Mittelstand hautnah - Klartext für Geschäftsführer und Unternehmer.

Christian Rahn

Wie treffen Unternehmer und Geschäftsführer im Mittelstand bessere Entscheidungen in Marketing, Vertrieb und Unternehmensführung? Mittelstand hautnah bringt echte Erfahrungen aus dem unternehmerischen Alltag. Keine Theorie, keine Hochglanzgeschichten. Themen, die im Tagesgeschäft wirklich anfallen: Marktpositionierung, Budgetentscheidungen, Wachstum unter Druck, der sinnvolle Einsatz von KI im Unternehmen. Jede Folge liefert Einordnung und konkrete Impulse, direkt anwendbar. Host: Christian Rahn, Sparringspartner für Geschäftsführer im Mittelstand.

  1. vor 7 Std.

    Warum Vertrauen im Vertrieb stärker wirkt als Überzeugung - Neuromarketing im Mittelstand

    Warum kaufen Menschen ein Produkt, obwohl sie gleichzeitig Angst vor einer Fehlentscheidung haben? Wie lässt sich Neuromarketing im Vertrieb einsetzen, ohne Kunden zu manipulieren? Und warum sind klare Botschaften, ein konsistenter Markenauftritt und Risikoreduktion für mittelständische Unternehmen so wichtig? Christian Dietz erklärt, welche psychologischen Mechanismen Kaufentscheidungen beeinflussen und wo die Grenzen sinnvoller Anwendung liegen. Neuromarketing liefert keine geheimen Schalter im Gehirn und keine Garantie für einen Verkaufsabschluss. Es geht um viele kleine Faktoren, die Kommunikation verständlicher machen, Vertrauen aufbauen und Entscheidungen erleichtern können. Im Gespräch wird deutlich, dass Verkaufsdruck schnell das Gegenteil bewirkt. Menschen reagieren empfindlich auf übertriebene Versprechen, aggressive Präsentationen und künstliche Dringlichkeit. Gerade bei Investitionsgütern spielt deshalb das Gefühl eine zentrale Rolle, keine falsche Entscheidung zu treffen. Kundenstimmen, transparente Abläufe, nachvollziehbare Folgekosten und wiederholte Kontaktpunkte können dieses Risiko senken. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Kontinuität von Marken. Wenn Website, LinkedIn-Auftritt, Präsentation und Messestand jedes Mal anders aussehen, muss der Kunde immer wieder neue Verbindungen herstellen. Das kostet Aufmerksamkeit und schwächt Vertrauen. Auch inhaltlich gilt: Eine klare Kernbotschaft bleibt besser im Gedächtnis als eine Sammlung von Produktvorteilen. Für Unternehmer entsteht daraus eine praktische Frage: Wie einfach macht das eigene Unternehmen seinen Kunden die Orientierung? Wer Botschaften über Kanäle und Zeit hinweg stringent führt, reduziert Denkarbeit und schafft Wiedererkennung. Takeaways Vertrauen entsteht durch Wiederholung, Klarheit und nachvollziehbare Beweise.Verkaufsdruck führt schnell zu Ablehnung und Reaktanz.Kunden kaufen bei Investitionen auch persönliche Sicherheit.Drei Kernbotschaften sind besser als eine Produktvorteilsliste.Konsistentes Design erleichtert Wiedererkennung und schafft Vertrauen.Testimonials reduzieren das wahrgenommene Risiko einer Entscheidung.Stringenz über die Zeit ist stärker als ständige Neuerfindung. Unser Impulsgeber Christian ist Experte für Neuromarketing im Mittelstand, Speaker und studierter Journalist. Als Geschäftsführer der Digital- und Marketingagentur NEUBLICK beschäftigt er sich damit, wie Unternehmen in Zeiten von Reizüberflutung und austauschbaren Produkten sichtbar und relevant bleiben. Seine Perspektive ist für Unternehmer interessant, weil er psychologische Erkenntnisse nicht als Verkaufstrick versteht. Im Mittelpunkt stehen starke Marken, verständliche Kommunikation und ein kontinuierlicher Dialog mit Kunden. 🔗 LinkedIn: NEUBLCK auf LinkedIn 📸 Instagram: NEUBLCK auf Instagram 📘 Facebook: NEUBLCK auf Facebook 🌐 Website: neublck.de Euer Host Christian Rahn bewegt sich seit über drei Jahrzehnten zwischen Marken, Märkten und Menschen. Er unterstützt Unternehmer und Führungskräfte dabei, im Marketing Klarheit zu gewinnen. Sein Fokus liegt auf Struktur, Positionierung und sinnvollem Einsatz von KI. Immer mit dem Ziel, Entscheidungen sicherer zu machen. 🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/rahn-christian-cmo 🌐 Website: https://www.rahn.digital/ ✉️ Mail: podcast@rahn.digital Partner der Episode ist Sage Intacct – das intelligente Finanzmanagement für wachstumsorientierte Unternehmen. 💡 Für alle, die weiterdenken, schneller wachsen und datengetrieben entscheiden wollen. 👉 Nur noch bis zum 31.12.2026:  20 % Rabatt auf die ersten 12 Monate für alle, die SageIntacct inklusive Sage Copilot kennenlernen möchten unter ⁠www.sage.com/mittelstand

