Master of Scaling: Marketing messbar machen – mit Ads, Automatisierung & KI

Christoph Mohr, Jörg Ullmann, Master of Search GmbH

Master of Scaling – der Podcast für Geschäftsführer/innen und Marketingverantwortliche in KMU, die ihr digitales Wachstum endlich messbar steuern wollen. Ob Google, Meta oder KI-gestützte Automatisierung: Wir zeigen dir, wie du mit klaren Prozessen, strategischen Entscheidungen und smartem Tracking mehr Sichtbarkeit, mehr Leads und mehr Umsatz erreichst – ganz ohne blindes Agentur-Roulette. In jeder Folge bekommst du konkrete Einblicke, Best Practices und praxisnahe Tipps zu: - Google Ads, Meta Ads & datengetriebenem Kampagnenaufbau - Automatisierung & KI im Marketingalltag - Sauberen Tracking-Setups mit GA4, Consent Mode & Tag Manager - Strategischem Denken statt Tool-Chaos Für alle, die ihr Marketing nicht nur umsetzen, sondern verstehen und skalieren wollen.

  1. vor 1 Tag

    Webinare als Vermarktungskanal: Warum die letzten Minuten entscheiden

    Viele Webinare scheitern nicht am Inhalt. Sie scheitern am Ziel. Du erklärst viel, gibst Mehrwert, beantwortest Fragen und am Ende passiert trotzdem nichts. Kein Gespräch. Keine Demo. Keine Anfrage. Genau deshalb muss ein Webinar von Anfang an auf eine klare Handlung ausgerichtet sein. ---- Warum Webinare so stark sein können - Teilnehmer schenken dir 30, 60 oder sogar 120 Minuten Aufmerksamkeit - Du kannst Vertrauen und Expertise deutlich schneller aufbauen als mit kurzen Posts - Live-Webinare erzeugen direkte Interaktion - Im B2B können Webinare ein sehr starker Lead-Kanal sein ---- Die größten Fehler bei Webinaren - Es gibt kein klares Ziel am Ende - Es werden mehrere Handlungen gleichzeitig angeboten - Der Call to Action ist zu weich formuliert - Der Buchungslink fehlt oder funktioniert nicht - Der Chat wird zur parallelen Gratisberatung - Der Inhalt wird zu fachlich und überfordert die eigentliche Zielgruppe ---- Was ein Webinar verkaufen muss - Nicht jedes Detail deiner Methode - Nicht jeden Klick in der Oberfläche - Nicht dein komplettes Wissen - Sondern den Weg zum Ziel - Die Teilnehmer müssen verstehen, was sie tun müssen - Das genaue Wie darf Teil deines Angebots bleiben ---- So wird der Abschluss stärker - Entscheide dich vorab für genau ein Ziel - Beschreibe konkret, was nach dem Webinar passieren soll - Erkläre, was im Erstgespräch, in der Demo oder im nächsten Schritt passiert - Wiederhole den Call to Action sinnvoll im Q&A - Nutze individuelle Fragen, um auf den nächsten Schritt zu verweisen - Teste Technik, Links und Buchungsprozess vorher ---- Ein Webinar ist kein Vortrag mit Verkaufsanhang. Ein gutes Webinar führt von Anfang an auf eine klare Entscheidung hin. Wenn Ziel, Inhalt und Abschluss zusammenpassen, wird aus Aufmerksamkeit ein echter Lead.

