Master of Scaling: Marketing messbar machen – mit Ads, Automatisierung & KI

Christoph Mohr, Jörg Ullmann, Master of Search GmbH

Master of Scaling – der Podcast für Geschäftsführer/innen und Marketingverantwortliche in KMU, die ihr digitales Wachstum endlich messbar steuern wollen. Ob Google, Meta oder KI-gestützte Automatisierung: Wir zeigen dir, wie du mit klaren Prozessen, strategischen Entscheidungen und smartem Tracking mehr Sichtbarkeit, mehr Leads und mehr Umsatz erreichst – ganz ohne blindes Agentur-Roulette. In jeder Folge bekommst du konkrete Einblicke, Best Practices und praxisnahe Tipps zu: - Google Ads, Meta Ads & datengetriebenem Kampagnenaufbau - Automatisierung & KI im Marketingalltag - Sauberen Tracking-Setups mit GA4, Consent Mode & Tag Manager - Strategischem Denken statt Tool-Chaos Für alle, die ihr Marketing nicht nur umsetzen, sondern verstehen und skalieren wollen.

  1. vor 2 Tagen

    Google Ads Agentur wechseln, ohne wieder bei null anzufangen

    Du möchtest deine Google-Ads-Agentur wechseln, ohne dass alles wieder von vorne anfängt? „Wir sind jetzt bei der dritten Agentur, und jedes Mal fängt alles von vorne an.“ Meistens liegt das nicht an der neuen Agentur, sondern daran, was beim Wechsel verloren geht. In dieser Folge zeigt Jörg, was du vor der Kündigung sicherst und wie der Übergang gelingt. ---- Warum ist dein Konto so wertvoll? Im Google-Ads-Konto steckt alles, was in den letzten Jahren gelernt wurde: welche Suchbegriffe funktionieren, was eine Anfrage kostet und die Daten, aus denen die automatischen Gebote lernen. Ein neues Konto fängt bei null an, und bis es wieder auf dem alten Stand ist, vergehen in der Regel Wochen bis Monate. ---- Vor der Kündigung: deine Zugänge • Google Ads: Du bist mit deiner eigenen Mail-Adresse als Administrator eingetragen, nicht nur die Agentur über ihr Verwaltungskonto. Nur Administratoren können Nutzer verwalten und Verknüpfungen zu Verwaltungskonten aufheben. • Abrechnung: Läuft die Zahlung über dein eigenes Zahlungsprofil? Rechnet die Agentur ab, stellst du vor dem Wechsel um, damit die Anzeigen nicht stillstehen. • Google Analytics und Google Tag Manager: eigener Administrator-Zugriff. Im Tag Manager steckt oft die gesamte Messung. • Meta: Werbekonto und Pixel liegen in deinem eigenen Business-Portfolio. • Onlineshop: Das Merchant Center gehört ebenfalls dir. Faustregel: Alles, was mit deinem Unternehmen zu tun hat, läuft auf dein Unternehmen. Die Agentur bekommt Zugriff, aber sie besitzt es nicht. ---- Wie sieht eine gute Übergabe aus? Eine Seite reicht: Was läuft gerade und warum? Welche Conversions werden wie gemessen? Was wurde getestet, mit welchem Ergebnis? Was wurde zuletzt geändert? Ist das Konto deins, bleibt außerdem der Änderungsverlauf erhalten. Plane den Übergang so, dass die Kampagnen weiterlaufen. Wochen ohne Werbung und ein Neustart kosten in der Regel mehr als ein Monat Überschneidung. ---- Die ersten Wochen mit der neuen Agentur Wird sofort alles umgebaut, startet die Lernphase neu, und niemand weiß mehr, was gewirkt hat. Eine gute Agentur baut auf dem auf, was funktioniert. Die Frage dazu: „Was lasst ihr in den ersten Wochen bewusst unverändert, und warum?“ Passend dazu Die Fragen, die du jeder Agentur stellen solltest (Folge 464): https://master-of-search.podigee.io/464-die-fragen-die-du-jeder-agentur-stellen-solltest Deine Agentur steuern: 30 Minuten im Monat (Folge 472): https://master-of-search.podigee.io/472-deine-agentur-steuern-30-minuten-im-monat Quelle Google-Ads-Hilfe zu Zugriffsebenen: https://support.google.com/google-ads/answer/9978556?hl=de ---- Du denkst über einen Wechsel nach und weißt nicht, ob du vollen Zugriff auf dein Konto hast? Schreib uns kurz, wir schauen mit dir, was dir gehört und was du vorher sichern solltest: https://www.master-of-scaling.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung&utm_campaign=folge-474 Zweimal pro Woche eine Geschichte aus dem Alltag und Handgriffe aus echten Konten: https://www.master-of-scaling.de/google-ads-analytics-newsletter/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung&utm_campaign=folge-474 Diese Folge als Video: https://www.youtube.com/@MasterofSearch Christoph Mohr ist Google Ads Trainer seit 2015, gemeinsam mit Jörg Ullmann betreut Master of Scaling über 850 Kundenprojekte. Instagram: https://www.instagram.com/master_of_scaling/ · LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/master-of-search-gmbh/