    Warum Vertrauen im Vertrieb stärker wirkt als Überzeugung - Neuromarketing im Mittelstand
  2. 1. Sept.

    E-Rechnung ohne Software-Zirkus – Wie KI Bürokratie zum einfachen Prozess macht

    Wie können kleine Unternehmen E-Rechnungen erstellen, ohne ein überdimensioniertes ERP-System einzuführen? Welche Rolle kann KI bei Umsatzsteuer, Rechnungsformaten und Buchhaltung spielen? Und warum entsteht eine gute Geschäftsidee oft aus einem konkreten Problem im eigenen Arbeitsalltag? Patrick Leismann kennt diese Fragen aus mehreren Perspektiven. Als Steuerberater und Leiter einer Kanzlei mit rund 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erlebt er täglich, wo Rechnungsprozesse unnötig kompliziert bleiben. Aus dieser Erfahrung entstand gemeinsam mit Jonas Hofmeier die RechnungsGPT GmbH. Die Plattform richtet sich vor allem an kleinere Unternehmen, Handwerksbetriebe, Landwirtschaft und Freiberufler, die E-Rechnungen benötigen, aber keine komplexe Unternehmenssoftware brauchen. Im Gespräch wird deutlich: Die E-Rechnung ist mehr als eine gesetzliche Vorgabe. Strukturierte Daten erleichtern der Buchhaltung die Verarbeitung, reduzieren manuelle Arbeit und schaffen bessere Voraussetzungen für KI-gestützte Prüfungen. RechnungsGPT kann Ausgangsrechnungen als XRechnung oder ZUGFeRD erstellen und vorhandene PDF-Rechnungen per Drag-and-drop konvertieren. Leismann spricht außerdem über Self-Hosting, den Umgang mit Skepsis gegenüber KI, seine Führungsphilosophie und die Bedeutung des Ehrenamts im Deutschen Roten Kreuz. Der rote Faden des Gesprächs: Technologie wird dann wertvoll, wenn sie sich an den tatsächlichen Arbeitsabläufen kleiner Unternehmen orientiert. Mehr zur Lösung: www.rechnungsgpt.de Takeaways E-Rechnungen müssen kleine Betriebe nicht in komplexe Systeme zwingen.Strukturierte Daten reduzieren Fehler in der Buchhaltung.KI kann Umsatzsteuerfälle vorbereiten, ersetzt aber keine Verantwortung.Self-Hosting schafft Vertrauen bei sensiblen Geschäftsdaten.Gute Produkte entstehen oft aus konkreten Problemen im Alltag.Delegation schafft Raum für die Entscheidungen des Unternehmers. Gast Patrick Leismann verbindet volkswirtschaftliches Denken, Steuerrecht und praktische Unternehmensführung. Als Steuerberater kennt er die Prozesse mittelständischer Unternehmen aus nächster Nähe. Mit RechnungsGPT entwickelt er eine Lösung für Betriebe, die E-Rechnungen brauchen, aber kein großes ERP-System. Seine Erfahrung aus Kanzlei, Startup und Ehrenamt eröffnet einen ungewöhnlich breiten Blick auf Digitalisierung und Führung. Host Christian Rahn bewegt sich seit über drei Jahrzehnten zwischen Marken, Märkten und Menschen. Er unterstützt Unternehmer und Führungskräfte dabei, im Marketing Klarheit zu gewinnen. Sein Fokus liegt auf Struktur, Positionierung und sinnvollem Einsatz von KI. Immer mit dem Ziel, Entscheidungen sicherer zu machen. 🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/rahn-christian-cmo 🌐 Website: https://www.rahn.digital/ ✉️ Mail: podcast@rahn.digital Copyright-Hinweis - Foto von Patrick Leismann ©Richard Trojans

