Kopflastig. Der Podcast über Musik, Lernen & das Leben

Sebastian Bluschke

Frank Zappa sagte einst: "Über Musik zu reden ist wie über Architektur zu tanzen." Sebastian Bluschke macht es trotzdem. Im Kopflastig Podcast geht es um alles, was Musiker wirklich beschäftigt: Wie übt man effektiv? Gibt es Talent – oder ist alles lernbar? Wozu braucht man Musiktheorie? Und wie bleibt man motiviert, wenn der Fortschritt stockt? Sebastian ist seit 2012 Berufsmusiker, Gitarrist in mehreren Bands und Gitarrenlehrer mit über 15.000 Abonnenten auf YouTube. Er verbindet persönliche Erfahrung, wissenschaftliche Erkenntnisse und konkrete Tipps – mal allein, mal mit Gästen. Für alle, die Musik nicht nur hören, sondern verstehen wollen. Bleibt kopflastig!

  1. vor 22 Std.

    178. Mit 40 Kindern gleichzeitig Gitarre spielen | Burkhard Mikolai über bunte Noten und Klassenmusizieren

    Mein Gast heute ist Burkhard Mikolai, Gitarrist und Fachbereichsleiter für Klassenmusizieren an der Musikschule Oder-Spree in Brandenburg. Er unterrichtet seit über zwanzig Jahren komplette Schulklassen an der Gitarre, mit bis zu vierzig Kindern gleichzeitig. Ohne ausgewählte Schüler, ohne Aufnahmeprüfung, einfach die Klasse so wie sie ist. Damit das überhaupt möglich wurde, hat er das Guitar Colour System entwickelt. Die Idee dahinter ist bestechend einfach: Nicht jede Note bekommt eine Farbe, sondern jede Saite. Dazu bekommt jeder Bund eine Zahl. Statt “spiel das G” heißt es dann “spiel die schwarze Drei”, und jedes Kind im Raum weiß sofort, was gemeint ist. Gelernt wird das über eine Geschichte von der gelben Sonne, die auf die grüne Wiese scheint. Wir sprechen darüber, warum gute Ideen immer aus den Stunden kommen, die nicht gut liefen, wie seine berühmte Karawanen-Geschichte die erste Unterrichtsstunde trägt, und warum er jedem Jahr ein Motto gibt: das Jahr des Mutes, das Jahr des Zuhörens, das Jahr des Vertrauens. Außerdem geht es um seinen Weg: Gitarre erst mit 13, Ausbildung in Tanz- und Unterhaltungsmusik zu DDR-Zeiten, eine elfköpfige Band in einem Berliner Hotel, in dem Bruce Springsteen übernachtete. Und darum, warum er sein gesamtes Material kostenlos ins Netz stellt, warum Puls und Hören wichtiger sind als Stücke, und weshalb er sich von Kollegen nicht wünscht, dass sie sein System nachmachen, sondern dass sie etwas Eigenes daraus entwickeln. Alle Materialien, Noten und Apps von Burkhard: https://www.bunte-noten.de Kapitel folgen. Eure Fragen an: kopflastigpodcast@gmail.com Unterstützt den Podcast auf Patreon, dort gibt es zu jeder Folge die Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse als PDF: https://www.patreon.com/sebastianbluschke Oder kostenlos: Abo, Like und eine 5-Sterne-Bewertung bei iTunes und Spotify helfen mir sehr. Danke! Kapitel: 00:00 Intro 00:36 Begrüßung: Was ist eigentlich Klassenmusizieren? 02:40 Was sind bunte Noten? 05:22 Die Geschichte von der gelben Sonne 08:50 Wozu Notennamen überhaupt lernen? 13:23 Gitarre erst mit 13: Burkhards Weg zur Musik 20:48 Die Elfmann-Band im Berliner Grand Hotel 23:57 Wie das Klassenmusizieren mit Bläsern begann 29:40 Der Start des ersten Gitarrenprojekts 34:55 Was er an der Förderschule gelernt hat 39:53 Warum sein Material kostenlos ist 42:08 Das Musikhaus: Fundamente statt Stücke 49:26 Die erste Stunde: Die Karawane 52:40 "Guter Unterricht ist, wenn die Kinder weitermachen wollen" 55:50 Was die Kinder am Ende spielen 1:01:48 Lässt sich das auf Erwachsene übertragen? 1:09:37 Die Joker und die Jahresmottos 1:10:35 Das Jahr des Zuhörens 1:15:32 Die Frage des letzten Gastes 1:30:15 Die Frage für den nächsten Gast: Rettet Musik die Welt? 1:43:14 Sein Wunsch: Mitstreiter finden 1:51:35 Bonusgespräch 1:57:31 Die Vision: Musik als normale Familienaktivität 2:05:08 Wie der Rest der Welt Musik lernt 2:09:49 KI, Konsum und "Wir sind die Macher"