    Google Ads Agentur wechseln, ohne wieder bei null anzufangen
  2. vor 5 Tagen

    Anrufe messen: Was Google Ads bisher entgeht

    Jemand sieht deine Anzeige, schaut kurz auf die Website und ruft dann an. Am Ende steht ein Auftrag, aber im Google-Ads-Konto steht nur ein Klick. In dieser Folge zeigt Jörg, wie du Anrufe aus Google Ads messbar machst und warum das mehr ist als ein schöner Bericht. ---- Warum fehlende Anrufe dein Budget lenken Die meisten Kampagnen arbeiten mit automatischen Geboten. Google lernt aus den Conversions, die du meldest. Meldest du nur Formulare, sucht Google Menschen, die Formulare ausfüllen. Kampagnen, die viele Anrufe bringen, sehen dann schwach aus und werden im schlimmsten Fall gekürzt. ---- Die Wege, Anrufe zu messen • Klick auf die Telefonnummer der mobilen Website: schnell eingerichtet, misst aber nur den Tipp, nicht das Gespräch. • Anrufe direkt aus der Anzeige (Anruf-Asset): Google schaltet eine Weiterleitungsnummer dazwischen und sieht, ob und wie lange telefoniert wurde. • Anrufe über die Website: Google tauscht die Nummer für Besucher aus einer Anzeige aus. Dafür braucht es das Google-Tag und ein Telefon-Snippet, und die Nummer muss exakt so hinterlegt sein wie auf der Seite. • Importierte Anrufe: Du hältst Anrufe im CRM oder bei einem Anruf-Tracking-Anbieter fest und meldest Google nur die, aus denen ein Auftrag wurde. Google-Weiterleitungsnummern sind in Deutschland verfügbar. Wer die Nummer speichert, wird laut Google noch 60 Tage nach dem letzten Anruf durchgestellt. ---- Die Mindestdauer entscheidet Du legst fest, ab wie vielen Sekunden ein Anruf als Conversion zählt. Ist sie zu niedrig, zählen auch verwählte Anrufe, Bewerber und Lieferanten. Jörg empfiehlt, eher bei einer Minute oder mehr zu starten und im Bericht zu den Anrufdetails zu prüfen, wie lang die Gespräche wirklich sind. Auch Bestandskunden rufen über die Anzeige an, nicht jeder Anruf ist ein neuer Kunde. ---- Das prüfst du diese Woche • Eine Woche lang zählen: Wie viele Anfragen kommen per Telefon, wie viele per Formular oder Mail? Am Telefon kurz nachfragen, wie die Leute auf euch gekommen sind. • Im Google-Ads-Konto unter Ziele bei den Conversions nachsehen, ob es eine Anruf-Aktion gibt und ob sie als primäre Conversion in die Gebote einfließt. • Prüfen, was diese Aktion misst: nur den Klick auf die Nummer oder einen echten Anruf, und mit welcher Mindestdauer. ---- Passend dazu Offline Conversions und die 7-Tage-Frist (Folge 463): https://master-of-search.podigee.io/463-offline-conversions-die-7-tage-frist-die-kaum-jemand-kennt Warum dein Tracking lügt (Folge 431): https://master-of-search.podigee.io/431-warum-dein-tracking-lugt-falsche-zahlen-kosten-dich-umsatz Matelso, das im Video erwähnte Anruf-Tracking-System: https://matelso.com/ Quellen Google-Ads-Hilfe zum Anruf-Conversion-Tracking: https://support.google.com/google-ads/answer/6100664?hl=de Google-Ads-Hilfe zu Google-Weiterleitungsnummern: https://support.google.com/google-ads/answer/2382961?hl=de ---- Bei dir kommen die meisten Anfragen per Telefon, und im Konto sieht man davon kaum etwas? Schreib uns kurz, wir schauen mit dir, was gemessen wird und was fehlt: https://www.master-of-scaling.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung&utm_campaign=folge-473 Zweimal pro Woche eine Geschichte aus dem Alltag und Handgriffe aus echten Konten: https://www.master-of-scaling.de/google-ads-analytics-newsletter/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung&utm_campaign=folge-473 Diese Folge gibt es auch als Video: https://www.youtube.com/@MasterofSearch Master of Scaling arbeitet seit 2006 mit Google Ads und hat über 850 Kundenprojekte betreut. Christoph Mohr ist Google Ads Trainer seit 2015. Instagram: https://www.instagram.com/master_of_scaling/ · LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/master-of-search-gmbh/