    E-Rechnung ohne Software-Zirkus – Wie KI Bürokratie zum einfachen Prozess macht
  3. 25. Aug.

    Schema Du statt Schema F - Der passende Job für den richtigen Menschen

    Warum kündigen Menschen, obwohl die fachliche Aufgabe eigentlich passt? Weshalb führt eine Beförderung nicht automatisch zu mehr Wertschöpfung? Und wie können Unternehmen Arbeitsplätze so gestalten, dass Mitarbeiter ihre Stärken tatsächlich einbringen? Jenna van Houten beschreibt berufliche Passung als gemeinsame Aufgabe. Sie entsteht dort, wo Persönlichkeit, Werte, Stärken und die konkrete Rolle zusammenpassen. Dafür müssen Unternehmen nicht jedem Mitarbeiter einen eigenen Arbeitsplatz nach Wunsch bauen. Sie müssen zuerst wissen, wofür sie als Arbeitgeber stehen, wie Zusammenarbeit bei ihnen wirklich funktioniert und welche Anforderungen eine Rolle tatsächlich mit sich bringt. Im Gespräch geht es um die sieben Ebenen eines Jobprofils: von Fachlichkeit und Gehalt über Arbeitszeit und Strukturen bis zu Kultur, Weiterentwicklung und Sinn. Gerade die weniger sichtbaren Faktoren entscheiden häufig darüber, ob Menschen sich einbringen oder innerlich zurückziehen. Eine zentrale Unterscheidung lautet: Love it, change it or leave it. Unzufriedenheit muss nicht unmittelbar zur Kündigung führen. Oft lassen sich Prozesse, Arbeitszeiten, Zuständigkeiten oder die Zusammenarbeit verändern. Dafür braucht es Offenheit auf Arbeitgeberseite und Eigenverantwortung bei Mitarbeitern. Beide Seiten müssen aussprechen, was sie brauchen und was sie tatsächlich anbieten können. Auch Beförderungen werden kritisch betrachtet. Eine fachlich starke Person ist nicht automatisch die richtige Führungskraft. Fach- und Führungslaufbahnen können unterschiedliche Formen der Anerkennung und Weiterentwicklung bieten. Für Unternehmen bedeutet das: Mitarbeiterbindung entsteht nicht durch möglichst lange Betriebszugehörigkeit, sondern durch eine ehrliche Passung zwischen Mensch, Rolle und Organisation. Berufliche Passung geht über Fachkenntnisse und Gehalt hinaus.Arbeitgeber müssen ihre eigenen Ecken und Kanten kennen.Unzufriedenheit verlangt zunächst eine genaue Ursachenanalyse.Change it kann sinnvoller sein als ein vorschneller Wechsel.Beförderungen sind nicht der einzige Weg zur Wertschätzung.Fachkarriere und Führungslaufbahn sollten gleichwertig gedacht werden.Gute Führung braucht Mut, Empathie und klare Gespräche. Jenna van Hauten ist MSc-Psychologin, Unternehmerin und Autorin. Mit ihrer Coaching & Leadership Academy unterstützt sie Menschen dabei, ihr volles Potenzial im Job einzubringen – ebenso Führungskräfte, Arbeitgeber und Teams. Ihre Perspektive ist für Unternehmer besonders relevant, weil sie berufliche Passung nicht als individuelles Wohlfühlthema versteht, sondern als gemeinsame Aufgabe von Mensch, Führung und Organisation. Ihr Buch „Endlich ein Job, der zu mir passt!“ ist am 22. Juni erschienen. Jennas Leitgedanke lautet: Schema Du statt Schema F, denn beruflicher Erfolg folgt keinem einheitlichen Muster. 🔗 Buch: Endlich ein Job, der zu mir passt! 🧭 Kurz-Persönlichkeitstest: test.vanhauten.com 💼 LinkedIn: linkedin.vanhauten.com 📷 Instagram: insta.vanhauten.com Christian Rahn bewegt sich seit über drei Jahrzehnten zwischen Marken, Märkten und Menschen. Er unterstützt Unternehmer und Führungskräfte dabei, im Marketing Klarheit zu gewinnen. Sein Fokus liegt auf Struktur, Positionierung und sinnvollem Einsatz von KI. Immer mit dem Ziel, Entscheidungen sicherer zu machen. 🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/rahn-christian-cmo 🌐 Website: https://www.rahn.digital/ ✉️ Mail: podcast@rahn.digital

