Junge Freiheit Interview

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JF Interview. Das exklusive Podcast Format der Jungen Freiheit. Die Junge Freiheit lädt regelmäßig spannende und kontroverse Personen aus Politik und Gesellschaft ein. ------------------------------- Mehr Infos zu spannenden Themen Kostenloses Probe-Abo: https://www.jf-aktion.de Website https://jungefreiheit.de Instagram: jungefreiheit X: jungefreiheit YouTube:Junge_Freiheit Tik Tok: jungefreiheit Sie wollen die JF Unterstützen?: https://jungefreiheit.de/service/foerdern/

  1. vor 1 Tag

    Was die Zahlen nicht sagen: Philosoph Sebastian Ostritsch über 15 Jahre Einwanderung und ihre Folgen

    Fast 26 Millionen Migranten: Philosoph Sebastian Ostritsch über die Folgen für Deutschland. Seit 2011 ist die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland von knapp 15 auf fast 26 Millionen gestiegen – ein Plus von 71,6 Prozent, der Anteil an der Bevölkerung von etwa 19 auf 31 Prozent. Im Osten fiel der Anstieg des Anteils weit stärker aus als im Westen: In Thüringen hat er sich fast vervierfacht, in Niedersachsen wuchs er um 63 Prozent. Das sind die Zahlen einer Recherche der JUNGEN FREIHEIT. Mike Siemens, der die Recherche geschrieben hat, spricht darüber mit dem Philosophen Sebastian Ostritsch. Sein erster Einwand: „Die reine Zahl sagt noch gar nicht so viel darüber aus, wie problematisch ein solcher Zuwachs ist." Entscheidend sei, wer kommt, woher – und ob ein Gemeinwesen den gemeinsamen Geist behält, der seine Institutionen trägt. Wo Menschen die Sprachen um sich herum nicht mehr verstehen und fremde Sitten dominanter werden, sinke das Vertrauen in die Institutionen – und mit ihm das Vertrauen der Menschen untereinander. Dass Vielfalt Vertrauen kostet, sei soziologisch belegt. Den Ostdeutschen, denen man vorhalte, sie hätten doch kaum Ausländer, gibt Ostritsch recht: Es sei völlig berechtigt zu sagen, man wolle es erst gar nicht so weit kommen lassen. Und auf die Frage, was bei 40, 50 oder 60 Prozent geschähe: Ein Land ohne kollektives Bewusstsein könne eines Tages „als Minderheit im eigenen Land" aufwachen – und dann sei es schwer, das rückgängig zu machen. Sebastian Ostritsch ist promovierter und habilitierter Philosoph, Privatdozent an der Universität Heidelberg und Chef vom Dienst der Tagespost. Sein Vortrag in der Bibliothek des Konservatismus ist als Buch erschienen: „Ethik der Migration – Naturrechtliche Überlegungen zur Begrenzung der Zuwanderung".

    Was die Zahlen nicht sagen: Philosoph Sebastian Ostritsch über 15 Jahre Einwanderung und ihre Folgen
  2. vor 2 Tagen

    Was droht Berlin nach der Wahl? FDP-Spitzenkandidat warnt vor der Linken | Christoph Meyer

    Christoph Meyer, FDP-Spitzenkandidat in Berlin, über Kubicki, Brandmauer, Linke und Rot-Rot-Grün. Vier Tage vor der Abgeordnetenhauswahl steht die Berliner FDP in den Umfragen bei drei Prozent. Ihr Spitzenkandidat Christoph Meyer setzt auf den Neustart unter Wolfgang Kubicki – „wir müssen mehr Kubicki wagen, nicht weniger" – und auf die acht Prozent der Berliner, die nach seinen Worten die FDP wählen würden, wenn sie sicher ins Parlament käme: „Das sind 20.000, 25.000 Stimmen." Zur Brandmauer sagt Meyer, was Kubicki sagt: Es brauche keine. Inhaltliche Auseinandersetzung mit allen Parteien, parlamentarischer Umgang – er habe 2017 im Bundestag für die Ausschussvorsitzenden der AfD gestimmt. Eine Zusammenarbeit könne er sich dennoch nicht vorstellen, solange die AfD ihre offenen Fragen nicht kläre, allen voran ihr Verhältnis zu Russland. Mit den Grünen: „Ich bin von den Grünen geheilt." Mit der Linken: gar nicht – „zumindest das, was ich in Berlin und im Wahlprogramm lese, ist es eine extremistische Partei", die der Verfassungsschutz beobachten müsste. Warum Meyer Rot-Rot-Grün für „ausgemachte Sache" hält, wenn die FDP es nicht verhindert, warum er den Berliner Haushalt für „mit Vollgas gegen die Wand gefahren" hält – und was er mit seinem Auftritt bei der Wahlveranstaltung eines Berliner Moscheevereins erreichen wollte. Christoph Meyer ist Jurist, seit 2018 Landesvorsitzender der Berliner FDP und war von 2017 bis 2025 Mitglied des Bundestages, zuletzt stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Das Gespräch führte Moritz Schwarz.

