Hinter der Schlagzeile

Eintauchen in die Welt der aktuellen Ereignisse. Joëlle Weil und Stefan Bühler, zusammen mit Top-Journalisten von CH Media, bringen dreimal wöchentlich tiefgründige Analysen, exklusive Recherchen und spannende Diskussionen zu den wichtigsten Themen der Schweiz und der Welt. Egal ob Politik, Wirtschaft, Gesellschaft oder Kultur – wir beleuchten die Hintergründe und liefern fundierte Einblicke. Jetzt abonnieren, um keine Folge zu verpassen! #Nachrichten #Schweiz #Welt #Aktuell #Politik #Wirtschaft #Recherche #CHMedia

  1. VOR 4 TAGEN

    Banksy: Identität gelüftet – und jetzt?

    Seit Jahren versuchen Medien und Forschende, die Identität des anonymen Street-Art-Künstlers Banksy aufzudecken. Hinweise verdichten sich rund um den Namen Robin Gunningham, geboren 1973 in Bristol. Die jüngste Recherche von Reuters bringt neue Aufmerksamkeit, obwohl ähnliche Vermutungen bereits länger kursieren. Banksys Anonymität gilt dabei nicht nur als Selbstschutz vor Strafverfolgung, sondern auch als bewusste Kritik am Kunstbetrieb. Daniele Muscionico, Kulturredaktorin, sagt im Podcast: «Es ist Teil der Kunst, dass man nicht weiss, wer er ist.» Wer ist Banksy – und warum bleibt seine Identität so lange geheim? Warum ist Anonymität ein zentrales Element seiner Kunst? Warum versuchen Journalistinnen und Journalisten seit Jahren, ihn zu enttarnen? Welche neuen Erkenntnisse liefert die Recherche von Reuters? Welche Namen werden mit Banksy in Verbindung gebracht? Gibt es Beweise oder nur Indizien für seine Identität? Warum sorgt die aktuelle Enthüllung für so viel Aufsehen, obwohl die Namen schon bekannt waren? Ist es überhaupt wichtig zu wissen, wer Banksy ist? Hat die Enttarnung Auswirkungen auf den Wert seiner Kunst? Kann Banksy weiterhin anonym arbeiten – oder muss er sich neu erfinden? Artikel zum Thema: -Das Mysterium Banksy ist wohl gelüftet – deshalb sind viele enttäuscht -«Egoistisch» und «unmoralisch»: Warum die Enttarnung von Banksy wütend macht -Banksy reklamiert weiteres Kunstwerk in Venedig für sich -Wissenschaftler wollen Identität von Banksy herausgefunden haben

    15 Min.
  2. 5. MÄRZ

    15 Jahre um die Welt gereist: Der berühmteste Appenzeller Baumstamm

    Was passiert, wenn ein jahrhundertealter Appenzeller Fastnachtsbrauch zur globalen Kunstaktion wird? Das Urnäscher Bloch – ein fünf Meter langer Baumstamm – wurde 2011 von zwei Künstlern ersteigert und auf Weltreise geschickt. Geplant waren zwei bis drei Jahre. Am Ende wurden es 15. Der Stamm stand in Berlin, Shanghai und New York, steckte während der Pandemie in Chile fest und lag monatelang im Hafen von Mumbai – falsch deklariert, beinahe versteigert. Australien verweigerte die Einreise aus Angst vor eingeschleppten Schädlingen. Vor Verschiffungen wurde das Holz mit Gas oder Hitze behandelt, die Rinde entfernt – „jedes Jahr erneut getötet“, wie es im Text heisst. Redaktorin Ramona Koller von der Appenzeller Zeitung erzählt im Gespräch mit Mark Schoder die Geschichte eines Brauchs, der seine gewohnte Umgebung verliess – und dabei zum Fall für Spediteure, Anwältinnen und Diplomaten wurde. Eine Geschichte über Tradition und Transformation. Und über die Frage, ob das Bloch nach 15 Jahren Weltreise wieder heimfindet – oder ob seine Geschichte gerade erst beginnt. Wo liegen die Ursprünge des Blochs – Holzbrauch oder Fruchtbarkeitsritual? Was bleibt von einem Brauch übrig, wenn nur noch der Baumstamm reist – ohne Blochmannschaft, ohne Kontext? Warum hing das Bloch jahrelang in Häfen fest? Wer bezahlte die rund 120’000 Franken für die Odyssee? Und was kommt zurück in die Ostschweiz: derselbe Stamm – oder ein gezeichnetes Relikt seiner Reise? Mehr Artikel zum Thema:Die absurde Geschichte eines Baumstamms auf Weltreise: Das Urnäscher Bloch ist zurück – und hängt schon wieder fest15 Jahre unterwegs: Das Urnäscher Bloch steht kurz vor der HeimkehrRegen, Rauch und Reiter – das Urnäscher Bloch wird durchs Hinterland gezogen

    12 Min.
  3. 4. MÄRZ

    Krieg in Nahost: Wie wichtig ist die Rolle der Schweiz?

    Seit dem Kriegsausbruch vom Samstag sitzen mehrere Hunderttausend Schweizerinnen und Schweizer im Mittleren Osten fest. Wegen der Bombardements ist der Luftraum gesperrt, nur vereinzelt konnten Maschinen ausfliegen. Gleichzeitig steht die Schweizer Botschaft in Teheran im Fokus. Sie vertritt als sogenannte Schutzmacht die Interessen der USA im Iran – und übermittelt Botschaften zwischen den beiden Staaten.   Zuständig ist das Aussendepartement von Bundesrat Ignazio Cassis. Es muss sich um die gestrandeten Touristinnen und Touristen kümmern – und die guten Dienste der Schweiz aufrechterhalten.   Inlandredaktor Stefan Bühler sagt: «Mit den guten Diensten übernimmt die Schweiz streng genommen nur eine Briefträgerinnenfunktion zwischen Iran und den USA – manchmal ist es aber doch mehr.» Im Podcast «Hinter der Schlagzeile» erzählt er ausserdem von einem sonderbaren Interview, das er 2012 mit einem der höchsten Vertreter des iranischen Regimes in Bern geführt hat. Lesen Sie mehr zum Thema: «Schlechte Dienste für das iranische Volk»: Kritik an Schweizer Vermittlung zwischen USA und Iran Newsblog++Hisbollah-Funktionär kündigt «offenen Krieg» mit Israel an Cassis über die Botschaft in Iran: «Die Lage ist geprägt von der Angst vor den deutlich hörbaren Mörsergranaten»   Mehr Folgen von «Hinter der Schlagzeile»: https://www.aargauerzeitung.ch/podcasts/hinter-der-schlagzeile Host: Benjamin Rosch Gast: Stefan Bühler Kontakt: podcast@chmedia.ch

    16 Min.

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