"Jetzt mal pädagogisch"

Boch Media Production

Herzlich willkommen zu 'Jetzt mal pädagogisch' – Eurem Podcast für systemische, pädagogische und bedürfnisorientierte Ansätze im Umgang mit jungen Menschen. Mein Name ist Santina, ich bin Sozialpädagogin und systemische Therapeutin, und gemeinsam werden wir die vielfältigen Facetten der Pädagogik erkunden. Anhand konkreter Beispiele schauen wir systemisch ressourcenorientiert auf Herausforderungen mit Kindern und Jugendlichen in Familienkontexten.

  1. vor 1 Tag

    #51 Ein bisschen leichter

    Folge 51: Ein bisschen leichter – Deine Herbstmeditation zum Loslassen und Auftanken Zwischen Familienalltag, Arbeit und all den Dingen, an die du denken möchtest, darf auch Platz für dich sein. Für einen Moment zum Durchatmen. Für eine kleine Pause, in der du spürst, was dich gerade trägt. In dieser Folge lade ich dich zu einer geführten Herbstmeditation ein. Gemeinsam knüpfen wir an die letzte Folge über das Loslassen und Wachsen an und nehmen uns Zeit, bei uns selbst anzukommen. So, wie sich im Herbst die Natur verändert, darfst auch du schauen, was sich verändern möchte und was heute für einen Moment warten kann. Du machst es dir im Sitzen oder Liegen bequem, spürst den Kontakt zu deiner Unterlage und lässt deinen Atem in seinem eigenen Rhythmus fließen. Ein Herbstblatt begleitet uns als Bild für Veränderung, kleine Schritte und die Erlaubnis, zwischendurch stehen zu bleiben. Das erwartet dich in dieser Meditation: Im Hier und Jetzt ankommen und wahrnehmen, wo dein Körper Halt findet. Gedanken und kleine To-dos für einen Moment in den Wartebereich schicken. Dem eigenen Anspruch mit Freundlichkeit begegnen. Mit dem Bild eines Herbstblattes Veränderung betrachten. Einen stärkenden Gedanken oder eine kleine Idee für deinen Alltag mitnehmen. Vielleicht begleitet dich anschließend einer dieser Sätze: „Ich darf klein anfangen.“„Ich gehe Schritt für Schritt.“„Ich darf immer wieder stehen bleiben.“ Und vielleicht ist es genau dieser Gedanke, den du heute brauchst: Ein bisschen leichter ist gut genug. So kannst du dir die Zeit gestalten: Such dir einen gemütlichen Ort, an dem du im Sitzen oder Liegen zur Ruhe kommen kannst. Deine Augen dürfen geschlossen oder geöffnet bleiben. Du entscheidest, was sich für dich angenehm anfühlt. Wenn du möchtest, halte anschließend ein Bild oder einen Gedanken aus der Meditation auf Papier fest. Bitte höre die Meditation nicht beim Autofahren oder bei Tätigkeiten, die deine volle Aufmerksamkeit erfordern. Ein Tag zum Auftanken am 7. November Wenn du dir mehr Raum für dich wünschst: Gemeinsam mit Anne lade ich dich am 7. November zu einem Tagesretreat in Baden-Württemberg ein. Dich erwarten Yoga, das auch für Einsteigerinnen und Einsteiger geeignet ist, systemische Impulse, Anregungen aus dem Coaching und kleine Ideen für mehr Selbstfürsorge im Alltag. Für unser erstes gemeinsames Retreat gibt es einen Kennenlernpreis. Weitere Informationen zum Angebot und zur Anmeldung findest du auf Instagram bei @santina.boch. Bleib mit mir in Verbindung: Instagram: @santina.boch Wenn dir diese Folge gutgetan hat, teile sie gern mit einem Menschen, dem du eine kleine Pause wünschst. Mit einem Abo und einer Bewertung hilfst du dabei, Jetzt mal pädagogisch auch für andere Eltern und pädagogische Fachkräfte sichtbar zu machen. Schön, dass du dir diese Zeit genommen hast. Deine Santina

    #51 Ein bisschen leichter
  2. 23. Okt.

