Schauspiel Frankfurt

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Willkommen am Schauspiel Frankfurt! In unserem Stückeinführungspodcast »vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet. Das traditionsreiche Schauspiel Frankfurt ist das größte Sprechtheater in der Rhein-Main Region und als überregional profilierte Bühne auch deutschlandweit viel beachtet. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Anselm Weber Intendant des Hauses. In den vier Spielstätten – Schauspielhaus, Kammerspiele, Box und Bockenheimer Depot – bringen renommierte Regisseur:innen wie Jan Bosse, Felicitas Brucker, Barbara Bürk, Jan-Christoph Gockel, Mateja Koležnik, Claudia Bauer und Johanna Wehner sowohl Klassiker als auch zeitgenössische Dramatik auf die Bühne.

  1. Vorgehört: »Publikumsbeschimpfung« von Peter Handke / Regie: Claudia Bauer

    VOR 1 TAG

    Vorgehört: »Publikumsbeschimpfung« von Peter Handke / Regie: Claudia Bauer

    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück Regisseurin Claudia Bauer spricht mit Dramaturgin Katja Herlemann über »Publikumsbeschimpfung«. . »Diese Bretter bedeuten keine Welt. Sie gehören zur Welt. Diese Bretter dienen dazu, dass wir darauf stehen. Dies ist keine andere Welt als die Ihre.« Das erste Theaterstück des Nobelpreisträgers Peter Handke macht die Sprache und die Theaterverabredung selbst zum Thema: Das Sprechstück ohne dramatische Handlung untersucht, wie auf dem Theater Wirklichkeit durch Sprache zurückzugewinnen sei. Die Spieler:innen sind die Beobachtenden, das Publikum wird zum Zentrum der Aufmerksamkeit. Für die Jubiläumsinszenierung des nach den Klangelementen der Beatmusik gebauten Stückes bringt Claudia Bauer den Komponisten Peer Baierlein mit nach Frankfurt. 60 Jahre nach der Uraufführung am Theater am Turm inszeniert die Erfolgsregisseurin Handkes Erstlingswerk als eine Liebeserklärung ans Theater. . TEAM Regie: Claudia Bauer Komposition, Musikalische Leitung: Peer Baierlein Bühne: Andreas Auerbach Kostüme: Patricia Talacko Dramaturgie: Katja Herlemann Licht: Marcel Heyde . MIT Torsten Flassig, Anna Kubin, Sebastian Kuschmann, Katharina Linder, Arash Nayebbandi, Lotte Schubert, Andreas Vögler Christopher Herrmann (Cello, FX) Špela Mastnak (Schlagwerk) Ralf Merten (Tasten, Electronics) Salome Niedecken (Musikalische Einstudierung, Dirigat) Mirja Betzer (Dirigat) . PREMIERE 24. Januar 2026, Schauspielhaus . In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.

    14 Min.
  2. Vorgehört: »Morgen ist (vorläufig) immer da« von Iva Brdar / Regie: Vincent Schlarbaum

    16. JAN.

    Vorgehört: »Morgen ist (vorläufig) immer da« von Iva Brdar / Regie: Vincent Schlarbaum

    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück Regisseur Vincent Schlarbaum spricht mit Dramaturgin Katrin Spira über »Morgen ist (vorläufig) immer da«. . Was wäre wenn? Was wäre, wenn nach reiflicher Überlegung, nach etlichen positiven Selbstgesprächen, nachdem wir das komplette Netz nach dem richtigen Plan fürs richtige Leben durchsucht hätten. Was wäre, wenn dann das Leben anfangen würde? »Ich werde es morgen tun / Denn man kann alles morgen tun / Morgen wird unendlich lange andauern / Und morgen ist (vorläufig) immer da«. Das sagt sich die Protagonistin in Iva Brdars Monolog und sie schmiedet etliche Pläne. Sie durchdenkt ihr zukünftiges Leben bis ins kleinste Detail. Dabei holt sie sich die Antworten auf ihre Fragen aus dem Internet, sie lernt sie auswendig und lässt sie zu einem Teil von sich werden. Alles ist bereit dafür, wenn sie wirklich mit dem Leben beginnen könnte. Doch je genauer der Plan, umso stärker wächst die Einsamkeit. Die Kluft zwischen dem Wunsch nach Perfektion und der realen Welt »da draußen« mit all ihren Unwägbarkeiten und Unsicherheiten, die normalerweise das Leben ausmachen wird unüberbrückbar. Der Weg nach draußen scheint versperrt. . TEAM Regie: Vincent Schlarbaum Bühne: Swenja Trebeljahr Kostüme: Henrike Reller Musik: Lucas Lejeune Dramaturgie: Katrin Spira . MIT Annie Nowak . PREMIERE 18. Januar 2026, Box . In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.