    Schema Du statt Schema F - Der passende Job für den richtigen Menschen
  4. 18. Aug.

    Dein Kunde entscheidet nicht rational. Dein Mitarbeiter auch nicht.

    Warum scheitern gut gemeinte Maßnahmen im Unternehmen? Was hat eine vertrocknete Büropflanze mit Führung zu tun? Und warum bringt eine zusätzliche Produktfunktion oft weniger als ein veränderter Weg zum Regal? Wolfgang Gehrer war selbst Marketingverantwortlicher in einem KMU und arbeitet heute als Keynote-Speaker zum Thema Verhaltensarchitektur. Im Gespräch mit Christian Rahn zeigt er an konkreten Beispielen, warum Unternehmen regelmäßig in die falschen Hebel investieren – und wie sich mit einfachen Mitteln messbare Ergebnisse erzielen lassen. Ein Seniorenheim verteilt Pflanzen. Niemand kümmert sich. Dieselben Pflanzen, selbst ausgesucht – plötzlich werden sie gehegt und gepflegt. Ein Flughafen verlängert den Fußweg zum Gepäckband – die Beschwerden verschwinden. Ein Anmeldeformular reduziert die Auswahl von acht auf zwei Optionen – 30 Prozent mehr Abschlüsse. Ein gebrauchter Skoda bekommt einen Namen – und verkauft sich ohne Preisverhandlung. Die Folge macht sichtbar, was viele Unternehmer übersehen: Die wirksamsten Veränderungen liegen selten im Produkt, im Preis oder im Prozess. Sondern darin, wie Menschen Situationen wahrnehmen und Entscheidungen treffen. Takeaways Beteiligung erzeugt Verantwortung – wer mitentscheidet, trägt mitWeniger Optionen führen oft zu mehr AbschlüssenDie Default-Einstellung bestimmt das Verhalten der MehrheitWahrnehmung zu verändern ist günstiger als Prozesse umzubauenDaten sind wertlos, wenn niemand die richtigen Fragen stelltKunden entscheiden emotional – auch im B2BDer größte Hebel liegt selten dort, wo das meiste Budget hinfließtGast Wolfgang Gehrer war selbst Marketingverantwortlicher in einem KMU und weiß, wie es sich anfühlt, mit knappen Budgets und internen Widerständen zu arbeiten. Heute bringt er als Keynote-Speaker Unternehmen dazu, ihre Prozesse aus der Perspektive menschlichen Verhaltens zu betrachten – mit Geschichten aus der Praxis statt Theorie aus dem Lehrbuch. 🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/wolfganggehrer/ 🌐 Website: https://wolfganggehrer.de Host Christian Rahn bewegt sich seit über drei Jahrzehnten zwischen Marken, Märkten und Menschen. Er unterstützt Unternehmer und Führungskräfte dabei, im Marketing Klarheit zu gewinnen. Sein Fokus liegt auf Struktur, Positionierung und sinnvollem Einsatz von KI. Immer mit dem Ziel, Entscheidungen sicherer zu machen. 🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/rahn-christian-cmo 🌐 Website: https://www.rahn.digital/ ✉️ Mail: podcast@rahn.digital

    Dein Kunde entscheidet nicht rational. Dein Mitarbeiter auch nicht.
  5. 11. Aug.

