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Podcast mit Neuigkeiten und Geschichten aus der Welt der lernOS Community.

  1. vor 1 Tag

    GfWM KnowledgeCamp von 2009 bis 2026

    Das Knowledge Camp (GKC), ein Themenbarcamp rund um Wissensmanagement, blickt auf eine über 17-jährige Geschichte zurück – von seinen Anfängen 2009 als kleine Guerilla-Aktion bis hin zu einer etablierten, hybrid organisierten Veranstaltung. Vier erfahrene Organisatorinnen und Organisatoren teilen ihre Learnings zu den Themen Teamstruktur, Locationwahl, hybride Formate und Dokumentation. Das Gespräch macht deutlich, dass ein erfolgreiches Barcamp weit mehr erfordert als einen freien Samstagnachmittag – und dass viele Herausforderungen wie hybrides Netzwerken oder nachhaltige Dokumentation nach wie vor ungelöst sind. Inhalt: Geschichte und Entwicklung des Knowledge Camps Teamstruktur, Rollen und Planungshorizont Locationwahl: physische Anforderungen und Fallstricke Hybrides Format: Learnings aus der Pandemie und danach Dokumentation und Wissenstransfer Ausblick: Knowledge Camp 2026 Geschichte und Entwicklung des Knowledge Camps Das Knowledge Camp wurde 2009 von Simon Dueckert und Karl-Heinz Pape ins Leben gerufen – zunächst als eine Art Bottom-up-Graswurzelbewegung innerhalb der GfWM (Gesellschaft für Wissensmanagement. Es folgten einige Jahre aktiver Durchführung, bevor es 2013 eine Pause gab. Der Grund war ein struktureller Konflikt: Ein Barcamp lebt vom Bottom-up-Prinzip, also dem Prinzip, dass Inhalte und Organisation von unten, von den Teilnehmenden selbst, getrieben werden. Die GfWM hingegen war traditionell eher als ein von Professorinnen und Professoren geprägter Verein entstanden, in dem Vorstandsstrukturen eine steuernde Rolle einnahmen. Diese Spannung führte zu Reibungen. Ab 2014 wurde das Knowledge Camp neu aufgelegt, zunächst in Hagen mit nur 64 Teilnehmenden. Seither wuchs es kontinuierlich. In den letzten Jahren erreichte es regelmäßig rund 150 Teilnehmende vor Ort, ergänzt durch 30 bis 100 online zugeschaltete Personen. Als ideale Größe für ein Themenbarcamp wird eine Spanne von 100 bis 200 Personen angesehen. Darunter fehlt die kritische Masse für parallele Sessions; darüber verändert sich der Charakter hin zu einer reinen Networking-Veranstaltung, bei der das inhaltliche Gemeinschaftsgefühl verloren geht. Als historisches Vergleichsbeispiel wird das Foodcamp von Timo Rayleigh (2003) mit 200 Personen genannt sowie Barcamps in Hamburg mit bis zu 700 Teilnehmenden – letzteres jedoch bereits als problematisch eingeschätzt. Teamstruktur, Rollen und Planungshorizont Hinter dem Knowledge Camp steckt ein ehrenamtliches Organisationsteam, das aktuell aus rund zehn Personen besteht – zeitweise waren es bis zu 13 oder 14. Die Struktur hat sich über die Jahre professionalisiert: Es gibt eine Projektleitung aus zwei Personen sowie klar definierte Verantwortungsbereiche für Kommunikation (inkl. Ticketing, Website, LinkedIn), Finanzen und Sponsoring, Location, Online-Betreuung (Hybridität) sowie den Tagesablauf vor Ort. Diese Bereiche sind in einem gemeinsamen Planungswerkzeug (Planner) dokumentiert und werden von Personen in Eigenverantwortung übernommen. Die Planungsphase beginnt typischerweise ein halbes bis dreiviertel Jahr vor der Veranstaltung – also etwa im Januar bis März für ein