Watt the f⚡️ - Radsport, Abenteuer & Training im Alltag

Daniela Prammer & Martin Behrens

Watt the f⚡️ – zwischen Couch und Carbon Wenn Training auf Leben trifft. Ein Podcast über Ausdauer, mentale Stärke, Ultracycling, ehrliche Learnings und die Frage, wie man ambitionierten Sport in ein ganz normales Leben integriert. Wir, Dani und Martin, nehmen euch mit auf unsere Reise zwischen Beruf, Alltag, Chaos und sportlichen Zielen, die manchmal ein bisschen größer sind als vernünftig. Vom Einstieg ins Rennradfahren bis hin zu Ultracycling-Abenteuern wie dem Race Around Niederösterreich. Dabei geht es nicht nur um Training, Wattwerte oder Wettkämpfe, sondern auch um Motivation, Zweifel, Rückschläge, Freundschaft, Teamgeist, mentale Tiefs, kleine Siege und die vielen „Watt the f⚡️“-Momente dazwischen. Wie schafft man Training zwischen Arbeit, Verpflichtungen, Beziehung, Müdigkeit und Alltag? Wie bleibt man dran, wenn nicht alles perfekt läuft? Und wie werden aus verrückten Ideen plötzlich echte Ziele? Offen, ehrlich, manchmal chaotisch, manchmal emotional, aber immer mit Humor, Begeisterung und einer gehörigen Portion Gegenwind.

  1. vor 1 Tag

    #25 Gutes Rad ist teuer – Von 23 Millimeter Felgenbreite bis zum Kutschengesetz von 1861

    Kann dich eine Radausfahrt 5.900 Euro kosten, ohne dass am Rad auch nur eine Schraube kaputtgeht? Kann sie. Martin hat sich durch Straßenverkehrsordnung, Fahrradverordnung und ein paar sehr britische Paragrafen gewühlt und stellt Dani vor jedem Thema eine Quizfrage – rätselt gerne mit. Wir klären, wie viel Promille am Rad in Österreich erlaubt sind, warum der Führerschein dabei sicher ist und in Deutschland eben nicht, und weshalb Schieben rechtlich etwas völlig anderes ist als Fahren. Danach geht es um die Radweg-Benützungspflicht: Wer muss, wer darf wählen, was ein Sport- beziehungsweise Rennrad laut Gesetz überhaupt ausmacht – inklusive der legendären 23 Millimeter Felgenbreite – und warum „Trainingsfahrt“ nirgends definiert ist. Dazu der Aha-Moment des Tages: Rundes blaues Schild heißt Pflicht, eckiges heißt Wahlfreiheit. Es geht um Anhänger, Baustellen und Schnee, um die Regeln für Kinder – und wir schwelgen kurz in Radfahrausweis-Nostalgie samt Warnweste, Handzeichen und Prüfungsnervosität. Und weil es ohne Watt the f⚡️ nicht geht: In Großbritannien gelten Tempolimits nicht für Fahrräder, dafür gibt es seit 1861 den Tatbestand „wanton or furious driving“, und betrunken am Rad fällt dort unter „drunk in charge of a carriage, horse, cattle or steam engine“. Außerdem beantworten wir, welches Land weltweit die erste Helmpflicht hatte – die Antwort hätte Dani nicht getippt. Und vor Danis Haustür ist ein Cowboy vorbeigeritten. Zum Schluss wird es kurz ernst: Martin wurde auf der Steyregger Brücke von einem überforderten Mountainbiker fast abgeschossen. Daraus wird die Frage, warum wir Kindern eine Radfahrprüfung abverlangen und Erwachsenen nie wieder. Eine Folge über Paragrafen, Halbwissen und die Erkenntnis, dass gutes Rad wirklich teuer sein kann. Teil 2 mit Helm, Licht, Telefon, Rucksack, E-Bikes und Gruppenfahren folgt – inklusive Lernzielkontrolle am Anfang. Also gut zuhören. Schöne Grüße an die Füße!

  2. 11. Sept.

