Go Global! Bremen Business Talks

WFB Bremen, HK Bremen und Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation

1.200 Jahre Geschichte und gleichzeitig hochinnovativ: Wirtschaft, Handel und Technologien aus Bremen. Podcast mit führenden Köpfen aus Industrie, Politik, Start-ups und mehr. Moderiert von Boris Felgendreher. English: More than the famous Town Musicians: Business, trade and technologies from Bremen, Germany. Podcast with leading minds from industry, politics, start-ups and more, hosted by Boris Felgendreher.

  1. vor 4 Tagen

    Vom Wohnzimmer in die Schwerlastbranche: Die inspirierende Story von Fenja Bierwirth, Gründerin von FEEMAX in Bremen

    20.000 Euro Startkapital, ein Schreibtisch im Wohnzimmer und viel Erfahrung mit Schwertransporten. So startet Fenja Bierwirth 2024 in die Selbstständigkeit. Sie kommt nicht aus einer Unternehmerfamilie, hat keine großen finanziellen Reserven und muss ihren Businessplan zwölfmal überarbeiten. Im Gespräch erzählt sie, wie daraus ein erfolgreiches Unternehmen für Schwertransporte geworden ist. Zu Gast bei Go Global! Bremen Business Talks ist Fenja Bierwirth, die Gründerin und Geschäftsführerin von FEEMAX aus Bremen. Mit unserem Host Boris Felgendreher spricht Fenja über ihre inspirierende Gründer-Story, über ihren Weg von der Bürokauffrau zur Unternehmerin und über ein Geschäft, das meist dann sichtbar wird, wenn nachts ein Schwertransport über die Autobahn rollt. FEEMAX organisiert Genehmigungen, stellt Begleitfahrzeuge und räumt Hindernisse aus dem Weg. Eigene Schwerlast-Lkw hat das Unternehmen nicht. Sein Kapital sind Fachwissen, verlässliche Mitarbeiter und die Fähigkeit, sich durch komplexe Genehmigungsverfahren zu arbeiten. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Von der Ausbildung im Autokranunternehmen zum eigenen Betrieb: wie Fenja Schritt für Schritt Verantwortung übernimmt - Gründen ohne Unternehmerfamilie: Selbstzweifel, fehlende Vorbilder und der Umgang mit der Angst vor dem Scheitern - Zwölf Versionen des Businessplans und 20.000 Euro Startkapital: die Unterstützung durch das Starthaus Bremen & Bremerhaven - Vom Genehmigungsservice zum umfassenden Dienstleister für Schwertransporte - Ein Kontakt über Facebook, ein erfahrener Unternehmer und ein Kredit über 375.000 Euro für den nächsten Wachstumsschritt - Vier Fahrzeuge, aber zunächst nur drei Fahrer: warum die Mitarbeitersuche zur Hürde wird und wie Quereinsteiger den Einstieg ermöglichen - Frauen in der Schwerlastbranche: unterstützende Wegbegleiter und die Frage, ob sie sich das als junge Frau zutrauen könne - Genehmigungen, Begleitfahrzeuge und Montageeinsätze: was hinter einem Schwertransport steckt - Unterschiedliche Gebühren, knappe Behördenkapazitäten und Fahrverbote: warum eine Genehmigung noch keine freie Fahrt bedeutet - Von Fax bis KI: wie unterschiedlich Behörden arbeiten und wo FEEMAX eigene Prozesse automatisiert - Dokumente schneller auslesen und die monatliche Rechnungsbearbeitung von rund 20 auf anderthalb Stunden verkürzen: Fenjas Beispiele für KI im Alltag - Wachstum mit Augenmaß: der Fünfjahresplan, die Abhängigkeit von der Windbranche und neue Möglichkeiten in der Verkehrstechnik - Bremen als Gründungsstandort, der Wert persönlicher Netzwerke und warum Fenja mehr Frauen zur Selbstständigkeit ermutigen möchte Hilfreiche Links: FEEMAX: https://feemax.de/ Fenja Bierwirth auf LinkedIn: https://de.linkedin.com/in/fenja-bierwirth-4216ab2a8 Starthaus Bremen & Bremerhaven: https://www.starthaus-bremen.de/ Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/

  2. 3. Sept.