Herbst-Event im Oktober. Im Sommer erhöht sich die Meeting-Frequenz von monatlich auf zweiwöchentlich, kurz vor dem Camp auf wöchentlich. Ein zentrales Instrument ist das jährliche Lessons Learned direkt nach dem Camp, das jedoch oft prokrastiniert wird, weil das Team nach der Veranstaltung zunächst erschöpft ist. Die Erkenntnis lautet: Je schneller das Lessons Learned nach dem Camp stattfindet, desto wertvoller sind die Erkenntnisse für das nächste Jahr. Als typischer Fehler wird genannt, Dinge zu spät zu planen – von Wegeleitung und Namensschild-Stiften bis hin zur Location selbst. Ein besonders einprägsames Beispiel: 2023 benannte sich die Veranstaltungslocation über Nacht um – aus vertraglichen Gründen gegenüber Investoren war sie nicht einmal befugt, das Orga-Team vorab zu informieren. Die Adresse blieb gleich, der Name änderte sich vollständig, was zu erheblicher Verwirrung bei Teilnehmenden führte, die nur an einem der zwei Tage kamen. Locationwahl: physische Anforderungen und Fallstricke Die Wahl der richtigen Location ist eine der wichtigsten Weichenstellungen. Als nicht verhandelbare Anforderungen gelten: ein großer Plenum-Raum für alle Teilnehmenden sowie mehrere kleinere Breakout-Räume für parallele Sessions. Als Faustregel gilt: Gesamtteilnehmerzahl geteilt durch 20 ergibt die Anzahl benötigter Sessionräume. Darüber hinaus wurden weitere wichtige Aspekte herausgearbeitet: ausreichend Catering-Fläche und Aufenthaltsbereiche für informellen Austausch, Platz für Sponsorenstände und Thementische (sogenannte Assemblies), eine Garderobe (besonders relevant beim zweitägigen Format, wenn Teilnehmende am zweiten Tag mit Reisegepäck ankommen), ein Backoffice für das Orga-Team sowie – für hybride Formate – stabile und separierbare Internetzugänge (Veranstaltungsnetz getrennt vom Teilnehmernetz). Die Erfahrung an der Universität Köln (2023) zeigte exemplarisch viele dieser Fallstricke: Das WLAN war über das universitäre Eduroam-Netz (ein gemeinsames WLAN-Netzwerk europäischer Hochschulen) für externe Veranstalter nur schwer zugänglich und erforderte aufwändige Anträge. Zudem schloss das Gebäude täglich um 17 Uhr, was einen vollständigen Aufbau erst am Morgen des Veranstaltungstages ermöglichte – ein erheblicher Stressfaktor. Das Knowledge Camp ist über die Jahre zunehmend in Berlin geblieben, zuletzt mehrfach im fritzzforum. Der Grund ist pragmatisch: Der Großteil des Orga-Teams ist in Berlin ansässig, die Räumlichkeiten haben sich bewährt, und die Abendlocation ist günstig erreichbar. Inspirierende, ungewöhnliche Räume werden grundsätzlich als Mehrwert gesehen – allerdings stets abgewogen gegen logistische Zuverlässigkeit. Hybrides Format: Learnings aus der Pandemie und danach Das Knowledge Camp hat den bewussten Entschluss getroffen, dauerhaft hybrid zu bleiben – also gleichzeitig Teilnehmende vor Ort und online einzubinden. Diese Entscheidung wurde direkt nach der Pandemie getroffen und war nicht selbstverständlich, da viele andere Veranstalter entweder vollständig in die Präsenz zurückgekehrt sind oder bei Online-Formaten geblieben sind. Für funktionierende Hybridität wurden mehrere technische und organisatorische Schlüsselelemente identifiziert: Jeder Sessionraum benötigt einen sogenannten Room Buddy – eine dedizierte Person, die sowohl die Online- als auch die Offline-Welt