Watt the f⚡️ - Radsport, Abenteuer & Training im Alltag

Daniela Prammer & Martin Behrens

Watt the f⚡️ – zwischen Couch und Carbon Wenn Training auf Leben trifft. Ein Podcast über Ausdauer, mentale Stärke, Ultracycling, ehrliche Learnings und die Frage, wie man ambitionierten Sport in ein ganz normales Leben integriert. Wir, Dani und Martin, nehmen euch mit auf unsere Reise zwischen Beruf, Alltag, Chaos und sportlichen Zielen, die manchmal ein bisschen größer sind als vernünftig. Vom Einstieg ins Rennradfahren bis hin zu Ultracycling-Abenteuern wie dem Race Around Niederösterreich. Dabei geht es nicht nur um Training, Wattwerte oder Wettkämpfe, sondern auch um Motivation, Zweifel, Rückschläge, Freundschaft, Teamgeist, mentale Tiefs, kleine Siege und die vielen „Watt the f⚡️“-Momente dazwischen. Wie schafft man Training zwischen Arbeit, Verpflichtungen, Beziehung, Müdigkeit und Alltag? Wie bleibt man dran, wenn nicht alles perfekt läuft? Und wie werden aus verrückten Ideen plötzlich echte Ziele? Offen, ehrlich, manchmal chaotisch, manchmal emotional, aber immer mit Humor, Begeisterung und einer gehörigen Portion Gegenwind.

  1. vor 9 Std.

    #32 Rollenspiele – Von der freien Rolle bis zum Smart-Trainer: Was man für den Winter drinnen wirklich braucht

    Danis Ergometer hat aufgegeben: Sie kann darauf nur noch bergab trainieren – auf dem Bergometer sozusagen. Reparieren, neu kaufen oder endlich auf die Rolle umsteigen? Martin fährt seit 2013 auf Rollentrainern, hat fast jede Bauart schon besessen und nimmt uns mit durch die Geschichte: von der freien Rolle, auf der man sich schon mal quer durch die Wohnung verabschiedet, über Reifen-Trainer, deren Gummiabrieb eine ganze Wand schwarz färbt, bis zum Smart-Trainer mit Direktantrieb und virtuellem Schalten. Wir sprechen darüber, wie Zwift entstanden ist, ob man Strecken nachfahren oder lieber stur seinen Trainingsplan abspulen soll, warum Intervalle und Trittfrequenzspiele drinnen so viel besser klappen und warum eine Stunde Rolle ungefähr anderthalb Stunden draußen entspricht. Dani ergänzt aus Physio-Sicht, was die wackelige freie Rolle für Gleichgewicht und Rumpf bringt – und warum man im Frühjahr die Fahrtechnik nicht vergessen darf. Dazu die Checkliste für die eigene Trainingsecke: Ventilator (oder gleich zwei), Matte, Handtuch, ein ehrlicher Blick auf die Lautstärke und die Preise vom Einstieg bis zur Oberklasse. Außerdem: Gewichts-Doping in der Software, Indoor-Rekorde und unsere längsten Einheiten drinnen. Zum Aufwärmen gibt's eure besten Ausreden von Instagram – vom leeren Schaltungsakku bis zum Partner im Bademantel. Eine Folge über Rollen, Rollenspiele und die Erkenntnis, dass sich Dani wohl bald eine Rolle holt. Alle Preise und Details stehen im Journal auf watt-the-f.com. Schöne Grüße an die Füße!

  2. 23. Okt.

    #30 Lichti an sichi ist Pflichti – Zeitumstellung, Rennkalender und warum Ultracycling mehr Aufmerksamkeit verdient