    16 Min.
  2. vor 5 Tagen

    Google Ads Audit: Wann es sinnvoll ist und wann du Geld verbrennst

    Ein Google Ads Audit klingt erstmal sinnvoll: Jemand schaut tief ins Konto, findet Fehler und zeigt Potenziale. Aber genau hier liegt das Problem. Nicht jedes Konto braucht sofort eine teure Analyse. Manchmal fehlen schlicht Daten, Budget oder die Bereitschaft, danach wirklich etwas zu verändern. ---- Wann ein Google Ads Audit sinnvoll ist - Wenn viele Personen über Jahre am Konto gearbeitet haben - Wenn alte Kampagnen, falsche Conversions oder veraltete Strukturen im Konto liegen - Wenn Google Ads und Analytics dieselben Conversions doppelt zählen - Wenn niemand mehr den Gesamtüberblick über Kampagnen, Tracking und Webseite hat ---- Typische Situationen für einen tiefen Konto-Check - Die Kampagnen laufen seit Monaten oder Jahren auf einem Plateau - Mehr Budget bringt nicht mehr Leads oder Verkäufe - Ein Agenturwechsel steht bevor - Das Werbebudget soll deutlich erhöht werden - Es gibt Zweifel, ob auf die richtigen Conversions optimiert wird ---- Wann ein Audit eher Geldverschwendung ist - Das Konto läuft erst seit wenigen Wochen - Es gibt zu wenig Klicks und Conversions für eine echte Diagnose - Das monatliche Budget ist zu klein, um belastbare Daten zu erzeugen - Du willst Empfehlungen zwar hören, aber nicht umsetzen - Das Konto ist okay, aber die Webseite schreckt Besucher ab ---- Woran du ein gutes Audit erkennst - Es zeigt konkrete Probleme, nicht nur allgemeine Schwächen - Es erklärt verständlich, warum etwas nicht funktioniert - Es gibt klare Lösungsvorschläge - Die Empfehlungen sind priorisiert - Tracking, Kampagnen, Webseite und Werbekanäle werden gemeinsam betrachtet ---- Ein Audit lohnt sich, wenn dein Konto genug Historie, genug Budget und genug Daten hat und du bereit bist, danach wirklich zu handeln. Wenn du nur Bestätigung suchst oder keine Umsetzung geplant ist, spar dir das Geld.