    Was droht Berlin nach der Wahl? FDP-Spitzenkandidat warnt vor der Linken | Christoph Meyer
  3. vor 3 Tagen

    Peter Hahne über Merz, Amthor und den freien Fall der CDU

    Peter Hahne über Friedrich Merz, Philipp Amthor und die CDU vor der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern. Peter Hahne kommt von den Kundgebungen in Mecklenburg-Vorpommern – Ueckermünde, Güstrow, Waren an der Müritz – und beschreibt eine Stimmung, die er in über fünfzig Jahren an vorderster Front so nicht erlebt hat: Entsetzen über CDU und Bundesregierung, überlagert von der Hoffnung, mit der Wahl etwas ändern zu können. Seit Sachsen-Anhalt, sagt er, sei die alte Losung „eine Stimme für die AfD ist verloren" vorbei. Die Regierungserklärung im Bundestag nennt Hahne „ein Waterloo für den Merz": Der Kanzler beende seine Rede mit dem Brief eines Theologen und lobe Tafeln und Suppenküchen als Leistung – während sich die eigenen Leute für das Spitzenpersonal schämten. In Sachsen-Anhalt reiße der Wahlverlierer Sven Schulze den Fraktionsvorsitz an sich und spalte die geschrumpfte Fraktion; in Mecklenburg-Vorpommern stehe mit Philipp Amthor „das Aushängeschild der CDU und gleichzeitig der wichtigste Mann im Kanzleramt" an der Spitze. Hahnes Prognose für Sonntag: Die CDU könne unter die Fünf-Prozent-Hürde fallen – „Sie wird auch niemand retten." Was Ulrich Siegmund anders gemacht hat als alle vor ihm, warum die politische Sprache verroht – und was Hahne nach all dem bleibt: „Mir reicht es schon, wenn wir endlich wieder normal werden." Peter Hahne war mehr als drei Jahrzehnte beim ZDF, zuletzt als Moderator von „Berlin direkt" und der Sendung „Peter Hahne". Heute ist er Publizist und Buchautor. Das Gespräch führte Vadim Derksen. Peter Hahne können Sie persönlich treffen am 8. Oktober in Bünde (Westfalen) bei einer Kundgebung mit dem Lebensrechtler Prof. Dr.Paul Cullen.

    Peter Hahne über Merz, Amthor und den freien Fall der CDU
  4. vor 3 Tagen

    Acht Skandale in einer Woche: Gerald Grosz über den Zustand der Union

    Der österreichische Publizist Gerald Grosz über Friedrich Merz, die Brandmauer und das Ende der Union. Eine Woche nach Sachsen-Anhalt, nach den Kommunalwahlen in Niedersachsen und vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sieht Gerald Grosz den Kanzler am Ende: „Das Vertrauen der deutschen Wähler ist gebrochen. Unwiederbringlich." Merz sei mit einem Bauchladen konservativer Versprechen angetreten – Migrationswende, Asyl-Obergrenze, bürgerliche Wirtschaftspolitik – und an ihnen selbst gescheitert. Die Brandmauer hält Grosz nicht für einen Schutzwall gegen die AfD, sondern für den bequemen Weg, die eigenen Versprechen nie einlösen zu müssen: Merz habe gewusst, dass er sie nur mit den Stimmen der AfD hätte umsetzen können. Sein Urteil über die Wahlabende: „Er wollte immer eine Partei halbieren. Das ist ihm gelungen, nämlich die eigene." Auch die SPD sieht Grosz am Ende – in Niedersachsen wurde die AfD sogar in Munster stärkste Kraft, der Heimatstadt des Vizekanzlers Lars Klingbeil. Die neue Volkspartei sei, ob sie es wolle oder nicht, die AfD. Für die Union sei die Lage aussichtslos: Bleibe Merz, setze sich der Abwärtstrend fort; gehe er, folge mit Wüst oder Söder die Fortsetzung der Merkel-Politik. Zum Schluss, mit Schiller: „Geben Sie Demokratie" – und Neuwahlen, die die neuen Mehrheiten abbilden. Gerald Grosz war Abgeordneter im österreichischen Nationalrat und Gemeinderat in Graz. Sein Buch „Ausgemerzt" ist seit zwei Wochen im Handel.

    Acht Skandale in einer Woche: Gerald Grosz über den Zustand der Union
  5. 7. Sept.

