SO GEHT AMBULANT

Philipp Henßler & Jascha Rinke

„So geht ambulant" – der Podcast im Gesundheitswesen, in dem Praktiker zeigen, wie ambulante Versorgung wirklich funktioniert. Dieser Podcast richtet sich an Entscheider, Praktiker und Umsetzer im Gesundheitswesen – insbesondere an Klinikmanager, niedergelassene Ärzte, MVZ-Leitungen, Praxisinhaber, Pflegekräfte, Investoren und Nachwuchs. In Gesprächen mit Menschen, die ambulante Versorgung seit Jahren erfolgreich gestalten, zeigen Philipp Henßler und Jascha Rinke, wie Lösungen in der Praxis aussehen – mit Klartext und Haltung. Verständlich, relevant, umsetzbar. Ob es um Vergütung, Versorgungspfade, Betriebskonzepte, Ambulantisierung, Krankenhausstrategie oder gesetzliche Rahmenbedingungen geht – dieser Podcast ist Bühne und Toolbox für alle, die ambulante Versorgung ernst nehmen. "So geht ambulant" ist eine Initiative der RINKE+HENSSLER GmbH – für alle, die ambulante Versorgung weiterdenken und umsetzen wollen.

  1. Regionalspital ambulant: Was wirklich funktioniert (Schweiz-Folge) (#017)

    4. Juni

    Regionalspital ambulant: Was wirklich funktioniert (Schweiz-Folge) (#017)

    Ambulant operieren ist in vielen Spitälern ein Verlustgeschäft – und trotzdem schreibt die Politik es vor. Wie geht ein Regionalspital damit um? Dr. med. Andreas Gattiker ist CEO und Spitaldirektor der Spitäler Schaffhausen – Arzt, langjähriger Spitalmanager und jemand, der Versorgung konsequent aus operativer Verantwortung heraus denkt. In der Schweiz verschiebt sich die Versorgung gerade massiv: „Ambulant vor Stationär" (AvS) ist seit 2023 für 18 Eingriffsgruppen Pflicht, TARDOC hat zum 1.1.2026 den alten TARMED abgelöst, und ab 2028 soll EFAS die Finanzierung von ambulant und stationär angleichen. Was davon im Spitalalltag wirklich ankommt – und was nur Druck erzeugt – zeigt diese erste Schweiz-Folge ganz konkret. In dieser Folge sprechen wir über: - Warum die Medizin per se immer weniger invasiv wird – und was das für die Ambulantisierung heißt - Wieso ambulantes Operieren strukturell defizitär ist und über den stationären Bereich quersubventioniert wird, wenn die Prozesse nicht angepasst werden - Wie ein kleines Haus über Kooperationen Spezialisten teilt statt sie selbst vorzuhalten („Coopetition") - Was TARDOC, AvS und EFAS operativ verändern – und wo die Tarife weiter unterfinanziert sind - Warum Kultur den Laden zusammenhält, nicht Struktur oder Prozesse - Wie ein flexibler Spitalneubau auf kürzere Aufenthalte und mehr ambulante Ströme ausgelegt wird Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. ⏱ KAPITEL 00:00 – Einstieg & Gast-Vorstellung 02:30 – Vom Krankenbett über Wetzikon und Obwalden nach Schaffhausen 07:00 – Warum Kultur ein Haus zusammenhält – nicht die Struktur 12:00 – Was ein Regionalspital ambulant heute wirklich leistet 17:30 – Warum die Medizin immer weniger invasiv wird 22:00 – Coopetition: Spezialisten teilen statt selbst vorhalten 27:30 – Wo ambulant defizitär ist – und warum man es trotzdem macht 33:00 – Das Krankenversicherungssystem der Schweiz kurz erklärt 38:00 – Brüche zwischen Notfall, Reha, Psychiatrie und Hospital at Home 43:00 – TARDOC, AVOS und EFAS: Fortschritt oder neue Komplexität? 49:00 – Neubau: flexibel für eine Versorgung, die sich jährlich ändert 54:00 – Regionalspital 2030 & der Wunsch an die Politik 🔗 LINKS LinkedIn: https://linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Kontakt: podcast@sogehtambulant.de