    17 Min.
  3. 7. Juni

    Hoher Impression Share? Warum dein Google Ads Wachstum trotzdem nicht vorbei ist

    Ein hoher Impression Share fühlt sich erstmal gut an. Du siehst: Deine Anzeigen werden bei vielen möglichen Suchanfragen ausgespielt. Doch dann kommt die gefährliche Schlussfolgerung: Mehr geht nicht. Genau das stimmt oft nicht. Denn der Impression Share zeigt dir nur, wie viel du von deinen aktuellen Kampagneneinstellungen erreichst. Nicht, wie groß dein echter Markt ist. ---- Was Impression Share wirklich bedeutet Der Anteil an möglichen Impressionen zeigt, bei welchem Anteil der möglichen Einblendungen deine Anzeigen ausgespielt wurden. Aber dieser Wert bezieht sich immer auf: - deine eingebuchten Keywords - deine Keyword-Optionen - deine Zielregion - deine Zielgruppen - deine Ausschlüsse - deine aktuelle Kampagnenstruktur Das bedeutet: Ein hoher Impression Share kann stark aussehen, obwohl du nur einen kleinen Ausschnitt des Marktes bearbeitest. ---- Warum der Wert trügen kann Wenn du wenige exakt passende Keywords nutzt, erreichst du schnell einen hohen Impression Share. Das sieht nach Marktführerschaft aus. Ist aber oft nur ein kleiner Teich. Wenn du dagegen weitgehend passende Keywords nutzt, ist der Impression Share oft niedriger, weil Google viel breiter ausliefern kann. Der Wert sagt also nicht automatisch: - dein Markt ist ausgeschöpft - deine Zielgruppe ist erreicht - dein Wachstum ist vorbei - mehr Nachfrage gibt es nicht Er sagt nur: Du erreichst einen bestimmten Anteil deiner aktuellen Suchstrategie. ---- Bottom Funnel ist gut, aber begrenzt Viele Kampagnen starten ganz unten im Funnel. Dort suchen Menschen schon sehr konkret nach einer Lösung. Beispiele: - jemand kennt den Fachbegriff - jemand sucht direkt nach einem Anbieter - jemand sucht nach deiner Marke - jemand ist kurz vor der Kaufentscheidung Diese Nutzer sind wertvoll. Aber es sind nicht viele. Deshalb ist der Impression Share dort oft schnell hoch. Das Problem: Du kannst damit nicht unbegrenzt skalieren. ---- Warum Brand-Kampagnen nicht dein Wachstum lösen Brand-Kampagnen sehen fast immer stark aus. Sie sind günstig, konvertieren gut und haben häufig einen hohen Umsatzanteil. Aber sie erreichen nur Menschen, die dich bereits kennen. Deshalb kannst du eine Brand-Kampagne nicht einfach skalieren. Wenn mehr Menschen nach deiner Marke suchen sollen, musst du weiter oben im Funnel sichtbar werden. Nicht unten. ---- Wo echtes Wachstum entsteht Viele potenzielle Kunden suchen nicht nach deinem Fachbegriff. Sie suchen nach ihrem Problem. Beispiele: - jemand sucht nach Steuern sparen, kennt aber keine Holdingstruktur - jemand sucht nach Bauch straffen, kennt aber den Begriff Bauchdeckenstraffung nicht - jemand sucht nach Mitarbeiter finden, kennt aber keine Recruiting-Methode - jemand sucht nach mehr Anfragen, kennt aber noch keine Google-Ads-Strategie Genau dort liegt Wachstum. Nicht nur bei den Menschen, die schon deine Lösung kennen. Sondern bei denen, die erst ihr Problem beschreiben. ---- Wie du den Funnel nach oben öffnest Du kannst Wachstum erschließen, indem du breiter denkst. Mögliche Hebel: - Problembegriffe testen - Wortgruppe statt nur exakt passend nutzen - weitgehend passend kontrolliert testen - Suchbegriffe konsequent auswerten - Ausschlusslisten sauber pflegen - Kundenlisten hochladen - Zielgruppeninformationen nutzen - Demografie und Interessen prüfen - Kampagnentypen wie Demand Gen nur mit sauberer Grundlage testen Wichtig: Je weiter du nach oben im Funnel gehst, desto mehr Pflege brauchst du. Mehr Reichweite bedeutet auch mehr Streuung. ---- Wann du unten bleiben solltest Nicht jedes Konto sollte sofort in den Mid Funnel oder Top Funnel gehen. Wenn dein Budget klein ist, kann der Bottom Funnel vollkommen ausreichend sein. Zum Beispiel bei wenigen hundert Euro oder 1.000 bis 2.000 Euro Monatsbudget. Dann ist Fokus oft besser als Ausweitung. Wenn du aber mehr Budget, mehr Volumen und mehr Wachstum willst, musst du prüfen, ob du nur den unteren Teil des Marktes bearbeitest. ----

