Sherlock Holmes Legends

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  1. Der Marinevertrag

    22. JAN. • NUR ABONNENT:INNEN

    Der Marinevertrag

    Sommer 1887: Percy Phelps, ein alter Bekannter von Dr. John Watson, ist verzweifelt. Als Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes hatte er von seinem Onkel, Außenminister Lord Holdhurst, den Auftrag erhalten, eine Abschrift eines geheimen Marinevertrags zu erstellen. Doch der Vertrag ist spurlos verschwunden, und Percy liegt nun im Fieber in seinem Haus in Woking. Er befürchtet für das Vereinigte Königreich und damit auch für sich das Schlimmste. Der beratende Detektiv Sherlock Holmes versucht zu ergründen, wie es möglich war, dass das geheime Dokument an einem späten Abend im Mai direkt von Percy Phelps Schreibtisch im Ministerium gestohlen werden konnte. Und wer könnte es gewesen sein? Schon bald verfolgen Holmes und Watson mit dem Geheimpolizisten Forbes eine Spur. Doch der wirkliche Dieb des Marinevertrags ist viel näher, als sie ahnen ... - Wie auch in "The Second Stain" ("Der zweite Blutfleck") muss der beratende Detektiv Sherlock Holmes in der Kurzgeschichte "The Naval Treaty" ein wichtiges Dokument finden, das einem Mitarbeiter der britischen Regierung abhanden gekommen ist. Interessanterweise ließ Arthur Conan Doyle diese beiden Geschichten im selben Jahr spielen, während sie zugleich in einem Abstand von elf Jahren veröffentlicht wurden. Als erste der beiden Geschichten erschien "The Naval Treaty", und zwar im Herbst 1893 im "Strand Magazine". Ein Jahr später wurde diese Kurzgeschichte zusammen mit zehn anderen Fällen im Buch "The Momoirs of Sherlock Holmes" ("Die Memoiren des Sherlock Holmes") veröffentlicht. "The Second Stain" wurde ebenfalls zunächst im "Strand Magazine" veröffentlicht, allerdings erst 1904. 1905 kam diese Geschichte dann mit zwölf weiteren ins Buch "The Return of Sherlock Holmes" ("Die Rückkehr des Sherlock Holmes"). "The Naval Treaty" kennt man im deutschsprachigen Raum unter sehr verschiedenen Titeln; als "Das Geheimabkommen", "Das Marineabkommen", "Der geheime Marinevertrag", "Der geheime Seerechtsvertrag", als "Der Flottenvertrag" und als "Der Marinevertrag". - Kenner der Sherlock-Holmes-Geschichten werden in der ersten Szene unseres Hörspiels einen bekannten Namen vernehmen. - Kenner der TV-Serien "Captain Future" und "Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert" werden in der Rolle des Percy Phelps wiederum eine Stimme wiedererkennen; die von Sven Plate. In der beliebten "Captain Future"-Serie sprach er den jungen Ausreißer Ken Scott und später in "Star Trek: The Next Generation" Wil Wheaton als Wesley Crusher. (Eric Zerm, Manuskriptautor)

