GERDEA-Podcast

Forschungsverbund GERDEA

Der Forschungsverbund GERDEA beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen gesellschaftlicher Geschlechterverhältnisse und der zeitgenössischen extremen Rechten. In diesem Podcast spricht der Host Jonas Gärtner mit den Forscher*innen des Verbunds über Ergebnisse der vier Teilforschungsprojekte: 1) Männlichkeit im Wandel, autoritäre Männlichkeitsdikurse und die Mannosphäre 2) Der Einfluss biographischer Dimensionen auf die geschlechterpolitische Positrionierung als traditionell, konservativ oder (extrem) rechts und die Präsentation dieser Positionierungen in den Sozialen Medien. 3) Wie Stereotype rund um die Kategorie „Geschlecht“ die Urteilsfindung in Gerichtsverfahren zu rechter Gewalt und Rechtsterrorismus beeinflussen. 4) Herausforderungen und Übergänge junger Erwachsener, vergeschlechtlichte Orientierungen und Anknüpfungspunkte rechter Deutungsangebote Weitere Infos unter projekt-gerdea.de Host & Produktion: Jonas Gärtner Redaktion: Yannik Markhof und Jonas Gärtner, Der Forschungsverbund „Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen und der zeitgenössischen extremen Rechten. Dynamiken – Effekte – Ambivalenzen (GERDEA)“ wird im Rahmen der Förderlinie "Aktuelle und historische Dynamiken von Rechtsextremismus und Rassismus" des Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.

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  1. Rechte Geschlechterpolitiken. Biografische Verläufe und Selbstpräsentationen auf Social Media

    VOR 3 TAGEN

    Rechte Geschlechterpolitiken. Biografische Verläufe und Selbstpräsentationen auf Social Media

    Welche biografischen Erfahrungen führen dazu, dass Menschen sich auf Social Media als Tradwife, Fitnessbro oder rechts-konservative Stimme präsentieren? In dieser Folge geht es um geschlechterpolitische rechte Selbstpräsentationen auf sozialen Medien und die Biografien, die hinter den Social-Media-Accounts stecken. In dieser zweiten Folge von GERDEA – DER Podcast spricht Jonas Gärtner mit Paula Matthies, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Frankfurt University of Applied Sciences und Teil des Forschungsverbundes GERDEA, über rechte geschlechterpoitische Positionierung, biografische Verläufe und Selbspräsentationen auf Social Media. Themen dieser Folge: Welche Social-Media-Accounts hat das Team untersucht und was macht eine rechte geschlechterpolitische Selbstpräsentation aus?Wie hat das Team Personen für Interviews gefunden – und mit welcher Methode wurde gearbeitet?Wie spiegeln sich rechte Überzeugungen in Lebensgeschichten wider?Kann man bei rechten Geschlechterpolitiken von Retraditionalisierung sprechen?Wie reagiert rechte Geschlechterpolitik auf den Wandel von Geschlechterverhältnissen?Gast: Paula Matthies, Frankfurt University of Applied Sciences Weiterführende Literatur Köttig, Michaela (2004). Lebensgeschichten rechtsextrem orientierter Mädchen und junger Frauen – Biographische Verläufe im Kontext der Familien- und Gruppendynamik; Gießen: Psychosozial-Verlag Lenz, Ilse (2017). Genderflexer? Zum gegenwärtigen Wandel der Geschlechterordnung. In I. Lenz, S. Ressel, & S. Evertz (Hrsg.), Geschlecht im flexibilisierten Kapitalismus? Neue UnGleichheiten (S. 181–222). Springer VS. Rösch, Viktoria; Matthies, Paula & Köttig, Michaela (2025): How to Show an Image of Myself: Ein methodischer Vorschlag zur Rekonstruktion medialer Selbstpräsentationen am Beispiel geschlechterpolitischer Positionierungen [52 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 26(2), Art. 15, https://doi.org/10.17169/fqs-26.2.4419. Rösch, Viktoria (2025). TradWives. Antifeminismus und die Ikonisierung von Provinzialität in den sozialen Medien. In: Johanna Niendorf, Fiona Kalkstein, Henriette Rodemerk & Charlotte Höcker (Hrsg.): Antifeminismus und Provinzialität. Zur autoritären Abwehr von Emanzipation. Bielefeld: transcript, S.193-211. Rösch, Viktoria (2023): Heimatromantik und rechter Lifestyle. Die rechte Influencerin zwischen Self-Branding und ideologischem Traditionalismus. GENDER – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Heft 2/23, S. 25-40. Credits: Host & Produktion: Jonas Gärtner, Redaktion Yannik Markhof und Jonas Gärtner, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

