NZZ Machtspiel

Die Debatten in Deutschland laufen oft gleichförmig, egal ob es um Migration, Wirtschaft oder die AfD geht. Im Politik-Podcast «Machtspiel» debattieren führende NZZ-Journalisten mit Gästen, die auch mal unbequem sein dürfen. Faktenbasiert und meinungsstark. «Machtspiel» ist eine Kooperation zwischen NZZ und Brost-Stiftung. Fragen und Feedback gerne an: machtspiel@nzz.de

  1. Haben Sie Angst vor einem grossen Krieg in Europa, Klaus von Dohnanyi?

    18.12.2025

    Haben Sie Angst vor einem grossen Krieg in Europa, Klaus von Dohnanyi?

    Klaus von Dohnanyi gehört zu den profiliertesten Stimmen der deutschen Nachkriegspolitik - ein Politiker, der nie aufgehört hat, sich einzumischen. In dieser Folge von "Machtspiel" spricht Benedict Neff mit ihm darüber, wieso er nie Kanzler wurde, wieso er glaubt, dass Friedrich Merz nach Moskau reisen sollte und warum seine Zeit an US-amerikanischen Universitäten die schönste seines Lebens war. Gast: Klaus von Dohnanyi, Politiker (SPD) Host: Benedict Neff Produzenten: Hanna Ender & Dominik Schottner Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de Foto: Julia Sang Nguyen Weitere Informationen zum Thema: [Neugierig auf die NZZ geworden? Hier geht es zum Probeabo!](https://abo.nzz.ch/25072651_031579/?utm_source=google_ads&utm_medium=sea&utm_campaign=nzzde_paidmedia_25077249_search_brandsa&utm_placement=search_results&gad_source=1&gad_campaignid=22316833831&gbraid=0AAAAA-7q_78NUhLkjj0Ba9_62p2aGfGlz) [Krieg oder Frieden - das neue Buch von Klaus von Dohnanyi und Erich Vad](https://westendverlag.de/Krieg-oder-Frieden-Deutschland-vor-der-Entscheidung/2332) [NDR-Porträt von Klaus von Dohnanyi](https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/Klaus-von-Dohnanyi-Hanseatisch-meinungsstark-und-engagiert,klausvondohnanyi101.html#:~:text=Irritierende%20Aussagen%20%C3%BCber%20Russlands%20Krieg,gegen%20die%20Ukraine) [NZZ-Interview mit Klaus von Dohnanyi über Renationalisierung der Politik (2022)](https://www.nzz.ch/international/mehr-entspannung-wagen-interview-mit-klaus-von-dohnanyi-ld.1675261)

    44 Min.
  2. Wie viel Zeit hat die SPD noch, Wolfgang Schmidt?

    04.12.2025

    Wie viel Zeit hat die SPD noch, Wolfgang Schmidt?

    Lange im Zentrum der Macht, jetzt im politischen Abklingbecken unterwegs: Wolfgang Schmidt, einst Kanzleramtschef unter Olaf Scholz und Dompteur der "Ampel", blickt mit Sorge auf die derzeitige Bundesregierung aus Union und seiner Partei, der SPD. Da seien "Parteien gezwungen, miteinander zu koalieren, die nicht wirklich Lust aufeinander haben". Über die vielen Jahre seiner SPD in der Regierung, sagt Schmidt, sei bei einigen vielleicht der Eindruck entstanden, die "flammende, glutrote Fahne" der Partei habe sich zu einem "lappigen Orange" verwandelt. Trotzdem bleibt er Optimist: Die SPD werde wieder über 20 Prozent kommen, weil sie eine Partei sei, "die versucht, den Laden zusammenzuhalten". Gast: Wolfgang Schmidt, Ex-Kanzleramtschef (SPD) Host: Beatrice Achterberg Produzenten: Utz Dräger & Dominik Schottner Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de Foto: Bundesregierung/S. Kogler Weitere Informationen zum Thema: [NZZ-Kommentar zur Lage der SPD](https://www.nzz.ch/der-andere-blick/die-spd-ist-zu-einer-traurigen-gestalt-geworden-ihre-irrfahrt-belastet-das-ganze-deutsche-parteiensystem-ld.1913475) [SPIEGEL-Porträt von Wolfgang Schmidt (€)](https://www.spiegel.de/politik/deutschland/wolfgang-schmidt-jetzt-muss-der-oberste-scholz-verteidiger-fuer-sich-selbst-kaempfen-a-5a235617-0d2d-47bf-b003-f716e61a2500?giftToken=3b617d6e-f7b0-45e8-b2ad-296aaae95205) [Wolfgang Schmidt bei Paul Ronzheimer über Stimmenverluste der SPD an die AfD](https://www.youtube.com/watch?v=2gb4VdIxcAs)

    43 Min.
  3. Henryk M. Broder: «Es ist mein Grundrecht, den Staat zu delegitimieren.»

    27.11.2025

    Henryk M. Broder: «Es ist mein Grundrecht, den Staat zu delegitimieren.»