    1 Std. 3 Min.
  2. Der griechische Dolmetscher

    20.11.2025 • NUR ABONNENT:INNEN

    Der griechische Dolmetscher

    Sommer 1887: Als der griechische Dolmetscher Melas eines Abends von einem Mann namens Latimer für einen Auftrag engagiert wird, beginnt für ihn ein Albtraum. In einem finsteren Haus wird er zu einem Gefangenen geführt und soll dort das Gespräch zwischen ihm und seinen Entführern dolmetschen. Danach drohen Latimer und dessen Komplize Melas die schlimmsten Konsequenzen an, sollte er je jemandem davon erzählen. Im Bemühen, dem Gefangenen irgendwie zu helfen, wendet sich Melas jedoch an Mycroft Holmes, und dadurch erfahren auch der beratende Detektiv Sherlock Holmes und dessen Freund Dr. Watson von der Sache. Als Melas plötzlich verschwindet, muss Holmes das Rätsel um den griechischen Dolmetscher, den Gefangenen, das finstere Haus und die Entführer so schnell wie möglich lösen, denn jetzt geht es um Leben und Tod ... - Die Kurzgeschichte "The Greek Interpreter" erschien erstmals im September 1893 im "Strand Magazine". Ein paar Monate später kombinierte Arthur Conan Doyle diese Sherlock-Holmes-Kurzgeschichte mit zehn weiteren für das Buch "The Memoirs of Sherlock Holmes" ("Die Memoiren des Sherlock Holmes"). Das Buch erschien 1894 und beinhaltet jene Kurzgeschichten, die im "Strand Magazine" zwischen 1892 bis 1893 erschienen waren. Das "Strand Magazine" war eine britische Zeitschrift, die zwischen 1891 und 1950 monatlich in London erschien. Laut sherlockholmes.fandom.com veröffentlichte hier unter anderen auch Agatha Christie. "The Greek Interpreter" kennt man im deutschsprachigen Raum unter dem Titel "Der griechische Dolmetscher". - Eine kreative Herausforderung beim Schreiben des Hörspielmanuskripts war es, die für die Geschichte wichtige Sprachbarriere zu vermitteln, ohne eine solche für die Hörer aufzubauen. Auch in "Der griechische Dolmetscher" erzählen wir unsere große Rahmenhandlung weiter. Von seiner Informantin Rahel Howells erhält Sherlock Holmes einen wichtigen Hinweis, der ihm dabei helfen könnte, die geheimnisvolle Nummer 1 der Londoner Unterwelt zu identifizieren. (Eric Zerm, Manuskriptautor)

    53 Min.
  3. Das gelbe Gesicht

    18.09.2025 • NUR ABONNENT:INNEN

    Das gelbe Gesicht

    Frühling 1887: Was geht in der Nachbarschaft des jungen Hopfenhändlers Grant Munro vor, und was hat seine Frau Effie damit zu tun? Als Munro den beratenden Detektiv Sherlock Holmes um Hilfe bittet, ist er völlig aufgelöst. Noch rätselhafter werden die von Munro geschilderten Vorfälle, als er auch noch von einem furchterregenden gelben Gesicht erzählt, das er aus der Ferne in einem Fenster seines Nachbarhauses gesehen hat. Welche Gefahr droht ihm, und wird Effie erpresst? Um den Geheimnissen um Effie, um Munros Nachbarhaus und um das gelbe Gesicht auf den Grund zu gehen, begleiten Sherlock Holmes und Dr. Watson den jungen Mann nach Norbury und erleben dort eine große Überraschung ... - Die Kurzgeschichte "The Yellow Face" erschien erstmals im Februar 1893 im "Strand Magazine" und wurde dann 1894 mit zehn anderen Fällen im Buch "The Memories of Sherlock Holmes" ("Die Memoiren des Sherlock Holmes") veröffentlicht. Die Kurzgeschichte berührt auf elegante Weise auch das Thema Rassismus. Im deutschsprachigen Raum kennt man die Geschichte "Das gelbe Gesicht" auch unter dem Titel "Das Gesicht am Fenster". - In unserer Hörspielserie "Sherlock Holmes: Legends" kombinieren wir diese Geschichte mit der Rahmenhandlung. Sherlock Holmes versucht einen Blick in das geheimnisvolle Lagerhaus zu werfen, in dem Rahel Howells regelmäßig von einer körperlosen Stimme ihre Anweisungen bekommt und hat dort ein schockierendes Erlebnis. Im Gespräch während ihres Spaziergangs bekommt Dr. Watson von seinem Freund erstmals bestätigt, was er bisher nur vermutet hatte: Holmes nimmt Kokain. Bei diesem Gespräch empfiehlt es sich, auch auf die Klänge im Hintergrund zu achten, die das akustische Bild der Umgebung malen. Man hört sehr dezent, wie sich die Umgebung der Spaziergänger, die zunächst durch einen Park spazieren und dann in die Baker Street zurückkehren, allmählich verändert. (Eric Zerm, Manuskriptautor)

