Liebes PsychCast-Team,
herzlichen Dank für euren Podcast– ich höre seit Langem mit und schätze sehr die Mischung aus fundierter Fachlichkeit, praxisnahen Einblicken und den klugen, zugewandten Reflexionen.
Gerade weil ihr viele Aspekte moderner psychosozialer Versorgung so differenziert beleuchtet, ist mir aufgefallen, dass ein Bereich bisher kaum zur Sprache kam: die künstlerischen Therapieverfahren – etwa Kunst- oder Musiktherapie. Besonders im stationären Kontext sind sie längst ein integraler Bestandteil vieler multiprofessioneller Behandlungskonzepte.
Vielleicht wäre das ja einmal ein Thema für eine Folge – gerade weil kreative Therapieverfahren oft unter dem Radar bleiben, obwohl sie viel zum Gelingen komplexer Behandlungsprozesse beitragen. Künstlerische Therapieverfahren eröffnen besonders dann wertvolle Zugänge, wenn Sprache nicht ausreicht – sie fördern Affektregulation, Selbstwahrnehmung und Identitätsentwicklung und helfen dabei, verborgene Ressourcen spürbar und gestaltbar zu machen
Ich bin sicher, viele eurer Hörer:innen hätten Interesse an einem differenzierten Blick auf diese – zu Unrecht oft als „ergänzend“ etikettierten – Verfahren.
Danke für eure kluge und engagierte Arbeit – ich freue mich auf jede neue Folge!
Herzliche Grüße
Ishtar