    Anrufe messen: Was Google Ads bisher entgeht
  3. 14. Okt.

    Deine Agentur steuern: 30 Minuten im Monat

    „Die Agentur hat mir gesagt, das ist alles eingerichtet. Aber ich kann das ja nicht überprüfen.“ So hat ein Unternehmer Jörg seine Lage beschrieben. Jeden Monat kommt die Rechnung, ab und zu ein Report mit vielen Klicks und Prozentzahlen. Ob die Agentur gute Arbeit macht, kann er trotzdem nicht sagen. In dieser Folge zeigt Jörg, wie du deine Agentur steuerst, ohne selbst zum Google-Ads-Experten zu werden. Es dauert ungefähr 30 Minuten im Monat. ---- Warum die Zusammenarbeit einschläft Am Anfang ist der Chef der Agentur ständig da, nach ein paar Monaten telefoniert man vielleicht noch alle zwei Monate. Die Gebühr läuft weiter. Meistens steckt keine böse Absicht dahinter: Die Aufmerksamkeit geht dahin, wo nachgefragt wird. Steuern heißt deshalb nur, regelmäßig die richtigen Fragen zu stellen. ---- Vor dem Termin: zehn Minuten • Eine einfache Liste aus deinem Vertrieb: Welche Anfragen kamen letzten Monat über die Werbung, welche davon waren brauchbar, welche wurden zum Auftrag? • Diese Liste ist das Wertvollste, was du deiner Agentur geben kannst. Sie sieht Klicks und Formulare, was daraus geworden ist, siehst nur du. • Im Änderungsverlauf deines Google-Ads-Kontos steht, wer wann was geändert hat. Steht dort wochenlang nichts, ist das eine Frage wert. Steht dort extrem viel, auch. • Du hast keinen Zugriff auf dein eigenes Konto? Dann ist das der erste Punkt, noch vor allem anderen. ---- Im Termin: drei Fragen Zwanzig Minuten, einmal im Monat, am besten mit der Person, die in deinem Konto arbeitet. • Was hat sich bei unserer Zielzahl getan, und warum? Gemeint ist eine einzige Zahl, zum Beispiel was euch eine brauchbare Anfrage oder ein Auftrag kostet. • Was habt ihr seit dem letzten Termin geändert, und was war die Überlegung dahinter? • Was testet ihr als Nächstes, und woran erkennen wir, ob es geklappt hat? Jeder Termin endet mit einer Entscheidung in drei Zeilen: Was ist entschieden, wer macht es, wann schauen wir wieder drauf? ---- Warum genaues Hinschauen schaden kann Steuern heißt nicht, im Konto mitzuschrauben. Google Ads arbeitet heute stark automatisch, und nach größeren Änderungen braucht eine Kampagne in der Regel eine Weile, bis sie sich eingependelt hat. Ändern du und deine Agentur gleichzeitig, weiß am Ende niemand mehr, was gewirkt hat. • Du entscheidest über Ziel, Budget und Rahmen, die Agentur über die Umsetzung im Konto. • Bewertet wird nach einem Zeitraum, den ihr vorher festlegt. Meistens sind das eher Monate als Wochen. Hellhörig werden solltest du, wenn: • ihr nach zwei, drei Terminen noch keine Zielzahl habt • Änderungen passieren, die dir niemand erklären kann • die Termine seltener werden und jedes Mal jemand anderes am Tisch sitzt ---- Die eine Frage für deinen nächsten Termin „Was hat uns letzten Monat eine brauchbare Anfrage gekostet?“ Kommt eine Zahl, oder schlägt die Agentur vor, dafür die Rückmeldung aus dem Vertrieb einzurichten, seid ihr auf einem guten Weg. Hörst du dagegen Klickpreise, Klickraten und Impressionen, redet ihr über zwei verschiedene Dinge. Das ist kein Grund zu kündigen, aber genau dort würde Jörg ansetzen. Kurz gesagt: Zugriff auf dein eigenes Konto, eine Zielzahl, eine Liste aus dem Vertrieb und einmal im Monat 30 Minuten mit drei Fragen. Den Rest macht die Agentur. ---- Passend dazu: Was du vor der Unterschrift klären solltest Folge 464, Die Fragen, die du jeder Agentur stellen solltest: https://master-of-search.podigee.io/464-die-fragen-die-du-jeder-agentur-stellen-solltest Folge 455, Google Ads Agentur auswählen: https://master-of-search.podigee.io/455-google-ads-agentur-auswahlen-so-erkennst-du-gute-anbieter ---- Du kannst gerade nicht sagen, was dich eine brauchbare Anfrage kostet? Schreib uns kurz, wir schauen gemeinsam mit dir auf dein Konto: https://www.master-of-scaling.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung&utm_campaign=folge-472 Zweimal pro Woche eine Geschichte aus dem Alltag und Handgriffe aus echten Konten: https://www.master-of-scaling.de/google-ads-analytics-newsletter/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung&utm_campaign=folge-472 Diese Folge gibt es auch als Video: https://www.youtube.com/@MasterofSearch Master of Scaling arbeitet seit 2006 mit Google Ads und hat über 850 Kundenprojekte betreut. Christoph Mohr ist Google Ads Trainer seit 2015. Instagram: https://www.instagram.com/master_of_scaling/ · LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/master-of-search-gmbh/