    57 Min.
  4. Die Gutsherren von Reigate

    17.07.2025 • NUR ABONNENT:INNEN

    Die Gutsherren von Reigate

    Frühjahr 1887: Der beratende Detektiv Sherlock Holmes ist mit seinen Kräften am Ende. Über Monate hinweg hat er versucht, einen extrem arbeitsintensiven Fall und seine Spurensuche in der Londoner Unterwelt unter einen Hut zu bekommen. Nun muss ihn Dr. Watson nach einem Schwächeanfall aus Lyon nach Hause holen. Nur widerstrebend willigt Holmes in einen Erholungsurlaub ein; auf dem Landsitz des ehemaligen britischen Offiziers Hayter in Reigate, den Watson aus seiner Dienstzeit in Afghanistan kennt. - Zur Freude des rastlosen Holmes gehen bei den Gutsherren von Reigate aber seltsame Dinge vor. Er erfährt von einem Einbruch mit einer offensichtlich sinnlosen Beute, und dann geschieht auf dem benachbarten Landsitz der Cunninghams auch noch ein Mord ... - In der Kurzgeschichte "The Reigate Puzzle" verlangt die wahnwitzige Arbeitswut des beratenden Detektivs Sherlock Holmes ihre Tribut; ein Umstand, mit dem Arthur Conan Doyle seiner Figur ein gutes Stück Menschlichkeit verleiht. Zugleich spielt er im Laufe der Geschichte geschickt mit den Erwartungen der Leser, denn tatsächlich scheint Holmes auch während der Ermittelungen in Reigate nicht auf der Höhe seines Könnens und seiner Kräfte zu sein, wie Ich-Erzähler Dr. Watson mit Erstaunen und großer Besorgnis feststellen muss. Was ist mit Holmes nur los? - "The Reigate Puzzle" erschien laut sherlockholmes.fandom.com erstmals 1893 im "Strand Magazine" und wurde dann ein Jahr später mit zehn anderen Kurzgeschichten in "The Memoirs of Sherlock Holmes" ("Die Memoiren des Sherlock Holmes") veröffentlicht, der zweiten Sammlung von Holmes-Kriminalfällen. "The Reigate Puzzle" kennt man im deutschsprachigen Raum unter ganz verschiedenen Titeln; neben "Die Gutsherren von Reigate" sind das "Die Junker von Reigate", "Das Reigate-Rätsel", "Der abgerissene Zettel" (dies bezieht sich auf ein Indiz der Mord-Ermittlung), "Die Squires von Reigate" und "Der Landadel von Reigate". - In unserer Hörspielserie "Sherlock Holmes Legends" geht - neben dem zentralen Fall in Reigate - die Rahmenhandlung in die nächste Phase. Nach mehreren Jahren der Suche spürt Holmes die verschollene Rahel Howells auf, und er kommt den Rätseln in der Londoner Unterwelt einen Schritt näher. Die Geschichte beginnt bei uns an Weihnachten 1886 und erstreckt sich bis Ostern 1887. (Eric Zerm, Manuskriptautor)