    Wenn Wissen in Rente geht – Über Erfahrungsmanagement im Mittelstand

    Wie sichert ein mittelständisches Unternehmen Erfahrungswissen, bevor langjährige Mitarbeiter in Rente gehen?Was unterscheidet dokumentiertes Wissen von Erfahrungswissen und warum ist genau das der blinde Fleck vieler Unternehmen? Welche Rolle spielen KI-gestützte Interviews und Lernplattformen beim Wissenstransfer im Mittelstand? 56 Prozent der Belegschaft sind über 50. Bei der ITV GmbH in Bielefeld ist das keine Statistik, sondern ein konkreter Handlungsdruck. Stefanie Bindzus, Geschäftsführerin in zweiter Generation, hat sich dieser Zahl gestellt – und angefangen, bevor es zu spät ist. Im Gespräch mit Christian Rahn beschreibt sie, warum klassisches Wissensmanagement zu kurz greift. Arbeitsanweisungen und Handbücher dokumentieren, was jemand tut. Aber nicht, warum. Nicht das Bauchgefühl bei Lieferantenverhandlungen, nicht die Abkürzungen im ERP-System, nicht die stillen Warnsignale, die nur erkennt, wer seit 20 Jahren dabei ist. Stefanie nennt es Erfahrungswissen – und genau das droht zu verschwinden. ITV geht das Problem pragmatisch an: mit geführten Interviews, KI-gestützter Aufbereitung und einer Lernplattform, die Wissen in kurze, mobile Einheiten zerlegt. Begleitet wird der Prozess von der Agentur Rinker und Rinker, die auf Wissensmanagement spezialisiert ist. Der erste große Testfall: die Übergabe der Einkaufsleitung – eine strategisch zentrale Position. Gleichzeitig verändert sich, wer künftig dieses Wissen aufnehmen soll. Durch ein Reverse Mentoring hat Stefanie ihren Blick auf jüngere Generationen geschärft. Ihre Erkenntnis: Die Einarbeitungszeit muss kürzer werden, weil die Verweildauer kürzer wird. Wer drei bis vier Jahre bleibt statt 25, braucht schneller Zugang zu dem, was funktioniert. Das Gespräch zeigt: Wissenstransfer ist kein IT-Projekt. Es ist eine Führungsaufgabe, die Unternehmenskultur, Generationenverständnis und technologische Offenheit zusammenbringt. Takeaways Erfahrungswissen ist das, was in keiner Arbeitsanweisung steht – und am meisten fehlt, wenn es weg ist56 Prozent über 50: Wer seine Altersstruktur kennt, kann handeln, bevor der Druck kommtGeführte Interviews holen mehr raus als die Aufforderung „Schreib mal auf, was du machst"KI hilft beim Strukturieren und Aufbereiten – ersetzt aber nicht die menschliche EinordnungReverse Mentoring verändert den Blick auf junge Generationen konkreter als jede StudieKürzere Verweildauer neuer Mitarbeiter erzwingt schnellere EinarbeitungDer erste Schritt ist nicht Technologie, sondern Austausch mit anderen Unternehmern Impulsgeberin Stefanie Bindzus führt als CEO die ITV GmbH – ein Familienunternehmen für Pneumatik-Lösungen, das sie seit 2009 in zweiter Generation leitet. Als Ingenieurin in einer konservativen technischen Branche und als Teilzeit-Geschäftsführerin bringt sie eine Perspektive mit, die im klassischen Mittelstand selten ist. Wer wissen will, wie man Erfahrungswissen sichert, bevor es das Unternehmen verlässt, sollte ihr zuhören. 🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/stefaniebindzus/ Host Christian Rahn bewegt sich seit über drei Jahrzehnten zwischen Marken, Märkten und Menschen. Er unterstützt Unternehmer und Führungskräfte dabei, im Marketing Klarheit zu gewinnen. Sein Fokus liegt auf Struktur, Positionierung und sinnvollem Einsatz von KI. Immer mit dem Ziel, Entscheidungen sicherer zu machen. 🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/rahn-christian-cmo 🌐 Website: https://www.rahn.digital/ ✉️ Mail: podcast@rahn.digital

    Wenn Wissen in Rente geht – Über Erfahrungsmanagement im Mittelstand

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