    Deine Agentur steuern: 30 Minuten im Monat
  4. 11. Okt.

    KI als Zweitmeinung: Was ChatGPT über dich nicht weiß

    „Ich dachte schon, das wird so ein anstrengender Termin.“ Das hat Jörgs Hausärztin zu ihm gesagt, nachdem er sein Blutbild vorher mit KI vorbereitet hatte. Immer mehr Menschen geben jede Information erst in die KI und gehen damit zum Experten. In dieser Folge geht es darum, warum das so oft knirscht und wie du KI so nutzt, dass sie dir hilft, statt dich mit den Leuten aneinandergeraten zu lassen, die dir helfen sollen. ---- Wenn die KI mit in die Sprechstunde kommt • Laut Bitkom wenden sich 45 Prozent der Befragten bei Symptomen oder Gesundheitsfragen an einen Chatbot. • 16 Prozent haben schon einmal eine ärztliche Empfehlung nicht befolgt und eher der KI vertraut. • Manche Praxen beenden die Behandlung, wenn man sich nicht einigen kann. ---- Dasselbe Muster im Marketing Unsere Account-Experten bekommen immer öfter Mails, die erkennbar mit KI geschrieben sind. Das ist in Ordnung. Schwierig wird es, wenn die KI Dinge dazudichtet, die beim konkreten Kunden keinen Sinn ergeben. • Typisches Beispiel: Google Ads zeigt andere Zahlen als der Shop, also sei das Tracking kaputt. • In der Regel weichen beide Zahlen etwas ab, etwa wegen des Cookie-Banners und unterschiedlicher Zählweisen. • Wer das Konto seit Jahren kennt, weiß, wie groß die Abweichung bei diesem Kunden normalerweise ist, teils bis auf die Saison genau. ---- Warum die KI-Antwort oft nicht zu deiner Lage passt • In einer Oxford-Studie (Nature Medicine, 1.298 Teilnehmende) fand die KI allein in rund 95 Prozent der Fälle die richtige Erkrankung. Mit echten Menschen im Gespräch waren es weniger als 35 Prozent. • Ein Hauptgrund: Die Teilnehmenden gaben der KI oft nur einen Teil der nötigen Informationen. • Die KI gibt dir gern recht. OpenAI hat 2025 sogar ein ChatGPT-Update zurückgenommen, weil das Modell den Leuten zu sehr nach dem Mund geredet hat. • In einer Untersuchung von EBU und BBC hatte fast jede zweite KI-Antwort auf Nachrichtenfragen mindestens ein erhebliches Problem. ---- So nutzt du KI, ohne dich zu verrennen • Gib der KI so viel Zusammenhang wie möglich: Ziel, bisheriger Verlauf, Zahlen. • Frag sie, welche Informationen ihr fehlen und was gegen ihre Einschätzung spricht. • Filtere die Antwort: Passt das zu uns, oder klingt es nur logisch? • Bring das Ergebnis als Einschätzung ins Gespräch, nicht als Urteil. Kurz gesagt: Nutze die KI, um zu verstehen. Nutze Menschen mit Erfahrung, um zu entscheiden. ---- Quellen Bitkom-Umfrage „Dr. KI“: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Dr-KI-Chatbot-medizinischer-Ratgeber Oxford-Studie (Nature Medicine): https://syntheticsociety.oii.ox.ac.uk/research/reliability-llms-medical-assistants/ OpenAI zum zurückgenommenen Update: https://openai.com/index/sycophancy-in-gpt-4o/ EBU/BBC-Studie zu KI-Assistenten: https://www.ebu.ch/news/2025/10/ai-s-systemic-distortion-of-news-is-consistent-across-languages-and-territories-international-study-by-public-service-broadcaste ---- Du hast eine KI-Analyse zu deinem Google-Ads-Konto und weißt nicht, was davon für dich stimmt? Schreib uns kurz, was die KI dir gesagt hat: https://www.master-of-scaling.