    1 Std. 1 Min.
  5. Der zweite Blutfleck

    15.05.2025 • NUR ABONNENT:INNEN

    Der zweite Blutfleck

    Der Brief eines ausländischen Herrschers scheint spurlos verschwunden zu sein. Hilfesuchend wenden sich der britische Premierminister Lord Bellinger und Staatssekretär Trelawney Hope an den beratenden Detektiv Sherlock Holmes. Sie befürchten, dass das Schriftstück in die Hände feindlicher Spione geraten könnte. Einer der Spione, die Interesse an dem Schreiben haben könnten, wird wenig später ermordet in seiner Wohnung gefunden. Ein großer Blutfleck hat sich auf einem Teppich ausgebreitet. Was ist im Haus von Eduardo Lucas passiert, und was könnte mit dem geheimnisvollen Brief geschehen sein? Je länger sich Sherlock Holmes und Dr. Watson mit dem Fall befassen, desto mehr Facetten bekommt er, denn nicht nur die Regierung und Eduardo Lucas haben Geheimnisse ... - Mit der Kurzgeschichte "The Second Stain" betrat Sherlock-Holmes-Erfinder Arthur Conan Doyle das Terrain der Spionage-Erzählungen. Der verschwundene Brief ist in der Erzählung das, was später in den Filmen Alfred Hitchcocks die Bezeichnung "MacGuffin" bekam; ein im Grunde beliebiges Objekt, das in der Geschichte dazu dient, die Handlung in Gang zu bringen und voran zu treiben. In Hitchcocks Film "Der unsichtbare Dritte" ("North by Northwest") sind es zum Beispiel nicht näher benannte Regierungsgeheimnisse auf einem Mikrofilm. Man erfährt nie, was sich auf diesem Mikrofilm befindet, und auch in der genannten Sherlock-Holmes-Kurzgeschichte gibt es zum Inhalt des Schreibens nur Andeutungen. Laut sherlockholmes.fandom.com erschien die Geschichte "The Second Stain" erstmals 1904 im "Strand Magazine" und wurde dann 1905 mit zwölf anderen Fällen, die zwischen September 1903 und Dezember 1904 sowohl in Amerika als auch in Großbritannien erschienen waren, im Buch "The Return of Sherlock Holmes" ("Die Rückkehr des Sherlock Holmes") veröffentlicht. Im deutschsprachigen Raum kennt man "The Second Stain" unter verschiedenen Titeln. Genannt werden neben "Der zweite Blutfleck" die Titel "Das Abenteuer mit dem zweiten Blutfleck", "Der zweite Bluckflecken" und "Die Geschichte mit dem zweiten Fleck". - In unserer Hörspielserie "Sherlock Holmes: Legends" erzählt "Der zweite Blutfleck" zunächst die Geschichte aus der Vorgängerfolge "Nora Craina" zuende, in der es Holmes ebenfalls schon mit Geheimnissen der Regierung zu tun bekam. Dass der Premierminister dann erstmals persönlich bei ihm vorspricht, verdankt er den vorangegangenen Jahren erfolgreicher Detektivarbeit. Die Geschichte spielt bei uns im Herbst 1886. (Eric Zerm, Manuskriptautor)

    1 Std. 6 Min.
  6. Nora Craina

    06.03.2025 • NUR ABONNENT:INNEN

    Nora Craina

    Nach dem Mord an ihrem Komplizen Sutton werden die Bankräuber Hayward, Biddle und Moffat von der Polizei gejagt. Die Lage für sie verschlimmert sich noch, als ein Unbekannter das Gerücht streut, Moffat habe Staatsgeheimnisse gestohlen. - Während der beratende Detektiv Sherlock Holmes darauf wartet, mehr über den Verbleib der Bankräuber zu erfahren, erreicht ihn der Brief eines Lord St. Simon. Dessen Braut Hatty ist am Abend der Hochzeit spurlos verschwunden. Der Adelige hat einen Verdacht gegen seine frühere Geliebte Flora Millar. Was ist Hatty zugestoßen? - Holmes hat diesen Fall kaum geklärt, als die Jagd nach Hayward, Biddle und Moffat eskaliert. Die Verfolgung führt Holmes und den undurchsichtigen Brown auf den Dampfer "Nora Craina", als dieser gerade von Southampton ablegt. Für den Dampfer wird es eine Reise ohne Wiederkehr ... In unserem Sherlock-Holmes-Hörspiel "Nora Craina" sind zwei Geschichten miteinander verknüpft. Der Fall um die verschwundene Braut Hatty basiert auf Motiven der Kurzgeschichte "Der adelige Junggeselle". Jene erschien laut www.sherlockholmes.fandom.com unter dem Titel "The Noble Bachelor" erstmals im April 1892 im "Strand Magazine". Noch im selben Jahr wurde sie dann im Buch "The Adventures of Sherlock Holmes" ("Die Abenteuer des Sherlock Holmes") zusammen mit elf weiteren Kurzgeschichten veröffentlicht. Der Sammelband wurde mit Illustrationen von Sidney Paget angereichert. Paget wurde durch seine Holmes-Motive weltberühmt. Laut www.sherlockholmes.fandom.com geht auf ihn auch die karierte Deerstalker-Mütze zurück, mit der man den Detektiv häufig sieht. Die Haupthandlung um die Bankräuber Hayward, Biddle und Moffat spinnt den Fall "Der niedergelassene Patient" weiter. Sie basiert auf wenigen Sätzen am Ende dieser Kurzgeschichte, in denen Dr. Watson über den Verbleib der Bankräuber spekuliert. "(M)an vermutet, dass sie sich unter den Passagieren des englischen Dampfers ,Nora Creina' befanden, der vor einigen Jahren an der portugiesischen Küste, wenige Meilen nördlich von Porto, mit Mann und Maus untergegangen ist." (Wir schreiben "Nora Craina" mit ,a'). (Eric Zerm, Manuskriptautor)

