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David Poly

David Poly spricht mit spannenden Gästen aus der Sport-Szene über ihre ausserordentlichen Leistungen. Was steckt dahinter? Was treibt sie an? Was haben sie sonst noch nirgends erzählt? Die Gespräche verfolgen ein Ziel: Dir aufzuzeigen, dass auch hinter inspirierenden Leistungen normale Menschen stecken. Und dass auch du zu Grossem fähig bist, wenn du an dich glaubst.

Folgen

  1. vor 16 Std.

    #008 - Pierre Biege: Heute ist ein richtig guter Tag

    Pierre Biege ist für viele der Mann, der seit über 700 Tagen täglich läuft. Doch hinter dieser Challenge steckt eine Geschichte, die viel tiefer geht als Sport. Mit 18 Jahren erhält sein Vater die Diagnose Krebs. Die Ärzte geben ihm nur wenige Jahre. Plötzlich hat der wichtigste Mensch in seinem Leben ein Ablaufdatum. Was danach passiert, prägt Pierre bis heute. Statt sich zurückzuziehen, beginnt sein Vater bewusster zu leben als je zuvor. Er baut einen Garten, verbringt Zeit mit seinen Kindern und begegnet seiner Krankheit mit einer Haltung, die Pierre nie mehr vergessen wird: Jeder Tag könnte der letzte sein. Jahre später sitzt Pierre am Sterbebett seines Vaters und erlebt einen Moment, den er heute mit der Geburt seiner Kinder vergleicht. Schmerzhaft. Bewegend. Und gleichzeitig voller Frieden. Aus dieser Erfahrung entsteht eine Lebenseinstellung, die heute Tausende Menschen erreicht: «Heute ist ein richtig guter Tag.» Wir sprechen darüber, wie Pierre vom Parkour-Athleten zum Ultraläufer wurde, warum er völlig ahnungslos seine ersten 100-Kilometer-Versuche startete und dabei spektakulär scheiterte, weshalb er nach jedem Lauf krank wurde und wie er trotzdem immer weitergemacht hat. Ausserdem erzählt er von Mobbing wegen seiner deutschen Herkunft, dem Gefühl, nie richtig dazuzugehören, und warum gerade diese Erfahrungen seinen Drang geprägt haben, immer wieder neue Grenzen auszuloten. Es geht um tagelange Ultraläufe, Schlafentzug, grosse Träume und die Suche nach den eigenen Grenzen. Aber vor allem geht es um etwas viel Wichtigeres: Wie schafft man es, selbst an den schwierigsten Tagen noch etwas Gutes zu sehen? Eine Folge über Verlust, Dankbarkeit, Abenteuerlust und die Erkenntnis, dass das Leben nicht irgendwann beginnt – sondern genau heute.

    1 Std. 13 Min.
  2. 12. Juni

    #007 - Delia Guggenheim: Gelähmt, aber nicht gebrochen

    Vor dem Unfall lebte Delia Guggenheim für den Sport. Weltmeisterschaften, Ultraläufe, Everesting-Challenges und die Suche nach ihren Grenzen bestimmten ihren Alltag. Dann verändert ein einziger Augenblick alles. Nach einem schweren, unverschuldeten Velounfall liegt sie auf der Strasse und weiss sofort: Sie wird nie wieder laufen können. Mehrere Wirbel sind gebrochen, ihre Lunge geschädigt, Tage später liegt sie auf der Intensivstation und kann kaum selbständig atmen. Doch die körperliche Verletzung ist nur ein Teil der Geschichte. Delia erzählt offen von den Momenten, in denen ihr bewusst wurde, was die neue Realität wirklich bedeutet. Von der Angst vor der Zukunft. Von Fragen, auf die niemand eine Antwort hat. Von der Herausforderung, eine völlig neue Identität aufzubauen, nachdem das, was ihr Leben ausgemacht hat, von einem Tag auf den anderen verschwunden ist. Trotzdem verliert sie nie den Blick nach vorne. Sie spricht darüber, weshalb sie sich weigert, ihr Leben auf das zu reduzieren, was passiert ist. Warum sie wieder Ziele braucht. Warum sie heute andere Abenteuer sucht. Und weshalb sie schon kurz nach dem Unfall beschlossen hat, dass ihre Geschichte hier nicht endet. Besonders bewegend sind ihre Gedanken über Vergänglichkeit, Dankbarkeit und die Erkenntnis, dass wir oft glauben, erst glücklich zu sein, wenn wir etwas Bestimmtes erreichen – nur um danach festzustellen, dass das nächste Ziel bereits wartet. Diese Folge ist keine Geschichte über einen Unfall. Es ist eine Geschichte darüber, was passiert, wenn einem alles genommen wird, worüber man sich definiert hat – und man trotzdem einen Weg findet, weiterzumachen. —————————— Diese Folge wird unterstützt von moov hydrate. Zum Elektrolyten-Probierpaket: https://moov-sports.com/discount/INSPIRE20