    Tante Emma 2.0: Wie Tante Enso aus Bremen 24/7 Dorfläden mit 92.000 Miteigentümern in unterversorgte Dörfer zurückbringt

    Rund 3.000 Orte in Deutschland haben keine Lebensmittelversorgung mehr. Der nächste Supermarkt liegt oft mehr als fünf Kilometer entfernt, die Tante-Emma-Läden sind ausgestorben und die großen Ketten kommen nicht zurück. Ein Bremer Unternehmen füllt genau diese Lücke. Allerdings nur, wenn das Dorf selbst mitinvestiert. In dieser Folge des Go Global! Bremen Business Talks Podcasts spricht unser Host Boris Felgendreher mit Norbert Hegmann, Mitgründer und CEO von Tante Enso. Tante Enso betreibt 24/7-Dorfläden in ländlichen Regionen: hybrid mit wenigen Stunden Personal am Tag, organisiert als Genossenschaft, in der die Kunden Miteigentümer sind. Was 2016 als Idee für einen digitalen Testmarkt begann, ist heute ein Unternehmen mit knapp 100 Läden, fast 1.000 Mitarbeitenden, 92.000 Teilhabern und rund 120 Millionen Euro Umsatz. Bis 2030 sollen es 300 Läden werden. Und Hegmann ist sich sicher: Woanders als in Bremen wäre Tante Enso so nie entstanden. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Von der Marktforschung über den Online-Supermarkt myEnso zum Dorfladen: wie die Idee entstand - „Rettet Tante Emma“: was die Kunden 2017 wirklich wollten und warum der erste Versuch mit Kioskwagen im Dorf Blender scheiterte - Warum die Tante-Emma-Läden ausgestorben sind: kleines Sortiment, hohe Preise, Selbstausbeutung und fehlende Nachfolge - 3.000 unversorgte Orte in Deutschland und warum die großen Ketten unter 1.000 Quadratmetern nicht mehr antreten - Das Geschäftsmodell: 24/7 hybrid, drei bis fünf Stunden Personal am Tag, Einkaufskonditionen über die Rewe-Kooperation - Genossenschaft statt Venture Capital: ab 100 Euro Miteigentümer, fünf Prozent Rendite als Einkaufsguthaben, eine Stimme pro Kopf - Der Paradigmenwechsel in Schnega: Tante Enso kommt nur, wenn das Dorf vorher investiert - Warum Teilhaber dreieinhalbmal so viel ausgeben wie andere Kunden und was das für Investoren bedeutet - 3.000 Artikel, Preiseinstieg auf Rewe-Niveau und „Lokale Helden“ aus 20 Kilometern Umkreis - „Retail is Detail“: Logistik, KI-gestützte Bestellung und 84 Prozent identifizierbare Einkäufe - Diebstahl im Laden ohne Personal und warum die Dorfgemeinschaft besser kontrolliert als jede Kamera - Die größten Herausforderungen: Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel und Kapitalintensität, Break-even ab 130 bis 140 Filialen - Übernahme von 36 Tegut-Standorten, 300 Läden bis 2030 und Potenzial für 500 bis 1.000 in Deutschland - Tante Enso als Dorfmittelpunkt: DHL, Bargeldversorgung, digitales Bürgerservice-Center, Telemedizin und Ökostrom - Bürgerbeteiligung und Demokratie: was Tante Enso in seinen Dörfern beim Wahlverhalten beobachtet - Warum Tante Enso nur in Bremen entstehen konnte: Bremer Kaufleute, die BAB und die Stadt der kurzen Wege Hilfreiche Links: Gemeinden, Bürgermeister und Initiativen können sich für einen Tante Enso bewerben. Tante Enso: https://www.tanteenso.de/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Norbert Hegmann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/norbert-hegmann-3b686b2/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/

  3. 5. Aug.