    1 Std. 6 Min.
  7. Der niedergelassene Patient

    26.12.2024 • NUR ABONNENT:INNEN

    Der niedergelassene Patient

    Dr. Percy Trevelyan bittet den beratenden Detektiv Sherlock Holmes um Hilfe. Seit drei Jahren betreut der junge Arzt den undurchsichtigen Blessington als Privatpatienten. Blessington hat Trevelyan mit viel Geld einst geholfen, eine Praxis zu eröffnen, doch jetzt scheint der Mann Todesängste auszustehen. Blessingtons Panik scheint mit dem Besuch zweier vermeintlicher Russen in Trevelyans Praxis zu tun zu haben. Sherlock Holmes und Dr. Watson nehmen sich des Falls an. Holmes erkennt schnell, dass ihnen Blessington etwas verschweigt und verlässt ihn unverrichteter Dinge wieder. Er ist sich sicher, dass Blessington aus Angst bald reden wird. Ein großer Fehler ... - Die Kurzgeschichte "The Resident Patient" erschien laut www.sherlockholmes.fandom.com erstmals im August 1893 im "Strand Magazine" und wurde ein Jahr später mit zehn anderen Fällen in "The Memoirs of Sherlock Holmes" veröffentlicht. Das Buch, das im deutschsprachigen Raum "Die Memoiren des Sherlock Holmes" heißt, enthält Geschichten, die im "Strand Magazine" zwischen 1892 und 1893 erschienen sind. Die Kurzgeschichte "The Resident Patient" kennt man im deutschsprachigen Raum unter den Titeln "Der niedergelassene Patient", "Der Dauerpatient", "Der Doktor und sein Patient", "Der Hauspatient" und "Die Brook-Street-Affäre". Der letztgenannte Titel bezieht sich auf die Adresse von Dr. Trevelyans Praxis und Blessingtons Wohnung. In guter Krimi-Tradition sind in der Geschichte mehrere Personen gar nicht das, was sie zu sein scheinen. - In unserer Hörspielserie "Sherlock Holmes: Legends" ist die Folge "Der niedergelassene Patient" durch mehrere Details mit der vorangegangenen Folge "Das gesprenkelte Band" und der nachfolgenden Geschichte "Nora Craina" verknüpft, und sie erstreckt sich über einen langen Zeitraum. Die ersten Szenen spielt im Frühjahr 1883 unmittelbar nach "Das gesprenkelte Band". Die Haupthandlung spielt mehr als drei Jahre später im Herbst 1886. In der letzten Szene gibt es ein Wiederhören mit Rahel Howells. (Eric Zerm, Manuskriptautor)

