NZZ Quantensprung

Können Organe im Labor entstehen? Liefert die Kernfusion bald saubere Energie für alle? Und können Nanobots Krebszellen zerstören? Jeden Freitag diskutiert Wissenschafts-Journalistin Lena Waltle mit dem NZZ-Wissenschafts- und Tech-Team Forschung, die bewegt. Zusammen sprechen sie über offene Fragen, Visionen und grosse Ideen. Welche Hürden müssen noch genommen werden, damit aus Innovation konkrete Zukunft wird? Passend zum Podcast erscheint jeden Freitag der NZZ Quantensprung-Newsletter. Er liefert die wichtigsten Infos auf einen Blick und bietet weiterführende Recherchen aus dem Wissenschaftsressort. Hier könnt ihr euch kostenlos anmelden.

  1. vor 1 Tag

    Anthropics Börsengang: Die Technologie und Ideologie der wertvollsten KI-Firma

    Der geplante Börsengang von Anthropic schlägt hohe Wellen: Mit einer angestrebten Bewertung von zwei Billionen Dollar spielt das Startup der Amodei-Geschwister plötzlich in einer Liga mit Tech-Giganten wie Nvidia, Apple und Microsoft. Doch wie rechtfertigt Anthropic diese Summen? In dieser Folge von NZZ Quantensprung schauen wie auf Angebote wie Claude Code, auf den effektiven Altruismus in Anthropics Firmenphilosophie und den besonderen Ansatz der Constitutional AI. W Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredation Redaktorin / Co-Host: Ruth Fulterer, NZZ-Techredaktion Ausserdem in dieser Folge zu hören: Melanie Mitchell, KI-Forscherin, Santa Fe Institut Produktion: Sarah Ziegler [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast) Quantensprung gibt es zum Hören – und zum Lesen. Im [Newsletter](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung) findest gibt es wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren. **Der Quantensprung Live Podcast **Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung Datum: 26. Oktober 2026 Ort: Kaufleuten, Zürich Tickets und Infos: [https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung](https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung) Mails an quantensprung@nzz.ch

    Anthropics Börsengang: Die Technologie und Ideologie der wertvollsten KI-Firma
  2. 16. Okt.

    Optogenetik: Wie man Verhalten und Gefühle per Licht fernsteuert

    Mit der Optogenetik können Forscher Nervenzellen im Gehirn gezielt aktivieren und deaktivieren – allein indem sie Licht ein- oder ausschalten. Diese Technologie hat die Hirnforschung revolutioniert und wurde 2026 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Doch wie funktioniert das genau? In dieser Episode schauen wir uns an, wie Forscher Emotionen bei Mäusen steuern, Erinnerungen beeinflussen und welche Türen das für die Zukunft öffnet. Wir sprechen über die Ursprünge der Optogenetik bei einer unauffälligen Alge, den Einsatz bei Sehbehinderungen und das Potenzial für moderne Gehirn-Maschine-Schnittstellen. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Redaktion / Co-Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktion Ausserdem in dieser Folge: Georg Nagel, Nobelpreisgewinner und emeritierter Professor an der Universität Würzburg Karl Deisseroth (Podcast-Ausschnitt) Quantensprung gibt es zum Hören – und zum Lesen. Im Newsletter findest gibt es wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren. **Quantensprung Live Podcast **Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung Datum: 26. Oktober 2026 Ort: Kaufleuten, Zürich Tickets und Infos: [https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung](https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung) Mails an quantensprung@nzz.ch [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)

    Optogenetik: Wie man Verhalten und Gefühle per Licht fernsteuert
  3. 9. Okt.