    1 Std. 27 Min.
  3. 5. Juni

    #006 - Alessio Aretano: Backyard Ultra Rekordversuch

    Alessio war nicht immer der Ausdauersportler, als den ihn heute viele kennen. Als Jugendlicher suchte er Anerkennung dort, wo sie viele suchen: in Partys, Alkohol und dem Wunsch, dazuzugehören. Irgendwann lag er nachts im Bett und stellte sich eine unbequeme Frage: Wo bin ich falsch abgebogen? Was danach folgte, veränderte sein Leben komplett. Innerhalb weniger Jahre entwickelte sich Alessio vom Gelegenheitsläufer zu einem Athleten, der sich Ziele setzt, vor denen selbst erfahrene Ausdauersportler Respekt haben. Marathon unter drei Stunden. 100-Meilen-Läufe. Und schliesslich der Traum, den Schweizer Rekord im Backyard Ultra zu brechen. Doch hinter den Kilometern steckt etwas Tieferes. Im Gespräch erzählt Alessio, wie ihn lange Zeit nicht nur Ehrgeiz, sondern auch Selbsthass antrieb. Warum er sich beweisen wollte, dass er nicht mehr der Mensch von früher ist. Weshalb extreme Herausforderungen für ihn zur Suche nach seinem eigenen Potenzial wurden. Und warum er heute glaubt, dass die grössten Grenzen oft nicht im Körper, sondern in unseren Überzeugungen liegen. Besonders eindrücklich wird die Geschichte während seines Rekordversuchs. Über Stunden läuft alles nach Plan. Ernährung, Schlaf, Energie – alles funktioniert. Bis plötzlich Schmerzen auftauchen. Erst ignorierbar. Dann bedrohlich. Schliesslich unerträglich. Als Alessio mitten auf der Strecke steht, kaum noch gehen kann und vor Schmerzen schreit, wird aus dem Kampf gegen die Uhr ein Kampf gegen den eigenen Körper. Warum er trotzdem nicht von Scheitern spricht. Weshalb er das Rennen rückblickend als Erfolg betrachtet. Und welche Lektion er aus diesem Moment mitgenommen hat, erzählt er in dieser Folge. Ausserdem sprechen wir über Glauben, Motivation, die Jagd nach dem eigenen Potenzial und darüber, warum Alessio mit 22 Jahren bereits Vater wird – obwohl viele ihm davon abraten würden. Eine Folge über grosse Ziele, harte Wahrheiten und den Mut, ein Leben nicht irgendwann zu leben, sondern jetzt. —————————— Diese Folge wird unterstützt von moov hydrate. Zum Elektrolyten-Probierpaket: https://moov-sports.com/discount/INSPIRE20