    56 Min.
  8. Das gesprenkelte Band

    17.10.2024 • NUR ABONNENT:INNEN

    Das gesprenkelte Band

    Wer oder was hat Julia Stoner getötet? Die einzigen Anhaltspunkte, die ihre Schwester Hellen hat, sind ein geheimnisvolles Pfeifen und Julias letzte Worte: "... gesprenkeltes Band". Was den Fall noch rätselhafter macht, ist der Umstand, dass Julias Zimmer von innen verschlossen war, so dass niemand hinein konnte, auch nicht durchs Fenster. Als Hellen Stoner den beratenden Detektiv Sherlock Holmes um Hilfe bittet, stürzt sich dieser sofort mit Begeisterung in den Fall, um das Rätsel zu lösen. Dass er, um zum Ziel zu kommen, sogar bereit ist, Hellens Leben aufs Spiel zu setzen, bringt seinen Freund und Begleiter Dr. Watson gegen ihn auf. Dann geraten die beiden Männer selbst in tödliche Gefahr ... - Die Kurzgeschichte "The Speckled Band" erschien laut www.sherlockholmes.fandom.com erstmals im Februar 1892 im "Strand Magazine" und wurde noch im selben Jahr mit elf anderen Fällen in "The Adventures of Sherlock Holmes" veröffentlicht. Die Sammlung mit zwölf Sherlock-Holmes-Geschichten kennt man im deutschsprachigen Raum unter "Die Abenteuer des Sherlock Holmes". "The Speckled Band" erschien unter verschiedenen Titeln; "Das gesprenkelte Band", "Das gefleckte Band", "Die Geschichte mit dem gesprenkelten Band" oder "Das getupfte Band". Ein Motiv, das in mehreren Holmes-Geschichten von Arthur Conan Doyle auftaucht, ist der Mord an einem Ort, den von außen eigentlich niemand betreten konnte. - In unserer Hörspielserie "Sherlock Holmes: Legends" bildet "Das gesprenkelte Band" zusammen mit Folge 5. "Der niedergelassene Patient" und Folge 6. "Nora Craina" eine Art Trilogie. Die Folgen sind über die Täter eines Bankraubs miteinander verknüpft, die die Kriminalpolizei gleich zu Beginn der Geschichte dingfest machen kann. Wer auf die Details in den Dialogen achtet, erkennt, dass unser Hörspiel im Herbst 1881 beginnt. Der Großteil der Handlung spielt sich dann im Frühjahr 1883 ab ... (Eric Zerm, Manuskriptautor)

