslanges Lernen: Warum Microsoft einmal im Monat alle Kalender für den „Learning Day“ leert, um mit der technologischen Geschwindigkeit Schritt zu halten. Das Learning dieser Folge: Die Eintrittsschwelle für Innovation war nie niedriger. Alex Britz plädiert für eine neue Technologiebegeisterung in Europa und zeigt auf, dass wir unser Budget für lebenslanges Lernen radikal umverteilen müssen, um zukunftsfähig zu bleiben.

  6. 13. Apr.

    Bootstrapping, KI-Dokumentation und die Kraft des Teams - FlowShare / Sophia Gertzen | Folge 1

    In dieser Episode begrüße ich Sofia Gertzen, Co-Founderin von FlowShare. Sofia und ihr Team beweisen, dass man auch ohne klassisches VC-Funding ein hochprofitables, weltweit agierendes Tech-Unternehmen aufbauen kann. Wir werfen einen Blick unter die Haube eines Start-ups, das den „Frust am Rechner“ durch automatisierte Dokumentation eliminiert. Gemäß unserem Framework analysieren wir den Erfolg von FlowShare in zwei Halbzeiten: Halbzeit 1: Die Strategie-AnalyseWir diskutieren, wie FlowShare die 5 Exponential Product Principles lebt: Bootstrapping & Entrepreneurship: Warum Umsatz die beste Validierung ist und wie man profitabel wächst.Purpose: Wissenstransfer demokratisieren und niemanden bei der Digitalisierung zurücklassen.Open Innovation: Wie Mentoring und internationale Accelerator-Programme (Silicon Valley & Indien) Türen öffnen, von denen man vorher nicht einmal wusste.Disruptive Tech: Der Einsatz von LLMs und KI-Avataren, um die Anleitung der Zukunft zu bauen.Halbzeit 2: Das Team-FrameworkStrategie ist wertlos ohne eine Organisation, die sie mit Leben füllt. Sofia gibt Einblicke in die 5 Exponential Team Principles: Servant Leadership: Warum die umgedrehte Pyramide der Schlüssel zur Skalierung ist.Radikale Eigenverantwortung: Was passiert, wenn alle drei Gründer für einen Monat in die USA reisen und das Team den Laden erfolgreich alleine führt.Psychologische Sicherheit: Wie man in einem internationalen Team aus sechs Nationen eine Kultur des Vertrauens schafft. Das Learning dieser Folge: Wahre Exponentialität ist kein Zufall, sondern ein Marathon. Sofia teilt ihre wichtigsten Tipps für Gründer und Innovation-Leader, wie man das Durchhaltevermögen bewahrt, wenn die Reise länger dauert als geplant.

Info

Disruption ist kein Schicksal, sondern eine Entscheidung. In einer Welt, in der sich Technologien und Märkte nicht mehr linear, sondern exponentiell entwickeln, reichen klassische Management-Methoden nicht mehr aus. Dr. Uve Samuels, Gründer des Exponential Innovation Institute (EXII), räumt mit veralteten Denkmustern auf. In jeder Folge trifft Uve auf radikale Vordenker, mutige Unternehmer und Branchenexperten, um das Betriebssystem der Zukunft zu entschlüsseln. Dies ist kein klassisches Interview-Format – es ist ein agiler Deep Dive.

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