    178. Mit 40 Kindern gleichzeitig Gitarre spielen | Burkhard Mikolai über bunte Noten und Klassenmusizieren
  2. 6. Okt.

    177. Warum die Begleitung über den Sound entscheidet | Roman Sillipp über Klavier, Stile und Unterricht

    Mein Gast heute ist Roman Sillipp, Pianist und Instrumentalpädagoge aus Wien. Als Kind klassisch ausgebildet, mit 13 über Falco zur Popmusik gekommen, danach zwanzig Jahre Berufsmusiker: Sideman, Barpianist, Keyboarder im Tonstudio und über zehn Jahre Komponist von Werbe-Jingles für McDonald's, Mastercard und andere. Mit 40 hat er noch einmal studiert und 2021 seinen Master in Popularmusik abgeschlossen. Gleich zu Beginn demonstriert er die Erkenntnis, die seinen ganzen Unterricht trägt: Er spielt eine Mozart-Sonatine, dann dieselbe Melodie als Walzer, als Tango und als Disco-Nummer. Die Melodie bleibt gleich, nur die Begleitung ändert sich, und das Stück landet in einer völlig anderen Welt. Genau deshalb nennt er sich nicht Klavierlehrer, sondern Instrumentalpädagoge: Er zeigt nicht nur, welche Tasten man drückt, sondern warum diese Tasten so klingen. Wir sprechen darüber, warum jedes Stück aus Melodie, Rhythmus und Begleitung besteht, wie man mit fünf Tönen die Ode an die Freude spielt, warum es bei ihm keine reinen Technikübungen gibt und weshalb er erst ab 13 Jahren unterrichtet. Außerdem: wie er sich als Jugendlicher Songs vom Radio heruntergehört hat, wie man aus drei halb gekonnten Sinatra-Songs ein Medley macht, wie sein Tonstudio Gerät für Gerät gewachsen ist und warum ihn die Rechnung 500 Euro gegen 50 Euro pro Stück zum Lehrer gemacht hat. Und zum Schluss erzählt er, warum seine Gitarre bis heute an der Wand hängt. Diese Geschichte solltet ihr euch anhören. Mehr über Roman: https://romansillipp.com Eure Fragen an: kopflastigpodcast@gmail.com Unterstützt den Podcast auf Patreon, dort gibt es zu jeder Folge die Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse als PDF: https://www.patreon.com/sebastianbluschke Oder kostenlos: Abo, Like und eine 5-Sterne-Bewertung bei iTunes und Spotify helfen mir sehr. Danke!

    177. Warum die Begleitung über den Sound entscheidet | Roman Sillipp über Klavier, Stile und Unterricht
  3. 29. Sept.

    176. Effizienter üben und endlich vom Blatt spielen | Jens Schlichting über Lernen als Erwachsener

    Jens Schlichting ist Pianist, Komponist und Musikpädagoge aus der Region Heidelberg, begleitet als Stummfilmpianist live improvisierend und bringt in Crashkursen erwachsenen Anfängern an einem Wochenende das Klavierspielen bei. Wir sprechen über den Satz seines Professors, der seine Sicht auf Technik komplett verändert hat: Klaviertechnik ist, wenn die Finger das tun, was die Ohren hören wollen. Jens erklärt, warum die angeblichen Lernvorteile von Kindern zum Teil ein Mythos sind und welche Trümpfe Erwachsene tatsächlich in der Hand haben. Dann wird es praktisch: mentales Üben nach Karl Leimer, also ein Stück auswendig lernen, bevor man es zum ersten Mal spielt. Warum Variieren der Schlüssel zu stabilem Können ist und stures Wiederholen dich sogar instabil macht. Und warum Notenlesen bei so vielen hakt: Zehn Symbole auf einmal sind zu viel, absolutes Lesen bremst, und ohne Fluss trainiert man nur das Buchstabieren. Zum Schluss verrät er seine Ob-Wie-Was-Methode gegen den inneren Schweinehund, die vermutlich praktischste Idee, die ich in diesem Podcast bisher gehört habe. Mehr über Jens und seine Kurse: https://klavier-kurs.de Eure Fragen an: kopflastigpodcast@gmail.com Unterstützt den Podcast auf Patreon, dort gibt es zu jeder Folge die Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse als PDF: https://www.patreon.com/sebastianbluschke Oder kostenlos: Abo, Like und eine 5-Sterne-Bewertung bei iTunes und Spotify helfen mir sehr. Danke!