im Blick hält und sicherstellt, dass Online-Teilnehmende aktiv integriert werden. Für die Übertragung von Wortbeiträgen aus dem Publikum wurde ein innovativer Schaumstoffwürfel mit eingebautem Mikrofon eingeführt, der durch den Raum geworfen werden kann. Zusätzlich braucht es eine eigene Online-Moderation, die sich ausschließlich um die digitalen Teilnehmenden kümmert – unabhängig von der Vor-Ort-Moderation. Besonders ungelöst bleibt das informelle Netzwerken in der Hybridität. Tools wie HiHive (eine virtuelle Raumplattform) wurden ausprobiert, doch die Erfahrung zeigt: Online-Teilnehmende möchten nach einem vollen Tag am Bildschirm nicht noch abends online netzwerken. Die Hypothese lautet mittlerweile, dass man für Socializing zwei separate Erlebnisse designen muss – eines für die Vor-Ort-Gruppe und ein eigenständiges Online-Format für die digitalen Teilnehmenden – anstatt beide Welten erzwungen zusammenzubringen. Ein weiterer zentraler Punkt: Hybride Plattformen sollten mobil und idealerweise audio-only nutzbar sein, damit Online-Teilnehmende nicht zwingend am Desktop sitzen müssen, sondern sich z. B. mit dem Smartphone einwählen können. Dokumentation und Wissenstransfer Die Frage der Sessiondokumentation begleitet das Knowledge Camp seit seinen Anfängen – und ist bis heute nicht vollständig gelöst. Frühere Ansätze wie Etherpad (ein kollaboratives Echtzeit-Textdokument) oder Google Docs erzeugten oft halbfertige Protokolle: Zu Beginn einer Session wurde fleißig mitgeschrieben, gegen Ende meist gar nicht mehr. Auch Miro-Boards (digitale Whiteboards) wurden eingesetzt, jedoch ohne ausreichende Anleitung der Teilnehmenden blieben sie leer. Der aktuelle Standard ist Recording by Default: Alle Sessions werden als Video aufgezeichnet und nach einer Frist von zwei bis vier Wochen veröffentlicht. Wer nicht aufgezeichnet werden möchte, kann per Opt-out widersprechen. Eine explizit offline und nicht aufgezeichnete Session wurde einmal erprobt – sie blieb mangels Interesse fast leer. Für die Zukunft wird der Einsatz von KI-basierter Transkription und Zusammenfassung der Aufzeichnungen als vielversprechender Ansatz diskutiert. Ein Unterschied zum früheren Etherpad-Ansatz bleibt jedoch: Die KI-Dokumentation entsteht immer im Nachhinein und erlaubt keine Live-Einblicke in die kollektiven Gedanken der Teilnehmenden während der Session. Parallel zur Dokumentation wurde ein Wiki gestartet – initiiert von Orga-Mitgliedern Martin Harnisch und Florian Schmuhl zusammen mit Clara. Ziel ist es, das organisatorische Wissen des Camps nachhaltig zu sichern: Checklisten, Lessons Learned und inhaltliche Archivierung der vergangenen Knowledge Camps. Das Wiki adressiert ein klassisches Problem ehrenamtlicher Serienveranstaltungen: Wissen, das nur in den Köpfen weniger Personen steckt, geht beim nächsten Teamwechsel verloren. Ausblick: Knowledge Camp 2026 Das Knowledge Camp 2026 findet am 8. und 9. Oktober 2026 im Fritzzforum in Berlin statt – bereits zum vierten Mal an diesem Standort. Das Motto lautet „KM in the AI Era“ (Wissensmanagement im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz), ein bewusst weit gefasstes Themenfeld zwischen Sinn und Unsinn von Wissensmanagement im KI-Kontext. Geplante Neuerungen umfassen ein verbessertes Onboarding für Erstbesucher – bereits 2025 wurde ein vor

