Problemhundetraining

Sonee Dosoruth

In diesem Podcast lernst du, wie du aus deinem Problemhund endlich den entspannte Begleiter machst, den du dir schon lange wünschst.

  1. vor 1 Tag

    Warum dein Hund beißt, wenn er gestreichelt wird

    Dein Hund beißt, wenn er gestreichelt wird, und alle sagen: Das kam aus dem Nichts. Kam es nicht. In dieser Folge spreche ich über drei Hunde, die gerade bei mir sind oder waren und sich nicht anfassen lassen wollen. Von außen sieht es gleich aus. Dahinter stecken zwei völlig verschiedene Ursachen, Angst und Misstrauen, und beide brauchen einen anderen Weg. Ich erzähle, warum gut gemeinte Streichelrunden mit Fremden einen Hund oft erst recht in die Abwehr treiben. Wie schnell Menschen dabei übergriffig werden, ohne es zu merken. Und warum dein Hund keinen Menschen braucht, der nett ist, sondern einen, der für ihn spricht. In dieser Folge: Das Eskalationsmuster hinter „Das kam aus dem Nichts” Angst oder Misstrauen: woran du den Unterschied erkennst Warum Angsthunde schrittweise Zumutung brauchen und misstrauische Hunde Schutz Was du sagst, wenn jemand fragt: „Darf ich den streicheln?” Warum Tierarzt und Pflege trotzdem trainiert werden müssen Wie mein Rüde Sydney vom Festbeißen dazu kam, selbst Kontakt zu suchen Dein Hund lässt sich nicht anfassen, und du weißt nicht, ob Angst oder Misstrauen dahintersteckt? Im Klarheitsgespräch schauen wir uns deine Situation an und klären, welcher Weg für euch der richtige ist. → https://soneedosoruth.typeform.com/kg-bewerbung?utm_source=podcast&utm_medium=audio&utm_campaign=shownotes&utm_content=f123 Kapitel: 0:00 Einstieg 2:33 Das Eskalationsmuster hinter „Das kam aus dem Nichts” 5:55 Angst oder Misstrauen: woran du den Unterschied erkennst 9:50 Angsthunde brauchen Zumutung, misstrauische Hunde Schutz 19:54 „Darf ich den streicheln?” – was du sagst 24:57 Warum Tierarzt und Pflege trotzdem trainiert werden müssen 29:18 Sydney: vom Festbeißen zum Kontakt suchen 34:15 Reflexion: Wo übergehst du die Grenzen deines Hundes?

    Warum dein Hund beißt, wenn er gestreichelt wird
  2. 23. Sept.

    Nicht jeder sollte Hundetrainer werden. Du vielleicht schon.

    Nicht jede sollte Hundetrainerin werden. Und die meisten, die es wollen, wollen eigentlich etwas anderes. „Ich will endlich mit Hunden arbeiten." „Ich will raus aus dem Büro." „Ich will was machen, das wirklich zählt." Diese drei Sätze stehen in fast jeder Nachricht, die ich von Frauen bekomme, die Hundetrainerin werden wollen. Sie beschreiben ungefähr fünf Prozent meines Berufs. Heute zeige ich dir die anderen fünfundneunzig. An zwei Hündinnen, mit denen ich gerade arbeite: Hera, die zwei Jahre lang nicht vom Tierheimgelände runterkam, und Lotti, die zurückgelassen und nach einem Biss wieder zurückgebracht wurde. Von außen sieht es ähnlich aus. Bei der einen habe ich konfrontiert und war nach zwei Tagen durch. Bei der anderen warte ich — mit Absicht. Warum das kein Widerspruch ist, ist der Kern dieses Berufs. Worum es geht: - Warum Hundetrainerin ein Menschenberuf ist und kein Hundeberuf - Diagnose vor Methode — und warum dir niemand Techniken verkaufen kann, die funktionieren - Warum kleine Hunde Übergriffigkeit erleben und große zu wenig Führung bekommen - Was der Beruf tatsächlich verlangt: Menschenarbeit, Abendtermine, Verantwortung, die nachts wach hält - Wie du erkennst, ob du in diesen Beruf hineinwillst — oder nur raus aus deinem jetzigen Wenn du wissen willst, ob dieser Beruf zu dir passt — und ob er in dein Leben passt: Bewirb dich auf ein Klarheitsgespräch. https://soneedosoruth.typeform.com/kg-trainer?utm_source=podcast&utm_content=f123

    Nicht jeder sollte Hundetrainer werden. Du vielleicht schon.
  3. 12. Aug.

