Kopf.Stillstand.Weiter.

C. Thiel

Einblicke in die Neuropsychologie – für alle, die betroffen sind, begleiten oder verstehen wollen.

  1. 3. Juli

    Fatiguemanagement Teil 1: Was kostet eigentlich Kraft?

    Willkommen bei Kopf.Stillstand.Weiter. In dieser Folge geht es um Fatiguemanagement — also darum, wie Betroffene mit Fatigue oder reduzierter Belastbarkeit im Alltag besser umgehen können. Nachdem es in der letzten Folge vor allem darum ging, Fatigue besser zu verstehen, schauen wir diesmal auf erste praktische Ansätze: Was kostet eigentlich Kraft? Warum reicht „einfach mehr ausruhen“ oft nicht aus? Wie kann ein Erschöpfungstagebuch helfen? Woran erkennt man eigene Warnzeichen? Und was bedeuten Pacing sowie die drei Ps: Planen, Priorisieren und Portionieren? Wichtig ist dabei: Fatiguemanagement bedeutet nicht, alles perfekt kontrollieren zu müssen. Es geht vielmehr darum, die eigene Belastbarkeit besser kennenzulernen, Grenzen früher wahrzunehmen und den Alltag realistischer zu gestalten. Die Folge dient der allgemeinen Information und basiert vor allem auf meinem Wissen und meinen Erfahrungen als Klinische Neuropsychologin. Sie ersetzt keine individuelle medizinische oder therapeutische Beratung. #Neuropsychologie #Fatigue #Fatiguemanagement #ReduzierteBelastbarkeit #NeurologischeReha #Hirnschädigung #Schlaganfall #MultipleSklerose #Rehabilitation #Pacing #Erschöpfung #KlinischeNeuropsychologie Quellen und weiterführende Literatur: Intercollegiate Stroke Working Party. (2023). National Clinical Guideline for Stroke. KITE/UHN. Brain Injury Guidelines: Assessment of Fatigue and Sleep. Wendebourg, M. J. et al. (2024). Education for fatigue management in people with multiple sclerosis: Systematic review and meta-analysis.

    18 Min.
  2. 25. Mai

    Mehr als müde: Fatigue und reduzierte Belastbarkeit verstehen

    In dieser Folge von Kopf.Stillstand.Weiter. geht es um Fatigue und reduzierte Belastbarkeit bei neurologischen Erkrankungen. Viele Betroffene erleben nach einem Schlaganfall, einerHirnverletzung, bei Multipler Sklerose, nach Guillain-Barré-Syndrom oder anderen neurologischen Erkrankungen, dass ihre Kraft nicht mehr so reicht wie früher. Diese Erschöpfung ist für Außenstehende oft kaum sichtbar — kann den Alltag, den Beruf, das Sozialleben und den eigenen Selbstwert aber stark beeinflussen. In der Folge spreche ich darüber, was Fatigue von normalerMüdigkeit unterscheiden kann, warum reduzierte Belastbarkeit nach neurologischen Erkrankungen auftreten kann und weshalb Betroffene sich häufig erklären oder rechtfertigen müssen. Außerdem geht es darum, warum es in der Reha oft entlastend sein kann, Menschen mit ähnlichen Erfahrungen zu begegnen. Diese Folge soll Fatigue und reduzierte Belastbarkeit bessereinordnen und eine Brücke schlagen zwischen dem Erleben von Betroffenen und dem, was Angehörige, Interessierte oder Fachpersonen von außen wahrnehmen. Ich freue mich, wenn du mal reinhörst. Die Folge dient der allgemeinen Information und ersetztkeine individuelle medizinische oder therapeutische Abklärung. #Neuropsychologie #Fatigue #ReduzierteBelastbarkeit #Erschöpfung #NeurologischeReha #Neurologisch #Psychologie Weitere Quellen: Yi X. et al. (2024). Global prevalence of fatigue in patients with multiple sclerosis: A systematic review and meta-analysis. Paciaroni M. et al. (2019). Poststroke Fatigue. Kuppuswamy A. (2025). Post-stroke fatigue – a multidimensional problem or a cluster of disorders?

    27 Min.

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Einblicke in die Neuropsychologie – für alle, die betroffen sind, begleiten oder verstehen wollen.

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