    Vergiss den Hobby Quadcopter: Warum die echte Drohnen-Wirtschaft gerade erst beginnt und Bremen vorn dabei ist

    Drohnen haben ihren ersten großen Hype hinter sich. Lieferkopter über den Städten und Flugtaxis für jedermann bleiben nach wie vor Vision. Doch jetzt beginnt eine neue, deutlich ernsthaftere Phase, in der aus der Spielerei eine echte Wirtschaft wird. Und Bremen hat dabei gute Karten. In dieser Folge des Go Global! Bremen Business Talks Podcasts spricht Host Boris Felgendreher mit Harald Rossol, Geschäftsführer von b.r.m. IT & Aerospace, Miteigentümer des Flugplatzes Oldenburg-Hatten und Initiator der Drone Days. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Warum wir das Bild vom Quadcopter aus dem Kopf streichen sollten - eVTOLs und Flugtaxis: warum Lilium, Volocopter & Co. nicht an der Technik, sondern an der ICAO-Regulatorik gescheitert sind - Vom „Spielzeug“ zum bürokratischen Wust: die EU-Drohnenverordnung und die C-Klassen - Illegal oder kriminell? Das Problem der Drohnensichtungen an Flughäfen und kritischer Infrastruktur - Zuständigkeit bei der Drohnenabwehr: Landespolizei, Bundespolizei oder Bundeswehr? - Bremen als Wiege der Luftfahrt und Drohnen-Standort seit den späten 1970er Jahren - Wo die Wertschöpfung liegt: Warum Consumer-Drohnen (DJI) aus Asien kommen und wo Deutschland vorne ist - Kommerzielle Anwendungen heute: Dachdecker, Immobilien, Vermessung und Gebäudereinigung - Der größte Zukunftsmarkt: autonome Systeme in der Landwirtschaft, Teaming und Rehkitz-Rettung - Schwerlastdrohnen, Logistik und warum die Pizzadrohne an der Ökonomie scheitert - KI in der Auswertung und die Frage der Datensouveränität, am Beispiel der Streckenläufer der Deutschen Bahn - Defense nach der Zeitenwende: Rheinmetall, Airbus, Start-ups und die Beschaffung der Bundeswehr - Die Drone Days: von der spontanen Idee zur europäischen Plattform für die „Drone Economy“ Hilfreiche Links: Die Drone Days finden vom 26. bis 28. August am Flughafen Bremen und auf dem Flugplatz Oldenburg-Hatten statt. Drone Days: https://drone-days.de/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Harald Rossol auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/harald-rossol-a1336b11/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/

  4. 6. Juli

    1,35 Milliarden: Wie sich die Bremer Häfen jetzt für das nächste Jahrhundert rüsten (mit Robert Howe, bremenports)