    #50 Loslassen und wachsen

    Was darf gehen – und wofür möchtest du wieder mehr Raum schaffen? In dieser 50. Folge von „Jetzt mal pädagogisch“ nehmen wir uns Zeit für dich. Der Herbst lädt uns ein, nach innen zu schauen: Was tut dir gut? Was kostet dich Kraft? Und was würde deinen nächsten ganz gewöhnlichen Dienstag ein kleines bisschen leichter machen? Gemeinsam gehen wir von unseren äußeren Räumen zu unseren inneren: vom vollen Kleiderschrank über das Kinderzimmer bis zu den Gedanken und Erwartungen, die uns im Alltag begleiten. Dabei geht es um kleine, machbare Veränderungen, die zu dir und deinem Leben passen. In dieser Folge erfährst du: Wie du beim Ausmisten einen Anfang findest, ohne dich zu überfordern. Warum Erinnerungsstücke ihr eigenes Tempo brauchen dürfen. Wie du Kinder beim Aufräumen beteiligst und ihre kleinen Schätze ernst nimmst. Wie Familien und Wohngruppen gemeinsame Absprachen finden und unsichtbare Arbeit sichtbar machen können. Wie du inneren „Ich müsste doch …“-Sätzen mit etwas mehr Abstand begegnen kannst. Wie du deinen Körper wahrnimmst und dir kleine Unterbrechungen im Alltag erlaubst. Loslassen kann bedeuten, Dinge weiterzugeben, Erwartungen zu hinterfragen oder einen Termin weniger einzuplanen. Auch Gefühle und Bedürfnisse dürfen dabei ihren Platz haben. Die Frage ist: Was ist dir wichtig – und welcher kleine Schritt passt heute zu deiner Kraft? 🍂 Dein Impuls für diese Woche Wähle eine kleine Erleichterung für dich: ein Fach im Schrank, eine gemeinsame Absprache oder einen Abend mit mehr Freiraum. Und dann schau: Was verändert sich dadurch für dich? Tagesretreat für Frauen: „Loslassen und wachsen“ Am Samstag, den 7. November, laden Anne und ich dich zu einer Auszeit in der Natur in Baden-Württemberg ein. Dich erwarten sanftes Yoga, auch für Anfängerinnen, Impulse aus dem systemischen Coaching, Raum zum Reflektieren und Austausch in einer kleinen Frauenrunde. Für leckeres Essen ist ebenfalls gesorgt. Zum ersten gemeinsamen Retreat bieten wir einen besonderen Kennenlernpreis an. Alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung findest du über unsere Instagram-Kanäle. Kontakt & weitere Informationen Santina auf Instagram: @Jetzt mal pädagogisch | Podcast Anne auf Instagram: @anneherkommer Fragen zum Retreat per E-Mail: jmp@bochmedia.de In der nächsten Folge erwartet dich eine kleine Meditation zum Thema „Loslassen und wachsen“ – ein Moment für dich, zum Durchatmen und Auftanken. Wenn dir der Podcast gefällt, freue ich mich, wenn du ihm folgst, eine Bewertung hinterlässt oder ihn mit einem Menschen teilst, dem diese Impulse guttun könnten. Mach’s dir schön und bis nächste Woche,deine Santina

  3. 16. Okt.

    #49 Jetzt mal politisch - Mit Caroline Lovell

    Jetzt mal politisch – mit Caroline Lovell Ein Kind verläuft sich auf dem Schulweg. Eine andere Mutter hilft. Eine kleine Geschichte, die zeigt, wie viel eine verlässliche Gemeinschaft im Familienalltag auffangen kann. Diesmal ist Caroline Lovell zu Gast: Mutter von zwei Kindern und Bürgermeisterkandidatin in Beilstein. Gemeinsam sprechen wir darüber, was Familien entlastet, Kinder stärkt und welche Rolle Kommunalpolitik dabei spielt. Darum geht’s in dieser Folge: Familie und Beruf: Vereinbarkeit, Rollenbilder und Unterstützung für Alleinerziehende. Bezahlbare Betreuung: verlässliche Betreuungszeiten und sozial gestaffelte Gebühren. Schule aus Kindersicht: Übergänge, Vorschuljahr und kindgerechte Ganztagskonzepte. Sicher unterwegs: Schulwege, Laufgruppen und Notinseln als Anlaufstellen. Kinder stärken: Erste Hilfe, Pflasterpass und die Erfahrung, selbst etwas bewirken zu können. Gemeinsam gestalten: Ehrenamt, Fördermittel und transparente Entscheidungen. Ein persönliches Gespräch über den oft unperfekten Familienalltag, geteilte Verantwortung und konkrete Ideen für ein gutes Aufwachsen. 📍 Unser Gast: Caroline Lovell Instagram: caro.linelovellWebsite: www.carolinelovell.deE-Mail: kontakt@carolinelovell.de 💬 Bleib mit uns in Verbindung Welche Veränderung würde euren Familienalltag vor Ort leichter machen? Schreib uns deine Gedanken, Erfahrungen oder Themenwünsche. Podcast: jmp@bochmedia.deInstagram: jetzt mal paedagogisch | Podcast · santina.bochMehr über Santina: www.boch.de 🌱 Pädagogik mit Haltung – bei Consocio Mehr über unsere pädagogische Arbeit, unsere Einrichtungen und berufliche Möglichkeiten findest du auf www.consocio.de und www.spz-sf.de. Abonniere „Jetzt mal pädagogisch“, hinterlasse eine Bewertung und teile die Folge mit Menschen, die sie hören sollten. Schön, dass du da bist.Deine Santina

