Kaufable - Der Podcast von Erik Reintjes und Johannes Altmann

Johannes Altmann & Erik Reintjes

Wie baut man Produkte, die Menschen wirklich kaufen? Erik Reintjes (Mitgründer MissPompadour) und Hannes Altmann (User Researcher, Gründer Shoplupe & pinops) diskutieren, was zwischen Produktidee und Umsatz passiert – und was dabei schiefgeht. Es geht um Produkte, Marken, Preise, Absatzkanäle, Community und Konsumtrends. Erik bringt die Praxis des Markenmachers mit, Hannes die Perspektive aus tausenden Gesprächen mit echten Konsument:innen. Gemeinsam beantworten sie die Frage, die am Ende jeder Maßnahme steht: Wie mache ich damit Umsatz? Ohne Schischi, ohne Buzzword-Bingo – dafür mit klaren Meinungen, echten Beispielen und dem festen Glauben: Kundenorientierung ist kein Poster an der Wand, sondern der einzige Weg zu Produkten, die sich verkaufen. Für alle, die in DACH Marken bauen, Produkte machen und verkaufen.

  1. 29. Okt.

    Oct 22, 2026 Kaufable - Folge 12: Die ganze Wahrheit und ohne Script

    Ein Shopify-Shop, ein paar Anzeigen bei Meta, fertig ist das Online-Geschäft? So stellen es manche Beiträge in den sozialen Medien dar. Wir sehen das anders. Der Verkauf selbst ist einfach. Das Tagesgeschäft dahinter ist es nicht: Lager, Versand und Abläufe sind für viele Gründer die eigentliche Hürde. In dieser Folge schauen wir auf 25 Jahre Online-Handel zurück. Die Technik ist heute ausgereift. Vieles, wofür man früher eine Agentur gebraucht hat, bauen Teams heute in kurzer Zeit selbst. Für den Online-Verkauf reichen deshalb ein gutes Shopsystem, ein starker Zahlungsanbieter und eine verlässliche Logistiksoftware. Umsatz entsteht nicht durch neue Software, sondern durch ein begehrtes Produkt und die richtige Ansprache der Kundschaft. Außerdem sprechen wir darüber, wozu Fachkonferenzen und Messen wie OMR, K5 oder DMEXCO heute noch dienen,warum es künftig vor allem Amazon und starke Marken geben wird,wie wir mit Miss Pompadour eine Lücke gefunden haben, die etablierte Farbhersteller offen gelassen haben,warum man nicht selbst zur eigenen Zielgruppe gehören mussund wann es Zeit ist, ein Geschäftsmodell aufzugeben, das sich nicht trägt.Unser Fazit: E-Commerce ist nicht tot. Er ist erwachsen geworden und heute ein ganz normaler Vertriebsweg neben dem stationären Handel und dem Geschäft mit Firmenkunden. Zum Schluss noch ein Hinweis: Die Anmeldung zum Usability Award läuft. Hier geht es zur Einreichung: usability-award.de

  2. 8. Okt.

    Kaufable - Folge 9: Community um die Marke ist mehr als Technologie

    Erik hat bei MissPompadour ein eigenes Forum in der App gestartet, den „Pompclub". Hannes startet bei pinops ein Community Lab, um in der Community von Kunden zu lernen. Für uns der Anlass, über Communities zu sprechen: Was ist das eigentlich, warum scheitern so viele Unternehmen daran, und was machen junge Marken anders? Wir sprechen darüber, warum Kundinnen und Kunden ein Produkt untereinander oft besser verkaufen als das Unternehmen selbst – von der Tupperparty bis zur Kommentarspalte auf Instagram. Und warum sich eine Community weder mit einem Tool noch mit Geld bauen lässt, sondern aus der Marke und den Menschen dahinter wachsen muss. Außerdem in dieser Folge: Ein Blick zurück: Chip Online Forum, Motor-Talk, „Mein schöner Garten", Lokalisten, SchülerVZ und StudiVZWarum MissPompadour das Forum in die eigene App holt, statt den Austausch Meta oder Reddit zu überlassen63 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer öffnen die MissPompadour-App einmal täglich20 Prozent weniger Google-Sichtbarkeit durch KI-Overviews, und warum eine eigene Community davor schütztCommunities als Marktforschung: Starbucks Idea, Lego, Dell Idea Storm – und warum Firmen bei ihren eigenen Events oft nicht zuhörenWie junge Gründerinnen und Gründer direkt in bestehende Szenen einsteigen, am Beispiel der Islandpferde-CommunityWarum Konzerne mit eingekauften Marken und Tools scheitern, und was Adidas mit den Runclubs über zehn Jahre richtig gemacht hatAnkerkraut und Nestlé: wenn ein Verkauf zum Vertrauensbruch wirdDer Shopware Circle als Beispiel für ein Format, in dem offen über Probleme gesprochen wirdClubhouse: viel Begehrlichkeit, aber keine echte CommunityUnser Fazit: Communities gibt es zu jedem Thema schon. Marken müssen sie nicht bauen, sondern den richtigen Ort finden und sich anschließen. Das funktioniert wie eine Freundschaft: Es braucht Geduld, und der Ertrag lässt sich nicht vorher ausrechnen. Zum Schluss ein Versprechen: Sobald wir 50 Bewertungen mit fünf Sternen haben, veranstalten wir ein Community-Event in München. Also: Bitte bewertet uns. Diese Folge wird unterstützt von Shopware.