    Jahrelang hieß es über die bremischen Häfen: riesiges Potenzial, aber es fehlt das Geld für die nötigen Investitionen. Doch jetzt dreht sich das Blatt dramatisch. 1,35 Milliarden Euro Bundesmittel für den Ausbau Bremerhavens zur NATO-Logistikdrehscheibe, dazu 94 Millionen pro Jahr aus dem Infrastrukturpaket und Milliardeninvestitionen der Terminalbetreiber Maersk und Eurogate. Ein historischer Wendepunkt, wie ihn Bremen und Bremerhaven laut Robert Howe „überhaupt nicht größer haben können". In dieser Folge des Go Global! Bremen Business Talks Podcasts spricht Host Boris Felgendreher mit Robert Howe, Geschäftsführer von bremenports, der Hafenmanagementgesellschaft des Landes Bremen, die Entwicklung und Instandhaltung der Hafeninfrastruktur in Bremen und Bremerhaven verantwortet. Es geht um die einmalige Lage Bremerhavens als nachhaltigster Hafen Nordwesteuropas, um verpasste Chancen bei der Automatisierung und vor allem um die Frage, ob es diesmal gelingt, das Geld auch wirklich auf den Hafen zu bringen. Denn die eigentliche Herausforderung, so Howe, ist nicht das Budget, sondern das „All-hands-on-deck-Manöver“, das es jetzt braucht. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Der Unterschied zwischen Hafenmanagementgesellschaft und Hafenbetreiber - Warum Bremerhaven durch die Ebbstrombestimmung der Weser der nachhaltigste Hafen der Region ist - Positionierung gegenüber Hamburg, Rotterdam und Antwerpen und die verpasste Automatisierung - Der Standortvorteil der Hinterlandanbindung: in zwei Stunden auf Bahn und Autobahn - Das IHK-Nord-Konjunkturbarometer und die Frage: temporäre Delle oder struktureller Abwärtstrend? - Verschiebung der Autoindustrie: vom Export- zum Importhafen? - Bremerhaven als Host Port der NATO und die neue Dual-Use-Funktion - Der „Sechser im Lotto“: 1,35 Milliarden Euro Bundesmittel und 94 Millionen pro Jahr für die Häfen - Milliardeninvestitionen von Maersk (APMT) und Eurogate - Warum Genehmigungsverfahren die eigentliche Herausforderung sind. Stichwort Weseranpassung - Fachkräfte, Ausbildung und die Alterspyramide: Warum der Mensch im Mittelpunkt steht Hilfreiche Links: bremenports: https://www.bremenports.de/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Robert Howe auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/robert-howe-500172128 Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/

  5. 9. Juni

    Ganz Deutschland zu Gast: So plant Bremen als Gastgeber den Tag der Deutschen Einheit 2026

    Ein Großereignis, das Bremen nur alle 16 Jahre erlebt, wirft seine Schatten voraus. Das Bundesland Bremen ist 2026 Gastgeber vom Tag der Deutschen Einheit. Und damit landet für zweieinhalb Tage gefühlt ein „Raumschiff“ in der Stadt: Hunderttausende Besucher, eine riesige Fläche vom Bahnhof bis zum Weserstadion und ein Programm, das Deutschland in Bremen erlebbar machen soll. Heute zu Gast im Go Global! Bremen Business Talks Podcast ist Lars Ehlers, der das Bürgerfest inhaltlich und organisatorisch mit seinem Team verantwortet. Wir sprechen darüber, wie so ein Mega-Event geplant wird, was Besucher erwartet, welche „Bremen-Welten“ entstehen und warum das Ganze weit mehr ist als nur eine Ländermeile. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Der Countdown läuft: Weniger als fünf Monate vor dem Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit. Lars Ehlers als Projektleiter im Kontext eines großen Teams. - Wie sich der TDE verändert hat: Nicht „pompöser“, sondern größer und vielfältiger, plus längere Verweildauer der Besucher (mehr „ich komme morgen wieder“). - Ziel als Zuschauermagnet: Besucher aus ganz Deutschland, „Stammgäste“, die jedes Jahr wiederkommen, und warum Bremen für viele ein Fixpunkt ist. - Organisation und Vorlauf: Wie Projektstrukturen entstehen (Agenturen, Planungsstart ~1–2 Jahre vorher), Learnings aus Saarbrücken und der Flächen-„Boost“ in Bremen. - Flächenkonzept & Auslastung: Deutlich größere Fläche als 2010, starke Nachfrage, praktisch „ausverkauft“, keine freien Flächen in der Innenstadt. - Beteiligung aus Bremen: Run von Vereinen/Verbänden/Künstlern, starke Rückmeldungen aus der regionalen Wirtschaft, Erwartung von ca. 400–450k Besuchern in 2,5 Tagen. - Motto „Viele stärken ein Land“: Bedeutung für Bremen/Bremerhaven und für die Republik, Verbindung zu den Stadtmusikanten als Bremer Markenzeichen. - Zeitplan & Rahmen: Start Freitagnachmittag, Abschluss Sonntagabend; verkaufsoffener Sonntag, Programm über die gesamten zweieinhalb Tage. - Wo findet was statt: Strecke Bahnhof → Wall → Innenstadtplätze → Schlachte → Osterdeich → Weserstadion, plus Weserstadion-Programm mit Bühne vor der Ostkurve. - Bühnen & Acts:** Neun Bühnen/Aktionsflächen, Kulturmeile, Abendprogramm; große Acts werden bewusst noch nicht verraten, Crowd-Management bei vollen Bereichen. - „Bremen-Welten“ als Besonderheit: Themenwelten mit Partnern (u. a. Luft- & Raumfahrt/City of Space, Mobilität, maritime Wirtschaft/Logistik, Wissenschaft, Kultur, Tourismus) als kuratierte Erlebnisformate statt „Roll-up & Klapptisch“. - Grenzen der Größe: Diskussion, warum „noch größer“ kaum mehr sinnvoll/managbar ist und wie trotzdem möglichst wenige enttäuscht werden sollen. - Bürgerfest vs. Staatsakt: Protokollarische Veranstaltungen (Dom/Glocke etc.) liegen bewusst nah am Bürgerfest; Koordination und Bilderwirkung, ohne dass Lars den Protokollteil im Lead hat. - Sicherheit & Balance: Sicherheits- und Verkehrskonzept als Dauerarbeit (Behörden, Polizei, Feuerwehr, Rettung), Ziel: sicher, aber beweglich und angenehm für Besucher und Aussteller. - Wirtschaftlicher Blick: Kein Gewinnfestival; Senatsbudget im Rahmen anderer Städte, zusätzliche Möglichkeiten durch Wirtschaftspartner; Wert vor allem über Standortwirkung, Übernachtungen, Konsum und nachhaltige Wahrnehmung. - ÖPNV „ticketlos“ im VBN: Kostenloser ÖPNV/SPNV im gesamten VBN-Gebiet als große Einladung an die Region („Auto stehen lassen“). - und vieles mehr Hilfreiche Links: https://www.bremen.de/veranstaltung/tag-der-deutschen-einheit-2026-in-bremen#/