    #24 Zweimal Hochtor und eine Pizza, bitte! – Danis Großglockner-Tour

    Letztes Jahr beim Wandern hat Dani ein Selfie mit dem Großglockner im Hintergrund gemacht und sich gedacht: Da will ich hin. Heuer ist sie hingefahren. Mit dem Rennrad, um halb vier in der Früh, gemeinsam mit Thomas – und mit einer Route, die man sich fürs erste Mal nicht unbedingt aussucht. Dani erzählt von ihrer Großglockner-Tour: vom Start im Stockfinsteren in Ferleiten, vom Kopfsteinpflaster hinauf zur Edelweißspitze, auf der die beiden als Erste des Tages standen, über Fuscher Törl und Hochtor hinunter nach Heiligenblut, hinauf zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe mit Blick auf den Glockner – und dann das Ganze wieder retour. Am Ende stehen rund 90 Kilometer, 3.800 Höhenmeter, zwei Hochtor-Durchfahrten und eine sehr verdiente Pizza in der Sonne. Es geht ums kluge Einteilen und ehrliche Entscheidungen, wenn die Knie mitreden wollen, um Thomas, der mit sechzig einfach allen davonfährt und damit ganz nebenbei ein neues Lebensziel von Dani begründet hat – und um die Erkenntnis, wie viel das Training der letzten Monate möglich gemacht hat. Für alle, die selbst über die Hochalpenstraße wollen, gibt es konkrete Tipps: warum sich der Start früh am Morgen doppelt lohnt, welche Auffahrt schöner ist, was die Rampen von Heiligenblut und Bruck unterscheidet und warum realistische Selbsteinschätzung am Berg wichtiger ist als jeder Ehrgeiz. Außerdem: heiße Zitronen bei 24 Grad im Schatten, eine gefundene Schraube, die diesmal liegen bleiben durfte, ein Reh, das es im Stockfinsteren ziemlich eilig hatte und Martin einen ordentlichen Schreck eingejagt hat – und zwei Kinder am Scooter, die Dani mit einer einfachen Frage den ganzen Tag gerettet haben. Und dann wäre da noch diese Idee, die wir nicht mehr loswerden: ein Watt the f⚡ Großglockner Community Ride. Eine Folge über frühe Wecker, hohe Pässe und die Erkenntnis, dass die besten Radtage oft anfangen, wenn andere noch schlafen. Schöne Grüße an die Füße!

  3. 4. Sept.

    #23 Zwischen Bienen, Benefiz und Bikepacking – Isabella über Radreisen, Charity und große Ziele

    Isabella Pühringer ist Stationsleiterin der Neurologie bei den Barmherzigen Brüdern in Linz, Imkerin und leidenschaftliche Rennradfahrerin – und sie nutzt ihre langen Radreisen längst für mehr als das eigene Abenteuer. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie sie überhaupt zum Rennrad gekommen ist, warum aus langen Touren irgendwann Charity-Projekte wurden und was sie antreibt, immer wieder für den guten Zweck aufzubrechen. Wir hören Geschichten von gestohlenen Rädern, Pannen und ziemlich besonderen Begegnungen mit Menschen, die genau im richtigen Moment auftauchen. Isabella erzählt von ihren Reisen nach Paris und Madrid und natürlich von ihrem bisher größten Projekt: über 2.200 Kilometer und fast 19.000 Höhenmeter in zehn Tagen von Irland zurück nach Oberösterreich. Dabei kamen mehr als 7.000 Euro für herzkranke Kinder zusammen. Es geht aber auch darum, wie sich zehn bis zwölf Stunden täglich im Sattel wirklich anfühlen, warum Einsamkeit unterwegs gleichzeitig Herausforderung und Bereicherung sein kann, wie Isabella solche Touren plant und weshalb für sie trotz aller Solo-Kilometer Radfahren ein Teamsport ist. Und natürlich interessiert uns, was nach solchen Distanzen eigentlich noch kommt: weitere Charity-Abenteuer, Portugal, ein neuer Versuch Richtung Oslo – oder vielleicht doch einmal ein richtiges Ultracycling-Rennen? Denn beim RACA 300 scheint zumindest schon ein kleiner Gedanke hängen geblieben zu sein.

  4. 28. Aug.

    #22 Über 400 Stunden hinterm Radfahrer – Mario über das Leben im Pacecar

    Was macht eigentlich einen guten Betreuer bei einem Ultracycling-Rennen aus – und warum tut man sich freiwillig immer wieder tagelangen Schlafmangel, endlose Stunden im Pacecar und ein Leben zwischen Funkgerät, Ernährung und Radfahrer-Hinterrad an? Diesmal sitzt Mario Rametsteiner mit uns am Tisch. Er war nicht nur unser Teamchef beim Race Around Niederösterreich, sondern begleitet seit Jahren Ultracycling-Rennen – viele davon im Team von Lukas Kaufmann – und hat mittlerweile bei zahlreichen Einsätzen über 400 Stunden im Pacecar verbracht. Vom Race Around Austria bis zum Race Across America. Wir sprechen darüber, wie er überhaupt zum Betreuer wurde, wie aus dem anfänglichen „Pulverlmensch“ über die Jahre ein Teamchef wurde und warum bei einem Supported-Ultracycling-Rennen weit mehr hinter der Crew steckt, als man von außen vermuten würde. Es geht um Aufgabenverteilung, Verantwortung, Vorbereitung und Teamzusammenstellung, aber auch um Pacecar-Ausbau, Checklisten, Funk, Schlafmangel und die Frage, warum der Radfahrer während des Rennens im Idealfall eigentlich nur noch eines tun sollte: Rad fahren. Natürlich blicken wir auch auf das aktuelle Race Around Austria und den frisch gewonnenen Weltmeistertitel von Lukas Kaufmann zurück. Mario erzählt, wie fast ein Jahr Vorbereitung in dieses Rennen geflossen ist, was eine funktionierende Crew ausmacht und warum ein vermeintlicher Einzelsport spätestens beim Supported-Ultracycling zum Mannschaftssport wird. Und weil selbst über 400 Stunden hinter Radfahrern nicht nur aus Planung und Verantwortung bestehen, geht es auch um schlechte Pacecar-Witze, zweifelhafte Ernährung, Kaffee mit Kakao, sehr wenig Schlaf und die Geschichten, die aus einer Crew irgendwann weit mehr als nur ein Betreuungsteam machen.