    176. Effizienter üben und endlich vom Blatt spielen | Jens Schlichting über Lernen als Erwachsener
  4. 22. Sept.

    175. Songs schreiben ohne Harmonielehre: Dän (Wise Guys, Alte Bekannte) über Texten und Komponieren

    Mein Gast heute ist Daniel "Dän" Dickopf, Gründer, Texter und Komponist der Wise Guys, die über 25 Jahre die erfolgreichste A-cappella-Band Deutschlands waren. Heute steht er mit Alte Bekannte auf der Bühne, schreibt Kinderlieder und gibt auf seinen Kanälen Einblicke ins Texten. Der überraschendste Satz der Folge kommt früh: Dän hat nie Harmonielehre gelernt, kann bis heute keine Noten schreiben und sieht genau das als Vorteil. Wir sprechen darüber, wie er trotzdem A-cappella-Sätze arrangiert, warum die Gitarre dafür reicht und wieso das Erfinden von Nebenstimmen beim Familiensingen der Türöffner für alles war. Dann geht es ans Handwerk: Woher Themen kommen, warum es fast kein Tabuthema gibt, wieso der Refrain wie eine Schlagzeile funktionieren muss und wie ein Reimlexikon ganze Songs inhaltlich umlenken kann. Dän erzählt, warum Deadlines ihm helfen, weshalb Couch und Fernseher seine größten Feinde sind und was Kreativ-Auszeiten im Ferienhaus bringen. Außerdem: Warum das erste Vorspielen eines eigenen Songs ein Entblößen ist, wie ein ehrlicher Kollege einen vermeintlich lustigen Song in die Tonne schickte, warum man Ideen nie löschen sollte und was er Leuten rät, die gerade einfach keine Lust zum Schreiben haben. Kapitel folgen. Eure Fragen an: kopflastigpodcast@gmail.com Unterstützt den Podcast auf Patreon, dort gibt es zu jeder Folge die Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse als PDF: https://www.patreon.com/sebastianbluschke Oder kostenlos: Abo, Like und eine 5-Sterne-Bewertung bei iTunes und Spotify helfen mir sehr. Danke

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  5. 15. Sept.

    174. Wie man Berufsmusiker wird mit André Tolba (Dick Brave, Supercharge)

    Mein Gast heute ist André Tolba, den viele als Adriano Batolba kennen: Gitarrist, Produzent und musikalischer Kopf hinter Dick Brave and the Backbeats, dem Rock'n'Roll-Projekt von Sascha, das 2004 auf Platz 1 der Charts landete. Er spielt mit Peter Kraus und mit Albie Donnelly's Supercharge, hat Boppin' B produziert und arbeitet gerade an seiner eigenen Blues-Platte. Wir sprechen darüber, wie er mehrere Bands, Produktionen und eigenes Material unter einen Hut bekommt, warum er Social Media am liebsten abschaffen würde und wie alles anfing: mit der Single-Sammlung seiner verstorbenen Mutter, einer zufällig aufgenommenen Elvis-Doku und einem Kumpel, der nach einer einzigen Gitarrenstunde "Mein Hut, der hat drei Ecken" spielen konnte. Der Wendepunkt kam mit 14, als Rick Abao, Berufsmusiker aus New Orleans, sein Lehrer und Mentor wurde. Von ihm stammt auch der Satz, der sich durch Andrés ganze Laufbahn zieht: Success is when preparation meets opportunity. Wir reden über Jazzstudium in Hilversum, was eine Hochschule kann und was nicht, welche Soft Skills kein Übezimmer beibringt und was man konkret üben sollte, wenn man Rock'n'Roll-Gitarre spielen will. Und dann die Dick-Brave-Geschichte: Wie aus einem einmaligen Gag auf einer Weihnachtsfeier ein Nummer-1-Album wurde, warum tanzende Eisbären auf N24 daran maßgeblich beteiligt waren und weshalb wirklich niemand das geplant hatte. Zum Schluss geht es um Vintage-Amps, Streaming und die Frage des letzten Gastes: Wie lässt sich KI-Kunst moralisch rechtfertigen? Kapitel folgen. Eure Fragen an: kopflastigpodcast@gmail.com Unterstützt den Podcast auf Patreon, dort gibt es zu jeder Folge die Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse als PDF: https://www.patreon.com/sebastianbluschke Oder kostenlos: Abo, Like und eine 5-Sterne-Bewertung bei iTunes und Spotify helfen mir sehr. Danke!

