Pergament und Mikrofon

Anika Meißner und Holger Kahle

Wir sind eine Gruppe von Nachwuchswissenschaftler/innen, die Lust haben, sich abseits des Seminarraums über alte und neue Forschungsthemen der germanistischen Mediävistik auszutauschen.

  1. vor 1 Tag

    Mediä...WAT?! 62

    Shirley und Judith sind wieder vereint. Aufgeregt und voller Vorfreude darf Judith ihre erste Folge als Moderatorin aufnehmen. Gleichzeitig ist es Shirleys letzte Folge, denn sie hat ihre Masterarbeit erfolgreich abgegeben und bricht auf zu neuen Ufern. Der kleine Dämpfer wird schnell mit guter Laune wettgemacht, und Shirley kann den letzten Punkt auf ihrer Bucketlist abhaken. Zu Gast ist diesmal kein unbekanntes Gesicht – oder eher: keine unbekannte Stimme. Denn Marco hat den Schulalltag kurz beiseitegelegt, um seine Masterarbeit vorzustellen. Diese handelt von wilden Partys, horrender Feierei und gesellschaftlichen Trends – nur halt im Mittelalter. Marco hat sich nämlich gefragt, inwiefern die staufischen Festlichkeiten Friedrich Barbarossas in den Jahren 1184 und 1188 die Ideen des Höfischen und der Ritterlichkeit beschworen haben. Gab es diese Ideen vorher überhaupt? Wie liefen diese Feste ab? Wer war eingeladen? Fragen über Fragen. Im Raum mit zwei ausgewiesenen Expert*innen konnte Judith es sich nicht nehmen lassen, Marco und Shirley zum Prozess des Masterarbeit-Schreibens zu löchern und Marco auch über sein Referendariat auszufragen: Was gefällt ihm in seiner neuen Rolle? Welche Erfahrungen hat er bereits gesammelt? Eine neue Herausforderung lauert nämlich außerhalb der universitären Theorie – Zwischenmenschlichkeit. Leider verlässt auch Marco das Team von MediäWAT!?, weshalb Shirley und Judith ein wenig nostalgisch darauf zurückblicken, wie Marco die beiden geprägt hat und viel zu oft als Ruhepol dienen musste. Ihr wollt die heißesten Tipps für die Abschlussarbeit? Einmal hören, wie das Referendariat aussehen kann, oder einfach erfahren, ob Friedrich Barbarossa tatsächlich Party-Trendsetter des Mittelalters war? Schaltet wieder ein – auf der Homepage von Pergament und Mikrofon, bei Spotify und überall, wo es Podcasts gibt!

    Mediä...WAT?! 62
  2. 24. Apr.

    Mediä...WAT?! 60

    In der heutigen Folge gibt unser neues Teammitglied Till sein Debüt in der Rolle des Hosts. Begleitet wird er dabei von Ben, der mögliche Gefühle der Nervosität sehr gut nachempfinden kann – schließlich heißt nervös sein ja auch, dass man mit dem Herzen bei der Sache ist! Außerdem quatschen die beiden über Tills Bachelorarbeit und April-Tagungen, bevor es ans Eingemachte geht: Der heutige Gast ist Maximilian Hauten, der sich in seiner Masterarbeit mit mittelalterlicher Visionsliteratur befasst hat. Besonders interessiert haben ihn Darstellungen von keinem geringerem Ort als der Hölle. Doch bevor die drei gemeinsam die Pforten der ewigen Verdammnis passieren, erzählt uns Maximilian etwas von seinem neuen Job: Er hat es als Mediävist in den Bundestag geschafft! Dort ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten. Im Gespräch zeigt uns Maximilian tolle Perspektiven für alle Of-Arts-Absolvent:innen und beweist, dass auch abseits der Universität spannende akademische Laufbahnen stattfinden können. Ganz im Herzen der heutigen Folge steht das Genre der Visionsliteratur. Maximilian hat in drei mittelalterlichen Quellen, den Visiones Pauli, Tnugdali und Lazari die Darstellung des literarischen Raums der Hölle untersucht. Dabei ist diese keinesfalls so eindeutig wie zuerst angenommen. Ihr wolltet schon immer wissen, welche nicht-weltlichen Orte es neben dem Fegefeuer noch gibt und wie eine mögliche Höllenreise aussehen könnte? Maximilian führt uns mit den Visiones durch die spannenden Aushandlungsprozesse des Mittelalters zu Höllen-Vorstellungen.

    Mediä...WAT?! 60

Bewertungen und Rezensionen

4,9
von 5
19 Bewertungen

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