    Profisport schrumpft das Hirn: 1800 Gehirne sollen helfen die Ursache zu finden

    In einer spezialisierten Brain Bank an der Boston University lagern die Gehirne von rund 1800 Verstorbenen, vor allem ehemaligen Profisportlern. Forscher untersuchen hier die Ursachen von CTE, einer chronischen Hirnkrankheit, die durch wiederholte Kopfstösse ausgelöst wird und zu schweren Persönlichkeitsveränderungen sowie Demenz führen kann. Bisher lässt sich CTE erst nach dem Tod eindeutig feststellen. Neue Ansätze wie spezielle PET-Scans und Biomarker im Blut sollen helfen, die verformten Tau-Proteine im Gehirn schon zu Lebzeiten nachzuweisen. Eine verlässliche Früherkennung ist die wichtigste Voraussetzung für künftige Immuntherapien. Das würde nicht nur Profiathleten schützen, sondern auch das grundlegende Verständnis von neurodegenerativen Erkrankungen voranbringen. Host: Lena Waltle Redaktor/Co-Host: Martin Amrein, NZZ-Wissenschaftsressort Ausserdem zu hören: - Gery Büsser, Chefarzt Sportmedizin, Schulthess Klinik - Jessy Mez, Neurologe & Forschungsleiter Brain Bank Boston Quantensprung gibt es zum Hören – und zum Lesen. Im Newsletter findest gibt es wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren. **Quantensprung Live Podcast: ** Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung Datum: 26. Oktober 2026 Ort: Kaufleuten, Zürich [Tickets und Infos bei NZZ Live](https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung) Mails an quantensprung@nzz.ch [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)

    Profisport schrumpft das Hirn: 1800 Gehirne sollen helfen die Ursache zu finden
  4. 2. Okt.

    KI knackt Millennium-Problem: Wenn Agenten unlösbare Mathematik meistern

    Mit der Lösung eines der berühmten Millennium-Probleme hat OpenAI die Mathematiker aufgeschreckt. Tausende KI-Agenten arbeiteten parallel, um eine mathematische Vermutung rund um die Navier-Stokes-Gleichungen zu beweisen. Während einige Forscher aufgeregt über neue Werkzeuge sind, blicken viele Experten kritisch auf die Entwicklung. Denn während die KI das Ergebnis liefert, bleibt der genaue Lösungsweg für Menschen oft schwer nachvollziehbar. Zudem wirft der Einsatz offene Fragen beim Urheberrecht auf. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Redaktor / Co-Host: Christian Speicher, NZZ-Wissenschaftsjournalist In dieser Folge ausserdem mit dabei: Kevin Buzzard, britischer Mathematiker Moritz Kassmann, Vizepräsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung und Professor für Mathematik an der Universität Bielefeld Produktion: Simon Schaffer Künstliche Intelligenz, Mathematik, Millennium-Problem, OpenAI, Navier-Stokes, Kevin Buzzard, Moritz Kassmann, Sprachmodelle, Beweisassistent, Quantensprung Quantensprung gibt es zum Hören – und zum Lesen. Im Newsletter findest gibt es wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. [Jetzt abonnieren.](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/) Mails an quantensprung@nzz.ch Quantensprung Live Podcast: Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung Datum: 26. Oktober 2026 Ort: Kaufleuten, Zürich Tickets und Infos: https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung

    KI knackt Millennium-Problem: Wenn Agenten unlösbare Mathematik meistern
  5. 25. Sept.

    5G aus dem All: Satelliteninternet von Starlink schafft Funklöcher und Roaming ab

    Tausende Satelliten kreisen um die Erde, und dank neuer Technologien wie «Direct to Cell» können sie Internetsignale bald direkt auf gewöhnliche Smartphones senden. Ganz ohne Satellitenschüsseln oder Mobilfunkmasten könnten Funklöcher in Bergtälern, Urwäldern oder auf hoher See der Vergangenheit angehören. Doch wie realistisch ist die Vision von globalem Mobilfunk aus dem All wirklich? Elon Musk drängt mit Starlink Mobile in den Telekommarkt. Doch bevor er der Deutschen Telekom oder der Swisscom Konkurrenz macht, muss er noch ein paar Hürden niederreissen – und droht an Hausdächern zu scheitern. In dieser Episode beleuchten wir die physikalischen Grenzen, technologische Innovationen wie Massive MIMO und die Frage, ob Satelliten eine Konkurrenz für klassische Mobilfunkanbieter darstellen oder gar Zensur in Autokratien umgehen können. Host: Lena Waltle, NZZ Wissenschaftsredaktion Redaktorin/Co-Host: Gioia da Silva, NZZ-Technologieredaktorin In dieser Folge ausserdem mit dabei: Pietro Ronchetti, Forscher an der ETH Zürich Produktion: Nadine Landert Quantensprung gibt es zum Hören – und zum Lesen. Im Newsletter findest gibt es wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt [hier abonnieren](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/). Mails an quantensprung@nzz.ch Quantensprung Live Podcast: Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung Datum: 26. Oktober 2026 Ort: Kaufleuten, Zürich Weitere Tickets und Infos für die Veranstaltung gibt es [auf dieser Seite](https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung).