    1 Std. 32 Min.
  2. 29. Mai

    lernOS Convention 2026 – Programm und Format im Überblick

    Die lernOS Convention 2026 (loscon26), ein Community-Event zu Wissensmanagement und Lernenden Organisationen, findet am 23. und 24. Juni 2026 statt und ist Teil des Nürnberg Digital Festivals. Das diesjährige Thema lautet „AI for Work That Works!“ – bereits das dritte Jahr in Folge mit KI als Schwerpunkt. Das Event verbindet einen festen Rahmen aus Keynotes, Lightning Talks und Workshops mit einem offenen Barcamp-Format und setzt dabei konsequent auf ein hybrides Teilnahmemodell mit Vor-Ort-, Online- und Satelliten-Standorten. Inhalt: Was ist die loscon und welche Rolle spielt KI als Dauerthema? Programm: Aufbau, Formate und Highlights Makeathon: Hands-on mit Physical AI Hybrid, Satelliten und das Perfectly-Hybrid-Konzept Abendprogramm und Call to Action Hinweis: es gibt eine Video-Version dieser Podcast-Episode mit Screenshare auf Youtube. Was ist die loscon – und warum schon wieder KI? Die lernOS Convention (loscon) ist das jährliche Community-Treffen rund um lernOS (ein Open-Source-Framework für selbstorganisiertes Lernen) und Wissensmanagement im deutschsprachigen Raum. Die Wurzeln reichen zurück zur KnowTech, einer früheren Wissensmanagement-Konferenz. Die loscon ist eingebettet ins Nürnberg Digital Festival, das dieses Jahr unter dem Motto „Recode the Future“ steht und über zehn Tage hunderte Veranstaltungen umfasst. Historisch besteht eine enge Verbindung: Aus einem Webmontag im selben Besprechungsraum entstand später die Webweek und schließlich das Nürnberg Digital Festival. Das Orga-Team besteht diesmal aus 18 Personen, die alle freiwillig mitarbeiten. Das Thema KI steht nun zum dritten Mal im Mittelpunkt – was die Frage aufwirft, warum es nicht „abgehakt“ ist. Die Antwort ist klar: „KI ist nur ein Hype. KI wird verschwinden, genauso wie der Taschenrechner und das Internet.“ Damit ist gemeint: KI wird zur selbstverständlichen Infrastruktur – aber genau diese Transformation ist noch in vollem Gange. Die Erfahrungen ändern sich so schnell, dass selbst wer sich nur sechs Monate ausklinkt, das Gefühl hat, von vorne anzufangen. Entscheidend ist dabei der Peer-to-Peer-Austausch über konkrete Anwendungsfälle – was in der eigenen Unternehmensinfrastruktur wirklich funktioniert, fernab von Anbieter-Marketingversprechen. Die loscon bietet genau diesen Schulterblick: Laptop aufklappen, zeigen wie etwas konfiguriert ist, welcher Prompt verwendet wurde, was nicht geklappt hat. Programm: Aufbau, Formate und Highlights Die loscon läuft über zwei Tage. Tag 1 (Dienstag) beginnt bereits ab 9 Uhr mit einem offenen Coworking zum Netzwerken und Ankommen auf der Burg, bevor das offizielle Programm um 13 Uhr startet. Es folgen Keynotes, eine Lightning-Talk-Staffel und der Makeathon (siehe unten), bevor abends ein Abendprogramm stattfindet. Tag 2 (Mittwoch) ist geprägt vom selbstgesteuerten Barcamp-Format: Acht Slots sind bereits vorab belegt, acht weitere werden morgens von den Teilnehmenden gepitcht und per Voting ins Programm gewählt. Das Programm teilt sich in zwei Formattypen auf: Impulsvorträge mit Q&A (orange markiert im Programm) und Workshops mit Hands-on-Charakter (blau markiert), beispielsweise ein Workshop zu „ROI (Return on Investment) von KI: Wertkosten und Gewinn“. Neu in diesem Jahr: ein Podcast-Tisch mit vier geplanten Live-Aufnahmen. Die Lightning-Talk-Staffel dauert eine Stunde und besteht aus fünfminütigen Kurzvorträgen. Die Zeitdisziplin wird durch eine Lightning-Talk-Lampe sichergestellt, die von Grün über Gelb auf Rot wechselt – wer danach noch redet, wird von der Bühne geklatscht. Das Format zwingt Rednerinnen und Redner, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: „Man kann erstaunlich viel in fünf Minuten rüberbringen und oft wird der Beitrag nicht besser dadurch, dass er 15 Minuten dauert oder 30.