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung&utm_campaign=folge-471 Zweimal pro Woche eine Geschichte aus dem Alltag und Handgriffe aus echten Konten: https://www.master-of-scaling.de/google-ads-analytics-newsletter/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung&utm_campaign=folge-471 Diese Folge gibt es auch als Video: https://www.youtube.com/@MasterofSearch Master of Scaling arbeitet seit 2006 mit Google Ads und hat über 850 Kundenprojekte betreut. Christoph Mohr ist Google Ads Trainer seit 2015. Instagram: https://www.instagram.com/master_of_scaling/ · LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/master-of-search-gmbh/

  5. 7. Okt.

    Marketingbudget: So überzeugst du deine Geschäftsführung

    Du hast eine gute Idee für euer Marketing, stellst sie in der Runde vor, und das Thema wird vertagt. Meistens gilt dieses Nein gar nicht dem Marketing, sondern einer Rechnung, die noch niemand aufgemacht hat. In dieser Folge zeigt Jörg, welche drei Fragen eine Geschäftsführung bei jeder Investition stellt und wie du die Antworten auf eine Seite bringst. ---- Wie die Geschäftsführung auf dein Budget schaut Dein Marketingbudget konkurriert mit jeder anderen Investition im Unternehmen. Gefragt wird in der Regel: • Was müssen wir investieren? • Was kommt dabei heraus? • Was passiert, wenn es nicht funktioniert? Viele Vorlagen beantworten nur die erste Frage. Ein Satz wie „Die anderen sind auch überall präsent“ führt deshalb fast immer zu einem Nein. ---- Die eine Seite für dein Gespräch • Ausgangslage: Woher kommen heute neue Kunden, und wie viele Anfragen werden zu Aufträgen? • Fehlt die Ausgangslage, ist die Messung dein erster und kleinster Antrag. • Kundenwert: Was bleibt pro neuem Kunden nach Material und Arbeitszeit übrig? • Test: fester Zeitraum, fester Betrag, vorher festgelegtes Erfolgskriterium. • Abbruchkriterium: Ab wann ihr stoppt oder den Ansatz ändert. • Bericht: einmal im Monat, eine Seite, Anfragen und Aufträge statt Klicks. ---- Wenn trotzdem ein Nein kommt Frag nach dem Kriterium: Was müsste auf dem Tisch liegen, damit die Geschäftsführung Ja sagt? So wird aus einem Nein eine Bedingung, an der du arbeiten kannst. Ist gerade kein Testbudget drin, beantrage zuerst nur die Messung. Sitzt du selbst in der Geschäftsführung? Dann kannst du genau diese Seite von deinem Team und von jeder Agentur einfordern. ---- Du bereitest gerade so ein Gespräch vor und möchtest eine zweite Meinung zu deinen Zahlen? Schreib uns kurz: https://www.master-of-scaling.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung&utm_campaign=folge-469 Alle zwei Wochen das, was wir gerade in echten Google-Ads-Konten sehen: https://www.master-of-scaling.de/google-ads-analytics-newsletter/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung&utm_campaign=folge-469 Diese Folge gibt es auch als Video: https://www.youtube.com/@MasterofSearch Christoph Mohr ist Google Ads Trainer seit 2015, gemeinsam mit Jörg Ullmann betreut Master of Scaling über 850 Kundenprojekte. Instagram: https://www.instagram.com/master_of_scaling/ · LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/master-of-search-gmbh/