    Wann wird eigentlich die Zeit umgestellt? Wir haben diese Folge vorab aufgenommen, weil Martin auf Mallorca ist, und waren uns dabei selbst nicht mehr sicher, ob die Uhren schon umgestellt sind. Zur Auflösung: Am Sonntag, 25. Oktober, ist es so weit. Ab dann wird's abends noch früher dunkel, also gilt: Lichti an sichi ist Pflichti. Vorher ist Dani der Hammer, und zwar wörtlich. Erst findet sie beim Radfahren einen Autoschlüssel, dann beim Spazierengehen einen Hammer. Und Martin packt seinen Lieblingswitz aus Kindertagen aus, über ein klapperndes Schutzblech. Dann wird's ernst. Wir stellen unseren Ultracycling-Kalender auf watt-the-f.com vor: Rennen ab 200 Kilometern aus der ganzen Welt, mit Filtern für supported und unsupported, Distanz und Zeitraum und mit Kartenansicht – vom Mondsee-Radmarathon bis zum Rhino Run quer durch Afrika. Wir erzählen, warum wir so viel Zeit in Website, Journal und Newsletter stecken: Ultracycling verdient mehr Aufmerksamkeit, und wer tagelang durchfährt, verdient mit seiner Crew mehr Rückhalt. Außerdem: was wir beim Indoortraining schauen, von Ironman-Übertragungen über Dokus bis zum Kabarett im Intervall, die neue Doku von Sebastian Trimborn, Martins Leistungstest bei Geri, eine Vorschau auf eine Folge mit Stimmen aus Betreuungscrews – und der Countdown zum Gran Guanche Audax, für den Martin endlich Flüge buchen muss. Eine kurze, kompakte Folge über Licht, Fundstücke, unseren Rennkalender und die Erkenntnis, dass selbst wir mit der Zeit durcheinanderkommen.

  3. 16. Okt.

    #29 Das Wichtigste beim Bremsen ist der Sattel – Roland Königshofer über Daten, Radführerschein und Fahrspaß (Teil 2)

    Strasser, Fasching und andere Sportlegenden waren bei Roland im Kurs und haben danach gesagt, sie hätten das gern schon in ihrer aktiven Zeit gewusst. Wenn sogar die Besten noch bremsen lernen, sind wir zwei in ziemlich guter Gesellschaft. In Teil 2 unseres Gesprächs mit Roland Königshofer geht es ums große Ganze. Roland war in den 80ern Versuchskaninchen für die ersten Laktatmessungen in der Südstadt und erzählt, was die Datenflut mit dem Sport gemacht hat: Talent wird heute oft nur noch an Watt gemessen. Wir sprechen darüber, warum Entspannung beim Bremsen so wichtig ist, was er dafür bei Werner Schlager und im Skispringen abgeschaut hat und warum ausgerechnet der Sattel das Wichtigste beim Bremsen ist. Außerdem geht's um die Frage, ob wir einen Radführerschein brauchen. Roland hätte gern eine Lizenz für Radprofis wie die Superlizenz in der Formel 1, und er wundert sich, warum bei Stürzen im Fernsehen alle über Absperrgitter reden, aber keiner von einem Fahrfehler. Dazu: warum Profis immer früher aufhören, wie knapp er selbst am Burnout war und was ihn am Radfahren bis heute fasziniert – mit einem 40 Kilo schweren Tourenrad ganz gemütlich bergauf, wie beim Tauchen. Ganz am Schluss gibt Roland euch eine Übung mit, die ihr gleich am Wochenende ausprobieren könnt. Eine Folge über Daten, Sicherheit, ehrliche Analyse und die Erkenntnis, dass Radfahren am meisten Spaß macht, wenn man niemandem was beweisen muss.

  4. 9. Okt.

    #28 Das Radl ist mit mir gefahren – Roland Königshofer über Bremsen, Kurven und die Angst am Rad (Teil 1)

    Wer hat dir eigentlich Radfahren beigebracht? Wahrscheinlich niemand. Man setzt sich als Kind aufs Radl, fällt ein paar Mal um und irgendwann geht's. Dass das in der schnellen Abfahrt oder im nassen Kreisverkehr nicht mehr reicht, merkt man meistens erst, wenn es knapp wird. Diesmal sitzt Roland Königshofer mit uns am Tisch, in Wien, ganz live. Roland war Steher: Bei diesen Bahnrennen fährt man auf dem Rad im Windschatten eines Motorrads, Runde um Runde mit über 100 km/h. 1989, 1990 und 1991 wurde er darin Weltmeister, insgesamt war er 21 Jahre Radprofi. Nach 25 Jahren bei adidas bringt er heute Leuten wie uns bei, wie man richtig bremst, Kurven fährt und sein Rad beherrscht. Wir waren beide bei ihm im Kurs, und seitdem fahren wir anders in jede Kurve. Es geht darum, warum Fahrgefühl allein nicht reicht und warum selbst Profis meist nur das Gefühl für falsche Abläufe perfektionieren. Roland erklärt Countersteering, die innere Hand als Joystick, warum Mountainbike-Tricks auf der Straße gefährlich sein können und warum er im Kurs keine Levels kennt: Der Anfänger trainiert neben der Olympiasiegerin. Martin erzählt von seinem Ausrutscher im Kurs und einer Kurve daheim, die sich am Wochenende einfach nicht mehr ausgegangen ist. Dani verrät, wie sie sich Abfahrten vorher im Kopf einprägt. Und weil es ohne Aha-Moment nicht geht: Wir lernen, warum Angst etwas Geniales ist, warum Männer gern Dinge tun, die sie nicht können, und warum bei Olympia in Paris im Regen so viele im Kreisverkehr lagen. Teil 2 kommt nächste Woche. Eine Folge über Bremsen, Kurven, ehrliche Selbsteinschätzung und die Erkenntnis, dass bisher das Radl mit uns gefahren ist.