    9 Min.
  4. 3. Juni

    Mehr Budget, gleiche Leads: Dein Google Ads Konto ist festgefahren

    Viele Google-Ads-Konten haben eine unsichtbare Grenze. Monat für Monat kommen ähnlich viele Anfragen rein. Egal ob 20, 50 oder 200 Leads. Die Zahl bewegt sich kaum. Viele reagieren dann mit mehr Budget. Doch genau das ist oft der Fehler. Wenn Google auf die falschen Signale optimiert, bekommst du mit mehr Budget nicht automatisch mehr gute Leads. Du kaufst nur mehr vom gleichen Durchschnitt ein. ---- Die gläserne Decke in Google Ads - Deine Leads stagnieren seit Monaten - Mehr Budget verändert kaum etwas - Optimierungen verpuffen - Die Leadqualität bleibt gleich - Google scheint immer wieder dieselben Nutzer zu finden Das Problem ist selten der Markt. Und meistens ist auch nicht Google „schlechter geworden“. Häufig liegt die Ursache im Konto selbst. ---- Warum Google das Falsche lernt Google kann nur auf das optimieren, was du zurückmeldest. Wenn jede Anfrage gleich gemessen wird, sieht für Google auch jede Anfrage gleich wertvoll aus. - ein Geschäftsführer aus deiner Zielgruppe - ein unqualifizierter Lead - ein versehentlicher Klick - eine schlechte Anfrage - ein echter Kaufinteressent Für Google ist das erstmal alles eine Conversion. Das Ergebnis: Google optimiert auf Durchschnitt. Und Durchschnitt lässt sich schlecht skalieren. ---- Die häufigsten Bremsen im Konto - Leadqualität wird nicht an Google zurückgegeben - falsche Conversion-Aktionen sind als primär markiert - alte Test-Conversions beeinflussen noch immer die Gebotsstrategie - Kontaktseitenaufrufe zählen als wichtige Conversion - Klicks auf E-Mail-Links werden überbewertet - Warenkorb-Aktionen werden mit echten Käufen vermischt - das Konto lernt seit Jahren auf alten Daten - Suchbegriffe werden nicht sauber geprüft So entsteht ein Konto, das zwar läuft, aber nicht wächst. ---- Was du stattdessen tun solltest Google braucht bessere Signale. - qualifizierte Leads höher bewerten - unqualifizierte Leads niedriger oder mit 0 Euro bewerten - Offline Conversions nutzen - CRM-Daten zurückspielen - falsche primäre Conversions auf sekundär setzen - Conversion-Aktionen kritisch aufräumen - Suchbegriffe regelmäßig prüfen - Kampagnenstruktur an Zielgruppen und Leadqualität ausrichten Wichtig: Nicht alles auf einmal ändern. Wenn ein Konto lange auf bestimmten Daten gelernt hat, solltest du die Optimierungsgrundlage Schritt für Schritt anpassen. ---- Wann mehr Budget wirklich hilft Mehr Budget hilft nur, wenn du noch nicht genug vom vorhandenen Suchvolumen erreichst. Ein wichtiger Blick geht auf den Anteil an möglichen Impressionen. - deutlich unter 70 Prozent: mehr Budget kann helfen - deutlich über 70 Prozent: mehr Budget wird oft nur teurer - hohe Abdeckung plus stagnierende Leads: Problem liegt meist nicht im Budget Dann brauchst du nicht mehr Geld. Du brauchst bessere Daten. ---- Bevor du dein Google-Ads-Budget erhöhst, prüfe drei Fragen: - Welche Conversion-Aktionen sind wirklich primär? - Erkennt Google den Unterschied zwischen guten und schlechten Leads? - Optimierst du auf echte Kunden oder nur auf irgendeine Anfrage? Wenn diese Grundlagen nicht stimmen, skalierst du nicht dein Wachstum. Du skalierst dein Problem.