    #49 Jetzt mal politisch - Mit Caroline Lovell
  4. 9. Okt.

    #48 Was Kinder trägt

    #48 Was Kinder trägt – Erwachsene, die es gut mit ihnen meinen Ein weggeschobener Teller. Ein genervtes „Lass mich!“. Ein stilles Kind, das kaum auffällt. Gerade in diesen kleinen Momenten können wir Kindern zeigen: Ich sehe dich. Du bist mir wichtig. Auch wenn es gerade schwierig ist. In dieser Folge spricht Santina über wohlwollende Zugewandtheit – eine Haltung, die Kindern und Jugendlichen Sicherheit und Zugehörigkeit schenken kann. In der Familie, in Kita und Schule oder in der Jugendhilfe: Wie begegnen wir jungen Menschen mit echtem Interesse? Und was verändert sich, wenn wir unsere erste Bewertung offenlassen und fragen: „Was habe ich vielleicht noch nicht verstanden?“ Du erfährst: Wie unser Blick auf kindliches Verhalten unsere Reaktion verändert. Wie wir klare Grenzen setzen und dabei in Verbindung bleiben. Wie Zugewandtheit Selbstwert, Selbstwirksamkeit und den Umgang mit Gefühlen unterstützen kann. Warum auch die leisen Kinder unsere Aufmerksamkeit brauchen. Woran wir erkennen, ob unser Angebot zum Kind passt – und wann es Abstand braucht. Dazu bekommst du fünf konkrete Impulse für deinen Alltag: Begegnungen bewusst gestalten, dir selbst wohlwollend begegnen, gemeinsame Zeit schaffen, im Konflikt verbunden bleiben und genauer hinschauen, wohin deine Aufmerksamkeit fließt. Du musst dafür nicht perfekt sein. Auch nach einem unfairen Satz oder einem lauten Moment können wir Verantwortung übernehmen und wieder aufeinander zugehen. 💛 Dein Impuls für diese Woche: Denk an ein Kind, mit dem der Kontakt gerade schwerfällt. Welche kleine Begegnung könntest du heute anders gestalten? Wenn dich diese Folge berührt, abonniere „jetzt mal pädagogisch“, hinterlasse eine Bewertung und teile sie mit Menschen, die Kinder begleiten. So bringen wir gemeinsam eine systemische und bedürfnisorientierte Perspektive in mehr Familien und pädagogische Teams. Fragen, Erfahrungen oder Themenwünsche? Schreib uns: Santina direkt: jmp@bochmedia.de Weitere Impulse findest du auf Instagram bei @jetztmalpaedagogisch und @santina.boch sowie auf www.boch.de. Schön, dass du da bist.Deine Santina

  5. 2. Okt.