  6. 4. Okt.

    Weihnachtsgeschäft: Was du im Oktober noch tun kannst

    Über den Sommer läuft kaum Werbebudget, kurz vor der Saison wird kräftig aufgedreht. Das klingt vernünftig, kostet im Weihnachtsgeschäft aber oft Geld. Google Ads und Meta Ads brauchen Zeit, um zu lernen, wer bei dir kauft. Wer erst im November startet, bezahlt diese Lernzeit genau dann, wenn die Klickpreise am höchsten sind. ---- Warum Werbekampagnen Vorlauf brauchen Einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt baust du auf, bevor der Markt öffnet. Im Werbekonto ist es genauso: Jede neue oder komplett umgebaute Kampagne startet mit einer Lernphase. • In der Praxis solltest du dafür mindestens eine, besser zwei bis vier Wochen einplanen • In der Lernphase zahlst du in der Regel mehr pro Ergebnis • Im November sind deutlich mehr Mitbewerber aktiv, die Klickpreise steigen ---- Was du im Oktober noch tun kannst • Conversion-Tracking selbst testen: auf eine eigene Anzeige klicken, bestellen und am nächsten Tag prüfen, ob die Conversion mit dem richtigen Wert im Konto ankommt • Saison-Kampagnen jetzt mit kleinem Budget aktivieren, damit Daten zu Klickrate, Anzeigentexten und Suchbegriffen zusammenkommen • Produktfeed im Google Merchant Center und im Meta-Katalog prüfen: Bilder, Preise, Verfügbarkeit, Titel und Beschreibungen • Landingpages ehrlich ansehen: aktuell, klar aufgebaut, überzeugende Texte? • Mit dem Keyword-Planer und Google Trends nachsehen, ab wann die Nachfrage in deinem Bereich anzieht ---- Was du ab Ende November besser lässt In der Hochphase kostet jede neue Lernphase am meisten, weil deine Kunden kaufen möchten und dein Wettbewerb viel Budget einsetzt. Das gilt auch für Black Friday, für den viele Händler schon ein bis zwei Wochen vorher starten. • Keine neuen Kampagnen mit neuer Gebotsstrategie starten • Bestehende Kampagnen nicht grundlegend umbauen • Budget lieber schrittweise von Oktober bis Dezember erhöhen ---- Dein nächster Schritt Geh die Punkte jetzt im Oktober durch. Dann bleibt Zeit, Fehler in Ruhe zu beheben, statt im November kurzfristig Dienstleister zu suchen, die dann selbst kaum Kapazität haben. ---- Du möchtest wissen, ob dein Konto für das Weihnachtsgeschäft bereit ist? Schreib uns kurz: https://www.master-of-scaling.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung

  7. 30. Sept.

