GAUMEN HOCH – Übers Essen spricht man nicht

Gaumen Hoch

Gaumen Hoch führt Tischgespräche in einer gemütlichen Runde, die weiß: Essen ist nicht nur Nahrungsaufnahme – es ist Kultur, Emotion und Gemeinschaft. Und darüber darf und soll geredet werden. Aber keine Sorge: nicht mit vollem Mund.

  1. vor 2 Tagen

    Darf man noch mit „nachhaltig“ werben?

    Die Rechtsanwältin über neue Regeln für Nachhaltigkeitswerbung, die Zukunft von Gütesiegeln und die Frage, was Unternehmen künftig noch als „grün“ oder „klimaneutral“ bewerben dürfen. Gabriela Staber ist bei CMS Rechtsanwälte unter anderem auf Wettbewerbs- und Markenrecht spezialisiert und berät Unternehmen zur EmpCo-Richtlinie, deren neue Vorgaben ab 27. September 2026 in Österreich gelten sollen. Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage, wie sich Greenwashing verhindern lässt, ohne dass Unternehmen auf die Kommunikation ihrer tatsächlichen Umweltleistungen verzichten müssen. Staber erklärt, warum pauschale Umweltaussagen genauer begründet werden müssen, weshalb CO₂-Kompensation ein Produkt nicht mehr zum „klimaneutralen“ Produkt machen darf und welche Anforderungen künftig für Nachhaltigkeitssiegel gelten.   Besonders für Gastronomie, Hotellerie und Lebensmittelbetriebe wird es konkret: Was braucht ein glaubwürdiges Gütesiegel, wann kann die Bezeichnung „Bio-Hotel“ problematisch werden und weshalb können selbst Bilder von grünen Wiesen oder die Aufmachung einer Verpackung eine irreführende Umweltaussage vermitteln? Auch mögliche Klagen, Übergangsregelungen und erste Schritte für Unternehmen kommen zur Sprache.   Aufgezeichnet wurde die Folge bei Hans & Fritz, dem Heurigen von Fritz Wieninger in den Wiener Weingärten. Wieninger serviert zwischendurch Beef Tatar und Ceviche aus der Küche von Juan Amador sowie einen Grünen Veltliner vom Steinberg. Als Obmann von respekt-BIODYN spricht er außerdem über unabhängige Kontrollen im Weinbau und den bürokratischen Aufwand, den mehrfach durchgeführte Prüfungen für kleinere Betriebe bedeuten.  🔗 Gabriela Staber: https://cms.law/de/aut/people/gabriela-staber  🔗 Wieninger am Nussberg: https://gaumenhoch.at/gastronomie/wieninger-am-nussberg/  🔗 respekt-BIODYN: https://www.respekt-biodyn.bio/de/gemeinschaft.html

    Darf man noch mit „nachhaltig“ werben?
  2. 2. Sept.

    Warum PFAS gefährlicher sind als Mikroplastik

    Der Umweltgeowissenschaftler über Mikroplastik, unterschätzte Ewigkeitschemikalien und die Frage, wie viel Verantwortung Konsument:innen im Umgang mit Umweltgiften tatsächlich tragen. Thilo Hofmann leitet den Lehrstuhl für Umweltgeowissenschaften an der Universität Wien und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Schadstoffen, Grundwasser und den Folgen neuer Materialien für Mensch und Umwelt. Über die Nanotechnologie kam er schließlich zur Forschung an Mikro- und Nanoplastik.  Im Zentrum des Gesprächs steht zunächst die Frage, wie gefährlich Mikroplastik tatsächlich ist. Hofmann ordnet ein, was die Wissenschaft über die Aufnahme durch Nahrung und Atemluft weiß, warum populäre Aussagen wie jene von der wöchentlich verspeisten Kreditkarte nicht haltbar sind und weshalb Reifenabrieb eine wesentlich größere Rolle spielt, als viele vermuten. Ein zweiter Schwerpunkt gilt der Chemie im Kunststoff: Rund 16.000 verschiedene Stoffe werden laut Hofmann in Kunststoffen eingesetzt – darunter Additive, deren Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt teilweise problematisch sind. Noch kritischer sieht er PFAS. Die sogenannten Ewigkeitschemikalien finden sich unter anderem in Beschichtungen, Outdoorbekleidung, Kosmetik und Lebensmittelverpackungen und sind so stabil, dass sie in der Umwelt kaum abgebaut werden. Hofmann erklärt, warum vermeintlich nachhaltige Alternativen wie Papierstrohhalme oder Bambusbecher deshalb nicht automatisch die bessere Lösung sind und weshalb er bei PFAS für eine Regulierung der gesamten Stoffgruppe plädiert. Gleichzeitig warnt er davor, die Verantwortung auf einzelne Konsument:innen abzuwälzen: Gefordert seien vor allem Politik und Hersteller. Aufgezeichnet wurde die Folge im Wiener Restaurant Wrenkh, wo Leo Wrenkh zwischendurch sein Schwammerlschnitzel aus Austernpilzen einer Stadtfarm serviert und erklärt, warum er beim Thema pflanzliche Ernährung lieber auf Geschmack und Zugänglichkeit als auf Verbote setzt.   🔗  Zentrum für Mikrobiologie und Umweltwissenschaft Universität Wien: https://ufind.univie.ac.at/de/pvz_sub.html?id=91  🔗 Prof. Thilo Hofmann: https://geschichte.univie.ac.at/de/personen/thilo-hofmann