    Was wurde aus Rocky - der Hündin, die ihre Halter angriff

    In Folge #113 ging es um Rocky. Eine Hündin, die ihre Halter zu Hause angegriffen hat. Nicht draußen, nicht an der Leine, nicht bei fremden Hunden. Zu Hause. Die Halter hatten sich damals selbst eine Frist gesetzt: Ändert sich bis dahin nichts Grundlegendes, zieht Rocky dauerhaft zu einer Trainerin. Die Frist ist abgelaufen. Rocky ist umgezogen. In dieser Folge sitzt diese Trainerin bei mir. Tatiana. Wir sprechen darüber, was sie bei Rocky sieht, was sie im Alltag steuert, ohne dass es von außen jemand bemerkt — und was in den ersten Wochen nicht funktioniert hat. Dann gehen wir zurück an den Anfang. Denn Tatiana ist nicht als fertige Hundetrainerin bei mir aufgetaucht. Sie kam mit ihrem eigenen Hund ins Intensivprogramm, weil es nicht lief. Genau an dem Punkt, an dem die meisten stehen, die diesen Podcast hören. Eins vorweg: Das hier ist keine Aufforderung, seinen Hund abzugeben. Die allermeisten Hunde bleiben bei ihren Menschen. Rocky ist die Ausnahme. Aber sie zeigt, was entsteht, wenn jemand aufhört, Symptome zu behandeln. Wenn du beim Zuhören denkst: Das will ich können. Hunde lesen. Situationen einschätzen, bevor sie kippen. Handlungsfähig bleiben, wenn es ernst wird. Dann schau dir die Trainerausbildung an. Tatiana ist nicht die Ausnahme. Sie ist das, was entsteht, wenn jemand seiner Berufung folgt. Klarheitsgespräch buchen: https://soneedosoruth.typeform.com/kg-trainer?utm_source=podcast&utm_content=f119

    Was wurde aus Rocky - der Hündin, die ihre Halter angriff
  4. 1. Juli

    Er biss durch die Stahlleine. 6 Tage später lag er auf meiner Couch.

    Ein Herdenschutzhund, der Stahl durchbeißt, ist für die meisten ein abgeschlossener Fall. Salva war das nicht. Er war vor allem zwei Dinge: hochintelligent und zu Tode verängstigt. Ich wurde in die Türkei gerufen. Drei Wochen, ein privates Shelter, drei Stockwerke voller Hunde, die niemand auf dem Schirm hatte. Gekommen bin ich für Kitir. Geblieben bin ich auch wegen Salva — dem Herdenschutzhund, der so ängstlich war, dass er bei einem Menschen im Raum nie freiwillig rausgekommen wäre. In dieser Folge erzähle ich, wie die ersten Tage mit so einem Hund wirklich aussehen. Warum der erste Schritt nicht Training ist, sondern beobachten. Warum Vertrauen vor allem anderen kommt. Und warum es nach 16 Jahren immer noch kein Rezept gibt, das ich dir in die Hand drücken kann. Einen Satz sage ich, den viele nicht hören wollen: „Er hat Schlimmes erlebt, ich gebe ihm einfach Zeit." Das ist kein Mitgefühl. Es ist der häufigste Fehler. In genau dieser Zeit baut der Hund das Verhalten aus, das du eigentlich loswerden willst. Wenn du nicht nur Symptome deckeln, sondern lernen willst, wo das Problem wirklich liegt: Ich bilde Trainer aus, die genau das können. Die nächste Gruppe startet im September. Hier kannst du dir ein kostenfreies Klarheitsgespräch buchen und heraus finden, ob das dein Weg ist: https://calendly.com/problemhundetraining/klarheitsgesprach-trainer?utm_source=podcast&utm_medium=shownotesf116

    Er biss durch die Stahlleine. 6 Tage später lag er auf meiner Couch.
4,5
von 5
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In diesem Podcast lernst du, wie du aus deinem Problemhund endlich den entspannte Begleiter machst, den du dir schon lange wünschst.

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