    Google Ads Updates: Wo du wieder selbst steuern kannst

    Jahrelang hieß es bei Google Ads: Vertrau der Automatik. Klicks kamen rein, wohin das Budget genau floss, blieb oft offen. Jetzt gibt Google an mehreren Stellen wieder Stellschrauben zurück. Du musst nur wissen, wo sie sitzen. ---- Performance Max: Marke ausschließen, Shopping trotzdem zeigen Viele schließen ihre Markenbegriffe in Performance Max aus, etwa weil eine eigene Markenkampagne läuft. Bei Shops war das bisher ein Zielkonflikt: Wer nach deiner Marke sucht, soll ja trotzdem deine Produkte sehen. • Neues Häkchen bei den Markenausschlüssen: Shopping-Anzeigen bei Suchanfragen mit ausgeschlossenen Marken zulassen • Gilt nur für Shopping-Anzeigen, nicht für Text- oder andere Formate • Meine Empfehlung für Shops mit starker Eigenmarke oder Markenartikeln: setzen ---- Kanäle in Performance Max gewichten (Beta) Den Bericht zur Kanalleistung gibt es schon länger. Er zeigt, wie Google dein Budget zwischen Suche, YouTube, Display, Discover, Gmail und Maps verschiebt. Das erklärt oft, warum Klickpreise und ROAS plötzlich schwanken. • Neu in einer Beta: Kanäle stärker oder schwächer gewichten, teils wohl auch ausschließen • Sinnvoll, wenn ein Kanal viele Klicks, aber keine Anfragen oder Verkäufe bringt • Offene Frage: Wie viel Performance Max bleibt übrig, wenn du am Ende nur noch Suche zulässt? • Wann die Funktion für alle Konten kommt, ist noch nicht bekannt ---- AI Max: Deine Keyword-Arbeit zählt wieder AI Max hat in vielen Konten zu sehr allgemeinen Suchanfragen geführt. Aus „Samsung Galaxy S kaufen" wurde dann schnell nur „Samsung". Laut einer Google-Mitarbeiterin berücksichtigt AI Max genau passende Keywords und Wortgruppen jetzt wieder, statt sie zu überstimmen. • Genau passend und Wortgruppe bleiben die wertvollsten Signale • Deine Keyword-Struktur musst du nicht über den Haufen werfen • AI Max gilt bisher als Voraussetzung für Anzeigen in Googles KI-Umgebungen wie Gemini ---- Promotion Mode: ROAS-Spielraum für Aktionszeiträume (Beta) Für einen festen Zeitraum darfst du deinen Ziel-ROAS in Such- und Performance-Max-Kampagnen bewusst unterschreiten, zum Beispiel um 20 bis 30 Prozent. Danach springt die Kampagne automatisch auf deine Standardeinstellung zurück. • Passt zu Black Friday, Aktionswochen oder Abverkauf einzelner Kategorien • Google bietet im Aktionszeitraum höher, wo die Conversion Rate ohnehin steigt ---- Was wegfällt: kostenlose Shopping-Einträge in der EU Seit Mitte September gibt es in der EU keine kostenlosen Produkteinträge mehr, vermutlich im Zusammenhang mit dem Digital Markets Act. Wer bisher nur über das Merchant Center kostenlose Klicks bekam, sieht dort jetzt null. • Prüf im Merchant Center oder in Google Analytics, ob diese Klicks bei dir weggebrochen sind • War der Kanal relevant, kann schon eine Standard-Shopping-Kampagne mit kleinem Tagesbudget die Lücke schließen ---- Du möchtest wissen, welche dieser Stellschrauben in deinem Konto Geld bringen würde? Schreib uns kurz: https://www.master-of-scaling.de/kontakt/?utm_source=podcast Jede Woche ein Praxisimpuls zu Google Ads und Tracking: https://www.master-of-scaling.de/google-ads-analytics-newsletter/ Die Folge als Video: https://youtu.be/ZH9CTFjKE5E Christoph Mohr ist Google Ads Trainer seit 2015, gemeinsam mit Jörg Ullmann betreut Master of Scaling über 850 Kundenprojekte. LinkedIn: Christoph Mohr https://www.linkedin.com/in/christophmohr/

  8. 27. Sept.

    ChatGPT Ads: Lohnt sich der neue Kanal für dich?