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  6. 8. Sept.

    173. Vom Prog-Metal zur Konzertgitarre

    Mein Gast heute ist Markus Steffen: Mitgründer der Prog-Metal-Pioniere Sieges Even, Gitarrist und Songwriter von Subsignal, klassischer Gitarrist, Lehrbuch-Autor und aktuell mein eigener Gitarrenlehrer. Anlass ist sein neues Konzertgitarren-Album "La Tristeza Del Mar", eingespielt auf sechssaitiger Konzertgitarre und elfsaitiger Altgitarre. Wir sprechen darüber, wie so ein Album entsteht: vom Manuskript-Stapel aus der Corona-Zeit über die Konzeptfindung bis zur Aufnahme, bei der die Tagesform mitentscheidet. Markus erklärt, wie er mit Bildern, Titeln und Erinnerungen komponiert, warum viele Stücke Gedenkstücke für Verstorbene sind und wieso man Bach spielen sollte, wenn man Komposition verstehen will. Dann reisen wir zurück: Angus Young im Starschnitt, die erste SG-Kopie, die Kellerband mit dem besten Freund, tägliche Proben mit Sieges Even, Demotapes auf dem Tascam-4-Spur, Tape-Trading und Fanzines, bis 1988 der erste Plattenvertrag kam, da war Markus 19. Und wir klären, warum er trotz Metal-Karriere der Konzertgitarre verfiel, was Julian Bream damit zu tun hat, warum Unterrichten ihn zum besseren Musiker gemacht hat und wie er nach über 40 Jahren im Musikgeschäft auf früher und heute blickt. Eure Fragen an: kopflastigpodcast@gmail.com Unterstützt den Podcast auf Patreon, dort gibt es zu jeder Folge die Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse als PDF: https://www.patreon.com/sebastianbluschke Oder kostenlos: Abo, Like und eine 5-Sterne-Bewertung bei iTunes und Spotify helfen mir sehr. Danke!

    173. Vom Prog-Metal zur Konzertgitarre
  7. 1. Sept.

    172. Richtig üben: Was Deliberate Practice wirklich bedeutet

    Heute wird es wissenschaftlich fundiert! Mein Gast ist Prof. Dr. Andreas C. Lehmann, Professor für Systematische Musikwissenschaft und Musikpsychologie an der Hochschule für Musik Würzburg. Er war Postdoc bei Anders Ericsson, dem Forscher hinter dem Konzept "Deliberate Practice", das durch die berühmte 10.000-Stunden-Regel um die Welt ging. Wir klären, was bewusstes Üben wirklich bedeutet und warum Rumjammen nicht dazugehört, wie viele Stunden konzentriertes Üben pro Tag überhaupt möglich sind und was von den Geschichten über 12-Stunden-Übetage zu halten ist. Lehmann erklärt das Herzstück seiner Forschung, die mentalen Repräsentationen: Warum Anfänger glauben, lauter zu spielen, es aber nicht tun, was der Halbtempo-Test über dein Können verrät und warum die Motorik bei Anfängern fast die ganze Aufmerksamkeit auffrisst. Außerdem: Wie er durch puren Zufall bei Ericsson landete, warum Mozart, Rubinstein und Michael Jackson beim Üben ständig beaufsichtigt wurden, wieso Jazzer anders üben müssen als Klassiker, das geniale Weihnachtsmann-Beispiel eines Geigenlehrers und die große Frage: Gibt es Talent überhaupt? Seine Antwort im Ericsson-Stil: "What's the evidence?" Kapitel: 00:00 Begrüßung: Prof. Dr. Andreas C. Lehmann 01:50 Erste Berührungspunkte mit Musik und Solfège 04:40 Purer Zufall: Wie er Postdoc bei Anders Ericsson wurde 07:45 Was ist Deliberate Practice wirklich? 13:35 Raus aus der Komfortzone: Mentale Repräsentationen 17:20 Warum Anfänger sich nicht zuhören können (die Pizza-Regel) 20:05 Wie viele Stunden Üben pro Tag sind möglich? 22:05 10 Stunden am Tag üben: Mythos oder Realität? 24:30 Schumann, Mozart und die Wunderkinder: Die Rolle der Umgebung 29:30 So läuft Unterricht an der Musikhochschule 31:25 Die optimale Lehrsituation: Meister und Schüler 33:15 Deliberate Practice in anderen Domänen: Schach, Jazz, BMX 42:05 Von Liszt bis Malmsteen: Wie sich Virtuosität entwickelt 46:00 Übe-Mythen und Halbwissen: Was stimmt wirklich? 48:20 Guter Spieler, schlechter Lehrer? Das Weihnachtsmann-Beispiel 52:15 Die große Frage: Gibt es Talent? 57:05 Das Labyrinth-Bild: Sein eigener Lehrer werden 1:00:35 Die Traditionsfrage von Dr. Gerard Madden 1:02:50 Verabschiedung Eure Fragen an: kopflastigpodcast@gmail.com Unterstützt den Podcast auf Patreon, dort gibt es zu jeder Folge die Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse als PDF: https://www.patreon.com/sebastianbluschke Oder kostenlos: Abo, Like und eine 5-Sterne-Bewertung bei iTunes und Spotify helfen mir sehr. Danke!