  6. 25. März

    Keine VCs, keine Kochbeutel, keine Kompromisse: Wie Reishunger aus Bremen seine eigene Erfolgsgeschichte schreibt

    Heute zu Gast im Gespräch mit unserem Host Boris Felgendreher ist Sohrab Mohammad, Mitgründer von Reishunger. Reishunger ist eine bootstrapped E-Commerce-Marke aus Bremen, die Reis von der Beilage zum Mittelpunkt der Küche machen will. Mit Premium-Reissorten, Zutaten und eigenem Zubehör. Sohrab erzählt, wie aus einem Telefonat zwischen zwei Bremer Wirtschaftsingenieuren eine Marke mit rund 80 Mitarbeitern und eigenem Fulfillment Center wurde. Komplett ohne Investoren. Es geht um die Anfänge an der Uni Bremen, einen Auftritt in der Höhle der Löwen, den Aufbau einer globalen Lieferkette vom italienischen Reisbauern bis zum chinesischen Reiskocher-Hersteller und darum, warum Reis in Deutschland immer noch unterschätzt wird. Außerdem verrät Sohrab, wie Reishunger mit bis zu 50 neuen Produkten pro Jahr wachsen will und welche Märkte als nächstes auf der Liste stehen. Unter anderem geht es folgende Themen: - Vom Startup zum jungen Mittelständler – warum das Label Startup nicht mehr passt - Die Gründungsstory: Zwei Wirtschaftsingenieure an der Uni Bremen, viele verworfene Ideen und eine iranische Reisinspiration - Die Mission: Reis vom Beilagen-Dasein zum Mittelpunkt der Küche machen - Bootstrapping statt Venture Capital – warum Reishunger bewusst auf Investoren verzichtet hat - Höhle der Löwen (Staffel 3) als größter PR-Coup – und warum der Deal mit Frank Thelen nicht zustande kam - Reishunger heute: ca. 80 Mitarbeiter, eigenes Fulfillment Center in Bremen, bis zu 10.000 Pakete am Tag - Das Produktportfolio in drei Kreisen: Reis, Zutaten & Gewürze, Zubehör wie Reiskocher und Geschirr - Der Weg zum eigenen Reiskocher: Vom White-Label-Reseller zur Eigenentwicklung mit Herstellern in China - Sourcing weltweit: Direktbeziehungen zu Reisbauern in Italien, Indien, Japan und Pakistan – und warum Fairtrade qualitativ nicht überzeugte - Qualitätssicherung entlang der Lieferkette: Vor-Ort-Besuche, Auditoren und Checks vor dem Versand - Nur 5–10 % Umsatz über den Handel (Rewe, Alnatura) – aber strategisch wichtig für die Markenwahrnehmung - Wachstumsstrategie: bis zu 50 neue Produkte pro Jahr, von Quick-Currys bis Blumenkohlreis - Internationalisierung: DACH als Basis, UK und Skandinavien als nächste Zielmärkte – KI als Enabler für schnellere Lokalisierung Hilfreiche Links: Reishunger: https://www.reishunger.de/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Sohrab Mohammad auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sohrab-mohammad-440846158/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/