    #47 Das kranke Kind

    🎙️ Wenn dein Kind krank ist: Halt geben, obwohl du selbst Angst hastJetzt mal pädagogisch | Mit Santina Boch Ein Anruf aus der Kita. Eine aufgeplatzte Lippe. Oder eine Nacht am Bett deines fiebernden Kindes. Plötzlich zählt nur noch eine Frage: Wie kann ich dir helfen? Du organisierst, tröstest, beobachtest. Und während du für dein Kind da bist, braucht ein Teil von dir selbst jemanden, der sagt: Du musst das gerade nicht allein schaffen. Diese Folge ist für genau diese Momente. Santina Boch, Sozialpädagogin, systemische Therapeutin und Mama, spricht über die Sorge um kranke oder verletzte Kinder – und darüber, wie wir ihnen Halt geben können, wenn wir selbst verunsichert, erschöpft oder voller Angst sind. Ehrlich, ohne Perfektionsdruck und mit konkreten Ideen für euren Alltag. Du darfst Angst haben. Und trotzdem für dein Kind verlässlich da sein. In dieser Folge erfährst du: Was Krankheit und Unfälle bei Kindern und ihren Bezugspersonen auslösen können. Wie du Sicherheit vermittelst, auch wenn du noch nicht alle Antworten hast. Wie du Schmerzen und Angst ernst nimmst und die nächsten Schritte verständlich erklärst. Wie kleine Wahlmöglichkeiten dein Kind einbeziehen können. Warum auch deine Erschöpfung Aufmerksamkeit und Unterstützung verdient. 💛 Sieben Impulse für Tage, an denen alles anders läuft Den Kopf entlasten: Wichtige Beobachtungen und Fragen aufschreiben, damit du sie nicht ständig im Kopf behalten musst. Eine Ruheinsel schaffen: Ein gemütlicher Platz mit vertrauten Dingen, an dem sich dein Kind wohlfühlen kann. Gezielt nachfragen: „Was würde dir gerade guttun?“ Nähe, Ruhe oder das Lieblingshörspiel? Ansprüche senken: Einfaches Essen, weniger Termine, liegen gebliebene Wäsche. Heute darf Versorgung Vorrang haben. Hilfe konkret erbitten: Einkauf, Apotheke, Geschwister abholen oder eine Ablösung, damit du schlafen kannst. Nächste Schritte ankündigen: Verständlich sagen, was passiert, und passende kleine Wahlmöglichkeiten anbieten. Später gemeinsam zurückschauen: Was war schwer? Was hat geholfen? Reden, malen oder eine Geschichte erzählen – so, wie es zu deinem Kind passt. Ein Satz zum Mitnehmen: „Ich sehe, dass du Angst hast. Ich bleibe bei dir. Wir gehen den nächsten Schritt gemeinsam.“ 🔎 Forschung zum Weiterlesen – ergänzend zur Folge Auch Eltern brauchen Orientierung. In einer Befragung von 426 Eltern in einer Kinder-Notaufnahme ging Unzufriedenheit mit Informationen und Kommunikation des Behandlungsteams mit höherer Angst einher. Die Studie zeigt einen Zusammenhang, keinen Beweis für Ursache und Wirkung. Elterliche Unterstützung kann Stress puffern. In einer Laborstudie fiel die Cortisolreaktion auf einen Stresstest bei 9- bis 10-Jährigen mit elterlicher Unterstützung geringer aus als mit Unterstützung durch eine fremde Person. Bei den untersuchten Jugendlichen zeigte sich dieser Effekt nicht. Untersucht wurde Laborstress, keine Krankheit. Ablenkung kann bei medizinischen Eingriffen helfen. Eine Cochrane-Übersicht mit 59 Studien und 5.550 Teilnehmenden fand Hinweise, dass Ablenkung Schmerzen und Belastung bei Nadelprozeduren verringern kann. Die Evidenzqualität war niedrig bis sehr niedrig; die Ergebnisse lassen sich nicht auf jede Erkrankung übertragen. Die sieben Alltagshilfen sind pädagogische Impulse aus der Folge; ihre Kombination wurde in diesen Studien nicht geprüft. Für Eltern und alle, die Kinder begleiten – zu Hause, in der Kita, in der Schule oder in pädagogischen Einrichtungen. Was hilft dir, wenn dein Kind krank ist und deine eigene Sorge groß wird? Schreib uns deine Erfahrung oder deine Frage für eine nächste Folge. 📱 @jetztmalpaedagogisch · @santina.boch🌐 www.boch.de Kennst du jemanden, der gerade neben einem kranken Kind sitzt und selbst kaum zur Ruhe kommt? Schick dieser Person die Folge. Folge Jetzt mal pädagogisch für systemische und bedürfnisorientierte Impulse, die dich und dein Kind im Alltag unterstützen. Schön, dass du da bist. Achte gut auf dich.Deine Santina 💛

  6. 18. Sept.

    #46 Doktorspiele?