    172. Richtig üben: Was Deliberate Practice wirklich bedeutet
  8. 25. Aug.

    171. How You Should Feel When You Practice

    My first interview in English! My guest is Dr. Gerard Madden from the Institute of Musicians' Medicine at the Dresden University of Music. Gerard is a classically trained guitarist from Ireland, a bass player, fencing instructor and psychologist, and he even appeared as an extra in eight fight scenes of Game of Thrones. His research topic is a big one: emotion regulation in music practice. How do musicians want to feel while practicing, and how should they feel to actually get better? The surprising answer: it's not about feeling good, it's about feeling the way the task in front of you requires. We talk about why musicians with high technical goals are willing to accept anxiety, whether frustration helps or hurts your learning, what I should do about my frustrated teenage student, and why a short self-reflection after every practice session is one of the most powerful tools there is. Also in this episode: what a researcher's workday actually looks like, why wind instruments are a hygiene issue, delayed gratification instead of social media, and the traditional question from our previous guest. Hinweis für meine deutschen Hörer: Dieses Interview war nur auf Englisch möglich. Probiert gern die automatische Übersetzung von YouTube aus. Die wichtigsten Erkenntnisse gibt es außerdem als deutsches PDF auf Patreon. Chapters: 00:00 Welcome: My first interview in English 00:20 Were you really in Game of Thrones? 01:28 From classical guitar to fencing to psychology 09:42 The Institute of Musicians' Medicine in Dresden 10:54 What does a researcher actually do all day? 14:39 Where do research questions come from? 19:20 Mold and bacteria: hygiene in wind instruments 21:09 The big study: emotion regulation in music practice 25:01 Hedonic vs. instrumental: how do you want to feel? 28:57 Mastery: why ambitious musicians accept anxiety 31:33 Is frustration good or bad for learning? 35:42 Does practice have to be fun for kids? 38:31 My frustrated teenage student: what should I do? 42:57 What surprised you in the data? 45:18 Dream research: hands, skin and blisters 48:40 Your most important tip from all the research 50:53 Delayed gratification instead of social media 53:11 Does a researcher hear music differently? 54:45 The traditional question: what does music mean to you? 56:52 Goodbye Send me your questions: kopflastigpodcast@gmail.com Support the podcast on Patreon and get a summary PDF of the key takeaways for every episode: https://www.patreon.com/sebastianbluschke Or support for free: a like, a subscription and a 5-star rating on iTunes and Spotify help me a lot. Thank you!

    171. How You Should Feel When You Practice
4,6
von 5
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Frank Zappa sagte einst: "Über Musik zu reden ist wie über Architektur zu tanzen." Sebastian Bluschke macht es trotzdem. Im Kopflastig Podcast geht es um alles, was Musiker wirklich beschäftigt: Wie übt man effektiv? Gibt es Talent – oder ist alles lernbar? Wozu braucht man Musiktheorie? Und wie bleibt man motiviert, wenn der Fortschritt stockt? Sebastian ist seit 2012 Berufsmusiker, Gitarrist in mehreren Bands und Gitarrenlehrer mit über 15.000 Abonnenten auf YouTube. Er verbindet persönliche Erfahrung, wissenschaftliche Erkenntnisse und konkrete Tipps – mal allein, mal mit Gästen. Für alle, die Musik nicht nur hören, sondern verstehen wollen. Bleibt kopflastig!

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