72 Folgen

Das ist SRF Hörspiel: Ob als aktuelles Dialekt-Hörspiel, als rasant inszenierter Radio-Krimi oder als intimes Hörstück, es erwarten Sie überraschende Hörgeschichten.


SRF Hörspiele sind Zeugnisse der Vergangenheit, Bilder unserer Gegenwart, Visionen von morgen. Nicht nur am Radio, sondern auch Online als Audio on Demand und als Podcast.

Hörspiel Schweizer Radio und Fernsehen

    • Fiktion

Das ist SRF Hörspiel: Ob als aktuelles Dialekt-Hörspiel, als rasant inszenierter Radio-Krimi oder als intimes Hörstück, es erwarten Sie überraschende Hörgeschichten.


SRF Hörspiele sind Zeugnisse der Vergangenheit, Bilder unserer Gegenwart, Visionen von morgen. Nicht nur am Radio, sondern auch Online als Audio on Demand und als Podcast.

    «Chrüzfahrte» von Ernst Burren

    «Chrüzfahrte» von Ernst Burren

    Im November ist der Solothurner Mundartdichter Ernst Burren 75 Jahre alt geworden. Seine dem Alltag abgelauschten und aus dem Alltag herausgehobenen Geschichten sind einzigartig in der Schweizer Literaturlandschaft. Und: Sie eignen sich vorzüglich als Vorlagen für Hörspiele mit prominenten Stimmen. Unter dem Titel «Chrüzfahrte» erschienen 2003 im Cosmos Verlag 46 Mundartgeschichten von Ernst Burren. Burren erwies sich darin einmal mehr als subtiler Beobachter seiner Zeitgenossinnen und Zeitgenossen. Die kleinen, scheinbar alltäglichen Geschichten, die er in Schulzimmern, Wirtshäusern oder auf Bahnfahrten aufgeschnappt hat, werden unter seiner Hand zu dichten, kleinen Kunstwerken. Sie erzählen vom Leben und Sterben, von den Freuden und Leiden, vom Irrsinn und der Banalität – kurz: von all dem, was die menschliche Existenz ausmacht. Und viel und oft lacht man, wenn man Burrens Geschichten liest oder hört, und fast ebenso oft bleibt einem das Lachen im Hals stecken.

    Der Regisseur Charles Benoit hat 19 Geschichten aus «Chrüzfahrte» ausgewählt und sie 2004 mit bekannten berndeutschen Stimmen umgesetzt. Mit dabei waren Birgit Steinegger und Stephanie Glaser, die am 22. Februar 100 Jahre alt würde.

    Mit: Stephanie Glaser (Frau 1), Birgit Steinegger (Frau 2), Regula Siegfried (Frau 3), Dieter Stoll (Mann 1), Robert Schmid (Mann 2), Dominik Leuenberger (Mann 3)

    Musik: Ruedi Häusermann - Tontechnik: Tom Willen - Hörspielfassung und Regie: Charles Benoit - Produktion: SRF 2004 - Dauer: 38'

    • 37 Min.
    «Spitalgroove» von Margrit Staub-Hadorn

    «Spitalgroove» von Margrit Staub-Hadorn

    Radio SRF 1 erinnert an die beliebte Volksschauspielerin Stephanie Glaser. Am 22. Februar würde sie ihren 100. Geburtstag feiern. Sie belebte mit ihrer agilen Spielweise, dem Talent zum intelligenten Humor und ihrem liebenswerten Wesen viele Theater- und TV-Produktionen. Und auch das Hörspiel. 2002 erfüllte sich die Schweizer Fernseh- und Radiomoderatorin Margrit Staub-Hadorn einen lang gehegten Wunsch: Sie schrieb ein Hörspiel für ihren damaligen Haussender DRS 1. Mit ihren «Gedankenfötzeli» und einzelnen Kurzhörspielen war sie dem Publikum als Autorin bereits bestens bekannt. Es war ihr aber ein besonderes Anliegen, mit dem Hörspiel «Spitalgroove» mehr als nur einen kurzen Blick ins Innere eines Betriebs zu werfen, der ihr – unfreiwillig – sehr vertraut war. Dabei schrieb Margrit Staub-Hadorn ihrer Lieblingsschauspielerin Stephanie Glaser eine Rolle auf den Leib: die der Frau Nägeli, einer aufmüpfigen alten Patientin.

    Für die Patientinnen und Patienten ist ein Spitalaufenthalt eine befremdliche Erfahrung: Man ist sich, einem undurchschaubaren Betrieb und wildfremden Menschen mehr oder weniger hilflos ausgeliefert. Man hat Zeit, man fühlt sich einsam. Und wenn dann noch permanent russische Musik erklingt, so erliegt man, ob man will oder nicht, dem eigenartigen Spitalgroove.