    5G aus dem All: Satelliteninternet von Starlink schafft Funklöcher und Roaming ab
  6. 11. Sept.

    Gibt es Aliens? Auf der Suche nach Leben im All

    Sind wir allein im Universum? Bisher kennen wir Aliens vor allem aus Science-Fiction-Filmen. Die Astrobiologie arbeitet daran, tatsächliche Spuren von ausserirdischem Leben im Weltall zu finden. Mithilfe moderner Teleskope und geplanter Raumfahrtmissionen suchen Forschende nach sogenannten Biosignaturen in den Atmosphären ferner Exoplaneten sowie nach Mikroorganismen direkt in unserem eigenen Sonnensystem. In dieser Folge von Quantensprung geht es darum, wie die Wissenschaft Leben im All definiert und nachweisen will, welche Rolle Gase wie Sauerstoff und Methan spielen und warum bereits der Fund einfacher Bakterien unser Weltbild grundlegend verändern würde. Ausserdem: Das SETI-Institut und die ETH Zürich haben eine neue internationale Forschungspartnerschaft geschlossen, um gemeinsam den Ursprung des Lebens und dessen Verbreitung im Universum zu untersuchen. Host: Lena Waltle, Wissenschaftsredaktorin NZZ-Redaktion: Anna Weber, Wissenschaftsredaktorin In dieser Folge ausserdem mit dabei: - Sascha Quanz (Astrophysiker und Professor an der ETH Zürich) - Sara Seager (Astrophysikerin und Forschende am MIT) - Bill Dimond (Leiter des SETI-Institut) Quantensprung gibt es zum Hören – und zum Lesen. Im Newsletter findest gibt es wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. [Jetzt abonnieren.](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung/) Mails an quantensprung@nzz.ch [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)

    Gibt es Aliens? Auf der Suche nach Leben im All
  7. 4. Sept.

    Wenn die Alpen bröckeln: Satelliten, Laser und autonome Drohnen warnen vor Felsstürzen

    Berge sind ein gefährlicher Ort – wie gut, dass dort nichts unbeobachtet bleibt. Neue Technologien sorgen für sichere Alpen und dafür, dass wir Naturgefahren nie mehr unerwartet ausgeliefert sind. Berge sind faszinierend, aber sie bergen seit jeher große Naturgefahren. Dass geologische Massenbewegungen verheerende Folgen haben können, zeigte kürzlich ein schweres Unglück im Hochgebirge von Nepal, bei dem riesige Mengen Eis und Gestein eine tödliche Sturzflut auslösten. Auch in den Alpen hinterlässt der Klimawandel Spuren und verstärkt Phänomene wie schmelzende Gletscher. Dennoch ist vieles schlicht geologische Erosion, wie sie seit Jahrtausenden stattfindet. Um gefährdete Orte wie Brienz in Graubünden oder wichtige Verkehrswege zu schützen, setzen Forschung und Praxis auf ein dichtes Überwachungsnetz. Experten nutzen modernste Technik aus dem Weltall, der Luft und direkt im Gestein. Sonden im Rutschhorizont messen den Wasserdruck, während Satelliten-Radar kleinste Verrutschungen im Millimeterbereich erkennen. LiDAR-Geräte an autonomen Drohnen vermessen den Boden selbst bei dichter Vegetation. Diese Daten helfen dabei, Warnsysteme zu verbessern und mit sekundenschnellen Alarmsystemen Menschenleben zu retten. - Host: Lena Waltle, NZZ Wissenschaftsredaktion - NZZ-Redaktor: Sven Titz, Meteorologe und Redaktor im NZZ Wissenschaftsressort In dieser Folge ausserdem mit dabei: - Simon Löw, emeritierter Professor für Ingenieurgeologie an der ETH Zürich - Martin Rub, Terradata [Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.](https://probeabo.nzz.ch/podcast?utm_source=shownotes&utm_medium=podcast&utm_campaign=0726_NZZCH_Podcast)

    Wenn die Alpen bröckeln: Satelliten, Laser und autonome Drohnen warnen vor Felsstürzen
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