    53 Min.
  9. Eine Studie in Scharlachrot II: Hope

    08.08.2024 • NUR ABONNENT:INNEN

    Eine Studie in Scharlachrot II: Hope

    Jefferson Hope ist tot! Als der Detektiv Sherlock Holmes mit Dr. Watson und Inspektor Lestrade Hopes Hinterlassenschaften durchgeht, finden die Männer endlich heraus, was Hope zu seinen Taten getrieben hat; zu den brutalen Morden an Enoch Drebber und Joseph Stangerson. Durch Hopes Aufschriebe erfahren sie von John Ferrier, der einst - vor vielen Jahren - gemeinsam mit der jungen Lucy in der Wüste Nevadas zu verschmachten drohte und dann von den Mormonen unter der Führung von Brigham Young gerettet wurde. Später lernte Hope, damals ein Abenteurer, die nun zur jungen Frau herangewachsene Lucy in der Siedlung der Mormonen kennen. Holmes, Watson und Lestrade erfahren, dass unter der Oberfläche des vermeintlichen Paradieses dieser Siedlung eine Hölle aus Macht, Drohung, Angst und Unterdrückung schlummerte. Sie erfahren, wie John Ferrier, Lucy und Jefferson Hope von dort flohen und von dem düsteren Drama, das diese Flucht zur Folge hatte. Und sie erfahren, was in der Nacht des Mordes an Enoch Drebber wirklich geschah und vor allem ... warum! - Wie auch in den Sherlock-Holmes-Romanen "The Sign of the Four" ("Das Zeichen der Vier") und "The Valley of Fear" ("Das Tal der Angst") beschränkte sich Arthur Conan Doyle in "A Study in Scarlet" ("Eine Studie in Scharlachrot") nicht darauf, die Auflösung eines rätselhaften Kriminalfalls zu beschreiben, sondern geht auch ausführlich auf die Hintergründe des Verbrechens ein. Die Geschichte, die sich hinter dem Mord an Enoch Drebber verbirgt, ist ein düsteres Abenteuerdrama aus den Pioniertagen Amerikas. Mit Brigham Young ersann Doyle dafür einen machthungrigen und gnadenlosen Despoten, dessen engste Vertraute ihre Macht ebenso skrupellos ausüben, wie Young selbst. Doyle beschreibt einen gnadenlosen Psychokrieg, der in blutiger Gewalt endet. Der eigentliche Täter der "Studie in Scharlachrot" und seine Taten in London erscheinen nun in einem völlig neuen Licht. Ein interessanter Perspektivwechsel. - Genau das geschieht auch in unserer Hörspiel-Bearbeitung. In "Eine Studie in Scharlachrot: Hope" sind Sherlock Holmes, Dr. Watson und Inspektor Lestrade so etwas wie Zuhörer, während die Geschichte nun aus Jefferson Hopes Perspektive erzählt wird. - Am Ende der Folge gibt es ein Wiederhören mit einer Figur aus "Das Musgrave-Ritual". Arthur Conan Doyle ließ ihr Schicksal ungeklärt. Wir entschieden uns, sie in unseren Hörspielen auf eine eigene persönliche Reise zu schicken ... (Eric Zerm, Manuskriptautor)

    59 Min.
  10. Eine Studie in Scharlachrot I: Drebber

    30.05.2024 • NUR ABONNENT:INNEN

    Eine Studie in Scharlachrot I: Drebber

    Nach den blutigen Ereignissen in Afghanistan wird der junge Militärarzt Dr. John Watson nach Hause auf einen Genesungsurlaub geschickt. Auf der Suche nach einer Wohnung lernt er in London den eigenwilligen beratenden Detektiv Sherlock Holmes kennen und mietet sich mit ihm gemeinsam in der Baker Street 221b ein. Schon bald begleitet Watson seinen neuen Bekannten bei Nachforschungen. In einem verlassenen Haus wurde die Leiche eines Enoch Drebber gefunden. Äußerlich gibt es keinen Hinweis darauf, was ihn umgebracht hat, an einer Wand im Zimmer gibt es aber eine mit Blut geschriebene Botschaft: "Rache"! Wer war Enoch Drebber? Was hat er verbrochen, wofür er nun scheinbar bestraft wurde? Was hat ihn getötet, und wer ist sein Mörder? Dr. Watson erlebt mit, wie Sherlock Holmes aus vielen Hinweisen nach und nach ein grauenhaftes Bild zusammensetzt; eine Studie in Scharlachrot. - Die Geschichte "A Study in Scarlet" schrieb Arthur Conan Doyle mit 27 Jahren. Laut sherlockholmes.fandom.com erschien "Eine Studie in Scharlachrot", wie die Geschichte später im deutschsprachigen Raum genannt wurde, erstmals 1887 in "Betton's Christmas Annual" als Titelgeschichte. Das Magazin war schnell ausverkauft. Bereits ein Jahr später wurde die Geschichte dann als Roman veröffentlicht. Es ist der erste gemeinsame Fall von Sherlock Holmes und Dr. Watson, aus dessen Sicht die meisten Ereignisse geschildert werden. Doyle erfand mit Holmes einen genialen kriminalistischen Geist, der als beratender Detektiv die Kunst der logischen Schlussfolgerung zur Wissenschaft macht. Zugleich ist Holmes kein einfacher Zeitgenosse, was Watson ebenfalls bald zu spüren bekommt. - Für unsere Hörspielserie war es uns wichtig, Sherlock Holmes nicht nur als herausragenden Denker zu präsentieren, sondern auch seine dunklen Seiten zu berücksichtigen; zum Beispiel sein Unvermögen, wirkliches Mitgefühl zu zeigen. So nimmt er zum Beispiel hier, um die Wirkung eines Gifts nachzuweisen, mit völliger Selbstverständlichkeit einen Hund als Versuchstier. Das Hörspiel "Eine Studie in Scharlachrot: Drebber" erzählt die erste Hälfte des Romans, in der die Suche nach Enoch Drebbers Mörder im Vordergrund steht. Die direkte Fortsetzung "Eine Studie in Scharlachrot: Hope" hat die Hintergründe des Mordes zum Schwerpunkt; eine Geschichte, die bereits 1847 in der Wüste Nevadas begann ... (Eric Zerm, Manuskriptautor)