     Mit: Stephanie Glaser (Frau Nägeli), Elvira Schalcher (Frau Müller), Valerie Steinmann (Frau Studer), Marianne Weber (Frau Weber), Jean-Pierre Cornu (Herr Weber), Elsbeth Graf (Sandra Schäfer), Peter Brogle (Herr Haldimann), Oleg Lips (Herr Kulygin), Sara Capretti (Pia Kägi, Stationsschwester), Henryk Nolewajka (Stanislaw, Pfleger), Beat Gärtner (Dr. Merz, Stationsarzt), Daniel Kasztura, (Dr. Jean-Paul Schneider, Chefarzt)

    Musik: Oleg Lips - Tontechnik: Norbert Elser - Regie: Buschi Luginbühl - Produktion: SRF 2002 - Dauer: 38'

    • 38 Min.
    «Anwesenheit tut nichts zur Sache»

    «Anwesenheit tut nichts zur Sache»

    Ein Regisseur verwandelt sich in eine Beatbox. Ein 80-jähriger Student möchte endlich promovieren - doch die Professorin ist inzwischen Putzfrau. Vier Schauspieler geraten in eine Zeitschlaufe. Und ein Gespräch mit dem Büsiater droht aus dem Ruder zu laufen. Vier Hörspiele für Claude Pierre Salmony. Von Birgit Kempker, Anatolatonal, Jens Nielsen, Peter Stamm und Michael Stauffer. Claude Pierre Salmony war - abzüglich einer kurzen Auszeit in den 1980er-Jahren - von 1976 bis 2017 Mitglied der Hörspielredaktion bei Schweizer Radio SRF. Zu seiner Pensionierung hatten sich zwanzig Autoren, Musiker und Schauspieler - allesamt langjährige Weggefährten von Salmony - zusammengetan. Entstanden ist eine akustische Hommage, so vielstimmig, wie Salmonys Schaffen vielschichtig war.

    «Apophänie mit Y»
    von Birgit Kempker und Anatolatonal
    Mit: Birgit Kempker und Claude Pierre Salmony, Musik und Regie: Birgit Kempker und Anatolatonal

    «Nicht Kohelet - Kein Prediger»
    von Jens Nielsen
    Mit: Barbara Falter, Doris Wolters und Jodoc Seidel, Musik: Philipp Schaufelberger, Regie: Johannes Mayr

    «Beim Büsiater»
    von Michael Stauffer
    Mit: Judith Wipfler, Klaus Brömmelmeier und Michael Stauffer, Musik: Julian Dillier, Hans Feigenwinter und Hans Koch sowie Thorsten Soltau, Regie: Johannes Mayr

    «Was der Kuckuck»
    von Peter Stamm
    Mit: Natalia Conde, Sylvana Krappatsch, Katja Reinke und Daniel Kashi, Musik: Karl Atteln, Regie: Johannes Mayr

    Tontechnik: Basil Kneubühler und Tom Willen - Produktion: SRF 2017 - Dauer: 42'

    • 41 Min.
    Teil 2: «Elefantenjagd – oder: Franz Musils fünfter Fall»

    Teil 2: «Elefantenjagd – oder: Franz Musils fünfter Fall»

    Franz Musil ist der Kultdetektiv im Schweizer Radio: mit Witz, Spürsinn und einer grossen Klappe gesegnet. Aber auch einem unglaublichen Talent dafür, immer wieder in den Schlamassel zu geraten. So auch im 5. Fall, einem Krimi, der doch eigentlich ganz harmlos beginnt: mit einem Stosszahn. Denn spätestens als eine Leiche im Elefantenhaus gefunden wird (Mord!), ruft das auch Polizeileutnant Linder auf den Plan, und das kann nichts Gutes für Musil bedeuten. Doch zum Glück hat er Francesca auf seiner Seite, seine Freundin und Managerin, die Musil mal wieder aus der Patsche hilft. 

    Ein Hörspiel von Jürg Brändli und Fritz Zaugg

    Mit: Ueli Jäggi (Franz Musil, Privatdetektiv), Mathias Gnädinger (Linder, Polizeileutnant), Barbara Sauser (Francesca Rossi), Jürgen Brügger (Anwalt), Fabienne Hadorn (Jennifer Baumann/Verkäuferin Afrika-Laden), Ruth Gundacker (Frau Dr. Kipfmüller), Daniel Ludwig (Mr. Utaka/Schmuckverkäufer), Hans Schenker (Tobias Finger), Sandra Werner (Sandra Kummer/Empfangsdame/Frau Braxmaier), Gottfried Breitfuss (Helmuth Mössmer), Irina Schönen (Ingrid Nägeli), Peter Holliger (Herr Nägeli), Catriona Guggenbühl (Frau Marti), Jill Keiser (Frau Zingg), Reto Ott (Hoffmann/Bodyguard 2), Geri Dillier (Herr Bissig/Bodyguard 1), Karin Berri (Praktikantin), Brigitte Kramer (Radiostimme)

    Musik: Lionel Hampton, Thomas Dobler - Tontechnik: Norbert Elser - Regie: Fritz Zaugg - Produktion: SRF 2006 - Dauer: 44'

    • 49 Min.
    Teil 4: «Anneli» von Olga Meyer

    Teil 4: «Anneli» von Olga Meyer

    Die Fabrikarbeit raubt Anneli Lüssi alle Kraft und den letzten Rest Lebenswillen. Entschlossen nimmt Annelis Grossmutter, das «Chrämer-Anni», nun das Heft in die Hand. Mit ihrer Hilfe findet Anneli den Weg in eine lebenswerte Zukunft. Anneli wächst als eines von acht Kindern Mitte des 19. Jahrhunderts in Turbenthal auf. Die Malerwerkstatt des Vaters ernährt die Familie – bescheiden zwar, aber ausreichend. Doch als der Vater viel zu früh aus dem Leben gerissen wird, müssen seine Kinder in die Spinnereifabrik arbeiten gehen, damit die Familie überleben kann.