    Kindliche Neugier verstehen. Grenzen achten. Kinder schützen. Was gehört zur kindlichen Körperneugier – und wann müssen wir genauer hinschauen? Wie reagieren wir, wenn ein Kind ein anderes bedrängt? Und wie gelingt es, klar einzugreifen, ohne Kinder zu beschämen? In dieser Folge nimmt dich Santina mit in die pädagogische Praxis. Anhand einer Situation aus dem Kita-Alltag geht es um kindliche Sexualität, sexualisiertes Verhalten und die Frage, wie wir Kindern vom Kindergarten- bis ins Grundschulalter Schutz und Orientierung geben können.  Kindliche Sexualität verstehen: Warum Körpererkundung nicht mit erwachsener Sexualität gleichgesetzt werden darf.Grenzen erkennen: Welche Rolle Freiwilligkeit, Entwicklungsstand und Machtunterschiede spielen – und wie ein Ampelsystem bei der Einordnung helfen kann.Hintergründe betrachten: Warum sexualisiertes Verhalten unterschiedliche Ursachen haben kann und allein kein Beweis für erlebten Missbrauch ist.Sicher handeln: Grenzverletzungen stoppen, das betroffene Kind stärken und auch dem Kind, das Grenzen überschritten hat, klare Orientierung geben – ohne Beschämung und bei Bedarf mit fachlicher Unterstützung. Dabei sprechen wir auch über verständliche Körperregeln, offene Fragen statt vorschneller Deutungen und die Bedeutung verlässlicher Erwachsener, denen Kinder sich anvertrauen können. 💛 Schutz und Entwicklung gehören zusammen.Kinder brauchen Erwachsene, die weder wegschauen noch vorschnell urteilen. Die Grenzen ernst nehmen, Sicherheit schaffen und vermitteln: Dein Körper gehört dir. Dein Nein zählt. Du darfst dir immer Hilfe holen.  📖 Buchtipp aus der Folge:„Mein Körper ist mein Königreich“ – von Mira aus dem fliegenden Haus.  Inhaltshinweis: Diese Folge thematisiert auch sexuelle Grenzverletzungen und sexualisierte Gewalt an Kindern. Du hast Fragen, Gedanken oder einen Themenwunsch für eine kommende Folge? Schreib uns gerne – bitte ohne identifizierende Angaben zu betroffenen Kindern. Podcast: podcast@jetztmalpaedagogisch.deSantina direkt: santina@boch.deInstagram: „jetzt mal pädagogisch“ und @santina.bochMehr über Santina: www.boch.de Mehr über unsere pädagogische Arbeit, unsere Einrichtungen und berufliche Möglichkeiten findest du unter www.consocio.de und www.spz-sf.de.  Abonniere „jetzt mal pädagogisch“, hinterlasse eine Bewertung und teile die Folge mit Menschen, für die sie hilfreich sein könnte. So bringen wir gemeinsam eine systemische und bedürfnisorientierte Perspektive in mehr Familien und pädagogische Teams. Schön, dass du da bist.Deine Santina Darum geht’s in dieser Folge:💬 Bleib mit uns in Verbindung🌱 Pädagogik mit Haltung – bei Consocio

  7. 11. Sept.