    11 Min.
  5. 27. Mai

    Warum dein Tracking lügt: Falsche Zahlen kosten dich Umsatz

    Viele Unternehmen treffen Google Ads Entscheidungen auf Basis von Zahlen, die nicht stimmen. Das Problem: Wenn dein Tracking lügt, optimiert Google nicht auf echte Kunden, sondern auf falsche Signale. ---- Warum falsches Tracking so gefährlich ist - Hohe Conversionraten wirken wie ein Erfolg, können aber durch doppelte Zählung entstehen - Ein starker ROAS kann künstlich aufgebläht sein - Google Ads optimiert auf die Zahlen, die du übergibst - Wenn diese Zahlen falsch sind, wird jede Gebotsstrategie instabil ---- Typische Tracking-Fehler in Google Ads - Käufe oder Terminvereinbarungen werden doppelt gezählt - Google Ads und Google Analytics melden dieselbe Aktion als zwei Conversions - Neukundenwerte werden automatisch auf den Warenkorbwert addiert - Warenkorb-Aktionen werden wie echte Käufe bewertet - Sekundäre oder falsche Zwischenziele beeinflussen die Auswertung ---- Warum Cookie Banner deine Zahlen verzerren - Nicht jeder Nutzer stimmt dem Tracking zu - Bei 70 Prozent Zustimmung fehlen dir 30 Prozent der echten Daten - Deine Zielwerte müssen auf diese Realität angepasst werden - Google sieht nur einen Teil der Wahrheit und optimiert entsprechend ---- Woran du erkennst, dass dein Tracking nicht stimmt - Google Ads zeigt deutlich mehr Conversions als dein Shop-Backend - Der ROAS sieht stark aus, aber dein Umsatz steigt nicht - Mehr Budget bringt keine spürbar besseren Ergebnisse - Conversionwerte wirken unlogisch hoch - Deine realen Bestellungen oder Termine weichen stark von Google Ads ab ---- So prüfst du dein Tracking - Vergleiche Google Ads Conversions mit deinem Shop-System - Prüfe Bestellungen, E-Mails, Termine oder freigegebene Angebote - Kontrolliere denselben Zeitraum in beiden Systemen - Schaue in deinen Cookie Banner und prüfe die Zustimmungsrate - Bei mehr als 20 Prozent Abweichung solltest du genauer analysieren ---- Tracking ist kein Nebenthema. Es ist das Fundament deiner Google Ads Steuerung. Wenn dieses Fundament brüchig ist, optimierst du Budget, Kampagnen und Gebote auf falsche Signale. Erst wenn die Zahlen stimmen, kannst du Google Ads sauber bewerten und skalieren.

    12 Min.
  6. 24. Mai

    Google Suche verändert sich radikal: Was KMU jetzt tun müssen

    Google verändert die Suche stärker als je zuvor. Die klassische Frage war lange: Wie komme ich bei Google auf Platz 1? Doch wenn Nutzer ihre Antworten direkt in KI-Übersichten bekommen, wird diese Frage weniger wichtig. Für KMU entsteht dadurch ein neues Problem: Sichtbarkeit wird nicht verschwinden, aber sie wird anders funktionieren. ---- Google Suche wird zur KI-Suche Die Google Suche entwickelt sich vom klassischen Suchfeld hin zu einem Prompt-Feld. Das bedeutet: - Nutzer geben nicht mehr nur Keywords ein - Nutzer stellen längere Fragen - KI-Antworten stehen immer stärker im Mittelpunkt - klassische Suchergebnisse verlieren an Bedeutung - viele Suchen führen nicht mehr zu einem Website-Klick Für Unternehmen heißt das: Wer nur auf klassische SEO-Positionen setzt, baut auf einem Modell, das sich gerade stark verändert. ---- Was sich für SEO und Sichtbarkeit ändert Früher war der große Claim vieler SEO-Anbieter: Wir bringen dich auf Platz 1. In einer KI-Suche reicht das nicht mehr. Wichtiger wird: - Wird dein Unternehmen als relevante Antwort erkannt? - Wird dein Angebot klar verstanden? - Sind deine Inhalte konkret genug für KI-Systeme? - beantwortest du echte Fragen deiner Zielgruppe? - ist dein Expertenstatus online nachvollziehbar? Klassische SEO verschwindet nicht sofort. Aber sie wird sich stark verändern. ---- Was sich bei Google Ads verändert Google Ads bleibt wichtig. Aber auch hier wird sich die Logik verändern, weil Google immer mehr Datenpunkte miteinander verbinden kann: - Suchverhalten - YouTube-Konsum - Gmail - Kalender - Google Drive - Gemini - Interessen und Kontext Dadurch kann Werbung künftig stärker auf echten Nutzerkontext reagieren. Nicht nur: Diese Person war auf einer Produktseite. Sondern: Diese Person beschäftigt sich gerade intensiv mit einem bestimmten Thema. Das verändert Remarketing, Zielgruppenansprache und Kampagnensteuerung. ---- Warum Meta Ads für kleine Budgets interessant sind Nicht jedes Unternehmen gewinnt mit kleinem Budget bei Google. Gerade in teuren Branchen wie Versicherung, Beratung oder B2B-Dienstleistungen können Google-Klicks sehr teuer werden. Meta Ads funktionieren anders: - du wartest nicht nur auf aktive Suchanfragen - du kannst Problembewusstsein erzeugen - du kannst persönlicher werben - du kannst mit Creatives Vertrauen aufbauen - du kannst auch mit kleinem Budget erste Leads gewinnen Wichtig: Deine Zielgruppe ist sehr wahrscheinlich auch auf Facebook oder Instagram. Vielleicht postet sie dort nicht aktiv. Aber sie konsumiert Inhalte. ---- Wenn deine Google-Klickpreise hoch sind, prüfe Meta Ads als Ergänzung. Wenn dein Unternehmen von Google-Sichtbarkeit lebt, beschäftige dich jetzt mit KI-Suche. Wenn deine Inhalte nur auf Keywords optimiert sind, überarbeite sie. Die bessere Frage lautet nicht mehr: Wie komme ich auf Platz 1? Die bessere Frage lautet: Versteht Google, Gemini und ChatGPT klar, warum mein Unternehmen für dieses Problem die richtige Lösung ist?