    20 Min.
  3. Vorgehört: »Das Bildnis des Dorian Gray« nach Oscar Wilde /  Regie: Ran Chai Bar-zvi

    22.12.2025

    Vorgehört: »Das Bildnis des Dorian Gray« nach Oscar Wilde / Regie: Ran Chai Bar-zvi

    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück Regisseur Ran Chai Bar-zvi und Hauptdarsteller Mitja Over sprechen mit dem Dramaturgen Lukas Schmelmer über »Das Bildnis des Dorian Gray«. . Der junge Dorian Gray steht dem Künstler Basil Modell, der ihn auf Leinwand verewigt. Als Dorian in den Bann des zynischen Dandys Lord Henry gerät, beginnt er ein ausschweifendes Leben des kompromisslosen Hedonismus. Immer weiter steigert sich das toxische Verhältnis zwischen Lord Henry, Basil und Dorian. Doch die Ausschweifungen bleiben nicht konsequenzlos und es zeigen sich Spuren des Verfalls – aber nur auf dem Bildnis. Der Klassiker von Oscar Wilde über die (Un-)vergänglichkeit von Schönheit und verstecktes Begehren wird ergänzt und fortgeschrieben mit Texten des Dramatikers Marcus Peter Tesch, der in seinem Schreiben der Geschichte von Körpern und Körperbildern nachfühlt und diese in die Gegenwart holt. . TEAM Regie und Bühne: Ran Chai Bar-zvi Kostüme: Belle Santos Musik: Evelyn Saylor Dramaturgie: Lukas Schmelmer Licht: Frank Kraus . MIT Stefan Graf, Miguel Klein Medina, Mitja Over . PREMIERE 12. Dezember 2025, Kammerspiele . In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.

    22 Min.
  4. Vorgehört: »Spiel des Schwebens« von Anja Hilling / Regie: Christina Tscharyiski

    28.10.2025

    Vorgehört: »Spiel des Schwebens« von Anja Hilling / Regie: Christina Tscharyiski

    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück Regisseurin Christina Tscharyiski und Musikerin Cornelia Pazmandi sprechen mit dem Dramaturgen Alexander Leiffheidt über »Spiel des Schwebens« von Anja Hilling. . Vesna und Nils sind junge Eltern. Das Geld ist knapp, die Aussichten sind eher trübe. Wo es hingehen soll, wissen beide nicht so genau. Wo sie herkommen, wollen sie nicht mehr wissen. Aber eines wissen sie: Ihre Tochter Miko soll es einmal besser haben. Sie soll, wenn sie groß ist, nur sich selbst gehören und nicht den Fehlern ihrer Eltern. Ist es möglich, die Erziehung des Menschen zu entfesseln von allem, was uns zurückhält? Halb skeptisch, halb wild entschlossen verschreiben Vesna und Nils sich den Diensten der Assistentin Kali. Kali macht keine Fehler. Sie ist kein Mensch. Kali sagt: »Die neue Natur des Menschen wird das Schweben sein.« Sie sagt: »Um zu bestehen in dieser Welt, wird es nur ein Mittel geben gegen die Macht des Künstlichen: Die Maximierung des menschlichen Potenzials.« . TEAM Regie: Christina Tscharyiski Bühne: Marlene Lockemann Mitarbeit Bühne und Kostüm: Nora Schreiber Kostüme: Miriam Draxl Musik: Cornelia Pazmandi Dramaturgie: Alexander Leiffheidt Licht: Frank Kraus . MIT Stefan Graf, Manja Kuhl, Tanja Merlin Graf, Rokhi Müller . PREMIERE 10. Oktober 2025, Kammerspiele . In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.