    Warum PFAS gefährlicher sind als Mikroplastik
  3. 19. Aug.

    Christian Hamerle: Die versteckten Kosten der Fehlernährung

    Der Food-System-Experte über ein Ernährungssystem mit versteckten Billionenkosten, Europas Chance auf mehr Unabhängigkeit und die Frage, warum Vielfalt besser funktioniert als Verzicht. Christian Hamerle kommt aus der Gastronomie, arbeitete unter anderem bei Sarah Wiener und beschäftigt sich heute bei der Dussmann Group mit der Zukunft unserer Ernährung. Vor fünf Jahren gründete er gemeinsam mit dem Berliner Familienunternehmen das Food Service Innovation Lab, das an der Transformation von Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung arbeitet. Allein die Dussmann Group gibt im Foodservice täglich rund eine halbe Million Mahlzeiten aus. Im Zentrum des Gesprächs steht der sogenannte „5-Trillion-Dollar-Business-Case“: Hamerle spricht über Lebensmittelverschwendung, Fehlernährung und eine intensive Landwirtschaft, deren Folgekosten in herkömmlichen wirtschaftlichen Kalkulationen kaum berücksichtigt werden. Gleichzeitig sieht er gerade für Europa eine wirtschaftliche Chance. Geopolitische Krisen haben gezeigt, wie abhängig Lebensmittelproduktion von globalen Lieferketten ist. Mehr europäische Wertschöpfung könnte Versorgungssicherheit erhöhen und der Landwirtschaft neue Perspektiven eröffnen – von regenerativer Bewirtschaftung bis zu alternativen Produkten aus Pilzen, Algen oder pflanzlichen Proteinen. Ein weiterer Themenblock gilt dem eigenen Ernährungsverhalten. Hamerle beschreibt die Kluft zwischen dem Wissen über gesunde und nachhaltige Ernährung und dem tatsächlichen Handeln und plädiert dafür, weniger über Verzicht und stärker über Vielfalt und positive Anreize zu sprechen. Auch Wirtschaft und Politik müssten umdenken: Umwelt- und Gesundheitsfolgen gehörten ebenso in die Rechnung wie Wareneinsatz, Marge oder Personalkosten. Aufgezeichnet haben wir im Kafeneon von Kias Burget und seinem Ehemann Alex. Auf den Teller kam gebeizter Bio-Saibling mit reduziertem Fischfond Schnittlauchöl Emulsion, eine Pil Pil Sauce und BIO Açaí , und damit ein ziemlich konkretes Beispiel dafür, wie internationale Einflüsse mit biologischen und möglichst regionalen Zutaten zusammenfinden können.   🔗 Dussmann Group: https://de.dussmann.de 🔗 Food Service Innovation Lab: https://www.foodserviceinnovationlab.de 🔗 Kias Kitchen: https://gaumenhoch.at/gastronomie/kias-kitchen/

    Christian Hamerle: Die versteckten Kosten der Fehlernährung
  4. 5. Aug.