    Seit Ende August können auch deutsche Unternehmen Werbung in ChatGPT buchen. Seitdem kommt fast täglich dieselbe Frage: Müssen wir da jetzt rein? Die Antwort hängt weniger am Budget als daran, wer deine Kunden sind und in welchem Tarif sie unterwegs sind. ---- Wie Werbung in ChatGPT aussieht Die Anzeige steht unter der Antwort, nicht darin. Sie ist als gesponsert gekennzeichnet und vom Antworttext getrennt. • Werbung beeinflusst die Antworten von ChatGPT nicht • Werbetreibende bekommen die Gespräche der Nutzer nicht zu sehen • Nutzer steuern selbst, wie stark ihre Werbung personalisiert wird • Wer häufiger in den Antworten vorkommen will, braucht gute Inhalte, kein Werbebudget - das sind zwei getrennte Themen ---- Die wichtigste Frage: Wer sieht die Anzeigen überhaupt? Werbung erscheint in den kostenlosen Tarifen und im günstigen Einstiegstarif. Die bezahlten Tarife bleiben nach aktuellem Stand werbefrei. • Entscheider in größeren Unternehmen sitzen häufig in genau diesen bezahlten Tarifen • Für klassisches Geschäftskundengeschäft ist die erreichbare Zielgruppe damit kleiner, als die Nutzerzahlen vermuten lassen • Bei Endkunden und kleineren Betrieben ist die Wahrscheinlichkeit deutlich höher • Das ist der erste Filter, noch vor jeder Budgetfrage ---- Aussteuerung: Gesprächskontext statt Keywords Du buchst keine Suchbegriffe im klassischen Sinne. Das System nutzt den Zusammenhang des laufenden Gesprächs. • Du hinterlegst eher Themen und Situationen als einzelne Keywords • Dazu kommen bekannte Einstellungen: geografische Aussteuerung, Plattform, eigene Zielgruppen • In Europa greift die Aussteuerung je nach Land und Nutzereinstellung auf weniger Daten zurück • Datenschutzfreundlich, aber weniger fein steuerbar als gewohnt ---- Die Formate • Anzeige unter der Antwort: Text, Bild, Link auf deine Seite • Produktfeed-Kampagnen: aus deinem Katalog entstehen Anzeigen mit Bild, Titel, Preis und Bewertung, auch als Karussell • Gesponserte Assistenten: Rückfragen direkt in der Anzeige, aktuell nur mit ausgewählten Partnern • Für den Handel heißt das: Die Qualität deiner Produktdaten wird direkt zum Werbefaktor ---- Steuerung und Messung • Gebote nach Klicks oder ergebnisorientiert • Eigenes Pixel und eine Schnittstelle, über die du Abschlüsse zurückmeldest • Ohne saubere Messung ist jeder Test wertlos, egal wie klein das Budget war ---- Die Zahlen und wie du sie einordnest OpenAI berichtet von einer Milliarde Dollar Jahresumsatz in weniger als 200 Tagen und zehntausenden Werbetreibenden. Als Beispiel nennt OpenAI einen Händler mit dem dreifachen Umsatz je Werbeeuro über 28 Tage und einen Partner, laut dem über 80 Prozent der gewonnenen Besucher Neukunden waren. • Das sind Zahlen des Anbieters über ausgewählte Kunden, kein Branchendurchschnitt • Für den deutschen Markt gibt es noch keine belastbaren Klickpreise • Verlässliche Vergleichswerte zu Google Ads existieren bislang nicht Quellen: https://openai.com/index/expanding-access-to-ai-with-chatgpt-ads/ https://openai.com/index/our-approach-to-advertising-and-expanding-access/ https://ads.openai.com/ ---- Dein Entscheidungsrahmen Ein Test lohnt sich, wenn du Endkunden ansprichst, deine Produktdaten sauber sind und deine Messung funktioniert. Dann kaufst du dir Erfahrung, solange der Wettbewerb dünn ist. Eher noch nichts für dich, wenn deine Entscheider in den bezahlten Tarifen sitzen. Und klar noch nichts, wenn deine Messung nicht steht oder in Google Ads offensichtliche Lücken offen sind. Ein neuer Kanal repariert keinen undichten Trichter, er macht ihn teurer. Wenn du unsicher bist, wo du stehst: master-of-search.de

4,7
von 5
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