    22 Min.
  5. Vorgehört: »Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui« von Bertolt Brecht / Regie: Christian Weise

    17.10.2025

    Vorgehört: »Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui« von Bertolt Brecht / Regie: Christian Weise

    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück Regisseur Christian Weise spricht mit Dramaturgin Katja Herlemann über »Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui« von Bertolt Brecht (mit einem Epilog von Soeren Voima) . Eine Stadt in der Wirtschaftskrise: Der Gemüsehandel stockt, die Händler verzweifeln. Die führenden Unternehmer wollen den Handel wieder ankurbeln, aber den Gangster Arturo Ui wollen sie nicht mitmischen lassen. Stattdessen spinnen sie ihre eigene Intrige und überreden die Politik zur Korruption. Doch Arturo Ui weiß die Schwächen der anderen gegeneinander auszuspielen und seine politische und geschäftliche Karriere nimmt schnell Fahrt auf. . Bertolt Brecht schrieb 1941 im Exil diese Parabel auf die Karriere Adolf Hitlers und erzählt sie als Konsequenz der herrschenden Verhältnisse unter der Mitwirkung Vieler - denn Faschismus ist kein historischer Einzelfall, sondern auch die immer wieder mögliche Fortsetzung der Geschäfte mit anderen Mitteln. Die bildgewaltige Inszenierung mit Live-Musik unterzieht Brechts bissige Satire einer zeitgenössischen Betrachtung. . TEAM Regie: Christian Weise Bühne: Julia Oschatz Kostüme: Josa Marx Musik: Jens Dohle Dramaturgie: Katja Herlemann Licht: Ellen Jaeger . MIT Christoph Bornmüller, Annie Nowak, Andreas Vögler, Sebastian Kuschmann, Christina Geiße, Mitja Over, Michael Schütz, Viktoria Miknevich, Heidi Ecks, Miguel Klein Medina, Sebastian Reiß, Uwe Zerwer, Vincent Schlarbaum, André Meyer, Tobias Lutze, Jens Dohle (Live-Musik) und Angelo Lo Bello, Amanda Schulenburg, Joëlle Pidoux, Lisa Noll (Live-Video) . PREMIERE 18. Oktober 2025, Schauspielhaus . In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.

    15 Min.
  6. Vorgehört: »Antigone« von Sophokles / Regie: Selen Kara

    01.10.2025

    Vorgehört: »Antigone« von Sophokles / Regie: Selen Kara

    VORGEHÖRT – Das Gespräch zum Stück Regisseurin Selen Kara spricht mit Dramaturg Alexander Leiffheidt über »Antigone«. . Tochter und Schwester des Ödipus, Tochter und Enkelin der Iokaste, Schwester von Helden und Mördern, letztes Kind eines verfluchten Geschlechts: der Mythos Antigone fasziniert die Menschen seit Jahrtausenden. Ist ihr Beharren darauf, den gefallenen Bruder Polyneikes gegen den zum Gesetz erhobenen Willen des Herrschers Kreon zu begraben, die Tat einer Heldin? Oder die Untat einer Fanatikerin? Antigones unbedingtes moralisches Bewusstsein entlarvt den Pragmatismus der Macht um den Preis des Lebens – nicht nur des eigenen. Ihr Begehren unterwandert eine kalte Ordnung, öffnet darin jedoch die Tür zu Grausamkeit und Zerstörung. Was bedeutet das »ungeschriebene Gesetz«, auf das sie sich bezieht, für uns heute? Regisseurin Selen Kara befragt den antiken Stoff aus der Perspektive der Frauen. Dabei lenkt sie den Blick auf die Kontinuitäten der Konflikte zwischen Gewissen und Ordnung, Freiheit und Fügung – vom uralten Fluch der Labdakiden bis zu den Menetekeln der Gegenwart. . TEAM Regie: Selen Kara Bühne: Lydia Merkel Kostüme: Anna Maria Schories Musik: Torsten Kindermann, Uğur Köse Dramaturgie: Alexander Leiffheidt Licht: Marcel Heyde . MIT Annie Nowak, Arash Nayebbandi, Miguel Klein Medina, Michael Schütz, Katharina Linder, Viktoria Miknevich . PREMIERE 20. September 2025, Schauspielhaus . In unserer Stückeinführung »Vorgehört« stellen wir Ihnen unsere neusten Produktionen vor und schauen ein bisschen hinter die Kulissen. Wir geben Ihnen einen inhaltlichen Überblick, gewähren Einblicke in den Entstehungsprozess und sprechen darüber, was Sie bei der jeweiligen Inszenierung erwartet.

    30 Min.

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