    Alexandra Gorsche: Was Gastronomie glaubwürdig macht

    Die Genusspunkt-Co-Gründerin über belastbare Nachhaltigkeitslabels, wirksame Social-Media-Arbeit und was beides für Gastronom:innen konkret bedeutet. Alexandra Gorsche ist seit über einem Jahrzehnt mit ihrer Agentur Genusspunkt als Beraterin, Moderatorin und mit einem eigenen Fachmedium in der Hotellerie, Gastronomie und im Tourismus unterwegs. Aufgewachsen ist sie mit Selbstversorgung: Gemüse aus dem eigenen Garten, selbst gebackenes Brot und eingelegtes Gemüse im Keller. Dieses Grundverständnis für Lebensmittel prägt bis heute ihren Blick auf die Branche. Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage, was ein Nachhaltigkeitslabel überhaupt wert ist. Gorsche plädiert für weniger, dafür belegbare Zertifikate. Ein Label müsse "Hand und Fuß haben", sonst schade es mehr, als es nütze. Anhand eines Beratungsfalls aus ihrer Praxis zeigt sie, wie schnell ein unklar kommunizierter Konzeptwechsel die eigene Zielgruppe verfehlen kann. Der zweite große Themenblock gilt der Social-Media-Arbeit von Gastronomiebetrieben: welche Plattform für wen sinnvoll ist, welches Equipment tatsächlich nötig ist und warum Authentizität aus ihrer Sicht wichtiger ist als professionelle Inszenierung. Auch Akustik und Licht im Raum sowie die Auswahl passender Influencer:innen-Kooperationen kommen zur Sprache. Zum Abschluss gibt Gorsche persönliche Lokal-Empfehlungen und spricht über Nachwuchsförderung in der österreichischen Gastronomie. Aufgezeichnet wurde die Folge im Restaurant Edvard, dessen Küche Paul Gamauf mit einem Michelin-Stern leitet. Er führt zwischendurch selbst durchs winterliche Degustationsmenü und erklärt, warum er bei aller Sterneküche konsequent auf heimische Zutaten und kurze Wege setzt. 🔗 Genusspunkt (Magazin): https://genusspunkt.at/ 🔗 Alexandra Gorsche (privat/persönlich): https://www.alexandragorsche.at/ 🔗 Restaurant Edvard https://gaumenhoch.at/gastronomie/restaurant-edvard/

    Alexandra Gorsche: Was Gastronomie glaubwürdig macht
  5. 8. Juli

    100 Jahre Ölmühle Fandler – Warum gutes Öl weit mehr ist als ein Geschmacksträger

    Viele verbinden Öl mit Braten oder Salatdressing. Tatsächlich entscheidet die Qualität eines Öls darüber, wie ein Gericht schmeckt und welche Rolle es für unsere Ernährung spielt. Seit 100 Jahren beschäftigt sich die steirische Ölmühle Fandler mit genau dieser Frage und hat aus einem regionalen Handwerk eine der bekanntesten Bio-Ölmühlen Europas entwickelt.  In dieser Folge spricht Gaumen Hoch-Gründerin und Podcast-Host Alexandra Seyer-Gmeinbauer mit Julia Fandler, Geschäftsführerin der Ölmühle Fandler, und der Ernährungstherapeutin Sandra Handlbauer-Zrust über die Verbindung von traditioneller Ölherstellung, moderner Ernährungswissenschaft und Kulinarik. Es geht um den Unterschied zwischen kaltgepressten und industriell hergestellten Ölen, warum Frische und Rohstoffqualität entscheidend sind und weshalb Leinöl, Kürbiskernöl oder Camelinaöl weit mehr können, als einen Salat zu verfeinern.  Gesprochen wird außerdem über Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E, Functional Medicine, die Rolle hochwertiger Fette für Zellgesundheit und Entzündungsprozesse sowie darüber, warum Geschmack oft der beste Weg ist, gesunde Ernährung dauerhaft in den Alltag zu integrieren. Julia Fandler erklärt außerdem, woran man hochwertige Öle erkennt, welche Öle sich zum Erhitzen eignen und welche Kombinationen in der Küche besonders gut funktionieren.  Das Gespräch wurde im Café Frida am Wiener Yppenplatz aufgezeichnet. Verkostet werden ein Fitness-Omelett, hausgemachte Dips und verschiedene Bio-Öle der Ölmühle Fandler – vom steirischen Kürbiskernöl bis zu Haselnuss-, Mandel- und Camelinaöl, die zeigen, wie unterschiedlich Öle ein Gericht prägen können. 👉 Jetzt reinhören auf gaumenhoch.at & überall, wo es Podcasts gibt. 𝘋𝘪𝘦 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮 𝘉𝘦𝘪𝘵𝘳𝘢𝘨 𝘨𝘦ä𝘶ß𝘦𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘔𝘦𝘪𝘯𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘈𝘶𝘴𝘴𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘴𝘵𝘢𝘮𝘮𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘤𝘩𝘭𝘪𝘦ß𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘷𝘰𝘮 𝘎𝘢𝘴𝘵 𝘣𝘻𝘸. 𝘥𝘦𝘯 𝘎ä𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘱𝘪𝘦𝘨𝘦𝘭𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘯𝘰𝘵𝘸𝘦𝘯𝘥𝘪𝘨𝘦𝘳𝘸𝘦𝘪𝘴𝘦 𝘥𝘪𝘦 𝘈𝘯𝘴𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘰𝘴𝘪𝘵𝘪𝘰𝘯𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘭𝘢𝘵𝘵𝘧𝘰𝘳𝘮 𝘸𝘪𝘥𝘦𝘳.