  5. 21. Aug.

    #21 Kuhglocken um drei Uhr früh – Dani mittendrin beim Race Around Austria

    Das Race Around Austria ist vorbei – und Dani war diesmal nicht nur Dotwatcherin, sondern mittendrin. Als Teil der Crew von Lukas Kaufmann hat sie Österreich einmal rundherum aus einer ganz anderen Perspektive erlebt. Am Ende steht nicht nur eine ziemlich eindrucksvolle Fahrt, sondern auch der Ultracycling-Weltmeistertitel für Lukas und sein Team. In dieser Folge erzählt Dani, wie sich so ein RAA aus dem Pacecar anfühlt: zwölfstündige Schichten, überraschend wenig Schlaf in den vermeintlich langen Pausen, Essen und Duschen irgendwo zwischen zwei Wechselpunkten und die Erkenntnis, dass vier Tage Betreuung mindestens genauso wenig mit Erholung zu tun haben wie mit einer gemütlichen Rundreise durch Österreich. Dazu gibt es ein paar Original-Audioeinspieler direkt aus dem Rennen – inklusive jener Gespräche, die offenbar entstehen, wenn eine Crew schon deutlich zu lange wach ist. Es geht aber auch um die Momente, die Ultracycling besonders machen: Menschen, die mitten in der Nacht mit Kuhglocken an der Strecke stehen, andere Teilnehmerinnen, die kurz anhalten, um Lukas anzufeuern, Kipferl fürs Pacecar und eine Crew, in der sich jeder auf den anderen verlassen kann. Dani erzählt von ihren Highlights entlang der Strecke, ihrer neu entdeckten Vorarlberg-Liebe und davon, warum sie das Race Around Austria ziemlich in seinen Bann gezogen hat. Martin hat das Rennen währenddessen von außen verfolgt – mit viel zu viel Zeit am Live-Tracker und der bekannten Begeisterung für Ultracycling, aber deutlich weniger Begeisterung für Tracking-Plattformen. Gemeinsam sprechen wir deshalb auch darüber, wie unterschiedlich ein solches Rennen von innen und außen wirkt, warum guter Live-Content bei Ultracycling so schwierig ist und was Veranstalter vielleicht noch besser machen könnten. Und das war erst der Anfang: Zum Race Around Austria wollen wir noch tiefer einsteigen und weitere Perspektiven und Geschichten aus dem Rennen in eigenen Folgen aufgreifen. Viel Spaß beim Hören und schöne Grüße an die Füße!

Info

Watt the f⚡️ – zwischen Couch und Carbon Wenn Training auf Leben trifft. Ein Podcast über Ausdauer, mentale Stärke, Ultracycling, ehrliche Learnings und die Frage, wie man ambitionierten Sport in ein ganz normales Leben integriert. Wir, Dani und Martin, nehmen euch mit auf unsere Reise zwischen Beruf, Alltag, Chaos und sportlichen Zielen, die manchmal ein bisschen größer sind als vernünftig. Vom Einstieg ins Rennradfahren bis hin zu Ultracycling-Abenteuern wie dem Race Around Niederösterreich. Dabei geht es nicht nur um Training, Wattwerte oder Wettkämpfe, sondern auch um Motivation, Zweifel, Rückschläge, Freundschaft, Teamgeist, mentale Tiefs, kleine Siege und die vielen „Watt the f⚡️“-Momente dazwischen. Wie schafft man Training zwischen Arbeit, Verpflichtungen, Beziehung, Müdigkeit und Alltag? Wie bleibt man dran, wenn nicht alles perfekt läuft? Und wie werden aus verrückten Ideen plötzlich echte Ziele? Offen, ehrlich, manchmal chaotisch, manchmal emotional, aber immer mit Humor, Begeisterung und einer gehörigen Portion Gegenwind.

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