    17 Min.
  7. 20. Mai

    PMax verbrennt Geld? Warum Performance Max keine Standardlösung ist

    Viele Unternehmen setzen auf Performance Max, weil es modern klingt: Automatisierung, KI, maximale Leistung. Doch genau diese Kampagne verbrennt schnell Geld, wenn sie ohne sauberes Tracking, genug Daten und klare Kontrolle eingesetzt wird. ---- Warum PMax so oft falsch eingesetzt wird - Google empfiehlt Performance Max sehr offensiv - Viele Dienstleister nutzen PMax als schnelle Standardlösung - Der Name klingt nach maximaler Leistung, auch wenn die Voraussetzungen fehlen - Das Problem ist nicht PMax selbst, sondern der falsche Einsatz ---- Die 3 Grundlagen, ohne die PMax kaum funktionieren kann - Sauberes Conversion Tracking: Google muss das richtige Ziel sehen - Genug Conversion-Volumen: 20 Conversions pro Monat sind Minimum, 50 besser - Primäre Conversions müssen echte Ziele sein: Kauf, Anfrage, Termin oder Umsatz - Seitenaufrufe oder Kontaktseitenbesuche sind keine saubere Optimierungsbasis ---- Typische Fehler in Performance Max Kampagnen - Remarketing wird als Assetgruppe angelegt, obwohl Assetgruppen keine echten Zielgruppen sind - Wichtige Conversion-Ziele stehen auf sekundär statt primär - Markenbegriffe werden nicht ausgeschlossen - Die Kampagne optimiert auf Brand-Suchanfragen und sieht dadurch besser aus, als sie ist - Irrelevante Suchbegriffe, YouTube-Kanäle oder Apps werden nicht ausgeschlossen ---- Wann PMax sinnvoll sein kann und wann nicht - Sinnvoller bei hohem Budget und vielen sauberen Conversions - Schwieriger bei kleinen Budgets, B2B-Nischen und spezialisierten Angeboten - Für Online-Shops ist Shopping oft besser steuerbar - Für viele KMU sind sauber aufgesetzte Suchkampagnen oft der bessere Start ---- Prüfe dein Google Ads Konto - Gibt es überhaupt eine Performance Max Kampagne? - Sind Assetgruppen wie Remarketing oder Retargeting angelegt? - Welche Conversion-Ziele stehen wirklich in der Conversion-Spalte? - Kommen Markenbegriffe oder irrelevante Suchbegriffe vor? - Gibt es ausgeschlossene Keywords? - Wird auf echte Umsätze oder nur auf schwache Zwischenziele optimiert? ---- PMax ist kein schlechtes Tool, aber auch keine Wunderlösung. Nutze Performance Max nur, wenn Tracking, Conversion-Daten, Budget und Zielsetzung sauber aufgebaut sind. Wenn dein Geschäft nicht Standard ist, sollte auch deine Google Ads Strategie keine Standardlösung sein.