    Aus Sicht des Publizisten Henryk M. Broder ist Deutschland auf dem besten Wege, ein «extremer Ordnungsstaat» zu werden, der seinen Bürgern detailliert vorschreibt, wie sie zu leben haben. Im Gespräch mit NZZ-Auslandchef Benedict Neff spricht er über Meldestellen und die Brandmauer - und erklärt, warum er trotzdem ein Patriot bleibt. Heutiger Gast: Henryk M. Broder, Autor Host: Benedict Neff Produzentin: Patricia Corniciuc & Hanna Ender Foto: Martin U. K. Lengemann / WELT Weitere Informationen zum Thema: [Umgang mit der AfD: „Meinungsfreiheit gilt auch für falsche Ansichten, auch für gefährliche Ansichten“](https://www.welt.de/politik/deutschland/video255362218/Umgang-mit-der-AfD-Meinungsfreiheit-gilt-auch-fuer-falsche-Ansichten-auch-fuer-gefaehrliche-Ansichten.html) [Die beiden meinungsstarken Publizisten Henryk M. Broder und Reinhard Mohr machen sich über die Ampel-Politik lustig. Doch die Argumentation hat einen Haken](https://www.sueddeutsche.de/politik/ampel-koalition-bundesregierung-henryk-m-broder-reinhard-mohr-durchs-irre-germanistan-rezension-1.6212464) [Diese Rede hielt Henryk M. Broder vor der AfD-Fraktion](https://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article187962993/Henryk-M-Broders-Rede-vor-der-AfD-Bundestagsfraktion.html) [Henryk M. Broder und Hamed Abdel-Samad über ihre langjährige Freundschaft, was sie verbindet – und was sie nach dem 7. Oktober 2023 trennt](https://www.juedische-allgemeine.de/israel/es-findet-ein-genozid-statt-israel-muss-sich-gegen-den-terror-der-hamas-wehren/?q=Broder) Informiere dich kurz, kompakt und fokussiert über das Weltgeschehen mit unserem täglichen Newsletter, dem «NZZ Briefing». Jetzt kostenlos registrieren und abonnieren unter go.nzz.ch/briefing

    38 Min.
  4. Hat die CDU wirklich ihre Mitte verloren, Ruprecht Polenz?

    06.11.2025

    Hat die CDU wirklich ihre Mitte verloren, Ruprecht Polenz?

    Er war CDU-Generalsekretär, Außenpolitiker und ist heute einer der lautesten Stimmen der innerparteilichen Selbstkritik: Ruprecht Polenz will, dass die Union ihre Mitte wiederfindet. Gemeinsam mit Mitstreitern hat er die Plattform _Compass Mitte_ mitbegründet – als Weckruf an die eigene Partei. In "Machtspiel" erklärt Polenz, warum er die CDU programmatisch zu eng aufgestellt sieht, weshalb das "C“ im Parteinamen mehr bedeuten müsse als Tradition und warum er jede Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch ablehnt. Er warnt: Die Debatte um die Brandmauer sei zu oberflächlich. „Wir reden immer über die Brandmauer“, sagt Polenz, „aber wir sollten über das Feuer sprechen, vor dem sie schützen soll.“ Ein Gespräch über Sprache, Verantwortung und die Frage, wie die CDU wieder Volkspartei der Mitte werden kann. Host: Beatrice Achterberg Redaktion & Produktion: Dominik Schottner Feedback und Kontakt: machtspiel@nzz.de **Shownotes** [Kommentar von Host Beatrice Achterberg zum Umgang der CDU mit der AfD](https://www.nzz.ch/der-andere-blick/ein-neuer-umgang-der-cdu-mit-der-afd-ist-ueberfaellig-doch-das-wird-schmerzhaft-fuer-die-partei-ld.1907390) [Essay über den Wert der Brandmauer in Europa](https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/559041/von-nutzen-und-nachteil-der-brandmauer/) [Studie über die Frage, wie Populisten davon profitieren, wenn andere Parteien sich an sie anpassen](https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S004727272400207X)

    33 Min.
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Die Debatten in Deutschland laufen oft gleichförmig, egal ob es um Migration, Wirtschaft oder die AfD geht. Im Politik-Podcast «Machtspiel» debattieren führende NZZ-Journalisten mit Gästen, die auch mal unbequem sein dürfen. Faktenbasiert und meinungsstark. «Machtspiel» ist eine Kooperation zwischen NZZ und Brost-Stiftung. Fragen und Feedback gerne an: machtspiel@nzz.de

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