    1 Std. 13 Min.
  2. Arztpraxis modern führen: Was KI heute schon kann (#016)

    14. Mai

    Arztpraxis modern führen: Was KI heute schon kann (#016)

    Nur 15 % der Praxen nutzen KI – aber 80 % planen es. Was hält sie auf? Und was passiert, wenn eine KI 170.000 Anrufe übernimmt, EKGs per Klick befundet und Prozesse automatisiert, für die heute drei Leute zuständig sind? Arne Westphal, ehemals Senior Vice President bei CGM, heute Head of AI bei Dr. Sandrock & Partner, und Maximilian Huber, Lead-Entwickler der für sie selbst intern entwickelten KI-Plattform heydok, zeigen, wie die größte kardiologische partnerschaftliche Praxisgruppe Deutschlands (33 Standorte, 400.000+ Fälle/Jahr) den digitalen Umbau konkret umsetzt. Wer Dr. med. Markus Sandrocks ärztliche Perspektive hören will: Folge 14. Heute geht es um die Technik dahinter – und um die Frage, was jede Praxis davon lernen kann. In dieser Folge sprechen wir über: Warum die großen Praxissoftware-Anbieter das KI-Problem bisher nicht gelöst haben Wie die KI-Telefonassistentin „Frau Schneider" arbeitet – live demonstriert mit Terminbuchung und Rezeptanfrage Was eine digitale Assistenzplattform von einem KI-Anrufbeantworter unterscheidet EKG-Befundung per Klick: 70 % Genauigkeit bei der Vorhersage einer Interventionspflicht – aus dem Ruhe-EKG Vibe Coding und MCP: Warum Praxen eigene Tools in Tagen statt Monaten bauen können Drei Thesen zur modernen Praxis 2029 – und was das für MFAs, Ärzte und Patienten bedeutet Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. 🔗 LINKS LinkedIn: / sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YM... Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast... Website: sogehtambulant.de Kontakt: podcast@sogehtambulant.de

    2 Std. 4 Min.
  3. Die Kardiologie wird nicht einfach ambulant – sie muss neu organisiert werden (#015)

    30. Apr.

    Die Kardiologie wird nicht einfach ambulant – sie muss neu organisiert werden (#015)

    60.000 Aufrufe, 80+ Kommentare – und eine Frage, die immer wieder kam: „Kann man ein Praxismodell wirklich auf Kliniken übertragen?" Diese Solofolge gibt die Antwort. In dieser Solofolge spricht Philipp Henßler über die kardiologische Ambulantisierung – und warum sie nur mit einem neuen Betriebskonzept funktioniert. Die Vorgängerfolge mit Dr. Markus Sandrock hat Wellen geschlagen – bis ins Bundesministerium für Gesundheit. Doch ein Krankenhaus ist keine Großpraxis. Die Frage ist nicht, ob Kliniken ein ambulantes Modell kopieren können. Die Frage ist: Was lässt sich aus funktionierenden Modellen für den eigenen Standort ableiten? In dieser Folge sprechen wir über: - Warum die Kardiologie nicht einfach ambulant wird – sondern neu organisiert werden muss - Was Kliniken aus dem Modell von Dr. Sandrock wirklich übertragen können (und was nicht) - Hybrid-DRG 2026: Rund 1/3 aller Hybrid-DRGs betrifft die Kardiologie – was heißt das für den Betrieb? - Herzkatheterlabor: Warum Raumplanung ohne Betriebskonzept scheitert - 7 Prinzipien für Prozess, Strategie und Haltung in der kardiologischen Ambulantisierung Was das konkret für Klinikgeschäftsführer, Chefärzte und Niedergelassene bedeutet Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. 🔗 LINKS LinkedIn: https://linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Kontakt: podcast@sogehtambulant.de