    #45 Wenn der Wecker wieder klingelt

    #45 Wenn der Wecker wieder klingelt Gestern noch Ferienfreiheit, heute wieder Wecker, Brotdose und Zeitdruck. Und dein Kind? Möchte weiterschlafen, findet alles anstrengend oder hat schon vor dem ersten Schultag keine Lust auf Schule. Der Übergang zurück in den Kita- und Schulalltag verlangt Kindern und Erwachsenen einiges ab. In dieser Folge spricht Santina darüber, wie ihr wieder in euren Rhythmus findet – mit Verständnis, Orientierung und weniger Druck. Vier Impulse für einen leichteren Start: Den Körper mitnehmen: Schlafenszeiten schrittweise anpassen und mit verlässlichen Morgen- und Abendritualen den Wechsel erleichtern.Orientierung schenken: Vertraute Wege, klare Ansprechpersonen und kleine Wenn-dann-Pläne geben Sicherheit in ungewohnten Situationen.Alltag mit Freiraum gestalten: Feste Anker, flexible Aufgaben und echte freie Zeit verbinden – statt den ganzen Tag durchzutakten.Schulmüdigkeit verstehen: Hinter „Keine Lust!“ genauer hinschauen und Motivation durch Wahlmöglichkeiten, machbare Schritte und Beziehung unterstützen.Dabei geht es auch um Ankommenszeit nach der Schule, einen leichteren Einstieg in die Hausaufgaben und die Frage, warum Drohungen oder Belohnungen die eigentliche Schwierigkeit oft nicht lösen. 💛 Erst Verbindung, dann Struktur. Ihr müsst nicht den gesamten Alltag umkrempeln. Manchmal machen schon ein oder zwei kleine Veränderungen einen spürbaren Unterschied.  Was hilft euch, nach den Ferien wieder im Alltag anzukommen? Schreib uns von deinen Erfahrungen oder schick uns deine Frage für eine kommende Folge. Podcast: podcast@jetztmalpaedagogisch.deSantina direkt: santina@boch.deInstagram: „jetzt mal pädagogisch“ und @santina.boch Abonniere unseren Podcast, hinterlasse eine Bewertung und teile diese Folge mit Menschen, denen sie gerade guttun könnte. So hilfst du uns, systemische und bedürfnisorientierte Pädagogik in noch mehr Familien und pädagogische Teams zu bringen. Schön, dass du dabei bist!Deine Santina 💬 Bleib mit uns in Verbindung🎧 Unterstütze „jetzt mal pädagogisch“

  8. 4. Sept.

    #44 Wenn Loyalität schmerzt

    Kinder zwischen Liebe, Schuld und Zugehörigkeit Kinder können Menschen lieben und vermissen, obwohl sie durch diese verletzt, vernachlässigt oder enttäuscht wurden. Sie können sich in einem neuen Zuhause sicher und wohlfühlen – und gleichzeitig große Sehnsucht nach ihren Eltern haben. Geraten Kinder zwischen wichtige Bezugspersonen, entsteht schnell ein schmerzhafter Loyalitätskonflikt: Darf ich Papa vermissen, ohne Mama zu verletzen? Darf ich meine Pflegeeltern liebhaben, ohne meine leiblichen Eltern zu verraten? Und darf es mir an einem neuen Ort überhaupt gut gehen? In dieser Folge zeigt Santina, wie sich solche inneren Konflikte im Verhalten von Kindern äußern können und wie Erwachsene einen sicheren, entlastenden Raum schaffen.  was ein Loyalitätskonflikt ist und warum er Kinder so stark belastetin welchen Situationen er entstehen kann – etwa bei Trennung, Patchwork, Fremdunterbringung oder familiären Konfliktenwarum Rückzug, Wut, starke Anpassung, Schlafprobleme oder körperliche Beschwerden mögliche Signale sein könnenweshalb Kinder die Verantwortung für Konflikte häufig bei sich selbst suchenwie eine allparteiliche, wertschätzende Haltung entlastetwarum das Verhalten eines Elternteils klar benannt werden darf, ohne die Person als Ganzes abzuwertenwie Erwachsene Gefühle validieren, Verantwortung sortieren und Schuld sowie Scham reduzieren könnenwelche Bedeutung verlässliche Strukturen, Co-Regulation und altersgerechte Antworten habenwie Genogramme, Lebenslinien, Erinnerungen und persönliche „Schatzkästchen“ den Blick auf die Ressourcen des Kindes stärkenEin Kind darf mehrere Menschen lieben, vermissen und sich gleichzeitig an einem neuen Ort sicher fühlen. Diese Gefühle schließen sich nicht gegenseitig aus. Welche Gedanken nimmst du aus dieser Folge mit? Hast du eine pädagogische Frage, ein Thema für eine kommende Folge oder eine persönliche Erfahrung, die du – gerne anonym – mit uns teilen möchtest? 📱 Instagram: @santina.boch🌐 Mehr über Santina: www.boch.de Du möchtest Kinder und Jugendliche professionell, systemisch und beziehungsorientiert begleiten? Informationen zu unserer pädagogischen Arbeit und zu beruflichen Möglichkeiten findest du unter: 🌐 www.consocio.de🌐 www.spz-sf.de Wenn dir diese Folge gefallen hat, abonniere „Jetzt mal pädagogisch“, teile sie mit Menschen, für die dieses Thema wichtig sein könnte, und hinterlasse eine Bewertung. Schön, dass du da bist. Schön, dass es dich gibt. Mach’s dir schön und bis zur nächsten Folge.Deine Santina

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von 5
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