    40 Min.
  2. Männlichkeit im Wandel und die Konjunktur autoritärer Männlichkeitsdiskurse

    28. APR.

    Männlichkeit im Wandel und die Konjunktur autoritärer Männlichkeitsdiskurse

    Männlichkeit befindet sich in einem vielschichtigen Wandel im neoliberalen Kapitalismus zwischen Vervielfältigung und dem Fortbestehen patriarchaler Normen. Wie werden diese Entwicklungen in libertär- und rechts-autoritären Männlichkeitsdiskursen auf Social Media aufgegriffen? In dieser ersten Folge von GERDEA der Podcast spricht Host Jonas Gärtner mit Yannik Markhof vom Dissens – Institut für Bildung und Forschung über das Forschungsprojekt GERDEA sowie das Teilforschungsprojekt zu Männlichkeitsdiskursen der (extrem) Rechten und der Mannospäre. Themen der Folge: Was macht der Forschungsverbund GERDEA und wer steckt dahinter?Wie verändern sich kulturelle Leitbilder von Männlichkeit im neoliberalen Kapitalismus?Wann fallen autoritäre Deutungsangebote bei Männern auf fruchtbaren Boden?Rechts-autoritäre vs. libertär-autoritäre Männlichkeitsdiskurse auf Social MediaWas können Pädagog*innen und Sozialarbeiter*innen aus dieser Forschung mitnehmen?Gast: Yannik Markhof, Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. Weiterführende Literatur: Amlinger, Carolin; Nachtwey, Oliver (2022): Gekränkte Freiheit. Aspekte des libertären Autoritarismus. Originalausgabe. Berlin: Suhrkamp. Bourdieu, Pierre (2012): Die männliche Herrschaft. Frankfurt am Main: Suhrkamp Heilmann, Andreas (2011): Normalität auf Bewährung. Outings in der Politik und die Konstruktion homosexueller Männlichkeit. Bielefeld: transcript Verlag. Markhof, Yannik (2025): Antifeministische Deutungsmuster zu geschlechtsbezogener Gewalt. In: Klemm, Sarah/Wittenzellner, Ulla (Hg.): Geschlechterreflektierte Pädagogik gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus, S. 103–106. Markhof, Yannik; Rükgauer, Johanna; Stuve, Olaf (2025): (Libertär-)Autoritäre Männlichkeiten in deutschen YouTube- und TikTok-Videos. In: Journal für Entwicklungspolitik 41 (3-4), S. 117–137. DOI: 10.20446/JEP-2414-3197-41-3-117 . Penz, Otto; Sauer, Birgit (2023): Konjunktur der Männlichkeit. Affektive Strategien der autoritären Rechten. Frankfurt am Main: Campus Verlag. Scholz, Sylka (2025): Männlichkeitsforschung. Stuttgart, Deutschland: utb GmbH. Stuve, Olaf (2026): Konjunktur autoritärer Männlichkeiten. In: Politikum 12 (1), S. 44–51. DOI: 10.46499/2670.3743 . Weitere Informationen unter: Forschungsverbund GERDEA: projekt-gerdea.de Dissens - Institut für Bildung und Forschung: dissens.de Credits: Host & Produktion: Jonas Gärtner, Redaktion Yannik Markhof und Jonas Gärtner, gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

    26 Min.

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Der Forschungsverbund GERDEA beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen gesellschaftlicher Geschlechterverhältnisse und der zeitgenössischen extremen Rechten. In diesem Podcast spricht der Host Jonas Gärtner mit den Forscher*innen des Verbunds über Ergebnisse der vier Teilforschungsprojekte: 1) Männlichkeit im Wandel, autoritäre Männlichkeitsdikurse und die Mannosphäre 2) Der Einfluss biographischer Dimensionen auf die geschlechterpolitische Positrionierung als traditionell, konservativ oder (extrem) rechts und die Präsentation dieser Positionierungen in den Sozialen Medien. 3) Wie Stereotype rund um die Kategorie „Geschlecht“ die Urteilsfindung in Gerichtsverfahren zu rechter Gewalt und Rechtsterrorismus beeinflussen. 4) Herausforderungen und Übergänge junger Erwachsener, vergeschlechtlichte Orientierungen und Anknüpfungspunkte rechter Deutungsangebote Weitere Infos unter projekt-gerdea.de Host & Produktion: Jonas Gärtner Redaktion: Yannik Markhof und Jonas Gärtner, Der Forschungsverbund „Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen und der zeitgenössischen extremen Rechten. Dynamiken – Effekte – Ambivalenzen (GERDEA)“ wird im Rahmen der Förderlinie "Aktuelle und historische Dynamiken von Rechtsextremismus und Rassismus" des Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.

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