  3. 3. Sept.

    Kaufable - Folge 6: Wohin geht die Customer Journey mit KI und Social Media

    Es gibt diese eine Frage, die uns beide gerade wirklich umtreibt: Was passiert mit der Customer Journey, wenn KI den Anfang übernimmt? Denn genau da beginnt heute alles. Und ChatGPT, Gemini oder Perplexity nennen bei einer Empfehlung maximal drei Marken. Wer nicht dabei ist, existiert nicht. Erik erzählt, wie MissPompadour dagegenhält – mit einer eigenen, ziemlich teuren Bild-KI, mit der man das eigene Zimmerfoto sofort in echten Farben sieht. Wir nennen es Beratungsklau 2.0: Früher ließ man sich im Laden beraten und kaufte online. Heute lernt die KI von unseren Inhalten und empfiehlt am Ende Schöner Wohnen, weil die die bessere PR haben. Reine Suchmaschinenoptimierung reicht nicht mehr – die KI zieht ihre Relevanz aus Presseartikeln und Publikationen, die längst geschrieben wurden. Und dann geht's raus aus dem Digitalen: MissPompadour bildet jeden Monat zehn Frauen zu zertifizierten Streichpatinnen aus, die in ihren Heimatstädten Workshops geben. Adidas baut Running Clubs. Octopus Energy steht auf dem Wacken, Lidl auf dem Hurricane. Warum das kein Nostalgie-Trip ist, sondern die logische Antwort, besprechen wir ausführlich. Eriks Steuerberater hat dreieinhalb Jahre gebraucht, bis er den Auftrag bekam. Genau so lange dauert Vertrauen heute. Der schnelle Direktvertrieb über Meta-Anzeigen – der ist tot. Danke für die fünf Fünf-Sterne-Bewertungen auf Spotify! Wir freuen uns über jede weitere Rückmeldung. Diese Folge wird unterstützt von Shopware.

  4. 26. Aug.

    Kaufable - Folge 5: Kaufwünsche und der nüchterne Ausblick auf den Handel.

    Warum wir Dinge kaufen, die wir gar nicht brauchen Angefangen hat diese Folge mit einer harmlosen Kundenfrage über Puppen. Fünf Minuten später waren wir mittendrin in der Frage, die uns beide seit Jahren nicht loslässt: Warum kaufen Menschen eigentlich Dinge, die sie gar nicht brauchen? Erik erzählt von seinem Mountainbike – gekauft nicht, weil das alte kaputt war, sondern weil da dieser Drang war, dieses „ich will das jetzt". Hannes gesteht seine Stanley-Kühlbox, die Getränke drei Tage kalt hält und die er vielleicht nicht unbedingt braucht. Inspiriert von Amerikanern in Kalifornien, die ihre Yeti-Boxen durch die Gegend schleppten. Genau darum geht's: Ein Bedarf ist ein Loch in der Socke. Ein Wunsch fängt immer mit einem Bild an – und mit anderen Menschen, bei denen wir etwas sehen und denken, so möchte ich auch sein. Wir sprechen darüber, warum Farrow & Ball dreimal so teuer sein darf, warum MissPompadour funktioniert, obwohl Farbe technisch austauschbar ist, und warum ausgerechnet Decathlon und Action ohne große Markengeschichte so gut laufen. Und dann wird's unbequem: Hannes hat in Fokusgruppen 100 Wohnzimmer fotografieren lassen und mit Konsumenten diskutiert. Ergebnis – die schön gebauten Inspirationswelten in Onlineshops interessieren wirklich niemanden. Echte Wohnzimmer sind zusammengewürfelt und pragmatisch. Inspiration holen sich Menschen längst woanders. Was das für Händler bedeutet, die keine Marke sind? Da wird Erik ziemlich deutlich. Und zum Schluss erzählen wir von einem Nähmaschinenhändler im Bayerischen Wald, der genau das richtig gemacht hat.

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Wie baut man Produkte, die Menschen wirklich kaufen? Erik Reintjes (Mitgründer MissPompadour) und Hannes Altmann (User Researcher, Gründer Shoplupe & pinops) diskutieren, was zwischen Produktidee und Umsatz passiert – und was dabei schiefgeht. Es geht um Produkte, Marken, Preise, Absatzkanäle, Community und Konsumtrends. Erik bringt die Praxis des Markenmachers mit, Hannes die Perspektive aus tausenden Gesprächen mit echten Konsument:innen. Gemeinsam beantworten sie die Frage, die am Ende jeder Maßnahme steht: Wie mache ich damit Umsatz? Ohne Schischi, ohne Buzzword-Bingo – dafür mit klaren Meinungen, echten Beispielen und dem festen Glauben: Kundenorientierung ist kein Poster an der Wand, sondern der einzige Weg zu Produkten, die sich verkaufen. Für alle, die in DACH Marken bauen, Produkte machen und verkaufen.

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