    Analyse der Wahl in Sachsen-Anhalt: Das kommt jetzt auf uns zu | Patzelt im Interview

    Politologe Werner Patzelt über Merz, die CDU und eine AfD-Regierung nach der Wahl in Sachsen-Anhalt. Die AfD ist in Sachsen-Anhalt mit Abstand stärkste Partei geworden, die absolute Mehrheit hat sie verfehlt. Der Politikwissenschaftler Werner Patzelt, selbst CDU-Mitglied, erklärt im Gespräch mit Moritz Schwarz, was jetzt beginnt: ein Spiel um Mehrheiten, das Monate dauern kann — bis zu einer Abstimmung über die Auflösung des Landtags oder einem dritten Wahlgang, in dem die einfache Mehrheit reicht. Wahlkampfaussagen zur absoluten Mehrheit sollte man nicht „als das ewige Gelübde einer Nonne" nehmen, sagt Patzelt. Ein Bündnis mit dem BSW hält er für ein gewaltiges Risiko, wie in Thüringen zu besichtigen. Der AfD am nächsten stehe nach wie vor die Union — ein großer Teil ihrer Wähler und Mitglieder war früher dort. Dass beide Parteien dieses Bündnis ausgeschlossen haben, nennt er das Ergebnis abnormaler Zeiten. Für die CDU sieht Patzelt einen Kurs, der in eine „nachgerade tödliche Sackgasse" geführt hat: weder mit der AfD noch mit der Linken, und damit ohne Gestaltungsmehrheit. Der Befreiungsschlag könnte darin liegen, aus staatspolitischer Verantwortung mit der AfD zusammenzuwirken — wäre da nicht die Verachtung, die viele AfD-Mitglieder der CDU entgegenbringen. Den Begriff „Überläufer" für CDU-Abgeordnete, die eine AfD-Regierung wählen könnten, hält er für diffamierend: Abgeordnete haben ein freies Mandat. Und Friedrich Merz? Als Parteivorsitzender könne er stürzen — er habe seine Partei in die Sackgasse manövriert und die Wende von der Politik seiner Vorgängerinnen nicht vollzogen. Als Bundeskanzler sei er sicherer, weil es keinen plausiblen Nachfolger gibt. Vorgezogene Neuwahlen im Bund würden die CDU weiter schrumpfen lassen und die AfD in die Nähe der absoluten Mehrheit bringen. Patzelts Bilanz: ein spektakulärer Durchbruch der AfD — und womöglich „der Anfang vom Ende der CDU, wie wir sie kennen". 00:00 Intro 01:54 Wahlkampf-Versprechen 05:44 Die CDU-Sackgasse 09:50 Freies Mandat 11:48 Merz kann stürzen ► Die JUNGE FREIHEIT zum Jubiläumspreis testen: https://jubilaeum.jungefreiheit.de/youtube ► Der tägliche Newsletter: https://jungefreiheit.de/newsletter/ ► Diesen Kanal abonnieren: https://www.youtube.com/@Junge_Freiheit?sub_confirmation=1 #JungeFreiheit #SachsenAnhalt #CDU ÜBER DIESEN KANAL Die JUNGE FREIHEIT ist die unabhängige Wochenzeitung für Politik und Kultur — seit 1986.

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  6. 3. Sept.

    Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt: Ingo Langner über den Zeitenwechsel — Im Interview

    IM GESPRÄCH: CATO-Chefredakteur Ingo Langner über den Kipppunkt, die Wahl im Osten und das Bauhaus. Das große Interview der JUNGEN FREIHEIT — jede Woche eine Stimme, die anderswo nicht ausreden darf. Deutschland steht vor politisch spannenden Wahlen im Osten: Die AfD verzeichnet starken Zuspruch, das etablierte Parteiensystem gerät unter Druck, und auch in der Medienlandschaft verschiebt sich etwas. Ingo Langner, Chefredakteur des Magazins CATO, spricht über die aktuelle Ausgabe, den Aufstieg neuer Medien wie Apollo News und einen möglichen gesellschaftlichen Kipppunkt weg vom links-grünen Zeitgeist. Im Fokus: die AfD und die bevorstehenden Wahlen. Was passiert, wenn sie stärkste Kraft wird oder sogar die absolute Mehrheit erreicht? Wie würden die etablierten Parteien reagieren? Und was könnte eine AfD-Regierung kulturell verändern? Dabei spart Langner die AfD nicht aus. Gerade in der Kulturpolitik sieht er Nachholbedarf und nennt den Bauhaus-Vorstoß des AfD-Politikers Hans-Thomas Tillschneider „zu platt". Am Streit um das Bauhaus zeigt er, wie schwierig konservative Kulturpolitik tatsächlich ist — bis hin zur Stalinallee, wo sich Ulbricht gegen den Bauhaus-Architekten durchsetzte. Außerdem geht es um WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt, den Wandel der deutschen Medienlandschaft und die Frage, ob die politischen Strukturen der alten Bundesrepublik an ihre Grenzen geraten. 00:00 Intro 02:44 Die neuen Medien 09:38 Der Wahlabend 11:15 AfD und Kultur 14:46 Der Bauhaus-Streit ► Die JUNGE FREIHEIT zum Jubiläumspreis testen: https://jubilaeum.jungefreiheit.de/yo... ► CATO — das Magazin von Ingo Langner: https://www.cato-magazin.de ► Der tägliche Newsletter: https://jungefreiheit.de/newsletter/ ► Diesen Kanal abonnieren: / @junge_freiheit #JungeFreiheit #CATO #SachsenAnhalt ÜBER DIESEN KANAL Die JUNGE FREIHEIT ist die unabhängige Wochenzeitung für Politik und Kultur — seit 1986.

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