    100 Jahre Ölmühle Fandler – Warum gutes Öl weit mehr ist als ein Geschmacksträger
  6. 10. Juni

    Fischer trifft Koch – Lukas Nagl und Benny Mayr über eine Partnerschaft, die am Traunsee ihresgleichen sucht

    Wie eng eine Zusammenarbeit zwischen Fischer und Koch werden kann, zeigen Benny Mayr und Lukas Nagl am Traunsee auf eine Art, die in Österreich wohl einzigartig ist. Seit über einem Jahrzehnt liefert Benny seinen täglichen Fang direkt ans Bootshaus – und Lukas verarbeitet, was der See hergibt. Alles davon. Auch die „Katzenfische”. In dieser Folge spricht Gaumen Hoch-Gründerin und Podcast-Host Alexandra Seyer-Gmeinbauer mit den beiden über das, was aus dieser Partnerschaft geworden ist: ein Küchen- und Fischereikonzept, das konsequent auf Regionalität, Saisonalität und die vollständige Verwertung des Fangs setzt. Lukas erzählt, warum er seit der Eröffnung des Bootshauses 2012 den gesamten Fang des Fischers kauft, was ihn dabei Inspiration aus Afrika und Japan gelehrt hat und weshalb ein Flussbarsch vom Traunsee keinen bretonischen Steinbutt braucht. Benny erklärt, warum er Sport- und Eventmanagement gegen das Fischernetz getauscht hat – und was es bedeutet, täglich mit dem See zu arbeiten, ohne je zu wissen, was die Netze bringen. Gesprochen wird über eine Zusammenarbeit, die weit über klassische Lieferketten hinausgeht: darüber, wie ein Fischer und ein Koch gemeinsam ein System aufgebaut haben, das auf Vertrauen, täglicher Abstimmung und vollständiger Verwertung basiert. Über den gesamten Fang statt Filet-Denken, über saisonale Fischerei, japanische Reifetechniken, den Wert vermeintlich „unedler“ Arten – und warum regionale Spitzenküche nur funktionieren kann, wenn Küche, Produzenten und Natur im selben Rhythmus arbeiten. Das Gespräch findet im Bootshaus am Traunsee in Traunkirchen statt. Auf den Tisch kommt Barsch mit grünen Fisolen, Bohnenkraut-Sud, Miso, eingelegten grünen Haselnüssen und weißem Pfirsich – eines der Gerichte, das laut Lukas die Philosophie des Hauses am besten auf den Punkt bringt. 🔗 Bootshaus Traunkirchen: https://bit.ly/4fwoEpd 👉 Jetzt reinhören auf gaumenhoch.at & überall, wo es Podcasts gibt. 𝘋𝘪𝘦 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮 𝘉𝘦𝘪𝘵𝘳𝘢𝘨 𝘨𝘦ä𝘶ß𝘦𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘔𝘦𝘪𝘯𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘈𝘶𝘴𝘴𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘴𝘵𝘢𝘮𝘮𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘤𝘩𝘭𝘪𝘦ß𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘷𝘰𝘮 𝘎𝘢𝘴𝘵 𝘣𝘻𝘸. 𝘥𝘦𝘯 𝘎ä𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘱𝘪𝘦𝘨𝘦𝘭𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘯𝘰𝘵𝘸𝘦𝘯𝘥𝘪𝘨𝘦𝘳𝘸𝘦𝘪𝘴𝘦 𝘥𝘪𝘦 𝘈𝘯𝘴𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘰𝘴𝘪𝘵𝘪𝘰𝘯𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘭𝘢𝘵𝘵𝘧𝘰𝘳𝘮 𝘸𝘪𝘥𝘦𝘳.

    Fischer trifft Koch – Lukas Nagl und Benny Mayr über eine Partnerschaft, die am Traunsee ihresgleichen sucht

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