    15 Min.
  4. So geht ambulante Kardiologie: Von der Ambulanz lernen heißt siegen lernen (#14)

    16. Apr.

    So geht ambulante Kardiologie: Von der Ambulanz lernen heißt siegen lernen (#14)

    Dr. med. Markus Sandrock ist Internist, invasiver Kardiologe und Gründer von Dr. Sandrock & Partner – dem größten ambulanten kardiologischen Fachärzteverbund Deutschlands, arztgeführt als Partnerschaftsgesellschaft. Die ambulante Kardiologie in Deutschland steckt in einem System fest, das stationär denkt. Kliniken rechnen Herzkatheter seit Jahrzehnten per DRG ab – obwohl viele Eingriffe längst sicher ambulant möglich wären. 2026 kommt die Hybrid-DRG erstmals auch für kardiologische Interventionen. Gleichzeitig zeigt Markus Sandrock mit sechs eigenen Herzkatheterlaboren und über 17.500 Eingriffen pro Jahr, dass es auch anders geht – ohne PE, ohne Konzernstruktur, mit ärztlicher Freiheit und 20 KI-Agenten im Praxisalltag. In dieser Folge sprechen wir über: - Warum 95 % der Herzkatheter noch in der Klinik stattfinden – und warum das nicht mehr zeitgemäß ist - Wie ein Partnermodell ohne Eigenkapitalrisiko funktioniert – mit eigener Kostenstelle und radikaler Transparenz - Was „von der Ambulanz lernen heißt siegen lernen" konkret bedeutet – und warum Kliniken die Sprache des ambulanten Systems nicht sprechen - Hybrid-DRG 2026 für Kardiologie: Was sich ändert und wo die Grenzen liegen - 20 autonome KI-Agenten im Einsatz: Vom KI-Telefon bis zur Befundassistenz – und warum SuP Ende 2026 keine Verwaltungsstelle mehr hat Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. 🔗 LINKS LinkedIn: https://linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Kontakt: podcast@sogehtambulant.de

    1 Std. 53 Min.
  5. OP-Zentrum planen: Vom Big Picture zur Entscheidung (#13)

    2. Apr.

    OP-Zentrum planen: Vom Big Picture zur Entscheidung (#13)

    Die meisten Krankenhäuser wissen, dass sie ein ambulantes OP-Zentrum brauchen. Die wenigsten wissen, wie sie in drei Monaten von der Idee zur Entscheidungsreife kommen – ohne sich zu verzetteln. Dr. Carsten Schneekloth, Facharzt für Neurochirurgie und Referatsleiter Medizinstrategie der Region Paderborn in der BBT-Gruppe sowie MVZ Geschäftsführer, zeigt den konkreten Weg: vom Big Picture über Datenanalyse und Simulation bis zur belastbaren Wirtschaftlichkeitsrechnung im Gespräch mit Podcast-Host Jascha Rinke. Das Christliche Klinikum Paderborn hat in kurzer Zeit ein Haus durch Fusion integriert, die OP-Strategie neu aufgestellt und ein elektives OP-Zentrum am Standort St. Johannisstift entwickelt. Der entscheidende Bruch: Nicht ambulant vs. stationär denken, sondern standardisierbar vs. nicht standardisierbar. Wer diese Trennlinie richtig zieht, verändert den gesamten Krankenhausbetrieb. In dieser Folge sprechen wir über: - Vom Neurochirurgen ins Management: Wie Medizinstrategie als Arzt funktioniert - Krankenhausfusion in Paderborn: Was in den ersten Wochen über Erfolg entscheidet - Der AHA-Effekt: Warum 22 Fast-Track-OPs in der Matrix alle defizitär waren - Vom AOP zum EOP: Warum die Trennlinie nicht ambulant/stationär heißt, sondern standardisierbar/komplex - Datengetriebene Planung: 21er-Datensätze, Simulation, Wirtschaftlichkeit in drei Monaten - Bis zu 30% der stationären DRG-Fälle lassen sich umsteuern - Ausbildungsproblem: Warum Fast-Track-Zentren junge Ärzte gefährden – und wie man es löst Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. 🔗 LINKS LinkedIn: https://linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de Kontakt: podcast@sogehtambulant.de