  5. 2. Okt.

    #27 Nie mit Regenschirm durch Japan – Was am Rad leuchten, klingeln und am Kopf sitzen muss

    Martin fährt mit dem Rad zur Arbeit und das erste Mal mit Rucksack heim – 30 Kilometer, 500 Höhenmeter und danach die Frage an Dani: Wie kann man bitte mit Rucksack Rad fahren? Ihre Antwort: „Ich mache es halt einfach.“ Dazu Danis erste 100er-Runde seit Längerem, zwei Burschen am Berg, die ihr „Rennradl fahren ist voll cool!“ nachrufen, und Martins erstes Autogramm – für eine 13-Jährige, die einmal einen Ironman machen will. Außerdem gibt's Tadel: Helmut hört uns jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit, und unsere Live-Folge war da noch nicht online. Wir haben verstanden – ab jetzt wieder freitags um 06:07. Martin hat ihn beim King of the Lake getroffen, dem größten Zeitfahren Europas: 47 Kilometer rund um den Attersee, mit einem Rekordschnitt von über 50 km/h. Dann endlich Radrecht Teil 2, eingeleitet von der versprochenen Lernzielkontrolle: Dani fragt ab, Martin kommt bei den Promille kurz ins Schwimmen, und bei den Rennradmerkmalen verwirren wir uns gegenseitig. Es geht um Licht und Rückstrahler (auch tagsüber!), warum ein blinkendes Rücklicht in Österreich erlaubt ist und in Deutschland nicht, warum das Rennrad als einziges Rad keine Klingel braucht und wie ein AirTag unter der Klingel beim Diebstahl hilft. Dazu Spanien, wo ab 1. Oktober außerorts Helmpflicht für alle gilt und Autos zum Überholen die Spur wechseln müssen, und was es in Österreich beim Schmerzensgeld bedeutet, ohne Helm unterwegs zu sein. Und zum Schluss die Kuriosität der Woche: In Japan drohen fürs betrunkene Radfahren fünf Jahre Haft oder eine Million Yen, und mit aufgespanntem Regenschirm darf man dort auch nicht fahren. Eine Folge über Licht, Helm und Klingel und die Erkenntnis, dass ein Rucksack auf 30 Kilometern länger wird. Schöne Grüße an die Füße!

  6. 25. Sept.

    #26 Wer öfter stürzt und erfriert – Unsere Off-Season-Pläne mit Rolle, Fäustlingen und Gran Guanche

    Hallo Linz, da sind wir! Zum ersten Mal live – aufgenommen am Freitagvormittag, direkt danach online, und das Publikum besteht aus den grünen Blättern von Martins Zimmerpflanze. Deshalb kommt diese Folge ausnahmsweise nicht um 06:07. Es geht um die Off-Season, die eigentlich keine ist: Dani macht dreimal die Woche Krafttraining und fährt wieder Grundlage am Damm, Martin hat die Höhenmeter für sich entdeckt – 1.200 auf 50 Kilometer – und läuft nach Wochen Lauf-Geh-Kombi zum ersten Mal wieder vier Kilometer am Stück, ohne dass das Knie etwas dagegen hat. Daraus wird prompt ein Plan: 2027 wieder ein Halb-Ironman, denn „das Schwimmen muss man nur überleben“. Dazu die Frage, warum man eine Saison in Zyklen plant – und warum die KI Dani mal 1.000 Kilometer pro Woche verordnet hat. Wir sprechen darüber, warum Ausdauersport gerade boomt und was das mit den Rennen macht: Zell am See war in neun Minuten ausverkauft, der Mondsee-Radmarathon auch, und gleichzeitig sterben die kleinen Wald-und-Wiesen-Events. Und darüber, warum „Ironman in einem halben Jahr“ als Lifestyle-Ziel gesundheitlich selten eine gute Idee ist. Außerdem: Benji hat sich fürs Gran Guanche angemeldet und Dani überlegt noch (vermutlich bis es vorbei ist), Danis Ergometer hat seit Grieskirchen keinen Widerstand mehr, Martin hat Winterschuhe und Fäustlinge gekauft (Mr. Krabs lässt grüßen) – und wir schlagen eine Challenge vor: gleicher Trainingsplan, einer nur Rolle, einer nur draußen, und dann schauen wir, wer öfter stürzt und erfriert. Radrecht Teil 2 mit Licht, Blinken und Garmin Varia haben wir schon wieder nicht geschafft – kommt nächste Woche, versprochen. Eine Folge über Saisonplanung, Größenwahn mit Ansage und die Erkenntnis, dass zehn Zuhörer:innen im Ernst-Happel-Stadion auch ein Publikum sind. Schöne Grüße an die Füße!