  7. 23. Feb.

    Die Zukunft der Bremer Innenstadt und des neuen Balgequartiers (mit Dr. Joh. Christian Jacobs)

    Häufig wird in Deutschland das große “Aussterben” der Innenstädte prophezeit. Dr. Joh. Christian Jacobs hingegen ist super optimistisch, was die Zukunft der Bremer City angeht. Dem Geburtsort des legendären Kaffee-Imperiums seiner Familie Jacobs. Unser Host Boris Felgendreher hat Christian Jacobs im Johann Jacobs Haus, dem Stammhaus der Familie in der Bremer Innenstadt, getroffen. Anlass ist ein sehr interessantes Stadtentwicklungsprojekt, das Christian in Bremen gerade mit Herzblut vorantreibt: Das Balgequartier. “Am Handlauf zur Weser” entsteht mitten in der City gerade ein neues Quartier mit einer interessanten Mischung aus Geschichte, Handel, Gastronomie und neuen Ideen, die das Zentrum von Bremen mit neuem Leben erwecken soll und sicherlich Vorzeigecharakter für ganz Deutschland haben wird. Unter anderem geht es in dieser Go Global! Bremen Podcast Episode um folgende Themen: - Das Johann Jacobs Haus: Christian Jacobs erzählt von seiner persönlichen Verbindung zur Bremer Innenstadt, Kindheitserinnerungen und warum das Stammhaus der Familie Jacobs für ihn ein emotionaler Ort ist. - Bremen als prägender Lebensort: Warum ihn Bremen trotz internationaler Stationen immer wieder zurückzieht und weshalb er in Bremen große Zukunftschancen als Handels- und Hafenstandort sieht. - Was die Innenstadt verloren hat und was neu entsteht: Rückblick auf verschwundene Strukturen (Werften, alte Handelswelt) und ein optimistischer Blick auf neue Stärken wie Innovation, Wissenschaft und Stadtentwicklung. Innenstadt im Wandel: Warum klassische Einkaufslogik nicht mehr reicht und weshalb Erlebnis, Aufenthaltsqualität, Gastronomie und ein echtes Stadtgefühl künftig entscheidend sind. - Die Kraft von Geschichte und Identität: Wie historische Orte, der Marktplatz, der Roland und Bremer Geschichten (z. B. der „Kahn Karl“) helfen können, die Innenstadt neu erlebbar zu machen. - Der persönliche Auslöser für das Balgequartier: Wie aus dem Familienerbe (Johann Jacobs Haus) Schritt für Schritt ein größeres Innenstadtprojekt wurde. Ohne Masterplan, aber mit wachsender Überzeugung. - Inspiration und Positionierung Bremens: Welche Städte als Vorbild dienen und warum Bremen sich stärker als Metropole mit großem Einzugsgebiet verstehen und kommunizieren sollte. - Warum Bremer wieder in die Innenstadt kommen sollen: Diskussion über E-Commerce, Einkaufszentren und die zentrale Frage, wie man für Bremer und Gäste wieder echte Besuchsanlässe schafft. - Balgequartier konkret erklärt: Vorstellung des Konzepts mit Querverbindungen zur Weser, neuen öffentlichen Räumen, mehr Gastronomie, Aufenthaltsqualität und der Entwicklung von vier zentralen Gebäuden. - Stand des Projekts und Meilensteine: Wo das Balgequartier aktuell steht, welche Verzögerungen es gab und warum der Tag der Deutschen Einheit 2027 ein wichtiger Zeitpunkt für Sichtbarkeit ist. - Zusammenarbeit mit Stadt und Behörden: Wie Quartiersentwicklung in Bremen funktioniert, was am „Rahmenvertrag“-Ansatz innovativ war. Und warum das Zusammenspiel von privatem Investor und öffentlicher Hand entscheidend ist. - Bürokratie, Regulierung und Baustellenrealität: Konkrete Beispiele, wo Regulatorik (Brandschutz, Archäologie) Projekte ausbremst und was das über Deutschland insgesamt sagt. - Vision, Nutzungsmix und Wirtschaftlichkeit: Warum das Balgequartier auf die Mischung aus Arbeiten, Gastronomie, Aufenthalt und Short-Stay setzt, inklusive neuer Arbeitsplätze, Bettenkapazitäten und wirtschaftlicher Logik. - Zielgruppen und Generationenfrage: Wie man auch junge Menschen für die Innenstadt gewinnt. Über Sicherheit, Sauberkeit, Atmosphäre und ein lebendiges Umfeld statt nur über Historie. - Blick nach vorn für Bremen: Warum Christian an die Zukunft der Innenstädte glaubt, welche Rolle Studierende und neue Wohnformen spielen – und weshalb Bremen aus seiner Sicht gerade auf einem sehr guten Weg ist. Hilfreiche Links: Das Balgequartier: https://balgequartier.de/