“ Makeathon: Hands-on mit Physical AI Ein zentrales neues Element in diesem Jahr ist der Makeathon – ein praktisches Format rund um Vibe Working und Vibe Coding (das Entwickeln von Software mithilfe von KI, ohne klassische Programmierkenntnisse haben zu müssen). Anders als beim Promptathon des Vorjahres, bei dem Prompt-Challenges gelöst wurden, geht es diesmal um echte Hardware: Die Teilnehmenden arbeiten mit einem Mikrocontroller und einem Code-Editor, um mithilfe von KI-generiertem Code eine LED-Steuerung zu bauen – von einfachem Aufleuchten über Farbwechsel bis hin zu einem selbstgebauten Fünf-Minuten-Timer als Stretch Goal. Das Ziel ist explizit, Hürden abzubauen: Auch wer vor einem schwarzen Terminal-Bildschirm reflexartig abschaltet, soll erleben, dass es mit KI-Unterstützung zugänglich ist. Gearbeitet wird in Dreier- bis Fünfer-Gruppen (angelehnt an das lernOS-Prinzip der Learning Circle), und es gibt sowohl vor Ort in Nürnberg als auch online KI-Buddies als Unterstützung. Das Fernziel: Alle Teilnehmenden bauen sich ihren eigenen kleinen Ring, der dann bei den Lightning Talks als Zeitanzeige dient – steuerbar per App vom Smartphone aus. Hybrid, Satelliten und das Perfectly-Hybrid-Konzept Die loscon verfolgt seit der Pandemie konsequent das Konzept „Perfectly Hybrid“ – mit dem ausdrücklichen Anspruch, dass Online-Teilnahme kein „Fernsehgucken“ ist. Teilnehmen kann man auf drei Wegen: vor Ort in Nürnberg (auf der Burg), online von zuhause, oder an einem der Satelliten-Standorte – in diesem Jahr z.B. in Berlin, Würzburg, Wien und Mallorca. Um Gleichwertigkeit zu gewährleisten, sitzt in jedem der vier Breakout Rooms ein dedizierter Hybrid Room Buddy, dessen Aufgabe es ist, physische und virtuelle Teilnehmende auf Augenhöhe zu halten. Auf der Website loscon.lernos.org gibt es detaillierte Infoseiten zu Rollen, Technik und dem Perfectly-Hybrid-Konzept – inklusive einer interaktiven, KI-generierten Infografik. Als Begleitplattform dient ein Discord-Server, zu dem alle Angemeldeten eingeladen werden. Discord ermöglicht ortsunabhängigen Austausch über Channels – sowohl während der Veranstaltung als auch im Vorfeld. Zusätzlich wird es wieder eine *KI-basierte Dokumentation* aller Sessions geben. Dieses Jahr mit einer besonderen Idee: Am Ende der Veranstaltung soll eine gedruckte Fassung dieser Dokumentation auf der Bühne präsentiert werden, die alle Teilnehmenden beim Hinausgehen unterschreiben können – als gemeinschaftliches Erinnerungsstück. Abendprogramm und Call to Action Das Abendprogramm an Tag 1 steht im Zeichen von Promptables – einem kostenlosen Spiel (verfügbar auf Steam), das von der ARD gesponsert wurde und als Edutainment-Format (Lernen durch spielerische Unterhaltung) dient. Jede Spielfigur, ein sogenanntes „Promptable“, erhält durch drei kurze Prompts ihre Eigenschaften – und tritt dann in einem Turnier gegen andere Figuren an, bei dem eine KI die Sieger auswertet. Das Format funktioniert ähnlich wie ein Sammelkartenspiel: Eigenschaften können ausgetauscht und optimiert werden. Das Spiel eignet sich laut den Beteiligten auch für interne Unternehmensveranstaltungen als niedrigschwelliger Einstieg in KI-Themen. Wer sich im Vorfeld informieren oder Fragen stellen möchte, kann an der Vorab-Webkonferenz am 17. Juni von 13:05 bis 13:55 Uhr teilnehmen (Anmeldung per Teams-Webinar). Im Anschluss gibt es eine weitere Stunde, in der Interessierte den Discord-Server ausprobieren können. Parallel steht auf der Website ein Chatbot namens „Suri“ zur Verfügung, der die meisten Fragen zur Veranstaltung beantworten kann. Fazit Die loscon 2025 verbindet strukturiertes Rahmenprogramm mit maximaler Teilnehmer-Autonomie – und nimmt das Thema KI bewusst ein drittes Mal auf, weil der gesellschaftliche und berufliche Integrationsprozess noch längst nicht abgeschlossen ist. Der Fokus liegt nicht auf Anbieterpräsentationen, sondern auf ehrlichem Peer-Lernen: Was funktioniert wirklich, was nicht? Das hybride Format mit Satelliten, Hybrid Room Buddies und Discord ist dabei kein Zugeständnis an Remote-Teilnehmende, sondern ein zentraler Teil der Veranstaltungsphilosophie. Jetzt zur loscon am 23./24. Juni anmelden unter loscon.lernos.org Vorab-Webkonferenz am 17. Juni, 13:05–13:55 Uhr per Teams-Webinar besuchen Promptables auf Steam vorab ausprobieren, um beim Abend-Turnier vorbereitet zu sein Wer eine Barcamp-Session einreichen möchte: acht freie Slots sind noch verfügbar (Pitch an Tag 2) Wer keinen Weg nach Nürnberg hat: Satelliten-Standorte in Berlin, Würzburg, Wien und Mallorca als Alternative prüfen

