LONGGAME Podcast

Dr. Markus Trissler und Laurenz Höft

Perform Now, Die Later. Unter diesem Motto steigen wir, Markus (Arzt) und Laurenz (Laie), in die Welt der präventiven Medizin ein. Unser Ziel: Mehr gesunde Lebensjahre und Performance. Sei von Anfang an dabei! 🔋 Mehr erfahren: longgame.de

  1. #16 So geht Ausdauersport richtig (für jedes Leistungsniveau)

    15. Mai

    #16 So geht Ausdauersport richtig (für jedes Leistungsniveau)

    Niedrigerer Ruhepuls, weniger Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Alzheimer und Diabetes, besseres Schlafverhalten, mehr mentale Stabilität – Ausdauer ist das eine Werkzeug, das fast alle anderen Longevity-Hebel positiv beeinflusst. Und das Beste daran: Es kostet nichts und du brauchst niemanden, der es dir verschreibt. Markus und Laurenz starten ganz vorne – was Ausdauer eigentlich physiologisch bedeutet, warum ein trainiertes Herz mit weniger Schlägen auskommt und warum die VO2max der zentrale Indikator für Ausdauerfitness ist. Dann geht es ans Messen: Wie funktioniert eine Spiroergometrie, was sind Laktatschwellen, und warum reicht für den Hausgebrauch ein simpler 12-Minuten-Cooper-Test. Der zweite Teil erklärt, wie der Muskel überhaupt funktioniert – über das anschauliche Hybrid-Auto-Modell. Daraus ergeben sich die Trainingszonen 1 bis 5 und die beiden Laktatschwellen, die der Schlüssel zu effektivem Ausdauertraining sind. Die zwei tragenden Säulen: Zone-2-Training (Grundlagenausdauer, mindestens 30 Minuten am Stück) und HIT/Hochintensitätsintervalltraining (etwa das norwegische 4×4-Protokoll). Die WHO empfiehlt 150 bis 300 Minuten Ausdauertraining pro Woche – ein realistischer, aber auch sportlicher Wert. Der dritte Teil ist der konkrete Fahrplan für drei Levels: für den absoluten Anfänger, der mit zehn Minuten Spazierengehen täglich startet; für den Gelegenheitssportler, der lernt, in den richtigen Zonen zu trainieren; und für den ambitionierten Sportler, der über die Häufigkeit der HIT-Einheiten und kreative Zeitnutzung die letzten Prozente herausholt. Markus zeigt am Ende, dass es nie zu spät ist anzufangen – selbst Menschen, die erst im Alter mit Sport beginnen, erreichen fast die gleichen langfristigen Effekte wie lebenslange Sportler. Und Ausdauer ist im Alter nicht nur ein Sportthema, sondern wird zur reinen Mobilitätsfrage: Kann ich noch in den zweiten Stock laufen, einen Spaziergang machen, eine Steigung bewältigen?

    54 Min.
  2. #15 Protein-Deep-Dive: Welches, Wann und Wie Viel?

    8. Mai

    #15 Protein-Deep-Dive: Welches, Wann und Wie Viel?

    Protein ist eines der Themen, bei denen die Wissenschaft sehr klar ist – und der Alltag trotzdem hinterherhinkt. Wer sich ohne aktives Tracken normal ernährt, landet meist bei 50 bis 70 Gramm pro Tag. Empfohlen sind für die meisten Menschen rund 1,6 Gramm pro Kilogramm Idealkörpergewicht – also bei 80 Kilogramm etwa 130 Gramm. Das ist mehr als das Doppelte. Und genau da entscheidet sich, ob die Muskulatur ins Alter mitkommt oder nicht. In dieser Folge gehen Markus und Laurenz das Thema von den Grundlagen bis zu den Mythen durch. Was ist überhaupt ein Protein, was sind Aminosäuren, und warum reicht der Körper sie nicht einfach selbst? Welche Rolle spielen sie für Muskeln, Hormone, Enzyme und Blutzucker? Und warum ist die Kombination aus Proteinaufnahme und Krafttraining die stärkste Longevity-Maßnahme, die für fast alle Altersgruppen erwiesenermaßen wirkt? Es geht außerdem um die praktische Umsetzung: vier bis fünf Mahlzeiten mit jeweils 25 bis 30 Gramm Protein, um die Muskelproteinsynthese zuverlässig zu triggern. Wann genau die Mahlzeit nach dem Training kommt – und warum es nicht der berühmte „30-Minuten-Fenster"-Mythos ist, sondern die nächsten drei Mahlzeiten zählen. Welche Quellen sich lohnen: tierisch, pflanzlich, Whey, Casein, Proteinpulver – und worauf man auf der Verpackung wirklich achten sollte (Stichwort: unabhängige Schadstoffprüfung). Markus räumt zwei hartnäckige Mythen aus dem Weg. Der Nieren-Mythos: Eine gesunde Niere wird durch hohe Proteinmengen nicht beschädigt – die Korrelation mit dem Harnstoffwert ist keine Kausalität. Und der mTOR-Mythos: Ja, Protein aktiviert den Wachstumssignalweg, der theoretisch die zelluläre Müllabfuhr bremst. In der Studienlage am Menschen überwiegt aber eindeutig der Positiveffekt – wer Protein isst und Krafttraining macht, lebt länger und gesünder. Wer auf Nummer sicher gehen will, baut Fastenphasen von 12 bis 16 Stunden ein, in denen die Regenerationsprozesse ungestört laufen können. Eine ehrliche Einordnung: Auch ohne Krafttraining lohnt sich eine höhere Proteinzufuhr, um Muskulatur zu erhalten. Aber der eigentliche Hebel liegt in der Kombination – und zwar in jedem Alter. Bei Kindern ist es entspannter, weil der Bedarf gewichtsbezogen niedriger ist und sich gut über normale Ernährung abdecken lässt. Am Ende der Folge weiß man, was zu tun ist: Tracken, splitten, kombinieren, Krafttraining dazu. Keine Magie, keine Maximierung um jeden Preis – aber konsequent.

    1 Std. 17 Min.

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Perform Now, Die Later. Unter diesem Motto steigen wir, Markus (Arzt) und Laurenz (Laie), in die Welt der präventiven Medizin ein. Unser Ziel: Mehr gesunde Lebensjahre und Performance. Sei von Anfang an dabei! 🔋 Mehr erfahren: longgame.de

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