    1 Std. 13 Min.
  4. 29. Mai

    #005 - David Poly: Vom Burnout zum IRONMAN 70.3

    David erzählt in dieser Folge zum ersten Mal offen, was wirklich hinter seinem ersten Ironman 70.3 steckt. Nach Jahren voller Wachstum mit seiner Agentur zerbricht plötzlich alles gleichzeitig: Streit mit dem Geschäftspartner, die Firma muss radikal umstrukturiert werden, Mitarbeitende verlieren ihren Job und David landet mitten im Burnout. Schlaflose Nächte, Herzrasen am Morgen und das Gefühl, komplett die Kontrolle über das eigene Leben verloren zu haben. Genau in dieser Phase beginnt er zu laufen. Nicht für Likes. Nicht für andere. Sondern zum ersten Mal nur für sich selbst. Aus einem Halbmarathon wird ein Marathon. Aus dem Marathon plötzlich der Gedanke an einen Ironman. Und obwohl er sich selbst jahrelang nie als sportlich gesehen hat, entsteht langsam etwas Neues: Selbstvertrauen. Doch die Vorbereitung läuft alles andere als perfekt. Zu viel Training. Zu viel Stress. Zu wenig Regeneration. Dazu Kiffen, Nächte bis morgens um fünf, schlechtes Essen und ein Körper, der irgendwann komplett dichtmacht. Wochenlang kann er kaum trainieren und beginnt zu zweifeln, ob der Traum überhaupt realistisch ist. Dann kommt Kapstadt. Eigentlich als Trainingslager geplant, wird die Reise zum emotionalen Wendepunkt. Statt Vollgas lernt David dort zum ersten Mal, langsam zu machen. Auf seinen Körper zu hören. Geduldig zu werden. Kleine Schritte zu akzeptieren. Und genau dadurch verändert sich plötzlich alles. Im Rennen selbst eskaliert es komplett. Schon auf dem Velo beginnen die Krämpfe. Beim Halbmarathon danach machen beide Oberschenkel zu. Ihm wird schlecht, er kämpft permanent gegen das Kotzen und fragt sich zwischendurch ernsthaft, ob er überhaupt noch ins Ziel kommt. Doch genau dort fällt ein Satz, der ihn durchzieht: „Es ist nur Kopfsache.“ Die letzten Kilometer werden zu einem mentalen Kampf gegen Schmerz, Zweifel und Erschöpfung. Und gleichzeitig zu einem Moment, in dem David realisiert, dass er gerade nicht nur einen Ironman finisht, sondern eine alte Version von sich selbst hinter sich lässt. Am Ende steht eine Zeit, die er Monate zuvor selbst für unmöglich gehalten hätte. Diese Folge ist keine klassische Sportstory. Es ist eine rohe Geschichte über Identität, Druck, mentale Gesundheit, extreme Ziele und darüber, wie Sport manchmal genau das retten kann, was vorher komplett auseinandergebrochen ist.

    1 Std. 28 Min.
  5. 15. Mai

    #003 - Stefan Trappitsch: 270km durch die Sahara

    Stefan Trappitsch hat jahrzehntelang Dinge gemacht, die für die meisten Menschen komplett absurd klingen. Ironman. 27 Kilometer durch den Zürichsee. Ultratrails. Crossfit. Marathon des Sables. Doch hinter all diesen Leistungen steckt eine Geschichte, über die er lange nie gesprochen hat. In dieser Folge erzählt Stefan zum ersten Mal so offen wie noch nie, warum Sport für ihn viel mehr war als einfach Bewegung oder Disziplin. Warum extreme Leistungen für ihn früher ein Weg waren, um Anerkennung zu bekommen, die ihm als Kind gefehlt hat. Mit sieben Jahren verliert er seine Mutter. Danach wächst er mit einem Vater auf, der emotional kaum erreichbar war. Stefan beschreibt sich selbst als Aussenseiter. Jahrzehnte später erkennt er in einer Coaching-Ausbildung plötzlich den Zusammenhang zwischen seiner Vergangenheit und seiner Sportsucht. Dann kommt der nächste Einschnitt. 2013 kracht er mit dem Rennvelo in eine Mauer. Sieben gebrochene Rippen. Loch in der Lunge. Auf der Intensivstation entdeckt man zusätzlich einen angeborenen Herzfehler. Ärzte erklären ihm, dass genau die Kombination aus extremer Belastung, Hitze und Dehydrierung lebensgefährlich sein könnte. Der Traum vom Marathon des Sables scheint endgültig vorbei. Doch Jahre später steht er trotzdem an der Startlinie in der Sahara. Nicht mehr, um anderen etwas zu beweisen. Sondern um das Leben bewusst zu spüren. Stefan spricht extrem ehrlich über: die dunkle Seite von Leistungsdruck und Sportsuchtwarum Erfolg oft nur ein Versuch ist, innere Leere zu kompensierenden Moment, in dem er dachte, er würde sterbendie brutale Realität des Marathon des SablesSchlafentzug, Schmerzen und mentale Grenzerfahrungen in der Wüstewarum seine beste Etappe genau nach 100 Kilometern und fast ohne Schlaf kamund weshalb er heute überzeugt ist, dass unsere Grenzen fast immer im Kopf entstehen Diese Folge ist keine klassische Erfolgsgeschichte. Sie ist viel tiefer. Es geht um Verlust. Identität. Dankbarkeit. Und um die Entscheidung, das Leben nicht irgendwann später zu leben, sondern jetzt.

    1 Std. 6 Min.

Info

David Poly spricht mit spannenden Gästen aus der Sport-Szene über ihre ausserordentlichen Leistungen. Was steckt dahinter? Was treibt sie an? Was haben sie sonst noch nirgends erzählt? Die Gespräche verfolgen ein Ziel: Dir aufzuzeigen, dass auch hinter inspirierenden Leistungen normale Menschen stecken. Und dass auch du zu Grossem fähig bist, wenn du an dich glaubst.

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