    Einem aufmerksamen Lehrer verdanken wir Olga Meyers Bestseller-Roman: Als Lehrerin hatte Meyer ihren Schülern Kindheitserlebnisse ihrer Tösstaler Mutter Anna erzählt und diese Erinnerungen für den Unterricht aufgeschrieben. Ihr Kollege Robert Suter nahm ohne ihr Wissen die Blätter an sich, und 1918 brachte die Vereinigung der Schulbibliothekare der Stadt Zürich Olga Meyers erstes Jugendbuch «Anneli. Erlebnisse eines kleinen Landmädchens» für die Schulhausbibliotheken heraus. Ein Jahr später übernahm der Rascher-Verlag das Buch. In der Folge erschienen 1927 «Anneli kämpft um Sonne und Freiheit» und 1934 «Anneli am Ziel und am Anfang».

    Mit: Elisabeth Schnell (Erzählerin), Ursula Schaeppi (Anneli), Margrit Rainer (Mutter Lüssi), Eduard Huber (Vater Lüssi), Peter Hug (Ruedi Lüssi), Alice Brüngger (Grossmutter), Paul Bühlmann (Mauser), Valerie Steinmann (Tüppig-Fräuli, Buschfrau), Walter Andreas Müller (Lehrer Beer, zweiter Handwerksbursche, Pfarrer), Jörg Schneider (Fabrikant), Lee Ruckstuhl (Sattler Gret), Jakob Bäbler (Zigermannli), Ruth Bannwart (Chueris Frau), Hansjörg Bahl (Knecht Chueri), Walter Baumgartner (Schuhmacher Stahl), Christian Beck (Jakobli), Vincenzo Biagi (Wächter Heiri, Pöschtler, St. Nikolaus) u.v.a.

    Regie: Inigo Gallo - Produktion: SRF 1976 - Dauer: 46'

    Ein Hörspiel zum 90. Geburtstag von Elisabeth Schnell

    • 45 Min.
    «Holidays from Suicide. Hören im Zwischenzustand»

    «Holidays from Suicide. Hören im Zwischenzustand»

    Eine unsentimentale Reise genau zwischen die Welten und Ohren. Iggy Pop als vielfach verwundeter Mensch ist in seiner Furchtlosigkeit der ideale Transformator. Die Musik von Iggy, das Lasso von Anatolatonal sowie die Stimme und der Text von Birgit Kempker reiten einen himmlischen Höllentanz. Die Musik von Iggy, das Lasso von Anatol Atonal sowie die Stimme und der Text von Birgit Kempker reiten einen himmlischen Höllentanz. Pause. Pause. Pause zwischen den Stücken. Pause zwischen Leben und Tod. Zwischen Bühne und Leben. Zwischen Schönheit und unwiderstehlichem Dreck. Einatmen. Pause. Ausatmen. Atman. Bergung. Heimliche Bewegung und Begegnung. Unverloren gehen. Hören im Zwischenzustand. Und wie habt ihr das gemacht? Disziplin. Zeit. Viel Zeit. Viel Disziplin. Disziplin ist Freiheit. Pause. Freude. Natur. Schneiden am See. Aufnehmen im Elsass. Nenne Namen.

    Die Stücke heissen: Wahrnehmungsstörung im Totenbett. Nazigirl. Foolish dreams. Cry for me. Pain in the brain. Seven regrets. Totenparty etc. Was geht uns das an? Alles. Wir alle wollen wissen, wie es geht: das Sterben. Auch wenn wir es nicht wissen wollen. Dazwischen ist viel schöner Raum. Komm rein.

    Mit: Iggy Pop, Birgit Kempker, Anatol Atonal

    Tontechnik: Anatolatonal und Basil Kneubühler - Realisation: Birgit Kempker und Anatolatonal - Dramaturgie: Johannes Mayr - Produktion: SRF 2020 - Dauer: ca. 55'

    • 51 Min.

Kundenrezensionen

mimm-ch ,

Franz Musil

Immer ein Vergnügen.

Kudosu ,

Mein Lieblingshörspielkanal

Toller Stoff! Tolle Sprecher und Stimmen. Sehr sorgfältig und professionell gemacht. Ich wünsche mir Gantenbein vom Max Frisch als Hörstück! Das wäre ein Traum! Danke und macht weiter so!

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