    13 Min.
  8. 18. Mai

    Google Ads selbst machen oder Agentur? Die ehrlichste Entscheidungshilfe

    Google Ads selbst machen oder Agentur beauftragen? Viele Unternehmer stellen sich genau diese Frage, sobald Google Ads wichtig für Anfragen, Kunden und Umsatz wird. Aber die bessere Frage ist nicht: intern oder extern? Die bessere Frage ist: Wer übernimmt zuverlässig Verantwortung dafür, dass Google Ads messbare Ergebnisse bringt? ---- Warum die Entscheidung so teuer werden kann - Ein interner Mitarbeiter kann gehen und nimmt oft das Wissen mit - Eine Agentur kann zur Blackbox werden, wenn nur Reports geliefert werden - Schlechte Google Ads Arbeit sieht am Anfang oft genauso aus wie gute Arbeit - Klicks, Kampagnen und Zahlen bedeuten noch nicht, dass Umsatz entsteht - Die teuerste Lösung ist ein System, das keiner richtig versteht ---- Weg 1: Google Ads intern aufbauen - Sinnvoll, wenn du genug Volumen und langfristigen Bedarf hast - Wichtig, wenn Google Ads zentral für deine Kundengewinnung ist - Funktioniert nur, wenn jemand wirklich Zeit, Fokus und Verantwortung bekommt - Sollte nicht neben Social Media, Website, Newsletter und Vertrieb nebenbei laufen - Du brauchst genug Wissen, um die Qualität der Arbeit beurteilen zu können ---- Weg 2: Google Ads komplett abgeben - Sinnvoll, wenn du schnell Ergebnisse brauchst - Passend, wenn intern niemand Zeit oder Lust hat, sich tief einzuarbeiten - Done-for-you kann stark sein, wenn transparent gearbeitet wird - Abgeben darf nicht bedeuten, blind zu werden - Du musst verstehen, was gemacht wird, warum es gemacht wird und was daraus gelernt wird ---- Weg 3: Google Ads gemeinsam mit Experten machen - Sinnvoll, wenn intern jemand mitarbeiten und lernen soll - Der Experte liefert Struktur, Erfahrung und Kontrolle - Kampagnen werden gemeinsam aufgebaut, geprüft und optimiert - Über die Zeit entsteht Wissen im Unternehmen - Das Modell passt, wenn du Umsetzung und Sparring kombinieren willst ---- Die wichtigsten Entscheidungsfragen - Wie dringend brauchst du Ergebnisse? - Hast du intern wirklich Kapazität? - Kannst du die Qualität der Arbeit beurteilen? - Wie wichtig ist Google Ads für deinen Umsatz? - Willst du Wissen intern aufbauen oder Tempo durch externe Umsetzung gewinnen? ---- Google Ads selbst machen kann funktionieren. Eine Agentur kann auch funktionieren. Aber beides ist nur sinnvoll, wenn klar ist: Wer entscheidet? Wer kontrolliert? Wer setzt um? Wer versteht die Zahlen? Wer trägt Verantwortung für die Ergebnisse?

    9 Min.
4,7
von 5
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Master of Scaling – der Podcast für Geschäftsführer/innen und Marketingverantwortliche in KMU, die ihr digitales Wachstum endlich messbar steuern wollen. Ob Google, Meta oder KI-gestützte Automatisierung: Wir zeigen dir, wie du mit klaren Prozessen, strategischen Entscheidungen und smartem Tracking mehr Sichtbarkeit, mehr Leads und mehr Umsatz erreichst – ganz ohne blindes Agentur-Roulette. In jeder Folge bekommst du konkrete Einblicke, Best Practices und praxisnahe Tipps zu: - Google Ads, Meta Ads & datengetriebenem Kampagnenaufbau - Automatisierung & KI im Marketingalltag - Sauberen Tracking-Setups mit GA4, Consent Mode & Tag Manager - Strategischem Denken statt Tool-Chaos Für alle, die ihr Marketing nicht nur umsetzen, sondern verstehen und skalieren wollen.

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