  8. 27. Jan.

    Langfristig statt schneller Exit: Was Family Offices anders machen als Venture Capital

    In dieser Folge des Go Global! Bremen Business Talks Podcasts spricht Host Boris Felgendreher mit Dr. Heinz Kierchhoff, Geschäftsführer von D2D4 – der Private-Equity-Gesellschaft des Bremer Family Offices von Klaus Meier – und Tobias Döpkens, geschäftsführender Gesellschafter von Adler Solar. Im Mittelpunkt stehen nachhaltige Unternehmensfinanzierung, langfristige Investorenpartnerschaften und der Umgang mit Krisen in volatilen Märkten. Unter anderem geht es um folgende Themen: - Entwicklung von Adler Solar und Wandel der Solarbranche - Finanzierung nach der Start-up-Phase: Family Offices vs. Venture Capital - Die Investmentphilosophie von D2D4 und Klaus Meier - Umgang mit Marktkrisen, politischen Eingriffen und Corona - Strategischer Neustart, Wachstum und Diversifizierung - Bedeutung von Vertrauen und Austausch zwischen Investor und Management - Nachhaltigkeit als Leitmotiv für Investments - Nutzung von Netzwerken, Synergien und politischen Kontakten - Herausforderungen und Chancen im deutschen Mittelstand - Wie Unternehmen passende Investoren finden Hilfreiche Links: D2D4: https://www.d2d4.de/ Adler Solar: https://adlersolar.de/ Handelskammer für Bremen und Bremerhaven: https://www.ihk.de/bremen-bremerhaven/ Wirtschaftsförderung Bremen: https://www.wfb-bremen.de/de/page/startseite Bremer Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation: https://www.wirtschaft.bremen.de/ Heinz Kierchhoff auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-heinz-kierchhoff-b45b37224/ Tobias Döpkens auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/tobias-d%C3%B6pkens-670ba415a/ Boris Felgendreher auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/borisfelgendreher/

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