    26 Min.
  3. 19. Mai

    KSIB - Knowledge Sharing is Power (Hip Hop Edition)

    Beim DATEV DigiCamp 2025 haben wir mit KI ein passendes Lied zur Veranstaltung erstellt, das man als Intro/Outro, aber auch beim Wechsel auf der Bühne spielen kann. Die Idee fand ich so gut, dass ich aus den lernOS Inhalten auch einen Text erstellt und daraus mit Lyria 3 einen lernOS Song generiert habe. Nachdem KI-generierte Inhalte nicht urheberrechtlich geschützt sein können, kann der Song in beliebigen Kontexten verwendet werden. Falls noch mehr Leute Lieder erstellen (nudgenudge), bringen wir vielleicht irgendwann ein lernOS Album raus 😎 KSIB - Knowledge Sharing is Power (Lyrics) One chance to learn, one life to grow One moment to show what you know Knowledge is power, let it flow lernOS - let's go Woke up in a world that keeps on changing fast Skills you learned yesterday already in the past Complexity all around, complexity on every side But you join a learning circle and you taking it in stride Thirteen weeks, one sprint, one goal to chase Katas every week, keeping up the pace Alone or in a tandem or a circle of five Self-directed learning keeping knowledge alive No trainer standing up there telling you what's true The wisdom's in the circle, it was always inside you Mindset, skillset, toolset - triple threat The best investment in yourself you haven't made yet Keep on learning, never stop the grind Open up your knowledge, open up your mind lernOS is the system, open and free Lifelong learning is the only way to be Keep on learning, every single day Share what you know and give it all away Knowledge sharing is power - that's the lernOS way Keep on learning, keep on learning - hey Organizations stuck in training rooms Death by PowerPoint, the same old tunes Formal learning covers only ten percent The other ninety - that's where real growth is spent Working out loud, sharing what you do Building up a network that can carry you through Learning Organisation - that's the nordstern bright Coalition of Learning bringing knowledge to life From KnowTech to KnowTouch to Convention day Community on Mastodon, CONNECT and Discord play Nuremberg on the Kaiserburg, the circles meet each year Ten thousand people learning - that's the vision here Keep on learning, never stop the grind Open up your knowledge, open up your mind lernOS is the system, open and free Lifelong learning is the only way to be Keep on learning, every single day Share what you know and give it all away Knowledge sharing is power - that's the lernOS way Keep on learning, keep on learning - hey See, in a world where knowledge doubles every year Where AI changes everything we thought was clear The ones who thrive aren't those who know the most They're the ones who never stop, who never coast Who build a practice, daily, week by week Who find their circle, find their tribe, their peak lernOS isn't software, isn't just a guide It's a commitment to keep learning till you die Esperanto for the future - I will learn That's the meaning, that's the mission always burning Open source and open license, free for all to take Use it in your org, remix it, share what you make From Sketchnoting to AI, from Podcast to the core Expert Debriefing knocking down each door Community Management building something real Personal knowledge mastery - that's the deal Drucker said the knowledge worker is the key To the twenty-first century economy Senge said build learning into everything you do Nonaka said the knowledge lives inside of you Keep on learning, never stop the grind Open up your knowledge, open up your mind lernOS is the system, open and free Lifelong learning is the only way to be Keep on learning, every single day Share what you know and give it all away Knowledge sharing is power - that's the lernOS way Keep on learning, keep on learning - hey lernOS - every kata, every rhyme lernOS - thirteen weeks to grow

    3 Min.

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