    59 Min.
  6. Liquidität zuerst: Ambulantisierung, Sanierung und der Zentral-OP in einem Plan

    20. Feb.

    Liquidität zuerst: Ambulantisierung, Sanierung und der Zentral-OP in einem Plan

    Sanierung über reines Sparen verschiebt das Problem. Und Ambulantisierung ohne klare Pfade und finanzielle Leitplanken ist der schnellste Weg zu Doppelstrukturen. In dieser Dreierfolge beantworten wir 10 Geschäftsführerfragen - aus Sanierung, Klinikbetrieb und ambulanter Betreiberpraxis. - Erste 100 Tage: Liquidität, Abschlussfähigkeit, Steuerungsroutine - Kostenfresser: Personalquote, Speiseversorgung, Sachkosten, Einkauf - OP-Leistung: Start 1. Schnitt, Wechsel, AEMP/Material, Tagessteuerung - Zentral-OP ambulant-ready: Zufluss, Schleusen, Fast-Track, Nachsorge - Struktur: AOP-Zentrum vs Integration, Leistungsprofil, Zentren ohne Grundbetrieb zu killen Keine Theorie – sondern Klartext. Verständlich, relevant, umsetzbar. 00:00 Ambulantisierung parallel zur Sanierung: Warum „weiter wie früher“ Geld verbrennt 03:10 Frank Löscher: Ernst & Young, Artemed Klinikgruppe, heute Sanierung bei der Oberender AG 09:40 Stabilisieren in 100 Tagen: Liquidität sichern, Abschlussfähigkeit herstellen, Steuerungsroutine aufsetzen 18:30 Kostenfresser im Haus: Personalquote, BKT, medizinische Sachkosten, Einkauf und Standardisierung 29:10 Zentral-OP ambulant-fähig machen: Hybrid-DRGs, AOP-Katalog, Patientenzufluss, Trennung der Wege 40:20 OP trotz Auslastung nicht wirtschaftlich: wo Zeit wirklich verloren geht und wie du den Tag steuerst 50:30 AOP-Zentrum oder Integration? Leistungsprofil in der Region, Zentren aufbauen ohne den Grundbetrieb zu gefährden 🔗 Links zur Episode: LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/sogehtambulant Spotify: https://open.spotify.com/show/7bkx0YMwlxPw1Cv9obyTEp?si=59a298527aa34650 Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/so-geht-ambulant/id1812622672 Website: sogehtambulant.de 👉 Fragen, Themenvorschläge oder Feedback? Schreib uns auf LinkedIn oder an: podcast@sogehtambulant.de an unsere Hosts Philipp Henßler und Jascha Rinke

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„So geht ambulant" – der Podcast im Gesundheitswesen, in dem Praktiker zeigen, wie ambulante Versorgung wirklich funktioniert. Dieser Podcast richtet sich an Entscheider, Praktiker und Umsetzer im Gesundheitswesen – insbesondere an Klinikmanager, niedergelassene Ärzte, MVZ-Leitungen, Praxisinhaber, Pflegekräfte, Investoren und Nachwuchs. In Gesprächen mit Menschen, die ambulante Versorgung seit Jahren erfolgreich gestalten, zeigen Philipp Henßler und Jascha Rinke, wie Lösungen in der Praxis aussehen – mit Klartext und Haltung. Verständlich, relevant, umsetzbar. Ob es um Vergütung, Versorgungspfade, Betriebskonzepte, Ambulantisierung, Krankenhausstrategie oder gesetzliche Rahmenbedingungen geht – dieser Podcast ist Bühne und Toolbox für alle, die ambulante Versorgung ernst nehmen. "So geht ambulant" ist eine Initiative der RINKE+HENSSLER GmbH – für alle, die ambulante Versorgung weiterdenken und umsetzen wollen.

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