    1 Std. 2 Min.
  11. Das Musgrave-Ritual

    21.03.2024 • NUR ABONNENT:INNEN

    Das Musgrave-Ritual

    Großbritannien im Sommer 1880: Der aufstrebende Sherlock Holmes, der Pläne schmiedet, sich eine Existenz als beratender Detektiv aufzubauen, bekommt Besuch von Reginald Musgrave, einem wohlhabenden Bekannten von der Universität. Musgrave hegt einen Verdacht gegen seinen Diener Brunton. Offenbar wühlt Brunton heimlich in den Dokumenten der Familie Musgrave herum. Holmes begleitet Musgrave nach Schloss Hurlestone, um der Sache auf den Grund zu gehen. Es gelingt ihnen, Brunton des nächtens auf frischer Tat zu ertappen, doch am nächsten Morgen ist er spurlos verschwunden. Ebenso verschwindet Bruntons ehemalige Verlobte, die psychisch offenbar labile Rahel Howells. Sherlock Holmes kommt einem Geheimnis auf die Spur, dessen Ursprünge Jahrhunderte zurück reichen. - Auf der anderen Seite des Globus erreicht ein junger idealistischer Militärarzt seinen Einsatzort in Afghanistan. Seine Ideale werden aber bald im Gemetzel der Schlacht von Maiwand zerfetzt. Der Name des jungen Militärarztes: Dr. John Watson. Mit dem beratenden Detektiv Sherlock Holmes und dem Arzt Dr. John Watson schuf der britische Schriftsteller Arthur Conan Doyle zwei Figuren, die, ähnlich wie Hercule Poirot oder Miss Marple von Agatha Christie, für klassische Krimi-Kultur stehen. Beeindruckend ist, dass Doyle die Geschichten um Holmes und Watson in einem Zeitraum von rund 40 Jahren veröffentlicht hat, und wer auf einzelne Details in den Geschichten achtet, erkennt, dass sich auch die Erlebnisse von Holmes und Watson über viele Jahre erstrecken. - Eine zentrale Idee unserer Hörspielserie „Sherlock Holmes: Legends“ ist es, diese vielen Jahren für das Publikum einmal spürbar zu machen. Als wir Holmes und Watson in „Das Musgrave-Ritual“ kennen lernen, sind sie junge Männer, die die Welt verändern wollen. In ihrem letzten Fall, der kurz vor dem Ersten Weltkrieg angesiedelt sein wird, sind sie schon zwei ältere Herren. Wichtig ist es uns auch, die aufregende Welt von Holmes und Watson rund um die Jahrhundertwende lebendig werden zu lassen. Eingebettet ist unsere Serie in einer 1927 angesiedelten Rahmenhandlung, für die wir das Vergnügen hatten, mit Kaspar Eichel als Sherlock Holmes und Jürgen Thormann als Dr. Watson zusammenzuarbeiten, und auf unsere Hörerinnen und Hörer warten in der Serie auch einige Überraschungen... (Eric Zerm, Manuskriptautor)

    1 Std. 6 Min.

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