  7. 18. Sept.

    #25 Gutes Rad ist teuer – Von 23 Millimeter Felgenbreite bis zum Kutschengesetz von 1861

    Kann dich eine Radausfahrt 5.900 Euro kosten, ohne dass am Rad auch nur eine Schraube kaputtgeht? Kann sie. Martin hat sich durch Straßenverkehrsordnung, Fahrradverordnung und ein paar sehr britische Paragrafen gewühlt und stellt Dani vor jedem Thema eine Quizfrage – rätselt gerne mit. Wir klären, wie viel Promille am Rad in Österreich erlaubt sind, warum der Führerschein dabei sicher ist und in Deutschland eben nicht, und weshalb Schieben rechtlich etwas völlig anderes ist als Fahren. Danach geht es um die Radweg-Benützungspflicht: Wer muss, wer darf wählen, was ein Sport- beziehungsweise Rennrad laut Gesetz überhaupt ausmacht – inklusive der legendären 23 Millimeter Felgenbreite – und warum „Trainingsfahrt“ nirgends definiert ist. Dazu der Aha-Moment des Tages: Rundes blaues Schild heißt Pflicht, eckiges heißt Wahlfreiheit. Es geht um Anhänger, Baustellen und Schnee, um die Regeln für Kinder – und wir schwelgen kurz in Radfahrausweis-Nostalgie samt Warnweste, Handzeichen und Prüfungsnervosität. Und weil es ohne Watt the f⚡️ nicht geht: In Großbritannien gelten Tempolimits nicht für Fahrräder, dafür gibt es seit 1861 den Tatbestand „wanton or furious driving“, und betrunken am Rad fällt dort unter „drunk in charge of a carriage, horse, cattle or steam engine“. Außerdem beantworten wir, welches Land weltweit die erste Helmpflicht hatte – die Antwort hätte Dani nicht getippt. Und vor Danis Haustür ist ein Cowboy vorbeigeritten. Zum Schluss wird es kurz ernst: Martin wurde auf der Steyregger Brücke von einem überforderten Mountainbiker fast abgeschossen. Daraus wird die Frage, warum wir Kindern eine Radfahrprüfung abverlangen und Erwachsenen nie wieder. Eine Folge über Paragrafen, Halbwissen und die Erkenntnis, dass gutes Rad wirklich teuer sein kann. Teil 2 mit Helm, Licht, Telefon, Rucksack, E-Bikes und Gruppenfahren folgt – inklusive Lernzielkontrolle am Anfang. Also gut zuhören. Schöne Grüße an die Füße!

Info

Watt the f⚡️ – zwischen Couch und Carbon Wenn Training auf Leben trifft. Ein Podcast über Ausdauer, mentale Stärke, Ultracycling, ehrliche Learnings und die Frage, wie man ambitionierten Sport in ein ganz normales Leben integriert. Wir, Dani und Martin, nehmen euch mit auf unsere Reise zwischen Beruf, Alltag, Chaos und sportlichen Zielen, die manchmal ein bisschen größer sind als vernünftig. Vom Einstieg ins Rennradfahren bis hin zu Ultracycling-Abenteuern wie dem Race Around Niederösterreich. Dabei geht es nicht nur um Training, Wattwerte oder Wettkämpfe, sondern auch um Motivation, Zweifel, Rückschläge, Freundschaft, Teamgeist, mentale Tiefs, kleine Siege und die vielen „Watt the f⚡️“-Momente dazwischen. Wie schafft man Training zwischen Arbeit, Verpflichtungen, Beziehung, Müdigkeit und Alltag? Wie bleibt man dran, wenn nicht alles perfekt läuft? Und wie werden aus verrückten Ideen plötzlich echte Ziele? Offen, ehrlich, manchmal chaotisch, manchmal emotional, aber immer mit Humor, Begeisterung und einer gehörigen Portion Gegenwind.

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